Väter und Mütter für Kinder

Kinder mit Wechselmodell zufrieden

9 von 10 Kindern sind mit dem Wechselmodell zufrieden

Allen Kindern beide Eltern, auch nach Trennung und Scheidung! 9 von 10 Kindern mit dem Wechselmodell zufrieden.

Beim sogenannten Wechselmodell haben Kinder nach der Trennung nicht nur ein Zuhause, sondern 2 feste Wohnsitze.  Dieses hat viele Vorteile für die Eltern und für die Kinder. Nach wie vor hält sich jedoch hartnäckig das Gerücht, das das Wechselmodell für die Kinder nicht gut sei.
Begründet wird diese Meinung z.b. damit, dass das Kind ja einen festen Lebensmittelpunkt bräuchte und das viele Hin und Her dem Kind schaden würde.
Dieses ist eine Schutzbehauptung insbesondere von (gewollt) alleinerziehenden Müttern, die das Kind als Machtinstrument missbrauchen um den Vater zu kontrollieren. Denn nicht nur beim Wechselmodell fährt das Kind zwischen den Eltern hin und her, sondern, auch wenn das Kind bei nur einem Elternteil lebt und dem anderen Elternteil Umgang mit dem Kind erlaubt wird, muss das Kind zwischen den beiden Elternteilen hin und herfahren. Das Wechselmodell wird vereinzelt sogar als Rolls-Royce-Betreuungsform für Kinder angesehen

Wechselmodell bedeutet weniger hin und her für die Kinder


Wird ein Umgangsmodell gewählt, bei dem z.b. der Vater das Kind alle 14 Tage bei sich hat und zusätzlich ein Tag pro Woche das Kind besuchen darf, so wechselt das Kind innerhalb eines 14 Tage-Zeitraums 3 mal zum Vater und 3 mal wieder zurück zur Mutter.
Wird ein Umgangsmodell gewählt, bei dem das Kind z.b. im wöchentlichen Wechsel zwischen Vater und Mutter hin und herwechselt, so entsteht dieser Wechsel nur je 1 mal zum Vater hin und 1 mal zur Mutter wieder zurück innerhalb von 14 Tagen. Das Wechselmodell erspart dem Kind also dieses ständige Hin und Her zwischen den Eltern.

Wechselmodell bietet Kind eine vertraute Umgebung

Anders als beim gelegentlichen Umgang mit dem ausgegrenzten Elternteil ist das Kind beim Wechselmodell bei beiden Eltern zu Hause und lebt in seiner vertrauten Umgebung. Es kann Freundschaften pflegen und ist nicht nur ein Besucher. Das Wechselmodell bietet dem Kind bei beiden Eltern eine Alltagssituation in der sich das Kind wohlfühlt und bietet dem Kind die Möglichkeit eine tiefe emotionale Bindung zu Mama und zu Papa aufzubauen.

Wechselmodell entlastet Familienkonflikt

Durch das Wechselmodell sind die Eltern gezwungen miteinander zu kooperieren. Der Elternteil der das Wechselmodell boykottiert, läuft Gefahr das Sorgerecht für das Kind zu verlieren. Darüber hinaus bietet das Wechselmodell sowohl der Mutter als auch dem Vater erhebliche finanzielle Vorteile.

Wechselmodell entlastet alleinerziehende Mütter


So bietet sich für beide Eltern die Möglichkeit einer geregelten Arbeit nachzugehen und so auf eigenen Beinen zu stehen. Betreut ein Elternteil das Kind Vollzeit, so hat dieser schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt, (wie wir aus zahlreichen Studien wissen). Alleinerziehende Mütter haben es schwer auf dem Arbeitsmarkt. Beteiligt sich der Vater aber zu 50 % an der Betreuung des Kindes, so kann die Mutter auch Vollzeit arbeiten. In der einen Woche muss sie dann nach Schule oder Kindergarten zwar noch für das Kind da sein, dafür hat sie in der anderen Woche aber mehr Zeit. Das Wechselmodell erlaubt es den Eltern dann z.b. auch in der einen Woche MEHR zu arbeiten und in der anderen Woche dafür kürzerzutreten. Das Wechselmodel eignete sich dafür zum Beispiel besonders auch für Eltern die im Schichtwechsel arbeiten müssen.

9 von 10 Kindern sind mit Wechselmodell zufrieden

Das Wechselmodell bietet also erhebliche Vorteile und das nicht nur theoretisch. In einer Studie unter jungen Erwachsenen, die nach der Trennung im Wechselmodell aufgewachsen waren gaben 93% der Wechselmodellkinder an, das das Wechselmodell die beste Betreuungsmöglichkeit für sie gewesen wäre. Kein anderes Modell weist so hohe Zufriedenheitsraten  unter den Betroffenen Scheidungskindern auf. Nur 7 % der Kinder hätten sich lieber ein anderes Modell (nur beim Vater oder nur bei der Mutter) gewünscht. Aber nicht nur die Kinder sind zufriedener mit dem Wechselmodell, sondern auch die Väter und Mütter

Das Wechselmodell gibt Eltern die Chance, ihre Verantwortung und Erziehungsfähigkeit gegenüber dem Kind unter  Beweis zu stellen. Wenn Eltern ihre Beziehung miteinander nicht hinbekommen haben, so dürfen darunter nicht die Kinder leiden. Wenn die Beziehung auf der Paarebene gescheitert ist, dann bleibt den Eltern immer noch die Beziehung auf der Elternebene. Das Wechselmodell bietet den Eltern die Chance gemeinsam für Ihr Kind dazusein.

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