Peter Ballnik Vaterseelenallein

Vaterseelenallein von Peter Ballnik
Vaterseelenallein von Peter Ballnik

Vaterseelenallein

von Peter Ballnik

Warum Kinder einen Vater brauchen und wohin es führt, wenn er fehlt

Wieviele Menschen sehnen sich nach einem “richtigen” Vater? Mehr als die Hälfte der Kinder wächst mittlerweile in sogenannten “Patchworkfamilien” auf, weil sich die Eltern getrennt haben. In anderen Familien ist der Vater kaum ansprechbar, weil er beruflich über alle Maßen eingespannt und ständig unterwegs ist. Vielfach wird die Erziehung der Kinder deshalb den Müttern überlassen.

Jenseits jeglicher Elternromantik analysiert Peter Ballnik den Kern vieler gesellschaftlicher Probleme. Denn wem das väterliche Vorbild fehlt, der hat es schwer im Leben. Und es zeigt sich,, das viele, die ohne einen richtigen Vater aufgewachsen sind, oftmals in große Konflikte geraten – es fehlt ihnen einfach ein Korrektiv, ein Wertegerüst, an dem sie sich orientieren können. Ein Buch mit hoher gesellschaftlicher Relevanz.

Peter Ballnik beschreibt in seinem Buch Vaterseelenallein, wie wichtig ein Vater ist und welche Folgen das Fehlen des Vaters hat.
Peter Ballnik ist Psychotherapeut und begleitet seit über 15 Jahren Männer in ihrer Vaterrolle. Neben seiner Praxistätigkeit ist er Autor zahlreicher Fachbücher und Ratgeber für Väter. Als ausgewiesener Experte zum Thema Vaterschaft ist er auch als Referent und Seminarleiter tätig.

Kinder brauchen einen präsenten Vater

Peter Ballnik betrachtet die Welt nicht aus der Sicht der Väterbewegung oder aus Sicht der Mütter, sondern aus Sicht des Kindes und der Gesellschaft. Peter Ballnik beschreibt, wie ein nichtpräsenter Vater das mangelnde Verantwortungsbewusstsein in weiten Teilen der Gesellschaft prägt.
Anschaulich beschreibt Peter Ballnik, wie wichtig Väter für die Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein bei Kindern sind und warum Mütter den Vater nicht ersetzen, sondern nur sinnvoll ergäzen können, was mittlerweile von zahlreichen Frauen auch erkannt wird.

Familie = Vater, Mutter, Kind

Die jahrelange Arbeit und Erfahrung von Peter Ballnik, beweist unmissverständlich das eine sogenannte „Einelternfamillie“ keine Familie im eigentlichen Sinne ist. Eine Familie besteht aus Vater, Mutter und Kind(ern)
Bemerkenswert ist dabei das der erfahrene Psychotherapeut in seinem ganzen Buch ohne Schuldzuweisungen auskommt.
Er beschreibt mit seinem Fachwissen aus seiner langjährigen Praxiserfahrung, wie fehlende Väter und alleingelassene Mütter z.b. ungewollt für den Missbrauch von Medien die Weichen legen.
Das Buch bietet einen ungewöhnlich tiefen Einblick in die Materie „Vater“. Peter Ballnik greift viele gesellschaftliche Probleme der heutigen Zeit (Geburtenrate, Austerben der Bevölkerung, Überalterung der Gesellschaft) auf und holt dabei manchmal sehr weit aus und betrachtet die Rolle des Vaters / des fehlenden Vaters nicht nur über einen kurzfristigen Zeitraum. Es ist unschwer zu erkennen, das Peter Ballnik eine große Erfahrung auf dem Forschungsgebiet „Vater“ vorweisen kann. Hier schreibt endlich mal jemand ein Buch über Väter, der weis wovon er spricht / schreibt.

Fehlende Väter sind die Ursache für viele Probleme dieser Welt

Peter Ballnik schreibt über Wirtschaft, religiöse Fanatiker, Selbstmordattentäter, übermäßigen Medienkonsum, Spielsucht, Amokläufer, Kindererziehung im Kindergarten, Serienmörder, Gewalt und vieles mehr – und das alles in einem Buch, so das einem dabei fast schwindelig werden kann. Aber es ist wichtig, dass wir einmal den großen Blick auf das Ganze wagen. Erschreckend und beängstigend ist, das die meisten Probleme, die wir haben, letztlich größtenteils auf einen fehlenden Vater zurückzuführen sind. Schnell erkennt man, das fehlende Väter nicht ein einziges Problem der heutigen Zeit sind, sondern eine Ursache für viele weitere tief greifende Probleme der heutigen Zeit sind.

Wie entsteht eine vaterlose Gesellschaft

Vaterseelenallein beschreibt die Entstehung und die Folgen einer vaterlosen Gesellschaft. Peter Ballnik liefert zahlreiche wissenschaftliche, allgemeinverständliche und nachvollziehbare Studien und Belege dafür, das eine gute Vater-Kind-Beziehung eine der wichtigsten und wirksamsten Präventionsmaßnahmen ist um Gewalt in jeder möglichen Form zu verhindern.

