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Umgangsboykott Folgen für die Mutter

Umgangsboykott: Folgen für die Mutter, die den Umgang boykottiert

Wenn alleinerziehende Mütter ihren Kindern den Kontakt mit dem Vater verweigern, schaden sie sich am Ende selbst

Richtig mit Stress umgehen
Ein Umgangsboykott kann auch für Mütter stressig sein

Ein Umgangsboykott hat nicht nur für Väter und Kinder Folgen, sondern auch für die Mütter. Die nachteiligen Folgen des Umgangsboykotts für die Mutter erkennt man erst bei näherem Hinsehen:

Mutter fehlt durch Umgangsboykott Zeit für sich selbst

Wenn die Mutter den Umgang boykottiert, muss sie sie sich zunächst selbst ums Kind kümmern. Das hat zur Folgen, das Sie dann erst mal keine oder wenig Zeit zum Ausspannen hat.  Darüber hinaus fehlt ihr die Zeit für ihr berufliches Weiterkommen. Mögliche Folge des Umgangsboykotts für die Mutter: Depressionen und Altersarmut. Dieses führt wiederum dazu, das die Mutter sich irgendwann nicht richtig um das Kind kümmern kann, weil sie mit ihren eigenen Sorgen zu sehr beschäftigt ist. Das Kind sucht sich dann also eine andere Bezugsperson um den notwendigen Rückhalt zu finden. Dieses kann dann entweder der Papa sein (sofern denn ein Kontakt möglich ist) oder das können auch irgendwelche Personen oder Personengruppen sein, deren Umgang man sich nicht für sein Kind wünscht. Mögliche Folge des Umgangsboykott: Die Mutter „verliert“ die Bindung zum Kind. Um diese Umgangsboykott Folgen zu vermeiden, ist die Mutter gezwungen sich intensiv um ihr Kind zu kümmern und sie versucht, die Rolle des fehlenden Vaters zu ersetzen, was widerum dazu führt, das die Mutter für sich selbst und für ihre eigene Karriere weniger Zeit hat. Was widerrum depressiv und arm macht (schon jetzt leben 40% aller Alleinerziehenden von Hartz 4)  und was wiederrum dazu führt, das die Mutter den Kopf nicht fürs Kind frei hat. Ein Teufelskreis für die Mutter

Belastungsrisiko BurnOut  Alleinerziehend

Der Wille der Mutter, beweisen zu können, das sie alleine für das Kind sorgen kann,  führt zu einer permanenten Belastung für die alleinerziehende Mutter, da ihr durch den abwesenden Vater eine Entlastung fehlt.  Nicht umsonst ist das Belastungsrisiko, an Burn-Out zu erkranken für alleinerziehende Mütter höher als beispielsweise bei gestressten Managern. Während gestresste Manager zwischen Anspannung und Entspannung (auch dank guter finanzieller Verhältnisse) wechseln, sind alleinerziehende, umgangsboykottierende Mütter einem permanenten Stress ausgesetzt.

Neben der „Belastung“ Kind sieht sich die umgangsboykottierende Mutter auch dem permanenten Stress durch den Kindesvater ausgesetzt. Der Umgangsboykott hat also erneut negative Folgen für die Kindesmutter – das schon stressige Leben der Mutter wird noch stressiger.

Umgangsboykott: Vater nervt

Um das Belastungsrisiko zu senken, helfen keine Tabletten oder Vitaminpräparate sondern einzig und allein die Beseitigung des Stressfaktors. Wenn der Vater also ständig stresst und den Umgang oder mehr Umgang mit seinen Kindern einfordert, könnte man also entweder den Vater beseitigen (was nicht zu empfehlen ist, da dieses nicht nur strafbar ist, sondern zu einer erneuten seelischen Belastung führt) oder man löst den Konflikt mit dem Kindesvater. Den Konflikt löst man aber nicht durch Krieg, Anwälte, Gerichtsprozesse oder ähnliches, sondern dadurch das man sich „ausspricht“ und z.b. gemeinsam die Bedürfnisse des Kindes erörtert, seine eigenen Bedürfnisse auch offen anspricht und dann gemeinsam Frieden schafft. Frauen die den Umgangsboykott beenden, beseitigen auch die Folgen des Umgangsboykotts.

