Umgangsboykott Warum?

Umgangsboykott: Warum Mütter den Umgang boykottieren

Macht es Sinn den Umgang zu boykottieren?

wenn Mütter den Umgang boykottieren
wenn Mütter den Umgang boykottieren

Rational betrachtet macht es für Mütter überhaupt keinen Sinn, den Umgang zu boykottieren.  Aber dennoch gibt es viele Mütter, die ihren Kindern den Umgang mit dem Kindesvater verweigern. Völlig unverständlich für viele Väter… Aber natürlich haben die Frauen einen Grund, weswegen sie den Umgang boykottieren…

Auch wir sind der Auffassung das ein Umgangsboykott keinen vernünftigen Sinn ergibt. Lediglich in den Fällen in denen der Vater z.b. ein „Monster“ oder „Schwerverbrecher“  ist, könnte ein Umgangsboykott angebracht sein. In diesem Fall dürfte der Vater aber warscheinlich in der Psychiatrie oder in einem Hochsicherheitsgefängnis untergebracht sein. Auch wenn der Vater ein Kinderschänder oder ein Drogenjunkie ist, dürfte ein Umgangsboykott warscheinlich zu rechtfertigen sein.

Nur wenige Gründe rechtfertigen einen Umgangsboykott

In diesen seltenen Ausnahmefälle könnte man überlegen ob ein Umgangsboykott im Interesse des Kindes ist. In diesem Fall sollte man sich die Kindesmutter aber auch mal genauer ansehen und ihr das Sorgerecht auch vielleicht entziehen. Denn was ist das für eine Mutter, die mit einem Kinderschänder oder Drogenabhängigen ein Kind zeugt? Warscheinlich dürfte solch eine Mutter selber dann auch eine psychische Störung haben. Es gibt also kaum einen Grund, weswegen ein Umgangsboykott Sinn macht.

Umgangsboykott in mehr als 99% der Fälle ohne Rechtfertigung

In der Mehrzahl der Fälle in denen Mütter den Umgang boykottieren sind die Väter nach unserer Erfahrung aber eben nicht die Monster oder Kranken die wir oben beschrieben haben und somit ist ein Umgangsboykott unter vernünftiger Würdigung nicht zu rechtfertigen.

Umgangsboykott hat für die Mütter erhebliche Nachteile

Ein Umgangsboykott hat auch für die Mütter erhebliche Nachteile. Alleinerziehende Mütter müssen sich alleine um ihr Kind kümmern und sollen dann auch noch arbeiten gehen, weil sie ja auch von irgendwas leben sollen und das Kind obendrein auch noch Geld kostet. Eine Mutter die sich um ihr Kind kümmert, opfert sich selbst auf und geht daran irgendwann auch kaputt. Alleinerziehend zu sein ist nicht so einfach, wie viele Mütter (oder Väter) sich das vorstellen. Alleinerziehende Mütter sind überdurchschnittlich oft von Altersarmut, Überschuldung, Depressionen und Burnout betroffen. Für die Mütter hat ein Umgangsboykott also erhebliche Nachteile.

Aber wenn alleinerziehende Mütter so viele Nachteile erleiden müssen, warum boykottieren sie denn dann trotzdem den Umgang?

Warum Mütter den Umgang boykottieren

Gründe für einen Umgangsboykott

Obwohl unter vernünftiger Würdigung ein Umgangsboykott für die Mutter keinen Sinn macht, gibt es eine große Anzahl an Müttern, die ihren Kindern den Umgang mit dem Vater boykottieren. Vielfach boykottieren die Mütter den Umgang dabei aus niederträchtigen Beweggründen, z.b. weil sie sich an ihrem Ex rächen wollen oder weil sie Angst haben, das das Kind den Papa doch noch gerne haben könnte und sie sich dadurch gekränkt fühlen würden. Häufig scheinen die alleinerziehenden Mütter sich (und der Welt) auch beweisen wollen, das sie eine gute Mutter sind und sich eben alleine viel besser um ihr Kind kümmern können. Viele Mütter, die den Umgang verweigern, haben nix andere in ihrem Leben vorzuweisen als die Kinder und brauchen dann also die Kinder um wenigstens „etwas im Leben geschafft zu haben“. Würde der Vater sich nun in die Erziehung einmischen, sinkt das Wertgefühl der Mutter drastisch. Aus diesem Grund bleibt der Mutter nun nichts anderes über, als dem Kind den Umgang mit dem Vater zu verweigern.
Ein weiterer häufiger Grund für Mütter den Kindern den Umgang zu verweigern ist, weil die Mütter sich in der Opferrolle wohl fühlen und den Status als Opfer haben wollen. Den Opferstatus als alleinerziehende Mutter (und das daraus resultierende Mitleid und die daraus resultierende Unterstützung) bekommen Mütter aber nur dann, wenn sie auch nachweisen können, das sie alleinerziehend sind… Eine Herausforderung der sich viele Mütter mit großem Ehrgeiz und großem Erfindungsreichtum stellen.
Wenn Mütter es schaffen, erfolgreich den Vater auszugrenzen, dann können sie endlich behaupten, alleinerziehend zu sein, sich alleine um das Kind kümmern zu müssen und können sich endlich als Opfer präsentieren.

Umgangsboykott: Warum umgangsboykottierenden Müttern das Sorgerecht entzogen werden sollte

Wie wir festgestellt haben, ist der Umgangsboykott der Mütter in den meisten Fällen auf niedere Beweggründe zurückzuführen. Verweigern Mütter ihren Kindern den Umgang, dann sollten Familiengerichte und Jugendämte sofort die Erziehungsfähigkeit der Mutter in Frage stellen. Und bei mangelnder Erziehungseignung liegt es hier auch sehr nahe, der umgangsboykottierenden Mutter das Sorgerecht zu entziehen und auf eine andere Person zu übertragen. Sofern der Vater nicht völlig durchgeknallt ist, sollte das Sorgerecht durch das Familiengericht umgehend auf den Kindesvater übertragen werden.

Umgangsboykott: Warum man sich das als Vater nicht gefallen lassen sollte

Wie wir festgestellt haben, ist die Erziehungsfähigkeit bei umgangsboykottierenden Mütter erheblich eingeschränkt. Und nun stellt sich die Frage ob Väter wollen, das das Kind bei einem alleinerziehenden Elternteil aufwächst, dessen Erziehungsfähigkeit erheblich eingeschränkt ist?

