Mutter zieht mit dem Kind weg, was nun?
Mutter zieht mit dem Kind weg – Handeln Sie!
Hier heißt es sofort handeln und sich nicht darauf einzulassen, das die Mutter das Kind entfremdet, denn hierunter leidet am allermeisten das Kind. Wenn Sie die räumliche Distanz zu Ihrem Kind ändern wollen, dann müssen Sie nicht nur weinen, sondern was ändern.
Zugegeben, ich kann die Wut mancher Leser nachempfinden, die es unverschämt finden wenn die Kindesmütter das Kind nehmen und dann einfach hunderte Kilometer mit dem Kind wegziehen und so den Kontakt zwischen Vater und Kind erschweren.
Dieses Schicksal erleiden in Deutschland zigtausende Kinder und Väter jedes Jahr.
Mutter zieht mit dem Kind weg – kein Grund zu jammern
Die meisten Väter fügen sich dann jedoch ihrem Schicksal oder hoffen die Kindesmutter dazu bringen zu können, wieder zurückzuziehen und so dem Kind den Kontakt zu beiden Elternteilen zu ermöglichen.
Einige Väter verlassen sich darauf das die Kindesmutter irgendwann wieder Vernunft annimmt oder versuchen die Kindesmutter mit Gewalt zum Rückzug zu bewegen.
Oder sie bemühen das Gericht den Aufenthaltsort des Kindes erneut abzuändern.
Hier stellt sich die Frage, ob die Väter hier noch die Interessen der Kinder verfolgen oder ob die eigenen Interessen der verlassenen Väter nun nicht doch über dem Wohle des Kindes liegen.
Warum ziehen Mütter mit dem Kind plötzlich hunderte Kilometer weit weg?
Um die Situation besser verstehen zu können, müssen wir versuchen uns in die Lage der Kindesmutter zu versetzen.
Die Kindesmutter hat einen Grund für ihren Umzug gehabt, der nicht unbedingt darin gelegen haben muss, dem Kind den Umgang mit dem Vater zu erschweren (was jedoch häufig gerne billigend in Kauf genommen wird).
Der Grund für die Kindesmutter könnten doch auch familiäre Bindungen (Herkunft, neuer Lebensgefährte) oder bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt sein.
Egal welcher Grund für die Kindesmutter ausschlaggebend gewesen ist, das die Kindesmutter irgendwann mit dem Kind wieder zurückzieht, ist eher unwahrscheinlich.
Neben dem ursprünglichen primären Ziel (wie eben beschrieben) wird sich die Kindesmutter in der neuen Heimat ein neues soziales Umfeld aufbauen.
Auch die Kinder werden in der neuen Umgebung irgendwann ihr neues soziales Umfeld aufbauen.
Wenn der Wegzug erst mal vollzogen ist, dann ist es nahezu unwahrscheinlich das dieser Zustand irgendwann, seitens der Kindesmutter, wieder rückgängig gemacht wird.
Mutter zieht mit dem Kind weg – Hinter herziehen ist einfacher als man denkt
Wenn Sie als Vater ernsthaft die räumliche Nähe zu ihrem Kind wollen, dann sollten Sie in Erwägung ziehen, einfach hinter herzuziehen.
Wenn Sie diese Gedanken machen, werden Sie viele Gründe finden, warum Sie dieses nicht machen sollten.
Und es gibt nur einen einzigen Grund, weswegen Sie es dennoch machen sollten:
Ihr Kind braucht Sie, auch wenn die Mutter mit dem Kind wegzieht
Wenn Sie sich als Vater dazu durchgerungen haben, ihrem Kind hinter herzuziehen, dann haben Sie viele Dinge zu erledigen.
Sofern Sie keine halbwegs akzeptable Anbindung an Ihre Arbeitsstelle haben (auch 4 Stunden Zugfahren jeden Tag kann angenehm sein und vielleicht können Sie ja Teilzeit arbeiten oder einen Teil von zu Hause aus arbeiten), müssen Sie sich zunächst einen neuen Job in der neuen Heimat suchen, desweiteren brauchen Sie eine neue Wohnung und einen neuen Freundeskreis.
