AG Burgdorf: unterhaltspflichtiger Vater darf Job kündigen

AG Burgdorf stärkt Väterrechte

In einem Urteil des AG Burgdorfs wurden die Rechte getrenntlebender Väter gestärkt, die ihren Kindern gegenüber unterhaltspflichtig sind.

Ein 47 jähriger getrenntlebender Vater von drei Töchtern im Alter zwischen 12 und 16 Jahren hatte gegen seine Frau auf Reduzierung des Unterhalts geklagt mit der Begründung, das er jetzt einen niedriger bezahlten Job habe.

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Schadenersatz für Scheidungskinder

Schweiz: Scheidungskinder bekommen Schadenersatz von Eltern

Kinder sind bei einer Scheidung den teilweise gegensätzlichen Interessen der Eltern teilweise schutzlos ausgeliefert und werden von ihren Eltern häufig instrumentalisiert. Welches Leid Kinder erleiden müssen, kann dabei von unbeteiligten meist nur erahnt werden. Weiterlesen „Schadenersatz für Scheidungskinder“

AG Hannover: Vater zum Umgang verpflichtet

Mutter verklagt Vater auf Umgang

2011
2 Mädchen (2 und 4 Jahre alt) wollen gerne ihren Vater sehen. Ihr sehnlichster Wunsch ist es das ihr Vater sie zu Weihnachten besucht. Die verantwortungsbewusste Mutter der beiden Kinder erzählte den Kindern nichts Schlechtes über den Vater und wollten den beiden Mädchen den ehrlichen Wunsch erfüllen, denn eine Identität kann man nicht leugnen.
Wie aber kann man den Vater dazu bewegen Umgang mit seinen beiden Mädels auszuüben? Und was soll die Mutter den beiden Kindern erzählen, wenn dieses nicht klappt?

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OLG Köln: Einschränkungen um Umgang zu gewährleisten

OLG Köln (4 WF 63/12)

Mütter müssen Einschränkungen hinnehmen, um Umgang zu gewährleisten: Eltern, die verpflichtet sind dem anderen Elternteil Umgang zu gewähren, sind verpflichtet ihre beruflichen und privaten Termine so einzurichten, das die vereinbarten / angeordneten Umgangstermine auch durchgeführt werden können. Weiterlesen „OLG Köln: Einschränkungen um Umgang zu gewährleisten“

Österreich: Schmerzensgeld bei Umgangsboykott

Aus Österreich:

Vater erhält Schmerzensgeld wegen Umgangsboykott

Erstmals in Österreich sprach ein Gericht einem Vater Schmerzensgeld zu, weil die Mutter ihn seinen Sohn nicht sehen ließ. Jahrelang kämpfte Leopold Hronek vergeblich – jetzt bekam er 2.000 Euro zugesprochen. Auch wenn diese 2000 € den erlittenen Schaden nicht annähernd gutmachen können, handelt es sich hierbei um ein richtiges Urteil. Weiterlesen „Österreich: Schmerzensgeld bei Umgangsboykott“

5 WF 96/01 OLG Karlsruhe: Mutter muss Umgang fördern

Oberlandesgericht Karlsruhe, Beschluss vom 16.10.2001 – 5 WF 96/01 –

Mutter muss Umgang fördern

Vater mit Tochter (Symbolbild)
Vater mit Tochter (Symbolbild)

Ist im Rahmen einer Umgangsregelung ein Elternteil dazu verpflichtet worden, das in seiner Obhut befindliche Kind positiv auf die Kontakte mit dem anderen Elternteil vorzubereiten und an ihn herauszugeben, so stellt es einen mit Zwangsgeld zu ahndenden Verstoß nach § 33 FGG dar, wenn der Obhutsinhaber es der freien Entscheidung des Kindes überlässt, ob es mit dem anderen Elternteil zu Umgangszwecken mitgehen möchte.

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OLG Oldenburg: Unterhalt für Rabeneltern

14 UF 80/12 OLG Oldenburg:

Kein Unterhalt für Rabeneltern

„Der Anspruch auf Elternunterhalt ist verwirkt, wenn der Bedürftige durch unwürdiges Verhalten das Familienband zerrissen hat.“ entschied das OLG Oldenburg (Urt. v. 25.10.2012 – 14 UF 80/12). Der besondere Clou an dieser Entscheidung: Ein Unterhaltsanspruch ergibt sich nicht allein aus der Biologie. Vielmehr versteht das Gericht die Familie als Solidarverband gegenseitiger Verantwortung. Kündigen die Eltern diesen Solidarverband einseitig auf, gibt es im Zweifelsfall auch keinen Unterhaltsanspruch gegenüber den Kindern. Quelle und weitere Informationen: http://www.kostenlose-urteile.de/OLG-Oldenburg_14-UF-8012_Kinder-muessen-bei-schweren-Verfehlungen-der-Eltern-keinen-Elternunterhalt-zahlen.news14468.htm Schnelldienst für die Familienrechtspraxis

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Das salomonische Urteil

König Salomons Urteil zum Wohl des Kindes

Damals kamen zwei Dirnen und traten vor den König Salomon. Die eine sagte: Bitte Herr, ich und diese Frau wohnen im gleichen Haus und ich habe dort in ihrem Beisein geborten. Am dritten Tag nach meinen Nierdkungt gebar auch diese Frau. Wir waren beisammen; kein Fremder war bei uns im Haus, nur wir beide waren dort. Nun starb der Sohn dieser Frau während der Nacht; denn sie hatte ihn im Schlaf erdrückt. Sie stand mitten in der Nacht auf, nahm mir mein Kind weg, während deine Magd schlief und legte es an ihre Seite. Ihr totes Kind aber legte sie an meine Seite. Als ich am Morgen aufstand, um mein Kind zu stillen, war es tot. Als ich es aber am Morgen genau ansah, war es nicht mein Kind, das ich geboren hatte. Da rief die andere Frau: Nein mein Kind lebt und Dein Kind ist tot. Doch die erste entgegnete: Nein Dein Kind ist tot und mein Kind lebt. So stritten sie vor dem König Salomo. Weiterlesen „Das salomonische Urteil“

6 WF 381/12 OLG Saarbrücken Ordnungsgeld bei Umgangsboykott

08.10.2012 6 WF 381/12  OLG Saarbrücken

Maßnahmen gegen Umgangsboykott: was kann man gegen umgangsboykottierende Mütter unternehmen?

Viele Väter haben es schwer den Umgang mit ihrem Kind auszuüben. Nicht selten verweigern Mütter den Umgang oder üben Druck auf das Kind aus, so das ein Umgang zwischen Vater und Kind nicht ungehindert stattfinden kann.

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Streit um Führerschein mit 17

14.10.2013 AG Hannover Einschränkungen beim gemeinsamen Sorgerecht. Famliengericht Hannover ersetzt Zustimmung des Vaters zum Führerschein mit 17

Vater darf Führerschein nicht verbieten

Führerschein
Führerschein

Ein Vater war mit dem beleidigenden Verhalten seines Sohnes nicht einverstanden und wollte ihm deswegen den Führerschein mit 17 verbieten. Eine Erziehungsmaßnahme die Eltern wahrscheinlich jeden Tag anwenden und ihren Kindern Sachen verbieten, wenn diese sich den Eltern gegenüber „frech“ verhalten.
Da Mutter und Vater das gemeinsame Sorgerecht hatten mussten beide Eltern einwilligen, ob der Junge den Führerschein machen darf oder nicht. (Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung) Weiterlesen „Streit um Führerschein mit 17“