Väter und Mütter für Kinder

Weihnachtsgedicht für Heimkinder

Weihnachtsgeschenk

Ein Weihnachtsgedicht für Heimkinder von Kristina Becker.

Bald nun kommt der Weihnachtsmann

Bald nun kommt der Weihnachtsmann,
auch wenn man ihn vielleicht nicht sehen kann.
Leise kommt er in das Haus,
bereitet dort Geschenke aus.Unterm liebevoll geschmückten Tannenbaum,
sich erfüllt so mancher Kindertraum.
Und die Familie, die singt leise,
manche alt bekannte Weise,
“ Ihr Kinderlein kommet“ und “ Stille Nacht „,
man ist glücklich, das Kind, das lacht.

Selbstgemachte Plätzchen duften, vier helle Kerzen brennen,
das kann man alles voneinander nicht trennen.
Leider jedoch teilen nicht alle dieses Glück,
zu viele Kinder sind im Heim, dürfen nicht zurück.

Manches erhält nicht einmal einen Gruß,
mutterseelenallein es Weihnachten im Heim sein muss.
Liebe Kinder, ihr seid nicht allein,
auch wenn es jetzt nicht hat den Anschein:
Eure Eltern sind stets mit ihren Gedanken und ihrer Liebe da,
ganz so wie es früher einmal war.

Sie sind da, ganz so wie der Weihnachtsmann,
auch wenn man sie vielleicht nicht sehen kann.

Christina Becker Mahnwache München Mai 2015