Väter und Mütter für Kinder

Der typische Fehler im Familiengericht

Welche Fehler Sie beim Familiengericht vermeiden sollten

Welche Fehler sollte man beim Familiengericht vermeiden?

Als betroffener Vater oder als betroffene Mutter landen Sie plötzlich vor dem Familiengericht.
Im Familiengericht stellen Sie fest, das Sie hier mit Anfeindungen, Vorwürfen und vielem mehr konfrontiert werden.
Schnell kochen bei den Beteiligten Eltern die Emotionen hoch und ehe man sich versieht, ist nach wenigen Minuten oder wenigen Stunden die Verhandlung vorbei und man(n) oder Frau hat das Sorgerecht verloren, einen Umgangsausschluss bekommen oder ähnliches.

Beim Familiengericht wird schnell entschieden

Justizia ist blind und entscheidet schnell

Irgendwann realisieren die Eltern dann, das die Verhandlung vor dem Familiengericht nicht optimal gelaufen ist. Die Schuld sehen die betroffenen Väter (und Mütter) dann beim Richter, der einfach kein Verständnis dafür hat, das man als Vater (oder als Mutter) auch mal wütend wird, wenn man vielleicht wochenlang sein Kind nicht sehen durfte. Immer wieder kommen betroffene Eltern dann auf mich zu und fragen, was soll ich denn jetzt machen? In einigen Fällen haben die betroffenen Eltern vor dem Familiengericht sogar (im Beisein und auf Anraten des Anwaltes) einem entsprechenden Vergleich zugestimmt, so das für die betroffenen Eltern dann auch keine Möglichkeit mehr besteht, sich juristisch gegen diesen Beschluss des Familiengerichts zur Wehr zu setzen.



Fehler beim Familiengericht lassen sich nur schwer korrigieren

manche Gerichtsbeschlüsse lassen sich nur sehr schwer korrigieren.

Dem betroffenen Vater oder der betroffenen Mutter wird dann klar, das irgendwas falsch gelaufen ist und sie sich hätten besser vorbereiten sollen.
Dabei hatten die betroffenen Väter und Mütter sich einen guten Anwalt ausgesucht, hatten sich Rechtsprechungen des EGMR durchgelesen, haben sich verschiedene Gesetzestexte durchgelesen und vieles mehr. Aber Sie haben da einiges vergessen: Sie haben sich nicht mit dem Ablauf im Familiengericht auseinandergesetzt. Die Eltern haben sich zu wenig damit beschäftigt, welche Strategie sie vor dem Familiengericht verfolgen und welche Möglichkeiten der Einflussnahme sie haben. Die Eltern haben sich zu wenig damit beschäftigt, wie sie ihre Ziele und Wünsche ohne Vorwürfe zum Ausdruck hätten bringen können. Sie haben zu wenig Kommunikation trainiert und sie haben sich im Vorfeld zu wenig mit ihren eigenen Emotionen auseinandergesetzt.



Familienrechtliche Auseinandersetzung = psychische Belastung

Dampf ablassen im Familiengericht? Keine so gute Idee

Die psychische Belastung einer Gerichtsverhandlung (insbesondere wenn es dabei um Kinder geht) haben die Beteiligten schlichtweg unterschätzt und haben sich darauf auch nicht vorbereitet. Wie denn auch? Familienrechtliche Verfahren finden ja in der Regel auch im beschleunigten Verfahren statt. Innerhalb weniger Wochen müssen Gespräche mit dem Jugendamt, dem Anwalt und dem Verfahrensbeistand und gegebenenfalls mit weiteren Personen geführt werden. Hinzu kommen meistens noch andere Probleme, die durch die Trennung entstanden sind, wie z.b. ein Umzug bzw. der Auszug aus der gemeinsamen Wohnung. Einige Eltern werden von der Trennung und der sich daran anschließenden gerichtlichen Auseinandersetzung auch völlig überrumpelt.

Man kann Eltern diesen Fehler kaum vorwerfen, denn sie wussten es ja meistens nicht besser und hatten keine Zeit/kaum Zeit, sich auf den Überraschungsangriff vorzubereiten. Man(n) oder Frau muss sich ja auch noch damit beschäftigen, das die Partnerin oder der Partnerin, den/die man geliebt hat, nun plötzlich mit „falschen Behauptungen“ und Vorwürfen versucht, das Kind wegzunehmen. In diesem Moment ist die psychische Verfassung der betroffenen Eltern meist auf einem Tiefpunkt angekommen und da kommen auch verschiedene Emotionen hoch, die einem dann vor dem Familiengericht zum Verhängnis werden können.

Wie können sich betroffene Eltern besser auf eine familienrechtliche Auseinandersetzung vorbereiten?

Wie können sich betroffene Eltern besser auf eine familienrechtliche Auseinandersetzung vorbereiten?

Obwohl die betroffenen Eltern in einer familienrechtlichen Auseinandersetzung kaum Zeit haben, empfehlen wir den betroffenen Vätern und Müttern, sich in dieser Zeit vorzubereiten. Neben der Kommunikation mit dem Anwalt empfehlen wir den betroffenen Vätern und Müttern eine psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen. Eine psychologische Beratung hilft betroffenen Vätern und Müttern, mit der psychischen Belastung besser umzugehen und hilft den betroffenen Vätern und Müttern, Fehler beim Familiengericht zu vermeiden. Eine psychologische Beratung hilft Ihnen auch dabei, psychischen Störungen (ausgelöst durch die psychische Belastung) vorzubeugen.