Umgangsboykott: Warum Mütter den Umgang boykottieren
Macht es Sinn den Umgang zu boykottieren?
Rational betrachtet macht es für Mütter überhaupt keinen Sinn, den Umgang zu boykottieren. Aber dennoch gibt es viele Mütter, die ihren Kindern den Umgang mit dem Kindesvater verweigern. Völlig unverständlich für viele Väter… Aber natürlich haben die Frauen einen Grund, weswegen sie den Umgang boykottieren…
Auch wir sind der Auffassung, dass ein Umgangsboykott keinen vernünftigen Sinn ergibt. Lediglich in den Fällen in denen der Vater z.b. ein „Monster“ oder „Schwerverbrecher“ ist, könnte ein Umgangsboykott angebracht sein. In diesem Fall dürfte der Vater aber wahrscheinlich in der Psychiatrie oder in einem Hochsicherheitsgefängnis untergebracht sein. Auch wenn der Vater ein Kinderschänder oder ein Drogenjunkie ist, dürfte ein Umgangsboykott wahrscheinlich zu rechtfertigen sein.
Nur wenige Gründe rechtfertigen einen Umgangsboykott
In diesen seltenen Ausnahmefällen könnte man überlegen, ob ein Umgangsboykott im Interesse des Kindes ist. In diesem Fall sollte man sich die Kindesmutter aber auch mal genauer ansehen und ihr das Sorgerecht auch vielleicht entziehen. Denn was ist das für eine Mutter, die mit einem Kinderschänder oder Drogenabhängigen ein Kind zeugt? Wahrscheinlich dürfte solch eine Mutter selber dann auch eine psychische Störung haben. Es gibt also kaum einen Grund, weswegen ein Umgangsboykott Sinn macht.
Umgangsboykott in mehr als 99 % der Fälle ohne Rechtfertigung
In der Mehrzahl der Fälle in denen Mütter den Umgang boykottieren sind die Väter nach unserer Erfahrung aber eben nicht die Monster oder Kranken, die wir oben beschrieben haben und somit ist ein Umgangsboykott unter vernünftiger Würdigung nicht zu rechtfertigen.
Umgangsboykott hat für die Mütter erhebliche Nachteile
Ein Umgangsboykott hat auch für die Mütter erhebliche Nachteile. Alleinerziehende Mütter müssen sich alleine um ihr Kind kümmern und sollen dann auch noch arbeiten gehen, weil sie ja auch von irgendwas leben sollen und das Kind obendrein auch noch Geld kostet. Eine Mutter, die sich um ihr Kind kümmert, opfert sich selbst auf und geht daran irgendwann auch kaputt. Alleinerziehend zu sein ist nicht so einfach, wie viele Mütter (oder Väter) sich das vorstellen. Alleinerziehende Mütter sind überdurchschnittlich oft von Altersarmut, Überschuldung, Depressionen und Burnout betroffen. Für die Mütter hat ein Umgangsboykott also erhebliche Nachteile.
Aber wenn alleinerziehende Mütter so viele Nachteile erleiden müssen, warum boykottieren sie denn dann trotzdem den Umgang?
Warum Mütter den Umgang boykottieren
Gründe für einen Umgangsboykott
Obwohl unter vernünftiger Würdigung ein Umgangsboykott für die Mutter keinen Sinn macht, gibt es eine große Anzahl an Müttern, die ihren Kindern den Umgang mit dem Vater boykottieren. Vielfach boykottieren die Mütter den Umgang dabei aus niederträchtigen Beweggründen, z.b. weil sie sich an ihrem Ex rächen wollen oder weil sie Angst haben, das das Kind den Papa doch noch gerne haben könnte und sie sich dadurch gekränkt fühlen würden. Häufig scheinen die alleinerziehenden Mütter sich (und der Welt) auch beweisen wollen, das sie eine gute Mutter sind und sich eben alleine viel besser um ihr Kind kümmern können. Viele Mütter, die den Umgang verweigern, haben nix andere in ihrem Leben vorzuweisen als die Kinder und brauchen dann also die Kinder um wenigstens „etwas im Leben geschafft zu haben“. Würde der Vater sich nun in die Erziehung einmischen, sinkt das Wertgefühl der Mutter drastisch. Aus diesem Grund bleibt der Mutter nun nichts anderes über, als dem Kind den Umgang mit dem Vater zu verweigern.
Ein weiterer häufiger Grund für Mütter den Kindern den Umgang zu verweigern ist, weil die Mütter sich in der Opferrolle wohlfühlen und den Status als Opfer haben wollen. Den Opferstatus als alleinerziehende Mutter (und das daraus resultierende Mitleid und die daraus resultierende Unterstützung) bekommen Mütter aber nur dann, wenn sie auch nachweisen können, dass sie alleinerziehend sind… Eine Herausforderung der sich viele Mütter mit großem Ehrgeiz und großem Erfindungsreichtum stellen.
Wenn Mütter es schaffen, erfolgreich den Vater auszugrenzen, dann können sie endlich behaupten, alleinerziehend zu sein, sich alleine um das Kind kümmern zu müssen und können sich endlich als Opfer präsentieren.
Umgangsboykott: Warum umgangsboykottierenden Müttern das Sorgerecht entzogen werden sollte
Wie wir festgestellt haben, ist der Umgangsboykott der Mütter in den meisten Fällen auf niedere Beweggründe zurückzuführen. Verweigern Mütter ihren Kindern den Umgang, dann sollten Familiengerichte und Jugendämter sofort die Erziehungsfähigkeit der Mutter in Frage stellen. Und bei mangelnder Erziehungseignung liegt es hier auch sehr nahe, der umgangsboykottierenden Mutter das Sorgerecht zu entziehen und auf eine andere Person zu übertragen. Sofern der Vater nicht völlig durchgeknallt ist, sollte das Sorgerecht durch das Familiengericht umgehend auf den Kindesvater übertragen werden.
Umgangsboykott: Warum man sich das als Vater nicht gefallen lassen sollte
Wie wir festgestellt haben, ist die Erziehungsfähigkeit bei umgangsboykottierenden Mütter erheblich eingeschränkt. Und nun stellt sich die Frage ob Väter wollen, das das Kind bei einem alleinerziehenden Elternteil aufwächst, dessen Erziehungsfähigkeit erheblich eingeschränkt ist?
Ein Vater, der sein Kind liebt, wird sich niemals als Vater ausgrenzen lassen und wird auch gegen den Willen der Mutter für sein Kind dasein, selbst wenn das bedeuten müsste, das er sich heimlich mit seinem Kind treffen müsste.
Was man bei einem Umgangsboykott machen sollte
Verhaltensregeln für Väter bei Umgangsboykott
- Ruhig bleiben und nicht überstürzt handeln
- Die Lage analysieren
- Lassen Sie sich helfen. Profis lassen sich von Profis helfen. Suchen Sie sich Unterstützung von Leute, die erfolgreich gegen den Umgangsboykott vorgegangen sind! Lassen Sie sich nicht von dauerhaft entsorgten Elternteilen runterziehen, sondern werden Sie aktiv und seien Sie weiterhin für Ihr Kind da!