OLG Hamm: Unterhalt: Erst haften die Eltern dann die Großeltern

OLG Hamm Az. II-6 WF 232/12 Ersatzhaftung der Großeltern

Im vorgenannten Verfahren beschäftigte sich das Oberlandesgericht Hamm mit der Ersatzhaftung der Großeltern gegenüber ihrem Enkelkind.

Grundsätzlich gilt, das Großeltern gegenüber ihrem minderjährigen Enkelkind auch barunterhaltspflichtig sind. Die Unterhaltspflicht der Großeltern ist jedoch nachrangig der Unterhaltspflicht der Eltern. Erst wenn nachgewiesen ist, das sowohl der barunterhaltspflichtige Elternteil als auch der betreuende Elternteil ihrer Unterhaltsverpflichtung gegenüber dem Kind nicht nachkommen können, müssen die Großeltern einspringen.

Auch dem betreuenden Elternteil (in der Regel der Mutter) obliegt eine entsprechende Verpflichtung einer Erwerbstätigkeit nachzugehen und somit den Unterhalt für das Kind zu erwirtschaften.

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OLG Hamm: Anrechnung von fiktiven Einkünften bei der Unterhaltsberechnung

OLG Hamm II-2 UF 53/12, Zurechnung eines fiktiven Einkommens bei der Unterhaltsberechnung

Nach einer Trennung gehört die Frage zum Unterhalt zu den schwierigsten Themen. Die Unterhaltsberechnung ist so kompliziert, das bei Unterhaltsstreitigkeiten vor dem Gericht eine Anwaltspflicht herrscht. Den Unterhaltspflichtigen trifft die Darlegungs- und Beweislast für seine mangelnde Leistungsfähigkeit. Er muss hinreichende Bemühungen um eine besser dotierte Arbeitsstelle dartun. Dazu gehören Angaben, wann und bei welchem Arbeitgeber er sich beworben hat.
Selbst wenn Väter der Meinung sind, dass sie z.b. krankheitsbedingt (!!!) bzw. in der Folge der Einnahme der Medikamente arbeitsunfähig wäre, greift dieser Einwand nicht.
Das OlG Hamm betonte in seinem Urteil, das es zwar nicht auszuschließen wäre, das der Vater krankheitsbedingte Ausfallzeiten erleiden könnte.
Dieses befreit Väter trotzdem nicht von ihrer Obliegenheit sich, um eine besser bezahlte Tätigkeit zu bemühen.
Letztlich müssen mögliche zu erwartende krankheitsbedingte Ausfälle einem möglichen neuen Arbeitgeber auch nicht im Vorfeld offenbart werden.
Aus diesem Grund kann Vätern bei der Unterhaltsberechnung auch das Einkommen zugerechnet werden, welches sie theoretisch erzielen könnten.

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Mutter zieht mit dem Kind weg, was nun?

Mutter zieht mit dem Kind weg, was nun?

Mutter zieht mit dem Kind weg – Handeln Sie!

entsorgter Vater
Viele Mütter ziehen nach der Trennung von ihrem Partner weg, um den Kontakt zum Vater zu erschweren. Echte Väter lassen sich davon nicht abschrecken

Hier heißt es sofort handeln und sich nicht darauf einzulassen, das die Mutter das Kind entfremdet, denn hierunter leidet am allermeisten das Kind. Wenn Sie die räumliche Distanz zu Ihrem Kind ändern wollen, dann müssen Sie nicht nur weinen, sondern was ändern. Weiterlesen „Mutter zieht mit dem Kind weg, was nun?“

Der Einzelfallmythos

Buchtipp: Der Einzelfallmythos

Das Buch „Der Einzelfallmythos von Reveren Moritz untersucht die ständigen
Beteuerungen von Politikern und Beamten/Mitarbeiter der deutschen
Jugendämter.

Das Buch „Der Einzelfallmythos“ von Richard Moritz untersucht die ständigen Beteuerungen von Politikern und Beamten/Mitarbeiter der deutschen Jugendämter, dass es nur bedauerliche Einzelfälle gibt. Dass es sich hier in der Tat nur um einen, mit viel Publicity, verbreiteten Mythos handelt, wird anhand offizieller Statistiken belegt. Das Buch ist gut recherchiert und benennt die genauen Quellen, sodass jedermann die Angaben überprüfen kann. Weiterlesen „Der Einzelfallmythos“

Väterbewegung anschliessen

Vernetzen Sie sich: Schließen Sie sich einer Väterbewegung an.

Frauen sind organisiert. Warum organisieren Sie als Mann sich nicht?

