13 UF 668/17 OLG Koblenz Aufhebung der gem. Sorge bei Inaussichtstellung einer SR-Vollmacht

OLG Koblenz 05.07.2018 – 13 UF 668/17

Bild Gerechtigkeit Justicia
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Sorgerechtsentzug auch bei Inaussichtstellung einer Sorgerechtsvollmacht?

Das Oberlandesgericht Koblenz hat sich bereits im Sommer 2018 abschliessend mit der Frage beschäftigt, ob eine in Aussicht gestellte Sorgerechtsvollmacht des mitsorgeberechtigten Elternteils einen Entzug des gemeinsamen Sorgerechts rechtfertigt.

Das Oberlandesgericht hat sich hier klar und unmissverständlich positioniert und klargestellt, das eine Sorgerechtsvollmacht einen Sorgerechtsentzug zumindestens dann nicht verhindert, wenn zu erwarten sei, das diese wieder widerrufen werden könne. Continue reading „13 UF 668/17 OLG Koblenz Aufhebung der gem. Sorge bei Inaussichtstellung einer SR-Vollmacht“

11 WF 900/18 OLG Nürnberg Hohe Sachverständigenkosten in Kindschaftssachen

22.08.2018 | 11 WF 900/18 | OLG Nürnberg

Hohe Sachverständigenkosten in Kindschaftssachen

Foto Hand mit Geld und Paragraphen
Urteil Rechtssprechung

Häufig kommt es vor, das die hohen Sachverständigenkosten für eine finanzielle Überlastung bei den Betroffenen führen. Wenn die Betroffenen sich hinterher gegen diese überhohen Kosten zur Wehr setzen, haben die Betroffenen meist das Nachsehen, da sie im Vorfeld die Möglichkeit haben, sich über die Höhe der Kosten bei Gericht zu informieren.

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Urteil: Rechtsberatungshilfekosten Umgangsrecht und Sorgerecht

30.07.2018 AG Pforzheim 211 BHG 17/18

Beratung zu Sorgerecht und Umgangsrecht. Wer übernimmt die Kosten?

In einem Verfahren vor dem Familiengericht Pforzheim begehrte ein Vater Kosten für Rechtsberatungshilfe unter anderem für die Bereiche Sorgerecht und Umgangsrecht, weil er sich in diesen Themen von einem Anwalt juristisch beraten lassen wollte. Der Vater gab an, das das Jugendamt „überlastet“ sei und ihm deswegen eine entsprechende Beratung nicht anbieten konnte und er diesbezüglich auf eine Beratung durch einen Anwalt zurückgreifen müsse.

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19UF24/18 OLG Celle Kindergeld beim Wechselmodell

25.05.2018 | 19 UF 24/18 | OLG Celle

Foto Hand mit Geld und Paragraphen
Urteil Rechtssprechung

Das Oberlandesgericht Celle hat sich 2018 mit der Frage beschäftigt, wem das staatliche Kindergeld zugeordnet wird, wenn minderjährige Kinder von beiden Elternteilen in einem paritätischem Wechselmodell mit zeitlich gleichen Anteilen betreut werden. Grundsatz für die Entscheidung war die zu treffende Ermessensentscheidung den Eltenteil als Bezugsberechtigten zu bestimmen, der Gewähr dafür bietet, das das Kindergeld zum Wohle des Kindes verwendet wird. Dabei seien insbesondere das Verhalten der Eltern vor Eröffnung des Gerichtsverfahren zu berücksichtigen.

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5 UF 72/17 | OLG Karlsruhe: 14 tägiger Umgang ist nicht ausreichend

18.10.2017 | 5 UF 72/17 | OLG Karlsruhe
Vorinstanz: 4 F 242/16 Familiengericht Villingen-Schwenningen

OLG Karlsruhe: Übernachtung und Ferienumgang dienen dem Wohl des Kindes. 14 tägiger Umgang reicht nicht aus

Bild Gerechtigkeit Justicia
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Bezüglich des Umgangs eines Vaters mit seiner 4 jährigen Tochter, stellte der 5. Senat des Oberlandesgerichts Kalrsruhe klar, das ein 14 tägiger Umgang ohne Übernachtung nicht ausreichend sei und sprach sich für einen regelmässigen Übernachtungsumgang, Ferienumgang und einen zusätzlichen Umgang unter der Woche aus. Continue reading „5 UF 72/17 | OLG Karlsruhe: 14 tägiger Umgang ist nicht ausreichend“

21 UF 304/21 Wechselmodell auch bei fehlender Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit

14.04.2022  21 UF 304/21  OLG Dresden

Gerichtliche Anordnung eines Wechselmodells auch bei fehlender Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit der Eltern?

Zwischen den Fronten.Kinder im Scheidungskrieg. Wenn das Kind zur Waffe wird.
Zwischen den Fronten.Kinder im Scheidungskrieg. Wenn das Kind zur Waffe wird.

Mit den Anforderungen Pro und Contra Wechselmodell beschäftigen sich die Gerichte immer wieder. In einem aktuellen Fall hat das Oberlandesgericht Dresden sich für ein Wechselmodell auch bei einer fehlenden Kooperation und Kommunikation der Eltern ausgesprochen.

Die Begründung für diese Entscheidung klingt sehr einfach.

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Cornelius Heine

Cornelius Heine Sachverständiger im Familienrecht in Frankfurt und Umgebung

Cornelius Heine ist Sachverständiger im Familienrecht in Frankfurt und Umgebung und wird unter anderem von den dortigen/umliegenden Familiengerichten zur Erstellung von Sachverständigengutachten in familienrechtlichen Angelegenheiten (z.b. Sorgerechtsfragen, Umgangsverfahren) beauftragt.

Cornelius Heine
Psychologe M. Sc.
Rechtspsychologischer Sachverständiger
Postfach 700435
60554 Frankfurt/M.

Telefon: 0176 6140 4138

E-Mail:
Internet:

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Dr. Ingolf Piezka

Dr. Ingolf Piezka Sachverständiger im Familienrecht in Brandenburg und Umgebung

Dr. Ingolf Piezka ist Sachverständiger im Familienrecht in Brandenburg und Umgebung und wird unter anderem von den dortigen/umliegenden Familiengerichten zur Erstellung von Sachverständigengutachten in familienrechtlichen Angelegenheiten (z.b. Sorgerechtsfragen, Umgangsverfahren) beauftragt.

Dr. Ingolf Piezka
Facharzt für Psychiatrie
Anton-Saefkow-Allee 2
14772 Brandenburg

Telefon:
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E-Mail:
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AG Weilheim i.OB Coronaimpfung ist nicht kindeswohldienlich

13.01.2022 Amtsgericht Weilheim 2 F 538/21

Coronaimpfung ist für Kinder und Jugendliche nicht kindeswohldienlich

Hier noch ein weiteres (mutiges) Urteil, des Familiengerichts Weilheim, das darüber zu entscheiden hatte ob eine Mutter die Alleinentscheidungsbefugnis übertragen bekommt, ihr Kind impfen zu lassen.

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