Ein Vater, der sein Kind liebt, wird sich niemals als Vater ausgrenzen lassen und wird auch gegen den Willen der Mutter für sein Kind dasein, selbst wenn das bedeuten müsste, das er sich heimlich mit seinem Kind treffen müsste.

Was man bei einem Umgangsboykott machen sollte

Verhaltensregeln für Väter bei Umgangsboykott

  1.  Ruhig bleiben und nicht überstürzt handeln
  2.  Die Lage analyieren
  3.  Lassen Sie sich helfen. Profis lassen sich von Profis helfen. Suchen Sie sich Unterstützung von Leute, die erfolgreich gegen den Umgangsboykott vorgegangen sind! Lassen Sie sich nicht von dauerhaft entsorgten Elternteilen runterziehen sondern werden Sie aktiv und seien Sie weiterhin für Ihr Kind da!

33 thoughts on “Umgangsboykott Warum?

  1. Pat 24/01/2016 at 11:45

    Hallo zusammen, ich stecke auch seit 2 Jahren in der Falle und meine Ex verhindert jeglichen Kontakt zu meinen Kindern. Mein Sohn darf sogar nicht mit mir sprechen, weil er sonst zu hause Ärger bekommt. Das Umgangsrecht wurde von ihr eigennützig über mehrere Wochen mehrfach ausgesetzt, so dass eine Entfremdung bereits eingesetzt hat. Was passiert?
    Nichts. Alle schauen tatenlos zu, das Jugendamt, das Gericht. Niemand unternimmt etwas dagegen und die Zeit, die ich mit meinen Kindern verbringen möchte rennt mir davon. Statt dessen bekomme ich immer wieder tröstende Worte, wenn ihre Kinder Älter werden, dann werden sie von sich aus auf sie zu kommen. Was ist das für ein Mist?
    Ich möchte die Verantwortung tragen, an ihrem Leben teilhaben, mit ihnen Zeit verbringen und für sie Dasein, aber meine Ex lässt nichts zu. Kein Telefonkontakt, keine Briefe, keine Karten zum Geburtstag, kein Anruf an festlichen Tagen, einfach nichts. Eine Entfremdung liegt so deutlich auf den Händen und niemand unternimmt etwas.
    Ich kann mittlerweile das System echt verstehen, dass einige Ex Männer durchdrehen und Amok laufen, denn das System trägt deutlich dazu bei.

  2. Gudrun 04/12/2015 at 23:03

    Nachtrag:
    Ich habe mich übrigens nicht entmutigen lassen und bin immer am Ball geblieben. Es waren aber nicht die Behörden oder irgendwelche „Profis“ dir mir geholfen haben, sondern der Mut des älter werdenden Kindes. Irgendwann konnte mein Sohn sagen: Doch, ich will aber zur Mama! Allerdings ist der Ex bis heute davon überzeugt, unser Sohn käme mich und seine Schwester nur aus Mitleid besuchen. Dass es ein liebendes Band zwischen uns gibt – für ihn unvorstellbar. Und was für eine Strafe und Herausforderung, gemeinsam mit einem Menschen, der dem Kind die Liebe zum anderen Elternteil abspricht, erziehen zu müssen.

  3. Gudrun 04/12/2015 at 22:58

    Wie so oft auf dieser WebSeite eine sehr einseitige Darstellung mit negativ verzerrter Darstellung des weiblichen Geschlechts..
    Ich musste, sehr geehrte Herren, und muss bis heute erleiden, dass der Ex den Umgang mit meinem Sohn mir als Ex-Frau und Mutter- dieser bösen Frau, die ihn den guten, lieben Mann hat sitzen lassen- verweigert hat. Mit erheblichen Konsequenzen für den gemeinsamen Sohn, der damit auch seine Schwester nicht sehen durfte. Obwohl unser Sohn phasenweise psychisch extrem auffällig war, hat es die Gerichte und Gutachter nicht im geringsten gekümmert. Wenn dieser „solide auftretende“ Mann behauptet, das sei alles gar nicht so, und nein, das Kind wollte doch auch gar nicht zu Mutter (die ist ja eh ne Schlampe, verlässt diesen schmucken gut verdienenden Mann)…dann nicken sie alle stumm, ja, ja, das ist dann wohl so.
    Deshalb stimme ich einer wesentlichen Quintessenz dieser leidigen Diskussion zu: Eltern enthalten Eltern das gemeinsame Kind vor: WEIL SIE ES VÖLLIG UNEINGESCHRÄNKT DÜRFEN!

    • Fred Scheler 06/12/2015 at 18:20

      Ich sehe das auch so, wenn auch meine Ex es wieder einmal nicht zulässt das meine Tochter zu mir kann und dies geht seit 2,5 Jahren so, ist dies kein reines Frauenproblem. Da die Meisten Kinder bei den Frauen bleiben, nach einer Trennung ist die Möglichkeit gegeben, das sich der „gekränkte“ eben am anderen mit dem Kind am einfachsten rächen kann. Würden die Kinder 50 – 50 bei beiden Eltern wohnen, denke ich gäbe es hier auch andere Zahlen. Die Frauen sind nicht besser und nicht schlechter als die Männer. So eine Diskussion führt zu nix und schafft nur erneute Gräben. Es braucht einfach eine Gesetzesdurchsetzung wie im BGB festgeschrieben bzgl. Umgangsvereitelung, nach 1684, 1685… Würde hier der Staat aktiv eingreifen und für klare Verhältnisse sorgen, würde es zu den Dingen die man hier liest erst gar nicht kommen.

  4. stefanie 04/12/2015 at 18:23

    Ich koennte kotzen ..Mein Ex Mann sitzt im Gefängniss weil er versucht hat ein 16 Jaehriges Kind zu ermorden .Und mir wird vorgeworfen , dass ich den Umgang Boykottiere.
    Klar der arme Vater ..
    Was ist denn das bitteschoen ?