Nach der Trennung und dem Kindesentzug stellen viele Männer fest, das sie im Kampf ums Kind alleine sind und gegen einen riesigen Machtapparat (Jugendamt, Gericht, feministische Hilfsorganisationen) ankämpfen müssen.
Der Kampf eines Vaters um den Umgangsboykott zu beenden ist zäh, langwierig und teuer. Umso wichtiger ist es, das Väter sich untereinander vernetzen.
Moderne Väter engagieren sich bereits vor der Trennung für ihre Kinder und engagieren sich auch nach der Trennung um das Wohl ihrer Kinder.
Wir empfehlen sich Väterbewegungen anzuschließen, bzw. regional eigene Väterbewegungen zu gründen. Weiterlesen „Väterbewegung anschliessen“

Unterstützung bei Freunden suchen

Vertrauen Sie sich Ihren Freunden an

Kindesentzug stellt sowohl Opfer als auch Täter unter einer enormen Belastung.
Während die Täter meistens ungeniert Unterstützung z.b. bei vermeintlichen Opferverbänden suchen und sich in die Opferrolle einbringen, erhalten die wahren Opfer in der Regel nur selten Hilfsangebote.
Umso wichtiger ist es, das man sich der Herausforderung stellt und sich Freunden und Familienangehörigen anvertraut. Oft herrscht aber im eigenen Freundeskreis oder in der eigenen Familie auch eine „feindliche Stimmung“ bei einzelnen Personen vor. Weiterlesen „Unterstützung bei Freunden suchen“

Haben Sie Verständnis für die Ex

Entwickeln Sie Verständnis für die Ex!

Ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen

Ja Sie haben richtig gelesen, auch wenn Ihre Ex Ihnen das Kind weggenommen hat und Ihnen bezüglich des Umgangs Steine in den Weg legt, sollten Sie Verständnis für Ihre Ex entwickeln. Ihre Ex wird mindestens einen Grund haben, warum Sie Ihnen das Kind vorenthält. Die Gründe hierfür können vielseitig sein.
Nur selten ist Rache der Grund dafür, das Ihre Ex Ihnen den Umgang zu Ihrem Kind verweigert.
Folgende Gründe könnten bei Ihrer Ex eine Rolle spielen, Ihnen den Umgang mit dem Kind zu verweigern:
– finanzielle Sorgen (Existenzängste)
– Angst um Ansehensverlust (Mutter schafft es nicht allein sich ums Kind zu kümmern und ist dann eine Rabenmutter)
– Angst die Liebe des Kindes teilen zu müssen oder ganz zu verlieren (wer liebt sie dann noch?)
– falsche Ratschläge von Außen (Anwälte, Familienangehörige, etc.)
– sie will endlich ihre Ruhe haben. (Jedes Aufeinandertreffen erinnert an Sie)

Ihre Ex wird Ihnen nur in den seltensten Fällen ehrlich verraten, warum Sie Ihnen den Umgang verweigert. Vielleicht hält Ihre Ex sich aber auch schlichtweg für den „Besseren Elternteil“ und sieht sich besser geeignet sich, um das Kind zu kümmern als diese Verantwortung mit Ihnen zu teilen. Ob Sie den wahren Grund jemals rausfinden werden oder nicht, können wir Ihnen nicht sagen. Vielleicht brauchen Sie das aber auch gar nicht! Wenn Sie akzeptieren, dass es einen nachvollziehbaren Grund für Ihre Ex gibt, dann werden Sie verstehen können, dass Ihre Ex so handelt, wie Sie handeln.

Sie sind nicht Schuld an der Umgangsverweigerung!

Die Gründe für eine Umgangsverweigerung sind so vielseitig, wie die Menschheit an sich.
Egal aus welchem Grund Ihre Ex Ihnen den Umgang verweigert. Wie Sie an den oben gezeigten Beispielen sehen, sind Sie in den wenigstens Fällen schuld an der Umgangsverweigerung. Dennoch hat Ihre Ex (für sich) triftige Gründe, den Umgang zu verweigern. Entwickeln Sie Verständnis für Ihre Ex.
Wenn Sie über Ihre Ex schlecht denken oder schlecht reden, wird die Angst in ihr gestärkt, das Sie sie auch in ihrer Mutterrolle gegenüber dem Kind schlecht machen.
Damit verstärken Sie den Wunsch der Kindesmutter, Sie als Vater auszugrenzen.
Sie sollen aber nicht bei den wichtigen Stellen über Ihre Ex gut reden, sondern Sie sollten versuchen das Verständnis für Ihre Ex wirklich zu verinnerlichen.
Wenn Sie das Verhalten Ihrer Ex sogar vor Menschen vertreten können, die das Verhalten ihrer Ex nicht nachempfinden können, dann haben Sie es geschafft.

Versuchen Sie nicht Ihre Ex zu verändern, sondern arbeiten Sie an sich selbst!

Sie können mit dem Verständnis allein nicht verhindern, das Ihre Ex weiterhin den Umgang zu ihrem Kind verhindert.
Sie sollten sich klar sein, das Sie das Verhalten Ihrer Ex nur marginal beeinflussen können. Den einzigen Menschen, den Sie wirklich nachhaltig verändern können, sind Sie!
Also überprüfen Sie Ihr eigenes Verhalten! Wollen Sie, dass man über Sie schlecht redet? Wollen Sie, das man Ihre Vaterrolle herabwürdigt? Nein? Dann verhalten Sie sich auch so gegenüber Ihrer Ex.

