In einer Umgangsauseinandersetzung vor dem Familiengericht München wurde der Sachverständige Dr. Heinz Kindler beauftragt, ein familienpsychologische Sachverständigengutachten zu erstellen.
Immer wieder eskalieren familiengerichtliche Auseinandersetzungen. Einen traurigen Höhepunkt solcher Eskalationen konnte man am vergangenen Wochenende in Köln beobachten, bei der ein Umgangsboykott durch ein Polizeisondereinsatzkommando beendet werden muss. Weiterlesen „Umgangsboykott endet mit SEK-Einsatz“→
Im Sorgerechtsstreit um seine Kinder erschoss ein Jurist seine geschiedene Frau
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Ein 37-jähriger Trennungsvater soll seine Exfrau während einer Sorgerechtsauseiandersetzung mit einer Waffe hingerichtet haben. Der Jurist galt zuvor als unauffälliger, liebevoller und fürsorglicher Vater. Weiterlesen „Wien: Trennungsvater erschiesst seine Exfrau“→
Zu einem weiteren schrecklichen Familiendrama ist es in der Nacht von Sonntag auf Montag in Krefeld gekommen. Eine 33-jährige alleinerziehende Mutter warf ihre 3 Kinder (drei, fünf und sechs Jahre) aus dem Fenster, wobei die Kinder sich lebensgefährliche Verletzungen zuzogen. Anschließend versuchte die Mutter sich umzubringen. Weiterlesen „Krefeld: Mutter wirft 3 Kinder aus dem Fenster“→
Wenn der Umgang familiengerichtlich geregelt wurde, ist es dem umgangsberechtigten Elternteil untersagt, eigenmächtig Kontakt mit seinem Kind/ seinen Kindern aufzunehmen, sofern das nicht mit dem anderen Elternteil abgesprochen ist. Verstößt der umgangsberechtigte Elternteil wiederholt gegen die Umgangsregelung und nimmt er – entgegen der Absprache – zusätzlich mit dem Kind Kontakt auf, so kann gegen ihn ein Ordnungsgeld verhängt werden. (13 WF 203/14 Kammergericht Berlin) Weiterlesen „Ordnungsgeld bei zusätzlicher Kontaktaufnahme“→
Pressespiegel zum aktuellen Fall in Hamburg im Juni 2016:
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Ein 28-Jähriger wird in Hamburg auf offener Straße erschossen. Der Radfahrer befindet sich zu dem Zeitpunkt auf dem Weg zu seiner Tochter. Ein Streit um das Mädchen steht möglicherweise hinter der Bluttat.
Viele Kinder und auch viele Erwachsene wissen gar nicht wer ihr leiblicher Vater ist. In Deutschland wachsen Millionen von Kinder ohne Väter auf. Woran liegt das?
Für viele Kinder bleibt es ihr Leben lang eine Qual nicht zu wissen, wer ihr Vater ist. Diese quälende Ungewissheit begleitet viele Kinder auch bis ins Erwachsenenleben. Vaterlos zu sein ist ein Schicksal, das viele kennen und eine signifikante Lücke in dem Leben eines Menschen. Viele versuchen also im Erwachsenenalter herauszufinden wer der leibliche Vater denn nun ist, egal ob dieser gefunden werden möchte oder nicht. Oft liegt es auch gar nicht am Vater, sondern daran, dass die Mutter jeglichen Kontakt zwischen Vater und Kind ablehnt und verboten hat. Weiterlesen „Wer ist mein Vater?“→
In meiner Ratgeberdatenbank habe ich ja mittlerweile sehr viele Tipps für Trennungseltern, bzw. für trennungswillige Eltern veröffentlicht. Nicht alle Tipps sind für alle Paare/Eltern geeignet, weil jede Situation unterschiedlich ist.
Heute möchte ich mich mit einem anderen wichtigen Thema beschäftigen. Anstatt sich zu trennen, sollte man vor dem Beziehungsende auch mal darüber nachdenken, ob die Ehe / Beziehung nicht gerettet werden kann. Leider gehen wir in unserer heutigen Gesellschaft mit dem Thema Trennung/Scheidung viel zu inflationär um und einige Paare trennen sich bereits bei kleinsten Problemchen.
Bevor Mann oder Frau die Ehe aber nun vorschnell beendet sollte man sich zumindest mit der Frage auseinandergesetzt haben, ob es sich nicht lohnt, die Beziehung zu retten oder nicht.