Umgangsboykott: Gericht kann ein Ordnungsgeld verhängen

Falls die Frau nicht schon durch die zurvor genannten Probleme genug gestresst ist und den Umgang weiterhin boykottiert, kann das Gericht ihr auch noch ein Ordnungsgeld auferlegen, weil sie den Umgang boykottiert. Bisher schrecken viele Väter zurück solch einen Antrag zu stellen, weil sie der Mutter keinen  Schaden zufügen wollen, aber es gibt auch genügend Fälle in denen das Gericht auf Antrag der Väter ein Ordnungsgeld gegen die Mutter verhängt hat. Selbst ein „geringes“ Ordnungsgeld von 500€ tut jeder Mutter weh, erst recht wenn die Lage finanziell eh schon angespannt ist.

Fördert die Kindesmutter den Umgang nicht, ist ein Ordnungsgeld gerechtfertigt. OLG Saarbrücken AZ 381/12 OLG Saarbrücken
https://www.vaterlos.eu/urteile-familienrecht/olg-saarbruecken-ordnungsgeld-bei-umgangsboykott/

Umgangsboykott: Gericht kann Sorgerecht entziehen

Der Vater kann die Mutter aber nicht nur mit einem Ordnungsgeld finanziell schädigen, sondern das Gericht kann ihm auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht oder das alleinige Sorgerecht übertragen, wenn die Kindesmutter den Umgang hartnäckig boykottiert.

OLG Frankfurt: Entzug der elterlichen Sorge wegen Umgangsboykott
https://www.vaterlos.eu/urteile-familienrecht/olg-frankfurt-entzug-des-elterlichen-sorge-wegen-umgangsboykott/

Umgangsboykott: Mütter müssen den Umgang fördern

Mütter sind verpflichtet den Umgang mit dem umgangsberechtigten Elternteil zu fördern und müssen gegebenenfalls nachweisen, welche erzieherischen Maßnahmen Sie ergriffen haben um das Kind zum Umgang mit dem Vater zu bewegen. Nur wenn Sie nachweisen kann, das es NICHT ihre Schuld ist, das das Kind nicht zum Vater will, kann sie sich bei einem Umgangsboykott vor dem Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts oder vor der Festsetzung eines Ordnungsgeldes schützen.

Einige Mütter halten dieses durchaus für machbar und schaffen es sicherlich trotzdem den Umgang zu boykottieren und so für eine gewissen Zeit, die „Macht“über das Kind zu erhalten. Das führt aber zu einer zunehmenden Anzahl von Konflikten mit / bei dem immer-älter-werdenden-Kind,was für die Mutter immer belastender wird.

Umgangsboykott: Inobhutnahme durch das Jugendamt droht

Wenn Mütter es geschafft haben, den Vater auszugrenzen bleibt für die Mütter meist keine Zeit zu verschnaufen, denn immerhin leiden sie ja weiterhin unter der Belastung Alleinerziehend zu sein. Irgendwann wird aus der Belastung einem Überforderung und dann kommt das Jugendamt wieder vorbei und rettet das Kind nimmt das Kind in Obhut. Die Zahl der Inobhutnahmen durch das Jugendamt steigt von Jahr zu Jahr. Einen ständig steigenden Anteil hierbei nehmen Fälle ein, in denen alleinerziehenden Müttern das Kind wegen der Überforderung weggenommen wird. Mittlerweile werden mehr als 40.000 Kinder im Jahr durch das Jugendamt in Obhut genommen.

Das Geschäft mit dem Kindeswohl – 42.100 Kinder und Jugendliche wurden 2013 aus ihren Familien genommen – Zahl der Inobhutnahmen durch das Jugendamt so hoch wie noch nie https://www.vaterlos.eu/inobhutnahmen-durch-das-jugendamt-2013-auf-neuem-hoechststand/

Umgangsboykott: Mütter müssen sich vor dem Kind erklären

Selbst wenn Mütter alle oben beschriebenen Folgen des Umgangsboykotts überstanden haben, läuft die Zeit gegen die Mutter. Aus kleinen Kindern werden irgendwann junge Erwachsenen und dann rückt der Tag der Wahrheit immer näher.

Umgangsboykott: Das böse Erwachen folgt

Wenn Kinder klein sind, kann man Kindern alles erzählen und die Warscheinlichkeit ist sehr groß, das sie es glauben, denn warum sollte die Mama denn das eigene Kind anlügen?  Wenn man dem Kind erklärt „Du willst Deinen Vater nicht sehen“, wird das Kind gegenüber der Mutter auch selbst erklären „Ja Mama, ich will meinen Papa nicht sehen“.  Mütter finden sich durch solche Aussagen in ihrem Verhalten also bestätigt und sehen den Umgangsboykott als gerechtfertigt an. Allerdings sagen die meisten Kinder das nur, weil sie nicht wollen das Mama traurig ist und sie sagen dann der Mama eben das, was die Mama hören will. Irgendwann entwicklen Kinder aber ihr eigenes ich.