  5. Sven Kuhne 23/06/2015 at 10:48

    Warum Mütter den Umgang boykottieren

    Ein wichtiger Aspekt, warum Mütter den Umgang der gemeinsamen Kinder mit dem Vater boykottieren ist auch: WEIL SIE ES DÜRFEN! Nicht, weil sie es aus Sicht des Kindes, tatsächlich dürften, sondern nur deshalb, weil es kaum geahndet wird. Und eine Straftat, die nicht geahndet wird ist quasi legal. Oder hat irgendjemand schon mal erlebt oder gehört, dass eine Mutter die den Umgang mit dem Vater boykottiert für´n halbes Jahr weggesperrt wurde, (was das Gesetz durchaus zuließe) oder dass eine wirklich saftige Geldstrafe dafür verhängt worden wäre – also ich mal nicht. In wirklich hartnäckigen Fällen von Umgangsboykott (die einfachen alltäglichen Fälle werden ja gar nicht verhandelt, weil die meisten Väter nicht dagegen vorgehen) wird der Richter allenfalls mal andächtig seinen rechten Zeigefinger in Richtung Mutter heben und sagen: „du, du, du, das machst du jetzt aber wirklich nicht noch mal“, vielleicht wird er ihr (im Ausnahmefall) mal 2, 3 Hundert Euro Geldstrafe auf´s Auge drücken (die er ohnehin nicht eintreiben kann, denn vorher hat er ihr ja VKH geschenkt) und das war´s dann aber auch. Mutter pellt sich dann ein Ei drauf und macht fröhlich weiter. Und warum, weil Mütter im dt. FamRecht unter Artenschutz stehen, die dürfen nicht angegriffen werden, die müssen beschützt werden. (Art. 6 Abs. 4 GG) Und Mutter weiß das natürlich auch. 007 kann im Film auch die Bösewichter umbringen, und warum, weil er es darf, weil er eine Regierung im Hintergrund hat, die ihn dazu ermächtigt und natürlich auch beschützt. Wie im Film so auch im richtigen Leben – zumindest im dt. FamRecht! Einer meiner Anwälte sagte mal zu mir, als ich mal wieder irgendeinen Unsinn im dt. FamRecht nicht verstehen wollte: „Herr Kuhne, wir leben in einer Mütterrepublik“. Und wenn ich als Mutter das weiß, brauch ich mir doch über irgendwelche Konsequenzen für mein verwerfliches Tun keine Sorgen zu machen.

    Dazu kommt dann noch, dass die meisten (umgangsboykottierenden) Mütter in dem Irrglauben leben, dass es ja „ihr“ Kind ist, weil es in „ihrem“ Leib herangewachsen ist, „sie“ die Unannehmlichkeiten und Schmerzen hatten und „sie“ es auch zur Welt gebracht haben. Und mit meinem „Eigentum“ kann ich ja schließlich machen was ich will. Ich kann es töten, solange es noch nicht allzu lange in mir ist und ich kann es auch geben und nehmen wann und wem ich will. Soweit der Irrglaube! Nur leider gibt es eben zu wenige Menschen (gemeint sind z. B. Jugendämter und Justiz) in diesem Lande, die Müttern auch mal klar machen, dass dies tatsächlich nur ein Irrglaube ist. Im Gegenteil, durch Behörden und Justiz mit ihren oft mütterlastigen Entscheidungen werden sie eher noch darin bestärkt.

    Die Mutter meines Sohnes sagte mal zu mir, (wir lebten da noch zusammen) als mein Sohn und ich in ein lustiges Spiel vertieft waren, sie das aber vor lauter Eifersucht nicht ertragen konnte und ihn zum genau in diesem Moment unumgänglichen Mittagschlaf wegholte, ich ihr daraufhin zu verstehen gab, dass das Kind nicht ihr Eigentum sei: „klar ist er mein Eigentum“, kam es von ihr wie aus der Pistole geschossen, ohne dabei auch nur eine 10tel Sekunde darüber nachgedacht zu haben. Dass ihre Antwort so schnell und unvermittelt kam, zeigt mir, dass diese Einstellung tief in ihr verwurzelt ist. Und Mütter mit solchen Einstellungen gibt es Hundertausende in diesem Land. Solche Einstellungen sind zwar nicht angeboren, werden aber von Generation zu Generation „vererbt“ und von Mutter zu Mutter – wie ein Virus – übertragen, zumindest in D.

    Und für den Fall, dass der aktive Umgangsboykott doch nicht zum gewünschten Ziel, nämlich den Vater vom Kind fern zu halten, führt, gibt´s da ja immer noch die Möglichkeit der „Gehirnwäsche“ beim Kind. Mutter muss dem Kind nur lange genug mit möglichst drastischen Bildern einreden wie böse der Papa doch ist und irgendwann will das Kind dann von allein nicht mehr zum Papa. Unsere obersten Verfassungshüter haben solchen Müttern erst unlängst (25.04.15, 1 BvR 3326/14) einen Freibrief hierzu ausgestellt, indem sie urteilten, dass der Wille des Kindes nicht zum Vater zu wollen, auch wenn dieser Wille eindeutig durch die Mutter manipuliert ist, zu berücksichtigen ist. Schwuppdiwupp ist der Vater erst mal für 2 Jahre von seinem Kind „ausgesperrt“, darf ihm allenfalls einmal im Monat einen Brief schreiben – der ohnehin in der Mülltonne landet. Da fragt man sich, wenn der manipulierte Wille des Kindes nicht zum Vater zu wollen, berücksichtigt werden muss, warum wird dann der vielfach nichtmanipuliert, frei geäußerte Wille vieler Kinder mehr Zeit mit ihrem Vater verbringen zu dürfen, meist nicht berücksichtigt….. ?????

    Solange es solche Urteile, solche Zustände und überholte Ideologien in unserem Lande gibt, wird es immer wieder Mütter geben, die versuchen werden den Vater aus dem Leben der gemeinsamen Kinder zu verbannen und unsere Kinder werden es auch in Zukunft auszubaden haben – wenn nicht doch irgendwann ein Wunder geschieht.
    Gute Nacht, armes Deutschland!

    • Anna 25/06/2015 at 09:50

      Hallo Sven, ich kenne eine Mutter, die seit letztem Jahr ihr Kind nicht gesehen hat! Der Vater boykottiert den Umgang! Würdest Du den auch einlochen?
      Und wie soll sich das Kind fühlen, wenn ein Elternteil, das es liebt, eingelocht wird? Entspricht das Deiner Meinung nach dem Kindeswohl?
      Und warum verschwendest Du Energie darauf, Deine Ex zu beschimpfen? Wie wäre es mit Schaffung echter Chancengleichheit?

      • Sven Kuhne 25/06/2015 at 13:12

        Hallo Sven, ich kenne eine Mutter, die seit letztem Jahr ihr Kind nicht gesehen hat! Der Vater boykottiert den Umgang! Würdest Du den auch einlochen?

        Wie hast Du doch so schön gesagt: 100% der Mütter hätten allen Grund den Umgang zu verweigern. Der Vater wird sicher auch seine Gründe dafür haben – gleiches Recht für alle. Nein, im Ernst, Umgangsverweigerung ist in jedem Fall verwerflich, erst Recht, wenn dies in Form von Selbstjustiz geschieht, egal ob von Seiten der Mutter oder des Vaters. Nur kommt sowas eben nur sehr selten bei Vätern vor, aber dafür umso häufiger bei Müttern.

