Väter und Mütter für Kinder

Wie Anwälte im Familienrecht Geld verdienen.

Was müssen Anwälte machen um Geld zu verdienen?

Erste Anlaufstelle für Trennungseltern ist meist ein Fachanwalt für Familienrecht. Dort erhoffen Eltern sich Hilfe und Beratung, die Ihnen nutzt. Viele Eltern werden dabei jedoch vom Anwalt legal abgezockt. Warum das so ist, erklären wir hier…

Wie funktioniert eine Anwaltskanzlei?

Zunächst einmal müssen wir uns vor Augen führen, was eine Anwaltskanzlei ist. Eine Anwaltskanzlei ist ein Unternehmen, das wirtschaftlich geführt werden muss. Genau so wie der Bäcker, Handwerker oder Zahnarzt, so muss auch der Anwalt / die Anwältin ihr Geld verdienen.
Eine Anwaltskanzlei verursacht jeden Monat Kosten. Zu dem „Gehalt“ für den Anwalt kommen unter anderem die Gehälter für die Büroangestellten und die Büromiete, so das selbst eine kleine Anwaltskanzlei schnell einen 5 stelligen Kostenapparat im Monat produziert.
Für ein normales Verfahren vor dem Familiengericht erhält der Anwalt ein paar Hundert Euro. Das klingt erst mal ganz nett, deckt aber die vorgenannten Kosten nicht.
Geht man davon aus, das der Anwalt pro Verfahren z.b. 550 € erhält, dann ist klar, das der Anwalt mit 10 Verfahren im Monat kaum über die Runden kommt. 10 Verfahren im Monat sind 120 Verfahren im Jahr.

Anwalt im Familienrecht? Masse statt Klasse

Die anwaltliche Beratung im Familienrecht wird daher zum „Massengeschäft“ für den Anwalt. Der Anwalt braucht also jeden Monat mehrere neue Verfahren, die er abrechnen kann. Entweder benötigt er hierzu eine Vielzahl von neuen Mandanten oder er muss aus jedem einzelnen Mandanten so viele Verfahren wie möglich herausziehen.
In nahezu jedem Amtsgerichtsbezirk gibt es mehrere Anwälte für Familienrecht. Es gibt sicher in jedem Amtsgerichtsbezirk auch ein paar „trennungswillige Eltern“, die aber mit je nur einem Verfahren nicht ausreichen würden, damit die Anwälte genug Geld verdienen können. Um den Umsatz zu erhöhen, muss der Anwalt sich also auf die wenigen Mandanten beschränken, die ihm zur Verfügung stehen. Um dann aber Geld verdienen zu können, muss der Anwalt versuchen,  soviel wie möglich aus seinem Mandanten herausholen. (Ähnlich wie ein Versicherungsvertreter, der auf Provisionsbasis arbeitet und nur vom Neugeschäft lebt, aber immer dieselben Kunden hat und keine neuen Kunden akquiriert, weil der Markt gesättigt ist. Auch dieser muss seinem Kunden immer wieder ein neues Produkt verkaufen, damit er eine Abschlussprovision erhält.)

Der Anwalt muss seinem Mandanten so viele Verfahren wie möglich „verkaufen“

Insoweit ist es nachvollziehbar, das der Anwalt ein Interesse daran hat, das die Situation eskaliert und eine friedliche Lösung auf Elternebene nicht erzielt wird. Bei einer friedlichen Lösung verdient der Anwalt also wenig bis gar kein Geld. Kann der Anwalt den Konflikt jedoch anheizen, dann erhöhen sich seine Einnahmen.

Dem Anwalt ist das Wohl des Kindes egal

Obgleich das Anheizen des elterlichen Konflikts nicht dem Wohl des Kindes dient, so ist der Anwalt dennoch (aus wirtschaftlichen Gründen) gezwungen den Konflikt anzuheizen um möglichst viel Geld zu verdienen.

Hier ein Beispiel: Das Anheizen des Konfliktes durch eine Anwaltskanzlei (hier wurde der Mutter angeraten den Umgang zu boykottieren,  obgleich es dafür keinen ersichtlichen Grund gab) wurde von der Anwaltskanzlei wie folgt begründet

„Das Wohl des Kindes interessiert hier niemanden“.

Auch die zuständige Anwaltskammer bemängelte diese Vorgehensweise nicht im Geringsten. Die Anwaltskanzlei hat unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, was wahrscheinlich bei vielen Anwälten die vorherrschende Meinung ist: „Das Wohl des Kindes interessiert hier niemanden. Uns geht es nur darum, möglichst viele Verfahren zu führen, um möglichst viel Geld zu verdienen. Eine Schädigung des Kindeswohls nehmen wir dabei billigend in Kauf. Es ist uns vollkommen egal, wie sich das Kind dabei fühlt. Für eine Schädigung des Kindeswohls übernehmen wir keine Verantwortung.

Der Anwalt verdient mehr Geld, wenn er Öl ins Feuer gießt

Der Anwalt kann (wenn er den Konflikt anheizt) mehrere Prozesse mit nur einem Mandanten führen (Sorgerecht, Umgangsrecht, einstweilige Anordnungsverfahren, Abänderungsverfahren Sorgerecht, Abänderungsverfahren Umgangsrecht, Abänderungsverfahren Sorgerecht, Unterhaltsverfahren, Auskunftsverfahren, Ordnungsgeldverfahren, Umgangsaussetzungsverfahren usw…)
Der Anwalt kann seine Einnahmen also vervielfachen. Hierfür muss er „nur“ sein Gewissen ausschalten und darf auf das Wohl des Kindes keine Rücksicht nehmen.
Darüber hinaus kann der Anwalt dann jeweils ein Beschwerdeverfahren / Berufungsverfahren, eine Anhörungsrüge usw… durchführen, damit er in der 2. Instanz noch mal Geld verdienen kann. Und wem das alles nicht reicht, der kann dann auch noch in Karlsruhe und in Straßburg Verfahren einreichen.
Das ist der Weg, wie der Anwalt viel Geld verdienen kann.

Prozesskostenhilfe kann wieder aufgehoben werden

Neben der Zerstörung der elterlichen Kommunikation (und der psychischen Belastung), kann der Anwalt z.b. bei alleinerziehenden Müttern auch die wirtschaftliche Existenz vollständig zerstören. Die meisten Mütter erhalten  anfänglich Prozesskostenhilfe. Durch die Prozesskostenhilfe machen sich die meisten Mütter dann auch keine Sorgen um die Kosten die der Anwalt verursacht. Was viele Mütter dabei jedoch nicht bedenken, ist das die Prozesskostenhilfe auch nach Jahren noch aufgehoben werden kann und die Mutter dieses Geld dann plötzlich an die Staatskasse zurückzahlen muss.

Viele Mütter erhalten nach Jahren hohe Forderungen

Warum müssen Mütter Prozesskostenhilfe nach vielen Jahren zurückzahlen? Die Antwort darauf ist ganz einfach: Zunächst einmal müssen die Mütter sich ja irgendwie auch wieder in den Arbeitsmarkt integrieren…. hierfür sorgen mittlerweile schon die zuständigen Arbeitsämter. Steht die Mutter dann irgendwann in Lohn und Brot, dann taucht plötzlich das Familiengericht wieder auf und überprüft die Prozesskostenhilfe und verlangt dann von der Mutter, dass sie das Geld dann zurückzahlen muss.