Umgangsboykott wird irgendwann von den Kindern hinterfragt

Je Älter die Kinder werden, dessto mehr Menschen begegnen ihnen, die einen Vater haben, diese Kinder fragen sich dann „hey was ist mit meinem Papa“. Einige Mütter erklären ihren Kindern dann „Dein Papa wollte sich nicht um Dich kümmern“. In einigen Fällen mag das sicherlich auch stimmt, aber wenn die Mutter den Umgang boykottiert hat und der Vater sich bemüht hat den Umgang aufrecht zu erhalten, wird das Kind die Glaubwürdigkeit der Mutter mehr als anzweifeln. Die Beziehung Mutter-Kind wird durch den jahrelangen Umgangsboykott nahezu irreperabel gestört.

Gegenüber dem Kind haben Mütter keine Chance, sich für einen Umgangsboykott zu rechtfertigen.

Das Depressionsrisiko der Mutter steigt. Die Mutter sieht sich weiterhin als Opfer (diese Opferhaltung hat sie ja auch „erlernt). Häufig heulen Mütter noch Jahre/jahrzehntelang über den Ex und begründen den Umgangsboykott damit, was der böse Papa ihr (angeblich?) angetan hat. Das interessiert aber doch das Kind nicht. Soll das Kind nach Jahren oder Jahrzehnten etwa den Konflikt seiner Eltern lösen? Das kann nicht die Aufgabe der Kinder sein, den Konflikt der Eltern zu lösen. Mit jeder falschen Anschuldigung seitens der Kindesmutter gegenüber dem Vater sinkt das Vertrauen des Kindes in die Mutter und das Kind distanziert sich immer mehr von der Mutter, weil es das Rumgejammere und Geheule der Mutter nicht mehr ertragen kann, dabei ist es egal ob das Kind ein Junge oder ein Mädchen ist. Die Folge des jahrelangen Umgangsboykotts: Spätestens jetzt verlieren die Mütter ihre Kinder

Umgangsboykott lohnt sich für Mütter nicht.

Obgleich es Anwälte und Interessenverbände gibt, die einen Umgangsboykott befürworten, so sei an dieser Stelle deutlich gesagt, das sich ein Umgangsboykott für Mütter nicht lohnt. Zwar erhalten Mütter durch einen Umgangsboykott kurzfristig sehr viel Macht über das Kind, aber eine große Macht bedeutet auch eine große Verantwortung.  Die negativen Folgen des Umgangsboykotts haben wir weiter oben mehrfach beschrieben. Uns sind zahlreiche Beispiele von Müttern / Kindern bekannt bei denen die Kinder heutzutage erwachsen sind und wo genau dieses eingetroffen ist. Mütter tuen gut daran, ihren Kindern den Umgang nicht zu verweigern, wenn sie langfristig ihre Kinder nicht verlieren wollen. Wer seine Kinder liebt, muss bereit sein, loszulassen, auch wenn dieses manchen Müttern sicher schwer fehlt. Mütter tun sich gut daran, sich von den Leuten zu distanzieren, die ihnen zum Umgangsboykott raten und sich lieber Hilfe zu suchen,  wie sie den Umgang zwischen Kindern und Vater fördern können.

Umgangsboykott Folgen für die Mutter Zusammenfassung

Umgangsboykott: Die falschen Leute um Rat gefragt

Wer sind die Leute, die einen Umgangsboykott befürworten? Häufig sind dieses Anwälte und Anwältinnen oder Beratungsstellen, die durch den Umgangsboykott Geld verdienen können. Diese Leute stehen nur solange mit ihrem Rat zur Seite, wie sie Geld daran verdienen können. Wenn das Kind irgendwann Weg ist und die Mütter die Macht über das Kind durch Gewalt nicht mehr zurückerlangen können (und sich mit der kaputten alleinerziehenden Mutter kein Geld mehr verdienen lässt), dann sind diese „Helfer“ weg und stehen nicht mehr zur Verfügung.

Anwälte und die Moral. Das Wohl des Kindes interessiert hier niemanden. Erst kommt das Fressen, dann die Moral
https://www.vaterlos.eu/erst-kommt-das-fressen-dann-die-moral/

Fazit: Der Umgangsboykott hat für die Mutter meist schwerwiegende Folgen, die das Leben der Mutter zerstören



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