        Und wie soll sich das Kind fühlen, wenn ein Elternteil, das es liebt, eingelocht wird? Entspricht das Deiner Meinung nach dem Kindeswohl?

        Jetzt mach mal Butter bei die Fische, soweit kommts ja in D ohnehin nicht. Aber selbst wenn, ein Kind muss damit leben wenn ein ET wegfällt, aus welchem Grund auch immer. Millionen Kinder in D müssen gegen ihren Willen ohne ein ET (meist den Vater) , das sie lieben, auskommen.

        Und warum verschwendest Du Energie darauf, Deine Ex zu beschimpfen?

        Ehm, irgendwas ist mir da wohl entgangen. An welcher Stelle habe ich meine Ex beschimpft. Nur weil ich ihr gesagt habe, dass das Kind nicht ihr Eigentum ist???? grübel, grübel. Das ist doch die Wahrheit und keine Beschimpfung.

        Wie wäre es mit Schaffung echter Chancengleichheit?

        Sie hat doch die gleichen Möglichkeiten ihre Meinung zu äußern wie ich, also wo liegt das Problem??? 100% Chancengleichheit!!!

      • Kurt G. 27/07/2015 at 16:34

        99,99% aller Umgangsboykotte werden durch die Mütter begangen. Was soll das feminitische Gequatsche. Es geht um die Kinder und um sonst nix. Umgangsverweigernde Mütter gehören eingelocht. Alleinerziehende Mütter gehören verboten da sie ihre schlechten Eigenschaften nie an unschuldige Kinder weitergeben dürften. Man fragt sich warum sie denn „alleinerziehend“ sind. Anscheinend sind sie nicht fähig oder willens Kinder in einer ordentlichen Familie aufwachsen zu lassen. Das Übel pflanzt sich so unweigerlich fort.

    • Coh Stephan 24/07/2015 at 09:07

      Ich Danke für deinen hervorragenden hervorragende Ausführung.
      Es Trifft den Nagel voll auf den Kopf, Unnötig zu erwähnen das es auch noch um die ganze Rumdumkind- Industrie ein einträgliches Geschäftsmopdel darstellt. Wie schönn sind doch die Worte Kindeswohl , wenn diese doch nur alls Verpackung für ganz andere Interessen benutzt werden.

  6. Anna 22/06/2015 at 08:49

    Also ich hätte hier ein paar Gründe, wo ein Umgangsboykott gerechtfertigt ist:
    1. Carola Fuchs
    Über ich Buch hat sogar ein betroffener Vater eine positive Rezension geschrieben. Sie hat den Umgang boykottiert, weil es dem Kind nicht gut tat! Und der „Vorteil“ für sie: Sie lief herum, wie ein Zombie, weil das Kind ständig weinte und schrie nach dem Vaterumgängen.
    http://www.carola-fuchs.de/category/interviews/
    2. dann ist hier ein junger Mann, der zum Umgang mit dem gewaltätigen Vater gezwungen wurde. Er ist jetzt über 20 und würde gerne öffentlich machen, was ihm passiert ist und anderen Kindern helfen, denen das auch passiert.
    Dem wollt ihr allen Erstes einreden, die Gewaltätigkeit seines Vaters hätte ihm die Mutter eingeredet?
    3. Dann ist hier die Geschichte, die ich selbst erlebt habe:
    https://ichbinmutter.wordpress.com/2015/06/20/der-fall-mein-madchen/
    Nein und ich habe das alles nicht erfunden, sondern erlebt!

    Ich bin ehrlich der Meinung, dass Euer Vereinsname irreführend ist: Statt „Väter und Mütter für Kinder“ wäre es passender, Euch „Väterrechte über alles“ zu nennen.

    • Sven Kuhne 23/06/2015 at 11:34

      Liebe Anna,

      es geht in dem Artikel nicht um die Fälle, in denen es tatsächliche Gründe für die Mutter gab, den Umgang zum Vater zu be- bzw. verhindern. Dafür hat der Autor auch Verständnis geäußert. Es geht ausschließlich darum, dass es eben leider auch sehr viele Mütter gibt, die aus niederen Beweggründen den Umgang zum Vater in einer Art von Selbstjustiz meinen eigenständig „regulieren“ zu müssen. Dies wäre aber Aufgabe der Behörden, die hierbei leider allzu oft versagen. Und so wird vor Gericht eben zu oft „nach Augenschein“ geurteilt. Wenn Er oder Sie den sympathischeren Eindruck auf den oder die RichterIn macht, dann wird jener dann auch bevorzugt behandelt. Mit der möglicherweise fatalen Folge, dass Kinder zu Vätern/Müttern gezwungen werden, die ihnen tatsächlich nicht gut tun. Das ist der eigentliche Skandal. Klar, bei der Unmenge an FamGerichtsverfahren können die Richter nicht jeden Fall einzeln genau unter die Lupe nehmen (wollen es oft auch nicht). Aufgabe der Politik wäre es daher, dafür zu sorgen, dass erst gar nicht so viele Fälle vor Gericht landen, damit die die vor Gericht landen auch gründlich untersucht werden können. Eine Möglichkeit hierzu wäre Chancengleichheit zwischen Vater und Mutter herzustellen, z. B. indem man zunächst sagt: wenn ihr euch trennt habt ihr euch dennoch gemeinsam und gleichberechtigt/gleichverpflichtet um eure Kinder zu kümmern (Stichwort: Paritätisches Wechselmodell). Erst wenn ein ET gegen den anderen gravierende, beweis- und belastbare Einwände vortragen kann (also Vernachlässigung, Misshandlung oder sex. Missbrauch), sollte sich das Gericht mit Fragen des Umgangs beschäftigen müssen. Aber leider ist das im Moment noch eine Utopie.
      VG,
      Sven

