Das Geschäft mit dem Kindeswohl – 42.100 Kinder und Jugendliche wurden 2013 aus ihren Familien genommen – Zahl der Inobhutnahmen durch das Jugendamt so hoch wie noch nie
Zahl der Inobhutnahmen durch das Jugendamt um 65 % gestiegen

Nach Angaben des Jugendhilfe-Dachverbandes gibt Deutschland pro Minute 61.543 € aus um Kindern und Jugendlichen bei Problemen zu helfen und sie umfassend im Alltag zu betreuen. Insgesamt werden so pro Jahr 32,3 Milliarden Euro in der Jugendhilfe verdient investiert.
Hiervon profitieren mehr als 800.000 Menschen die in Deutschland in der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten und von diesem Geld leben.
Zahl der Inobhutnahmen durch das Jugendamt erreicht jedes Jahr neue Höchststände
Seit 2005 erreicht die Zahl der Inobhutnahmen jedes Jahr neue Höchststände. Die Kinder- und Jugendhilfe ist mittlerweile zu einem festen Wirtschaftsfaktor in der deutschen Wirtschaft geworden. So ist es auch kein Wunder, das die Zahl der Inobhutnahmen durch das Jugendamt erneut deutlich gestiegen ist. Im Jahr 2013 hat es mehr als 42.000 Inobhutnahmen in Deutschland gegeben. Das ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 5 % und ein Anstieg von mehr als 65% gegenüber 2005
Jugendamt rechtfertigt die gestiegene Zahl der Inobhutnahmen
Nach Angaben der Jugendämter werde heute beim Wohl des Kindes einfach genauer hingeschaut und es werden immer mehr Kinder und Jugendliche in Kinderschutzzentren oder in Bereitschafts-Pflegefamilien untergebracht. Für das Jugendamt ist es schwierig, die Gefahr in einer Krisensituation richtig einzuschätzen: Wie ernst ist die Gefahr für das Kind wirklich? Droht dem Kind überhaupt eine Gefahr? Von daher gehen die Jugendämter häufig den Weg des geringsten Widerstands und entscheiden sich lieber für eine vorläufige Inobhutnahme.
Vergleicht man die Zahl der jährlichen Inobhutnahmen (aktuell 42.100 Inobhutnahmen durch das Jugendamt pro Jahr) mit der Zahl der aktuellen Geburtenrate (knapp 700.000 Kinder pro Jahr) wird klar, das durchschnittlich mehr als jedes 16. Kind von einer Inobhutnahme betroffen ist.
Hallo,
die Zahl von 42.100 Kinder/Jugendliche, welche 2013 deutschlandweit in Obhut genommen worden sein sollen, ist falsch!!!
Die Zahl 42.100 bezieht sich auf die Fälle bzw. Verfahren.
Der Mulitplikator dürfte also 2 bzw. 3 sein.
Werner Hoeckh, der den BGH-Beschluss XII ZB 165/13 vom 19.02.2014 erwirkte.
Nachzuschauen bei youtube auf der Seite von: thestudebaker1955 unter:
Einer für Alle
Werner Hoeckh findet den Rechtsstaat
Herzliche Grüße