mail@vaterlos.eu Hilfe für Väter und Mütter bei familienrechtlichen Auseinandersetzungen
Category: Väter und Mütter für Kinder
alle Artikel, News und Kommentare der Initiative Väter und Mütter für Kinder, die noch keiner anderen Kategorie zugeordnet sind. Im Laufe der Zeit sind soviele Artikel entstanden, so das eine Umstrukturierung erforderlich war. Leider dauert so etwas ja ein bisschen, deswegen gibt es diese Kategorie noch. Hier sind die Artikel enthalten, die eigentlich noch verschoben werden müssen und in andere Kategorien gehören! Es werden aber immer weniger Artikel in dieser Kategorie, dafür werden die anderen Kategorien immer übersichtlicher! Danke für Ihr Verständnis.
Ein Vermittlungsversuch durch das Jugendamt ist nicht Voraussetzung für ein Umgangsverfahren
Miteiander reden (Symbolfoto)
Das Familiengericht hat einen Umgangsantrag des Vaters zurückgewiesen. Das Familiengericht begründete dies damit, dass es zuvor keinen Vermittlungsversuch mit Hilfe des Jugendamtes gegeben habe. Gegen diese Zurückweisung hat der Vater Beschwerde beim OLG Zweibrücken eingelegt. Das OLG Zweibrücken stellte fest, dass die Beschwerde zulässig ist und hat das Verfahren an das Familiengericht zurückgegeben. Das OLG stellte klar, dass der Anspruch auf gerichtliche Klärung eines Umgangsverfahrens auch ohne die Einschaltung des Jugendamtes im Vorfeld besteht. Das Familiengericht hat nach § 26 FamFG die Pflicht zur Amtsermittlung. Continue reading „2 UF 139/20 OLG Zweibrücken Jugendamt ist nicht Voraussetzung für Umgangsverfahren“→
In Kindschaftssachen wird in der Regel ein Verfahrensbeistand bestellt.
Zwischen den Fronten.Kinder im Scheidungskrieg. Wenn das Kind zur Waffe wird.
Der Verfahrensbeistand hat das Interesse des Kindes festzustellen und im gerichtlichen Verfahren zur Geltung zu bringen. Er hat das Kind über Gegenstand, Ablauf und möglichen Ausgang des Verfahrens in geeigneter Weise zu informieren.
Soweit nach den Umständen des Einzelfalls ein Erfordernis besteht, kann das Gericht dem Verfahrensbeistand die zusätzliche Aufgabe übertragen, Gespräche mit den Eltern und weiteren Bezugspersonen des Kindes zu führen, sowie am Zustandekommen einer einvernehmlichen Regelung über den Verfahrensgegenstand mitzuwirken.
Das Gericht hat Art und Umfang der Beauftragung konkret festzulegen und die Beauftragung zu begründen. $158 FamFG (4)
Wird die Verfahrensbeistand berufsmäßig geführt, erhält der Verfahrensbeistand für die Wahrnehmung seiner Aufgaben(….) eine Vergütung in Höhe von 350 € bzw. 550 € (158FamFG)
Und genau hier liegt eines der größten Probleme. Bereits mit der Beauftragung hat der Verfahrensbeistand sein Geld verdient. Unabhängig davon, ob er nur 1 Stunde in das Verfahren investiert oder sich sehr viel Zeit für das Verfahren nimmt.
Ist diese Regel zeitgemäß? Was erwarten Väter, Mütter und Kinder von einem „Guten Verfahrensbeistand“. Wie viel Zeit muss ein Verfahrensbeistand investieren? Was genau ist mit der Formulierung gemeint, das der Verfahrensbeistand „Gespräche mit den Eltern und weiteren Bezugspersonen führen soll und an einer einvernehmlichen Regelung mitzuwirken“. Ist das nicht sehr zeitintensiv? Reicht hierfür eine Bezahlung von 550 € aus? Oder muss diese Aufgabe an Staatsdienstler (Jugendamt?) übertragen werden?
Hierzu erbitte ich Kommentare und Anregungen.
Welche Erfahrungen haben Sie mit Verfahrensbeiständen gemacht? Was läuft gut bei Verfahrensbeiständen und was kann/muss verbessert werden?
Über konstruktive Vorschläge und Anregungen in Form von Kommentaren bedanken wir uns
Am 01.02.2017 entschied der Bundesgerichtshof, das ein Wechselmodell auch gegen den Willen eines Elternteils angeordnet werden kann. Der Bundesgerichtshof argumentierte im Wesentlichen wie folgt:
„Eine gerichtliche Umgangsregelung, die im Ergebnis zu einer gleichmäßigen Betreuung des Kindes durch beide Eltern im Sinne eines paritätischen Wechselmodells führt, wird vom Gesetz nicht ausgeschlossen. Auch die Ablehnung des Wechselmodells durch einen Elternteilhindert eine solche Regelung für sich genommen noch nicht. Entscheidender Maßstab der Regelung ist vielmehr das im konkreten Einzelfall festzustellende Kindeswohl.“
Erste Anlaufstelle für Trennungseltern ist meist ein Fachanwalt für Familienrecht. Dort erhoffen Eltern sich Hilfe und Beratung, die Ihnen nutzt. Viele Eltern werden dabei jedoch vom Anwalt legal abgezockt. Warum das so ist, erklären wir hier… Continue reading „Wie Anwälte im Familienrecht Geld verdienen.“→
Psychosoziale Belastung bei Alleinerziehenden gestiegen
In Deutschland wächst mittlerweile jedes 5. Kind bei nur einem Elternteil auf. In der Mehrzahl der Fälle (ca. 93 %) lebt das Kind bei der Mutter. Immer wieder wird in Medien und sozialen Netzwerken über die zunehmende Belastung von alleinerziehenden berichtet.
Wonder Woman. Alleinerziehende retten jeden Tag die Welt und die Politik unterstützt sie dabei…
Mutter und Tochter
Mit ihrer Kampagne „Wonder Woman. Alleinerziehende retten jeden Tag die Welt und wir unterstützen sie dabei!„ unterstreicht die SPD ihr Engagement für die alleinerziehenden Väter und Mütter in unserem Land. Schätzungsweise 1,6 Millionen alleinerziehende Väter und Mütter gibt es bereits in Deutschland. Ca. 90 % der Alleinerziehenden sind Mütter. Continue reading „Wonder Woman. Alleinerziehende retten jeden Tag die Welt“→
Warum entscheiden sich so viele Väter gegen ihre Kinder? Warum kümmern Väter sich nach einer Trennung nicht um ihre Kinder?
Immer wieder stellen wir fest, dass es viele Väter gibt, die sich nicht um ihre Kinder kümmern, die sich gegen ihre Kinder entscheiden und nicht für ihre Kinder da sein wollen. Aber vielfach ist es von den Müttern gewollt, alleinerziehend zu sein Continue reading „Endlich alleinerziehend“→