      • Anna 23/06/2015 at 14:58

        Lieber Sven, der Autor behauptet hier, dass 99% der Mütter den Umgang aus niederen Beweggründen vereiteln, ohne Belege für diese Zahl. Woher kommt diese? Ich kenne viele Mütter die gute Gründe haben, den Umgang zu verweigern. Das geht von der Drogenabhängigkeit bis hin zur Unzuverlässigkeit des Vaters. Ich persönlich geniese es, wenn ich bei einer Auftraggeberanfrage in den Kalender schaue und zuverlässig zusagen kann, weil ich kinderfrei habe! Wenn ich immer einen Babysitter in Petto haben müsste, weil der KV den Umgang nicht verlässlich wahrnimmt, dann würde ich auch streiken! Außerdem tut es auch dem Kind weh, das sich auf seinen Vater freut und dieser kurzfristig absagt, weil er erkältet ist. Ich muss als Mutter meine Kinder auch erkältet betreuen! Wenn ich von meinem privaten Erfahrungshorizont ausgehe, dann haben 100% der Mütter gute Gründe, den Umgang zu verweigern! Dann sprichst Du von Chancengleichheit zwischen Müttern und Vätern und propagierst Wechselmodell, ohne zu fragen, ob es dem Kind gut tut! Mir hat der Assistenzarzt bei der Geburt meines Sohnes gesagt, dass man sich Kinder nicht so schnitzen kann, wie man möchte! Für manche Kinder ist Wechselmodell genau das Richtige, anderen Kinder bekommt es schlecht! Kindeswohl hat nichts mit Chancengleichheit zu tun! Ich glaube auch meinem Bekannten, der sagt, sein Kumpel bekommt die Kinder nicht, weil er erwerbstätig ist und er weiß, dass bei der Kindsmutter der Alkohol nur so durchgeht (Originalton) Da entspräche es dem Kindeswohl, wenn die Kinder erst einmal zum Vater kämen. Wer sagt denn, dass es umgekehrt nicht auch Mütter gibt, die Umgang mit einem Alkoholiker dulden müssen? Wenn Du Chancengleichheit willst, dann muss sie schon vor der Trennung gelebt werden. Ich habe noch keinen Väterrechtler sagen hören „und ich beteilige mich selbstverständlich an der schnöden Hausarbeit“ Ganz konkret:“Wenn ich heimkomme und es ist mir zu dreckig, schreie ich nicht die Kindsmutter an, sondern ich schwinge den Putzlappen selbst!“ Wenn Du jetzt einen Spruch ablässt wie, es gibt doch so viele Putzutensilien, die das Putzen leichter machen oder die Wäsche wird von der Maschine gewaschen, dann weiß ich, dass Du Dich nie an diesen ständig sich wiederholenden Sch-Arbeiten beteiligt hast! Ein Vater, der das getan hat, der weiß, wie viel Arbeit das ist! Chancengleichheit fängt für mich genau hier an! Wir haben in Deutschland keine Kultur, wie in Frankreich, wo es selbstverständlich ist, dass die Mütter vier Monate nach der Geburt wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Hierzulande muss mindestens ein Elternteil auf Karriere und Einkommen verzichten, wenn Kinder kommen und das ist leider oft die Mutter, oft weil der Vater sich nicht an der Hausarbeit beteiligt. Auch das muss berücksichtigt werden! Es ist auch für einen Vater sehr anstrengend, wenn die Frau Geld mit heimbringen soll! Dann hat auch er, genau wie die Mutter keinen Feierabend mehr! Dann muss er eben auch bis Abends 22:00 noch das Treppenhaus wischen, die Spülmaschine ausräumen etc. und er muss verlässlich die Kinder übernehmen, wenn die Frau arbeiten gehen muss! Dass die Frau ihren Job behält ist auch Sache des Mannes! Und dass sie einen Job hat, ist Vorraussetzung für Wechselmodell! Das deutsche Steuersystem und auch die deutsche Arbeitswelt fördert leider immer noch die Hausfrauenehe! Wenn Du Chancengleichheit willst, dann fang bitte bei den Grundlagen an: Mit gleichen Berufschancen für BerufsrückkehrerInnen (die gibt es auch in männlich). Es kann nicht sein, dass ein Ex-Knacki bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat als eine Mutter/ein Vater, die sich jahrelang um die Kinder gekümmert haben! Ganz konkret: Hast Du mir einen Job als Finanzbuchhalterin? Ich bin nämlich Berufsrückkehrerin und ich war nicht freiwillig Hausfrau! Ich habe mir dieses Modell nicht gewünscht! Wenn der Name „Väter und Mütter für Kinder“ wirklich Programm wäre, dann würde man die Bedenken der Mütter Ernst nehmen. Eine Schwarz-Weiß-Malerei wie hier -armer Vater, böse Mutter – ist nie Ernst zu nehmen! Aber jetzt noch was Positives zu Dir: Deine Erkenntnis, dass RichterInnen anscheindend den ihm sympatischeren Elternteil bevorzugen, finde ich sehr treffend. Ich persönlich habe den Eindruck, die würfeln. Und genau darum sollte es gehen: Jeder Fall ist ein Einzelfall und muss genauestens geprüft werden. Und dass RichterInnen so überlastet sind, lass ich nicht gelten! Ärzte sind auch überlastet und müssen trotzdem jedem Patienten die richtige Behandlung angedeihen lassen. Die schludern auch nicht so und sie beauftragen auch keinen Gutachter oder Verfahrensbeistand, ihre Arbeit zu erledigen. Und genau da sollte der Focus liegen: Schaffung besserer Strukturen, bessere Chancen für Eltern, die sich als Hausfrauen/Hausmänner um die Kinder gekümmert haben und die Abschaffung der Gutachter und Verfahrensbeistände, Richter, die entsprechend ausgebildet sind und sich gründlich um jeden Einzelfall kümmern!

        • Sven Kuhne 25/06/2015 at 12:44

          Hallo Anna,

          hast Dir ja wirklich viel Mühe gemacht, Dir Deinen persönlichen Zorn/Frust von der Seele zuschreiben. Nur leider sind starke Gemütszustände wie Zorn, Wut, Frust, Liebe etc. noch nie besonders gute Ratgeber gewesen, denn sie machen blind. Blind dafür, über den eigenen kleinen Tellerrand hinausblicken zu können. Die Welt hört aber an diesem Tellerrand nicht auf, im Gegenteil, da fängt die Welt erst richtig an und ist unendlich weit. Da Du Dich nun aber mit Deinem Aufsatz nur innerhalb Deines Erfahrungshorizonts bewegt hast, muss ich Dir dafür leider auch die Note 6 erteilen, da das Klassenziel nicht erreicht wurde, setzen!