Gerade verheiratete Paare haben sich vor dem Traualtar ja einst ein Eheversprechen gegeben, das sinngemäß heißt, „bis das der Tod Euch scheidet“ und dann waren da meistens auch noch Worte, wie „in guten wie in schlechten Zeiten“ usw.
Weglaufen ist auch keine Lösung
Eine Ehekrise ist sicherlich sehr belastend und gehört eher zu den schlechten Zeiten. Aber soll man sich deswegen gleich von seinem Partner/ seiner Partnerin trennen? Soll man wegen eines Problem die Ehe hinschmeißen und die Kinder nun einen Trennungskonflikt aussetzen? Darf man vor einem Problem einfach so davonlaufen? Gehört es zur elterlichen Verantwortung nicht auch, das man sich mit Problemen und Herausforderungen auseinandersetzt? Bietet eine Ehekrise nicht auch die Chance, gestärkt aus der Krise wieder hinauszugelangen?
Ich bin der Meinung, das man zumindest in Erwägung ziehen sollte, die Ehe zu retten. Ist Man(n) das seinen Kindern nicht auch irgendwie schuldig? Sollte man es nicht wenigstens versucht haben? Ich bin der Meinung das eine Trennung in vielen Fällen zu voreilig erfolgt. Manchmal scheint eine Scheidung auch nur deswegen eingereicht worden zu sein, weil ein Elternteil sich z.b. bei einem anderen (gerade frisch getrennten) Elternteil oder einem Fachanwalt für Familienrecht entsprechende Auskunft geholt hat. Dass man dort natürlich nicht die Empfehlung erhält, an der Beziehung/Ehe zu arbeiten, dürfte eigentlich nachvollziehbar sein.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet trennt
Allerdings bitte ich auch darum, mich nicht falsch zu verstehen. Es gibt durchaus zahlreiche Fälle, in denen eine Trennung unausweichlich ist. Wer sich mit der Frage der Trennung beschäftigt sollte daher einen Experten um Rat fragen. In einer psychologischen Beratung können Betroffene sich entsprechende Unterstützung holen. Wer sich dann für eine Trennung entschließt, ist auf die Folgen, die sich dann daraus ergeben bestens vorbereitet und wer sich entschließt, seine Ehe zu retten, der findet durch die Beratung entsprechende Kraft und Unterstützung. In diesem Zusammenhang kann ich übrigens auch die Internetseite love-wonder.de empfehlen, die wertvolle Tipps bereithält, wie man seinen Partner oder seine Partnerin zurückgewinnen kann, um seine Ehe zu retten.
Lohnt sich ein Detektiv bei Streitigkeiten vor dem Familiengericht?
Detektiv bei der Arbeit
Als Elterncoach muss ich mich regelmäßig mit den Ratschlägen bzgl. der Beauftragung eines Detektivs auseinandersetzen. Insbesondere von vielen Anwälten habe ich diese Empfehlung bekommen, daher will ich mich heute mal etwas näher zu diesem brisanten Thema äußern und der Frage nachgehen, ob die Beauftragung eines Detektivs sinnvoll ist oder nicht. Weiterlesen „Detektiv einschalten Ja oder Nein?“→
OLG Saarbrücken: Übernachtungsumgang beim Vater muss möglich sein
ein leeres Bett
Das OLG Saarbrücken hat bereits mehrfach (z.b. in einem Urteil 2013) entschieden, das der Umgangselternteil einen Anspruch auf einen Übernachtungsumgang hat. (OLG Saarbrücken Beschluß vom 23.1.2013, 6 UF 20/13)
Auch 3 jährige Kinder dürfen bei Papa schlafen!
In seinem Leitsatz ging der 1. Senat des saarländischen Oberlandesgerichts davon aus, das das Alter des Kindes nicht als Entscheidungskriterium für eine Übernachtung herangezogen werden kann. Das Oberlandesgericht Saarbrücken führte aus, das Übernachtungen des Kindes beim Umgangselternteil grundsätzlich in der Regel dem Wohl des Kindes entsprechen. Ein Ausschluss von Übernachtungen bedürfe daher einer besonderen Rechtfertigung. Weiterlesen „OLG Saarbrücken Auch 3 jährige Kinder dürfen bei Papa schlafen“→