Die größte Gefahr für ein Kind geht vom Stiefvater aus
Häufig wird in verschiedenen Studien von gewaltbereiten Vätern berichtet und welche Gefahr Väter angeblich für Kinder darstellen.
Verschiedene unabhängige Studien sind jedoch zu der Erkenntnis gekommen, das Väter für Kinder im Allgemeinen keine Bedrohung darstellen.
Stiefväter stellen größte Gefahr für Kinder dar
Echte Väter schützen ihre Kinder
Die größte Gefahr für Kinder stellen demnach nicht die leiblichen Väter dar, sondern die Ersatzdaddys. Nach einer Trennung will die alleinerziehende Mutter meist nicht alleine sein und so sucht sie sich häufig einen neuen Lebensgefährten. Dieser hat meist keine innige Beziehung zu dem Kind.
Kinder haben fast immer einen Konflikt mit dem Stiefvater
Das Kind ist dem neuen Lebensgefährten häufig gegenüber abweisend. Das hat mehrere Ursachen, wie eine von vaterlos.eu durchgeführte Studie festgestellt hat.
Die Kinder befinden sich in einer schwierigen emotionalen Phase. Die Kinder selbst sind für diese schwierige Phase (Trennung) nicht verantwortlich und so müssen sie sich einen „Schuldigen“ suchen. Die Auswahl dabei ist sehr begrenzt.
Die Richter und Jugendämter kann das nicht verantwortlich machen, da diese für das Kind nicht greifbar sind und diese ja schliesslich auch die Interessen des Kindes vertreten.
Der echte Vater kann für das Schicksal ebenfalls kaum verantwortlich gemacht werden, denn immerhin leidet er entweder selber unter dieser schwierigen Situation (was ihm die Empathie des Kindes einbringt) oder er ist verschwunden, so das er für das Kind ebenfalls nicht greifbar ist.
Die nun alleinerziehende Mutter kann ebenfalls nicht verantwortllich gemacht werden, denn immerhin ist sie doch diejenige, die (nach allgemein vorherschender Meinung) am meisten darunter leidet, das sie nun alleinerziehend ist und mit finanziellen Einschränkungen leben muss.
Stiefvater ist an allem Schuld
Stiefvater kann sich Schuldzuweisungen nicht entziehen
Im Stiefvater kann das Kind nun schnell und leicht einen Schuldigen finden:
- Der Stiefvater ist dafür verantwortlich, das die Eltern sich getrennt haben.
- Der Stiefvater ist davür verantwortlich, das seine Mama nun noch weniger Zeit hat, weil der Stiefvater ebenfalls einen Teil der Aufmerksamkeit des Kindes für sich beansprucht.
- Der Stiefvater hat keine emotionale Bindung zu dem Kind und kann das Kind auch nicht verstehen, das es sich seinen echten Vater zurückwünscht. Jegliches ehrlich gemeintes Interesse des Stiefvaters weist das Kind als heuchlerisch zurück und sieht sich darin bestärkt, das der Stiefvater nur versucht den eigenen Vater zu ersetzen und damit die Persönlichkeit des Kindes (ist ja immerhin Teil seines Vaters) damit in Frage zu stellen.
Das alles zusammen verstärkt in Kindern die ablehnende Haltung gegenüber dem Stiefvater. Das Kind rebelliert gegen den Stiefvater und der Stiefvater zieht daraus auch gegenüber dem Kind Konsequenzen.
Stiefväter töten Kinder im Affekt
So tötete im August 2010 der 26 jährige Stiefvater im Fall Julian im niedersächsischen Delligsen (Landkreis Hildesheim) das rebellische Kind seiner Freundin (während diese im Krankenhaus war)
Am 21.Februar 2015 tötete der „Stiefvater“ in niedersächsischen Aurich das Kind seiner Freundin. Ursache für die Gewaltanwendung durch den Stiefvater war, das der Stiefvater mit dem quengeligen Kind überfordert war und dann Gewalt gegen das Kind angewendet hatte.
Stiefväter sind tickende Zeitbomben
Obgleich die Stiefväter in allen Fällen vorher nie die Absicht hatten, die Kinder zu töten, so sind die Stiefväter aufgrund des angespannten langwierigen Konfliktes immer eine potentielle Gefahr für Kinder. Jeder Stiefvater kann irgendwann in eine Situation kommt, in der ihm die ablehende Haltung des Kindes zu viel wird und er dann „ausser Kontrolle“ gerät.
Echten Schutz bietet nur der echte Vater
Es ist nahezu unvermeidlich, das der Stiefvater irgendwann mit dem rebellischen Kind überfordert ist und dann eben mal zeigen will, wer das Sagen hat. Insbesondere in der Konstellation Stiefvater-Stiefsohn kommt es so immer wieder zu tödlichen Zwischenfällen. Diese Todesfälle können nur dadurch vermieden werden, das Mütter den fürsorglichen Vater nicht gegen einen anderen Vater austauschen. Ein Kind braucht einen verantwortungsbewussten Vater. Diese Verantwortung bringen eher die Väter auf, die von Anfang an in die Betreuung des Kindes eingebunden werden. Setzt man einem Kind einen Ersatzvater vor die Nase, so wird dieses auch in Zukunft immer wieder zu Konflikten führen, die auch immer wieder tödlich enden werden.
Das könnte Sie auch interessieren:
- Stressbewältigung für Väter und Mütter
- Peter Ballnik, Väterwissenschaftler „Vaterseelenallein“ Fachbuch über die Folgen einer vaterlosen Gesellschaft
- Kinder ohne Vater in der Identitätskrise: warum Kinder ohne Vater zu Terroristen werden
- Studie belegt: Kinder ohne Vater häufiger Kriminell