Väter und Mütter für Kinder

Was kann man tun um für sein Kind auch gegen den Willen der Mutter dazusein?

Was kann man tun um für sein Kind auch gegen den Willen der Mutter dazusein?

Hier wird nicht nur gemeckert, sondern wir suchen gemeinsam nach Lösungen, wie man es als entsorgter Vater schaffen kann für sein Kind dazusein! Dieser Ratgeber ist für alle diejenigen verantwortungsvollen Väter, die ihr Kind nicht im Stich lassen wollen und die auch gegen den Willen der Mutter für ihr Kind dasein wollen.

entsorgter Vater

Was kann man eigentlich als entsorgter Vater tun um wieder (mehr) Kontakt zu seinem Kind zu bekommen? Reichen Schuldzuweisungen an die entfremdende Mutter aus, um Kontakt zu seinem Kind herzustellen? Oder soll man jahrelang vor Gericht ziehen und zusehen, wie das eigene Kind entfremdet wird und ohne Vater aufwachsen muss?

Viele Väter sind insbesondere nach Trennungen im Zusammenhang mit unfairen Mitteln (falsche Anschuldigungen, Nacht- und Nebelaktionen, Umgangsverweigerungen, usw.) emotional belastet und sehen in der Mutter denjenigen Elternteil, der nicht will, das der Vater für sein Kind da ist.



Schuld ist die Mutter, die nicht zulässt, dass der Vater für sein Kind da ist

Vater und Tochter

Diese Trennungsväter sind meist auf sich allein gestellt. Leider gibt es für Väter keine bekannten Ratgeber wie man sich nach einer Trennung verhalten soll. Nach einer Trennung gibt es viele Probleme, die man klären muss. Anstatt die Probleme zu klären, entzieht sich der andere Elternteil aber häufig der Klärung. Schließlich will man ja erstmal „Ruhe hereinbringen“. Wenn beide Eltern in der Lage gewesen wären, ihre Probleme zu klären, dann wäre es wahrscheinlich gar nicht erst zu Trennung gekommen. Und anstatt sich professionelle Hilfe zu suchen, landen viele Väter dann in sogenannten „Vätervereinen“ in denen die Väter in ihrer Haltung bestärkt werden: Schuld ist die Mutter, denn sie ist diejenige die nicht zulässt, das der Vater für das Kind da ist.

Wenn die Mutter nicht will, dann hast Du als Vater keine Chance, Dein Kind zu sehen

Aus dem Wunsch heraus erst mal „die Kinder zu schützen“ und „Abstand zu gewinnen“ blockieren und boykottieren viele Mütter den Umgang zwischen Kindern und Vater, das ist zunächst einmal völlig verständlich und muss von Trennungsväter verstanden werden.  Da viele Frauen zwischen der Paarebene und der Elternebene nicht unterscheiden können, überträgt sich der Hass der Mutter häufig direkt auf das Kind/ die Kinder. Dieses Verhalten stellt einen schwerwiegenden Eingriff in die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes dar und führt in unzähligen Fällen zu einer Eltern-Kind-Entfremdung (besser bekannt auch als PAS Parental Allied Syndrom ).

Auch wenn man das Verhalten der Mutter verstehen kann, so darf man als Vater dieses Verhalten nicht akzeptieren. Denn als Vater hat man eine Verantwortung gegenüber dem Kind. Als Vater muss man auch dann für sein Kind dasein, wenn die Mutter dieses nicht will.

Eltern-Kind-Entfremdung nicht akzeptieren

Als entfremdeter (oder von Entfremdung bedrohter) Elternteil kann man einerseits die Eltern-Kind-Entfremdung akzeptieren und den entfremdenden Elternteil beschuldigen, nicht ausreichend Kontakt herzustellen.  Natürlich trägt hier der entfremdende Elternteil (meist die Kindesmutter) durch Umgangsverweigerungen, Wegzug, üble Nachrede, falschen Behauptungen, usw. in den Augen des entfremdeten Elternteils die Hauptverantwortung für die Entfremdung. Dennoch sollte sich aber auch jeder von Entfremdung bedrohte Elternteil überlegen was er aktiv gegen eine Entfremdung unternehmen kann.

Vorwürfe an die Mutter: Pfui Nein Danke

Vater und Söhne

Wer als Vater nur rumheult und die Schuld beim anderen sucht, macht genau das, was viele Mütter auch machen: Man präsentiert sich als Opfer, versucht Mitleid zu bekommen und beschuldigt den anderen Elternteil Schuld an der Misere zu sein. Einig sind sich alle, dass Kindesentfremdung eine Kindesmisshandlung ist. Jeder fordert vom anderen selbst gegen diese Kindesmisshandlung vorzugehen. Natürlich müsste der Staat hier unterstützen. Da dieser das jedoch nicht macht, muss jeder einzelne gegen diese Misshandlung vorgehen.

Vater Los! Die Verantwortung liegt bei Euch Vätern!

Als Vater muss man sich seiner elterlichen Verantwortung stellen und auch dann für sein Kind dasein, wenn die Mutter es scheinbar derzeit nicht will. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten, die man als Vater ergreifen kann und letztlich liegt es auch (mit) am Vater, die elterliche Kommunikation zu verbessern, um die gemeinsame elterliche Verantwortung wiederherzustellen, denn Kinder brauchen beide Eltern! Die Verantwortung hierfür liegt nicht nur bei den Müttern, sondern auch bei den Vätern, die ihrer Verantwortung gegenüber Mutter und Kind nachkommen müssen.