          Ich will Dir auch kurz nochmal, anhand meines Beispiels erklären worum es gegangen wäre:

          Ich würde von mir behaupten, dass ich einer der besten Väter bin, die ein Kind sich nur wünschen kann – mein Sohn bestätigt mir das auch regelmäßig in dem er mich als den besten Papa der Welt bezeichnet und mich bis zur Unendlichkeit und zurück liebt. Vielleicht bin ich in manchen Dingen nicht immer so konsequent und durchgreifend wie es manch andere Eltern sind. Für mich ist es halt wichtig die wenige Zeit, die wir miteinander verbringen dürfen nicht mit unnötigen Streitereien/Spannungen zu vertun, hier soll die Liebe, Spaß und Freude im Vordergrund stehen, einfach, dass er sich bei mir wohl fühlt, Zitat mein Sohn vor zwei Wochen: „endlich bin ich wieder in meinem Lieblingszuhause“, als er nach der Mutter wieder vor unserer Wohnungstür stand.

          Mag sein, dass diese gewisse Inkonsequenz teilweise auf meine Persönlichkeit zurückzuführen ist. Ein Teil dieser Inkonsequenz geht aber leider auch auf das Konto der nicht vorhandenen Chancengleichheit zwischen Vater und Mutter. Was auch ganz leicht zu erklären ist: Wenn ich die wenigen Wochen-Tagstunden, die wir miteinander haben nun noch hauptsächlich mit konsequenter Erziehungsarbeit verbringen würde, würde sich bald Frust auch bei meinem Sohn einstellen und recht bald würde das dann auch die Mutter mitkriegen. Und nachdem ich weiß, dass die Mutter keine Gelegenheit außeracht lässt, einen Keil zwischen mir und meinen Sohn zu treiben, bestünde dann das Risiko, dass Vater und Sohn sich ganz verlieren könnten. Bei „Waffengleichheit“ zwischen Vater und Mutter bestünde dieses Risiko nicht, oder zumindest nur in sehr geringem Maße. Einmal hat sie es ja bereits versucht. Mein Sohn berichtete mir davon, dass seine Mutter zu ihm sagte, dass sie sich wünschen würde wenn er für immer bei ihr bliebe. Und schwuppdiwupp, wenn er mal seinen Unmut über den Papa gegenüber der Mutter äußern würde, hieße es dann gleich: „du musst ja nicht unbedingt zum Papa“. Diese Spielchen sind ja nicht neu.

          Aber ich bin etwas vom Thema abgekommen, ich wollte ja eigentlich von mir als Mann und Vater berichten: Ich lebe seit vielen Jahren, mit kurzer Unterbrechung als unser Sohn entstanden ist, allein, und das ist mittlerweile auch gut so, denn aufgrund meiner Lebenserfahrung heben sich für mich die Vorteile einer Partnerschaft mit einer Frau mit den Nachteilen auf, quasi ein Nullsummenspiel, macht also somit keinen Sinn. Das Ganze natürlich mit allen Konsequenzen, die das Singelleben so mit sich bringt: waschen, kochen, bügeln, Fenster- und Kloputzen, weniger Freizeit, weniger Geld etc. Ich kann sagen, dass ich mein Leben dennoch weitestgehend (bis auf die Streitereien mit der Mutter meines Sohnes) im Griff habe und schaffe es auch ganz allein und mache es gut. Brauche dafür weder eine Partnerin noch eine Mutter die mir den Haushalt schmeißt.

          Das habe ich übrigens alles auch gemacht als wir noch zusammen lebten. Ich erinnere mich sogar an eine Szene als ich ihre Arbeitskleidung (Blusen/Schürzen) bügelte und sie, ohne schlechtes Gewissen zu haben, nebendran saß und mit ihrem Laptop spielte.

          Und nebenbei bin ich noch ein guter Vater für unseren Sohn. Seine Mutter kann sich dabei immer 1.000%ig auf mich verlassen. Ich hole ihn pünktlichst, in einem Zeitfenster von ca. 5 min. bei seiner Mutter ab und bringe ihn entsprechend auch zurück. Noch nie habe ich abgesagt, auch nicht wenn ich krank war. Allenfalls, dass es vielleicht 2, 3 Mal wegen der Arbeit ein paar Minuten später wurde, aber selbst dann hab ich ihr noch eine SMS geschickt. Ich pflege meinen Sohn wenn er krank ist, gehe natürlich, falls erforderlich, auch mit ihm zum Arzt, achte darauf, dass er immer ordentlich und sauber gekleidet ist, dass er genügend Schlaf bekommt, achte auf seine Ernährung, putze ihm den Hintern, gehe zu Elternabenden in KiGa und Schule, spiele mit ihm, lese ihm vor dem Einschlafen noch vor und erkläre ihm geduldig und mit viel Freude die Welt. Und, als wenn das alles nicht schon genug wäre, biete ich seiner Mutter sogar noch an, mich, über den Unterhalt den ich zahle und die Kosten die ich durch seine Betreuung habe, an Anschaffungen wie z. B. Schuhe oder Jacken, Fahrrad etc. hälftig zu beteiligen. Seine Mutter lehnt das aber ab um ihm dann selber irgendwelche billigen Sachen zu kaufen, die ich dann doch durch vernünftige ersetzen muss. Gerade im Bereich Schuhe bin ich da sehr kleinlich, da ich der Meinung bin, dass ein Kind in dem Alter vernünftige, bequeme und stabile Schuhe tragen sollte und schon gar keine gebrauchten, so wie es die KM gelegentlich versucht hat.

          Mithin der Traumvater schlechthin. Sie hätte also allen Grund, sich über einen Vater so wie ich es bin, zu freuen und zufrieden zu sein. Tut sie aber nicht, im Gegenteil, sie nutzt jede Gelegenheit um weiter Öl ins Feuer zu gießen, zu provozieren und zu spalten, weil sie mich eben nicht als Partner sondern als Konkurrenten sieht. Mehr dazu kannst Du auf meiner HP (www.kuhne-gegen-deutschland.de) im Blog lesen.

          Du siehst, liebe Anna, es gibt sie, Väter wie mich, die aber in Deinem Weltbild offenbar nicht vorkommen. Und es gibt Tausende und Abertausende von uns in diesem Land – die befinden sich aber nicht auf Deinem Teller, die sind weit hinter dem Tellerrand. Und jetzt frage ich, welchen Grund sollte es geben, einem solchen Vater eine gleichwertige Betreuung seines Kindes zu verwehren – KEINEN! Und dennoch haben Mütter in diesem Land oft (noch) die Macht über Art und Umfang der Betreuung der gemeinsamen Kinder durch den Vater bestimmen zu dürfen, und machen davon, oft auch willkürlich, regelmäßig Gebrauch. Dies, obwohl es hierfür weder ein natürliches noch ein juristisches Recht gibt, Behörden, Gutachter, Anwälte, Justiz etc. es aber nach Gutdünken unterstützen. Darum wär´s gegangen, liebe Anna, und dann hättest Du auch eine 1 bekommen.

