2 UF 47/21 Oberlandesgericht Braunschweig 30.06.2021
Großeltern begehren Umgang mit Enkelkindern

Vor dem Oberlandesgericht Braunschweig beantragen die Großeltern den Umgang mit Ihrem Enkelkind. Zur Begründung gaben, sie an, das sie als „Akademikerpaar“ zur Förderung der Kinder besser geeignet seien.
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Bei Begutachtungen kommt es immer wieder zu gegenseitigen Anschuldigungen und Vorwürfen. Immer wieder kommt es auch dazu, das Gutachter sich dazu ermächtig fühlen, solche Anschuldigungen zu würdigen. Für viele Betroffene stellt sich die Frage inwieweit solche „Vorverurteilungen“ durch eine(n) Gutachter(in) die Besorgnis der Befangenheit rechtfertigen. Mit dieser Frage hatte sich aktuell in 2020 das Oberlandesgericht München beschäftigt. 

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main beschäftigte sich mit der Frage ob ein Vater auch dann die zusätzlichen Kosten für eine private Krankenversicherung für sein Kind übernehmen muss, wenn die Möglichkeit besteht, das das Kind in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragsfrei mitversichert werden kann.
Der Wille des Kindes ist immer wieder Streitpunkt vor dem Familiengericht. Eine einheitliche Rechtssprechung dazu gibt es bisher nicht. Das hängt sicher auch damit zusammen das Eltern ihre Kinder mal mehr und mal weniger stark beeinflussen und dieser Grad der Beeinflussung nur sehr schwer wissenschaftlich messbar ist.
Wie ist das eigentlich wenn -bei gemeinsmaer elterlicher Sorge- ein Elternteil mit dem Kind ins Ausland verreisen möchte? Benötigt er hierfür die Zustimmung des anderen (mitsorgeberechtigten) Elternteils oder kann ihm ohne die notwendige Zustimmung hierfür die Ausreise verweigert werden?