Vaterseelenallein- mehr als eine klare Kaufempfehlung

Das Buch ist Pflichtlektüre – nicht nur für alle aktiven Väter. Wir empfehlen, insbesondere Menschen, die sich bislang nicht bewusst für eine Vaterrolle entschieden haben oder die meinen, das ein Kind keinen Vater braucht, dieses Buch zu lesen.
Da solche Menschen jedoch nur selten so ein Buch kaufen würden, geht unsere Empfehlung dahin, diesen Menschen dieses Buch zu schenken. Sei es zum Geburtstag, zu Weihnachten, zum Amtsjubiläum beim Jugendamt oder am Familiengericht oder einfach nur mal so zwischendurch. Am besten hat man immer mal eine Ausgabe von Peter Ballniks Buch zu Hause als Reserve liegen, um es weiterverschenken zu können.
Sicherlich werden diese Menschen nicht gleich erfreut über dieses Buch sein, aber sie werden es sicherlich irgendwann mal in die Hand nehmen und zumindest einige Absätze lesen und dann über die Rolle der Väter ein bisschen intensiver nachdenken.

Wünschenswert wäre, das dieses Buch zur Standardausstattung werdender Eltern gehört, damit sich Eltern (Vater und Mutter) bereits im Vorfeld auf die nun bevorstehende neue Situation einstellen können.

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Die Initiative Väter und Mütter für Kinder fördert die Liebe und Wertschätzung für den anderen Elternteil und die Liebe und Verantwortung gegenüber dem Kind.

 

4 thoughts on “Peter Ballnik Vaterseelenallein

  1. Avatar
    Meg 29/07/2014 at 13:28

    Hmm, das stimmt mich etwas nachdenklich und versuche gerade die Spirale weit, ganz weit zurück zu drehen.
    War es nicht schon in der Steinzeit so, dass die Männer (Väter) zum jagen los gezogen sind und die Frauen (Mütter) in ihren Höhlen allein gelassen wurden.
    Irgendwie nicht vorstellbar, dass die Frauen statt dessen zum jagen gingen und die Männer in den Höhlen blieben. Oder?

    Stellt sich die Frage, wollen wir ernsthaft erreichen, dass vielleicht in Zukunft Männer die Baby`s bekomen?
    Es liegt wohl in der Natur des Mannes, die Haupterziehung der Frau zu überlassen und eher der Späßchenpapi zu sein, der wenn er dann mal Zeit und Lust, sich um den Nachwuch kümmert. Da ändern auch Bücher und Studien über Studien nichts.

    Vorbilder haben unsere Kinder reichlich, nur fraglich ob die auch reichen. Polizisten, Richter, Politiker etc. und Vertraute verstoßen gegen Gesetze und das reichlich und satt. Einzelheiten möchte ich mir ersparen…..
    Eine verrohte und sozial verwahrloste Gesellschaft werden auch bemühte Väter nicht ändern.

    • Avatar
      Ralf N. 29/07/2014 at 14:52

      waren die Väter in der Steinzeit wirklich abwesend? Kamen sie nach der Jagd nicht sogar wieder zurück? Und haben die Väter die Kinder (zumindest die Jungs) ab einem gewissen Alter nicht auf die Jagd mitgenommen.
      In der Steinzeit hatten Kinder Mutter und Vater. In der Steinzeit hat die Frau sich darauf beschränkt „in der Höhle zu sitzen“ und sich dort um die Kinder zu kümmern. Geht die Frau dieser Aufgabe heute noch nach?

      Wäre es nicht wieder an der Zeit, die Frau auf ihre Rolle „am Herd“ zu beschränken, so das Papi in Ruhe die Versorgung der Familie übernehmen kann und wenn er dann von der „Jagd“ nach Hause kommt, das die Frau auch Papi dann in der Höhle wieder versorgt?

      Es gibt immer 2 Seiten der Medaille. Das Modell „Die Frau sitzt in der Höhle und der Papi geht mit der Keule auf die Jagd“ bietet für alle Beteiligten Vorteile und Nachteile. Die Frage ist, welches Modell wir wollen.

      • Avatar
        Meg 30/07/2014 at 13:22

        …..am Rande war Frau für das sammeln von Beeren und, Feuer machen, etc. verantwortlich. Und alle Frauen haben die Kinder aller versorgt.
        ;o) …eben, ab einem bestimmten Alter durften die Jungs mit zur Jagt.
        Sicher, alles hat zwei, wenn nicht sogar mehr Seiten, die betrachtet werden sollten.
        Lach, ich finde jedem das seine und so wie es geht.

        Mir sind die Klugscheißer nur zu einseitig, die behaupten „sie“ allein kennen die sozialen Wahrheiten UND nur“ so“ kann es gehen.
        Jede Generation hat ihre Weißheiten!
        Ist eben heute nicht ganz so einfach in einer Welt wie dieser und wünsche mir, dass es irgendwann auch bei uns eine Generation geben wird, wo die Menschen nicht sich selbst die Nächsten sind und Werte für alle wieder gelten.
        Familien, die zusammen rücken, jeder wieder zählt und seinen Platz angemessen einnimmt. Kinder von allen Erwachsenen bekommt was für sie wichtig ist.
        Ich denke nur dann können Kinder von Vorbildern lernen und finden ihren Platz in der Gesellschaft.

        • Avatar
          vaterlos.eu 30/07/2014 at 15:17

          ja das wäre schön, wenn es in dieser Welt wieder mehr verbindliche Werte geben würden, in der sich nicht jeder selbst der Nächste ist und in der die Verantwortung gegenüber der Familie auch seinen Platz bekommt. Und genau davon könnten dann auch die Kinder profitieren, wenn ihnen Werte vorgelebt werden. Leider erleben viele Kinder diese Werte nicht mehr. Und so kann sich jeder Vater und jede Mutter nur selber fragen, inwieweit er oder sie sich darum bemüht, seinen Kindern ein Vorbild zu sein!

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