          Ich hoffe, ich konnte Deinen „Erfahrungshorizont“ etwas erweitern, denn hinterm Horizont geht´s ja bekanntlich weiter. Und wenn nicht, dann hab ich´s wenigstens versucht.
          VG,
          Sven

          PS: Das möglichst paritätische Wechselmodell ist grundsätzlich immer die beste Form der Betreuung der Kinder nach einer Trennung der Eltern und dient am ehesten dem KW (siehe, der dicke Sünderhauf). Natürlich unter der Voraussetzung, dass beide Elternteile auch dafür geeignet sind und die Rahmenbedingungen passen. Unsere Kinder haben ein vorstaatliches, nämlich natürliches Recht auf beide Elternteile, und zwar gleichermaßen. Und dass dieses Recht irgendwann mal durchsetzbar wird, dafür kämpfe ich und dafür stehe ich mit meinem Namen. – Sven Kuhne

    • Bosten 23/06/2015 at 14:13

      Ja da spricht die “ Selbstherrlichkeit “ selbst, erhaben über alles, die eigenen Erfahrunge zur Allgemeingültigkeit zu stilisieren unterliegen Sie doch einenm winzigen Fehler, sie verkennen den Umstand , “ wen es dem Kind nicht gutgeht“ , daß dieser schon durch ihre innere Haltung konterkariert wird. Diese Haltung spiegelt sich fast in jeder Äusserung von Müttern wieder. Sie allein erkennen wan es dem Kind nicht gut geht und nur sie allein. Das kommt davon da sie in ihrem elementarsten Selbstbild erschüttert werden und völlig emotional auf die von ihnen geglauben Angriffe reagieren. Natürlich gibt es gewaltätige Väter ( die natürlich als gemachtes Symbol ) für alle anderen herhalten. Aber das ist hier nicht das Thema, sondern der seelische Missbrauch von Kindern, deren Väter keine “ Gewalttäter “ sind und trotzdem auf Grund ihres “ Irrglaubens “ meinen den Umgang zu den Kindern boykotieren zu müssen! Sollte es um die Männer gehen die das Symbol für ihr ureigenstes pauschalisiertes Männerbild sind, so müssen sie ein anderes Thema wählen. Inhaltsbezogen zu antworten fällt bei eigener Befindlichkeit überaus schwer, früher hieß das leider Thema verfehlt “ 6 “ setzen.

      dipl.jur.Bosten

    • Coh Stephan 24/07/2015 at 09:12

      Mag sein, das es sollche dramatische erreignisse gibt. So bedauernswert dies für den Betroffenen ist. sie amchen tatsächlich nicht mal 1 % aus. und auf dieser Minderheit mit Ihrgendwellchen fantasivollen Dunkelziffern. sollen die anderen 99% der Kinder vom Kindeswohl abgeschnitten werden ?

      Ist das Deine Meinung ?

  7. Meier 21/06/2015 at 16:47

    Wenn ein ELTERNTEIL ohne Grund das Kind
    nicht zum anderen laesst, das Kind den anderen Elternteil auch NICHT sehen will, obwohl dieser Teil sich hat NICHTS ZUSCHULDEN kommen lassen, so ist das STRAFBAR .
    UEBLE NACHREDE war dann im Spiel!!!
    Das ist ein STRATATBESTAND!!!

    • molz 21/06/2015 at 18:46

      Ich boykottiere die Umfänge meine Tochter und des Vaters nicht.und mir wieder das ständig vorgeworfen weil mein ex mann lügt.
      Die kleine weigert sich manchmal zum Vater zu gehen.aber Kinder haben manchmal auch einen schlechten tag.
      Ich rede mit dem Kind dann .das der papa jetzt kommt du spielst bisschen mit Papa und dann kommst wieder.
      Und immer wieder wird mit Boykott unterstellt.
      Obwohl die Umfänge laufen.

  8. Christina Landmann 21/06/2015 at 14:44

    „Monster“ und „Schwerverbrecher“ sind in der Regel nicht in der Psychiatrie oder im Gefängnis untergebracht, sondern laufen fröhlich frei herum. Sie sind häufig sogar beruflich erfolgreich, wirken sympathisch, und niemand ahnt, dass ein Kinderschänder dahintersteckt, oder ein narzisstisch gestörter Sadist, oder oder. Auch einen Brandanschlag, der nicht bis ins letzte bewiesen werden kann, oder eine Attacke mit dem Messer auf ein Kleinkind, im privaten Haushalt durchgeführt….. und nicht mit letzter Sicherheit beweisbar, da die Zeugen fehlen, führt zu keiner Verurteilung. Selbst Mörder kommen in diesem Lande zum Teil ja nach ein paar Monaten Gefängnis wieder zurück in die Freiheit. Nein, wer meint, es gibt für Mütter praktisch KEINEN Grund, den Umgang zu Kindern zu boykottieren, dem geht es nicht um Kinderrechte, sondern ausschließlich um Väterrechte.

    • Bosten 21/06/2015 at 16:21

      Völlige Wahrnehmungsverzerrung ! Mir ist in meiner Laufbahn noch kein Mörder begegnet der nach ein paar Monaten freigelassen wurde, es sei den er ist nach unserer Rechtsordnung, die Sie genau so für sich beanspruchen, als Unschuldig gewürdigt wurden. Auch der Begriff der Mutter und deren absolut subjektives Recht wird völlig falsch verstanden. Kinder sind niemandes Eigentum ! Es gibt sicherlich Fälle indem es besser ist Kinder von dem einen oder anderen Elternteil fernzuhalten aber das bestimmen nicht die Mütter ihn ihrer Machtvollkommenheit sondern die Gerichte. Und dann nur als ultima ratio !

      dipl.jur.Bosten

    • Meier 21/06/2015 at 16:25

      Natuetlich gibt es das auch,
      ist aber NICHT die Regel !!!
      Meistens wollen diese Flinten“MUETTER“
      aber den ERZEUGER, wie sie den leibl. Vater
      veraechtlich dann nennen, AERGERN!
      Und das oft unter MITHILFE der so genannten „JUGENDAEMTER“!!!
      Alles nur Rachegefuehle dieser verkommenden „Muetter“!!!
      Gleich SORGERECHT weg!
      Richter JUERGEN RUDOLPH
      (leider jetzt a.D., aber jetzt Rechtsanwalt)
      handelte da RICHTIG
      COCHEMER MODELL einfach googlen!