Zugegeben Sie müssen schon ein bisschen Lust auf Abenteuer haben, um diesen Neuanfang zu wagen.
Wir können Ihnen jedoch versichern, dass es sich lohnt. Alle Väter, die diesen Weg gegangen sind, haben ihn nicht bereut.
Neben der räumlichen Nähe zum Kind, bietet sich in der neuen Heimat auch die Chance, viele neue Menschen kennenzulernen. Natürlich wird man gefragt „warum man in die neue Heimat gezogen ist“. Wenn Väter dann berichten, das sie einfach ihrem Kind hinterhergezogen sind, weil die Mutter mit dem Kind einfach abgehauen ist, bekommen Väter hier viele anerkennende Worte.
Durch die räumliche Nähe ist es für die Väter sodann auch viel leichter sich z.b. im Kindergarten oder in der Schule des Kindes zu engagieren. Väter können also auch dann etwas für das Kind tun, wenn der Umgang mal wieder boykottiert wird. Die räumliche Nähe und das Engagement der Väter vor Ort erschweren den Umgangsboykott der Mütter.
Des Weiteren bietet sich so leichter die Möglichkeit auch mit dem Jugendamt gemeinsam zu arbeiten und an Gesprächen des Jugendamtes (die zu einer Verbesserung der Situation führen sollen) teilzunehmen.
Durch den Umzug sparen Väter auch Geld. Einerseits können die Lebenshaltungskosten in der neuen Heimat durchaus günstiger sein (gerade wenn man von einer Großstadt wegzieht), andererseits entstehen vielleicht höhere Fahrtkosten um zur Arbeit zu gelangen, die aber sowohl steuerlich als auch bei der Unterhaltsberechnung zu berücksichtigen sind. Die Kosten für Umgangsbesuche reduzieren sich erheblich und die Fahrerei für das Kind erspart dem Kind auch Stress, was in der Regel auch dazu führt, das das Kind den Vater häufiger sehen darf.
Der größte Vorteil, der Kindesmutter hinter herzuziehen, liegt aber wohl darin, das es (theoretisch) keinen Grund mehr gibt, dem Vater den Umgang mit dem Kind zu verweigern. Ein häufiger Grund für die Umgangsverweigerung bei einer räumlichen Distanz ist von vielen Müttern nämlich, das die Kinder mit der vielen Fahrerei völlig überfordert sind. Dieses Argument zählt nun nicht mehr. Am besten zieht man der Mutter so weit hinterher, das man sein Kind sogar zu Fuß abholen kann
Wenn die Mütter mit dem Kind wegziehen, dann müssen Väter Verantwortung übernehmen
Natürlich müssen Väter auch Einschränkungen hinnehmen, wenn die Mutter mit dem Kind wegzieht. Diese Nebenwirkungen muss man in Kauf nehmen. Das schlimmste ist wohl, seinen bestehenden Freundeskreis zu verlieren, zwar kann man heute über soziale Netzwerke seinen Kontakt halten und seine Freunde in der alten Heimat z.b. an den kinderfreien Wochenenden besuchen, aber man kann eben nicht mal spontan abends mit seinem Kumpel etwas unternehmen.
Trotz dieser Einschränkungen muss man wohl zugeben, das es zu den besten Entscheidungen im Leben gehört, seinem Kind hinter herzuziehen, wenn die Mutter mit dem Kind einfach wegzieht.
Und jetzt sind Sie dran: Wollen Sie weiter Ausreden dafür suchen, warum Sie nicht für ihr Kind dasein können? Oder wollen Sie endlich die Verantwortung übernehmen für Ihr Kind da zu sein?
Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Mut die richtige Entscheidung zu treffen und diese dann auch umzusetzen.
Dieser Tipp ist nur ein Tipp für Väter, was diese tun können, um mehr Kontakt mit ihren Kindern zu bekommen. Weitere Tipps finden Sie auch auf unserer Übersichtsseite (hier klicken).