      • Väter und Mütter für Kinder 21/06/2015 at 16:47

        Natürlich sollte man bei Eltern (Müttern) die mit solchen schwerwiegenden Anschuldigungen um sich werfen sofort die Erziehungseignung in Frage stellen, das schliesst einen möglichen Sorgerechtsentzug ein. Aber ist in o.g. Artikel ja hinlänglich geschildert worden

    • engel 21/06/2015 at 18:49

      Da hast recht.

      • engel 21/06/2015 at 18:51

        Er geht hier nicht um das recht des Kindes sondern nur um das recht des Vaters.
        Die sagen hier das Kind hat ein Recht auf einen Vater egal wie schlimm der ist.
        Aber ob das Kind es will interessiert doch keinen.

    • Coh Stephan 24/07/2015 at 09:18

      Meine Erfahrung geht dahingegegen das, die meisten Monster und Schwerverbrecher in den Köpfen der Mütter selbst zu finden sind oder diese sich sollche alls Stiefväter in den eigenen Haushalt holen.

      Warum sonnst Funkionieren den die meisten Trennungen ohne grössere Probleme und die Kinder haben Zugang zu beiden Eltern ?

      Genau diese Schiene Mutterrächte Väterrechte, haben doch ein paar wenige Mütter ins leben gerufen. Ich kenne viele wo es sollche Probleme nicht gibt und trotz Trennung die Eltern in Kindessachen zum wohl der Kinder Hand in Hand arbeiten.

    • Martha 15/12/2015 at 09:11

      Hallo
      Genau das ist das Problem. Es mischen sich unter die berechtigten Anliegen von Vätern solche gefährlichen Menschen.
      Ich sehe meine Kinder nur alle 2 Wochen. Das Wechselmodell wurde boykottiert von ihm.
      Die neue Frau ist ebenfalls abgehauen .
      Mehr kann ich inhaltlich nicht schreiben.

      Deshalb appeliere ich an die betroffenen Väter,
      dass ihr solche Menschen,die es gibt und sich gerne bei euch einreihen zu entlarven.Sie sind glaubwürdig und haben oft Erfolg vor Gericht und Jugendamt.
      Sie beeindrucken und nutzen andere Väter in ihrer Not auch nur aus.
      Ihr seit dann nur Mittel zum Zweck.
      Gruss

  9. Bosten 21/06/2015 at 12:12

    Da Sie hier in der Aussage;
    „Auch wenn der Vater ein Kinderschänder oder ein Drogenjunkie ist, dürfte ein Umgangsboykott warscheinlich zu rechtfertigen sein. “ die oben genannten Gruppen stickmatisieren ohne entsprechend zu differenzieren, sind sie letztendlich in Ihrem Verhalten nicht besser als die an deren Sie Kritik üben. Glauben Sie denn von den benannten Gruppen gibt es keine Väter die ihre Kinder lieben und sich um Ihre Kinder kümmern wollen und es auf Grund Ihrer Äusserung noch viel schwerer haben ? Sie wissen nichts, nicht die Umstände nicht den Unterschied zwischen den einzelnen Gruppen und schon garnicht von dem einzelnen Menschen, sondern benennen Sie nur generell Kinderschänder und Junkies in deren Fall es dann völlig in Ordnung ist, wenn nicht nur die Väter, sonder auch die Kinder die Väter enzogen bekommen. Aber man kennt es ja aus der Geschichte, man braucht nur jemand als “ Unmensch “ darzustellen dann ist es auch völlig legitim in unmenschlich zu behandeln. Ich würde mal vorschlagen Sie nehmen Ihre Bilder aus den Kopf und steigen von Ihrem hohen Ross zu den Menschen hinab und schauen sich die Fälle und Problematik an und urteilen dann, ob die von Ihnen kritisierten Mütter gegenüber Kinderschändern und Junkies generell ein “ Recht auf Umgangsboykott “ haben . Ich habe in meinem Berufsfeld mit diesen “ Menschen zu tun “ und kenne die Problematiken und insbesondere die “ feinen Unterschiede “ !
    Wissen Sie wie gerade Kinder leiden wenn ihnen von Müttern und Menschen mit Ihrer Einstellung gesagt wird, dein Vater ist ein Kinderschänder und Junkie. Natürlich gibt es Fälle indem es Gründe gibt den Vater den Umgang zu verbieten aber nicht generell nur für Menschengruppen die sie in so „schöner “ populistischer Art stigmatisieren.
    dipl.jur.Bosten

    • Väter und Mütter für Kinder 21/06/2015 at 16:27

      Es geht hier nicht um eine Stigmatisierung. Man muss hier unterscheiden zwischen einer Behauptung der Kindesmutter und der tatsächlichen Feststellung. Sie verzerren den Artikel und dessen Inhalt. Das Beispiel sagt nur, das es einzelne (wenige) Fälle sicherlich geben wird, in denen ein Umgangsboykott zu rechtfertigen ist. Es hat aber niemand das Recht, diese wenigen Fälle zu verallgemeinern und wegen bloser Behauptungen jemanden zu verurteilen. In Deutschland gilt die Unschuldsvermutung.

    • Bosten 23/06/2015 at 14:20

      Bei einigen ist Dummheit eine Tugend darum haben Sie mein ungeteiltes Mitleid.

  10. Rebecca Werner 21/06/2015 at 11:31

    Soso, es sollte einer Umgangsboykottierenden Mutter also sofort das Sorgerechte entzogen werden. Natürlich ist dies ein unakzeptables Verhalten und gefallen lassen, sollten Väter sich dies nicht, aber ein Sorgerechtsentzug bedeutet doch auch für die Kinder eine traumatische Trennung von der Mutter -an die Kinder wird bei solchen Forderungen aber wiedereinmal überhaupt nich gedacht! Ein Vater, der ein solches Schicksal für seine Kinder anstrebt oder in Kauf nimmt, ist ebenfalls nicht erziehungsfähig! Denkt doch endlich mal wieder an die Kinder und nicht nur an des Vaters Wohl! Ich selbst würd mich mich lieber als Mutter entsorgen lassen, als mein Kind durch so ein Schicksal zum psychischen Wrack zu machen! Egoistische Welt, in der wir hier leben!

  11. ort 21/06/2015 at 11:30

    Guten Tag, ich habe selten eine solche gequirlte Scheiße gelesen zu diesem Thema und von diesem Autoren.
    MfG

    • ort 21/06/2015 at 11:31

      s.oben

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