Hat Ihnen dieser Vorschlag gefallen? Dann teilen Sie diesen Vorschlag doch z.b. bei Facebook, um Ihrer Ex (und Ihrem Umfeld) auch zu signalisieren, das Sie an sich arbeiten und gerne Verständnis für Ihre Ex aufbringen wollen.

Sie können mit diesem Vorschlag überhaupt nichts anfangen? Dann klicken Sie doch mal hier und schauen Sie, welche weiteren interessanten Vorschläge unser Team von vaterlos.eu für Sie zusammengestellt hat.

Der entsorgte Vater

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Vom Regisseur und Produzent Douglas Wolfsberger:

Der entsorgte Vater

Douglas Wolfsberger ist einer von mehr als 1 Million Vätern in Deutschland, die nach der Trennung ihr Kind nicht mehr sehen durften.
Obwohl Douglas Wolfsberger ein Vater ist, der sich vorbildlich um seine Tochter gekümmert hat, verweigert der deutsche Staat ihm, seine Tochter zu sehen.
Jahrelang muss Douglas Wolfsberger damit leben, das er keinen Kontakt mehr zu seiner Tochter haben darf und seine Tochter ihm entfremdet wird.

Aber der Fall Douglas Wolfsberger ist kein Einzelfall. Im Film werden weitere Väter gezeigt, die das Schicksal teilen.
Auch sie dürfen ihre Söhne und Töchter teilweise seit vielen Jahren nicht mehr sehen, obwohl sie rechtschaffene Menschen sind, die sich nichts zuschulden haben kommen lassen, außer das sie sich um ihre Kinder gekümmert haben.

Dieser Film ist ein schonungsloses Spiegelbild unserer Gesellschaft, in der es scheinbar ein Verbrechen ist ein liebevoller Vater zu sein.
Der entsorgte Vater wird regelmäßig im Fernsehen gezeigt.

Wir werden in unseren Beiträgen darauf hinweisen, wenn dieser Film mal wieder im Fernsehen gezeigt wird, damit Interessierte diesen Film nicht verpassen.

Weitere Informationen zum Film gibt es auch auf der Internetseite www.der-entsorgte-vater.de

 


TV Tipp für Trennungseltern: Tatort „Todesstrafe“

TV Tipp Tatort „Todesstrafe“

„Kinder Missbrauch als Waffe im Trennungskrieg“

In diesem Tatort wird das Thema Falschbeschuldigung aufgegriffen. Es geht dabei um den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs an der gemeinsamen Tochter.
Dieser Vorwurf wird häufig als Waffe im Sorgerechtsstreit von getrenntlebenden Frauen benutzt, um ihren Ex-Mann fertigzumachen.
Die Opfer dieser Falschbeschuldigungen schaffen es häufig nur mit äußerster Mühe den Vorwurf zu entkräften.
Auch wenn es meist nicht zu einer Verurteilung des Falschbeschuldigten kommt, so erreichen die Frauen dennoch ihr Ziel, den Ex fertigzumachen um sich zu rächen oder um sich persönliche Vorteile zu verschaffen. Couragiertes Verhalten? Fehlanzeige.
Falschbeschuldigungen sind an der Tagesordnung in Deutschland und sind, obwohl diese Rechtswidrig sind in Deutschland gesellschaftsfähig.
Die Folgen für den Falschbeschuldigten sind oft soziale Ausgrenzung und sozialer Absturz.
Dadurch das der Staat nichts gegen die Falschbeschuldigungen unternimmt, fördert der Staat diese indirekt.

Falschbeschuldigungen sind gesellschaftsfähig! Für die Opfer interessiert sich niemand!

Es gibt unzählige Falschbeschuldigungen wegen sexuellem Missbrauch.
Die Fälle Kachelmann, Dominique Strauß Kahn, Julian Assange sind nur die Spitze des Eisbergs. Auch die Medien tragen häufig ihren Teil dazu bei. Denn Falschbeschuldigungen sind gesellschaftsfähig und wer die Falschbeschuldigung kritisiert wird von Alice Schwarzer als gefühlskalter Mensch dargestellt, der die angeblichen Missbrauchsopfer nicht versteht.

Wie lange können wir es uns noch leisten wegzuschauen?
Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, das Deutschland gerne wegschaut.

Im Mittelalter wurden unliebsame Menschen der Hexerei beschuldigt und dann auf den Scheiterhaufen verbrannt.

Während der Nazizeit wurden Millionen von Juden, Sinti und Roma und viele andere unschuldige Menschen die dem „Staat nicht gefallen haben“ systematisch ermordet.
Auch damals hat man mit Falschbeschuldigungen das Vertrauen der Gesellschaft bekommen um den Abtransport ins Konzentrationslager durchsetzen zu können.

In den Jungen Jahren der Bundesrepublik wurden in Kirchen tausende Kinder von ihren Sorgeberechtigten in Heimen misshandelt! Auch damals hat niemand hingeschaut und die Opfer nicht ernst genommen. Erst heute werden diese Vorgänge nach und nach aufgeklärt.

Bei allen diesen Beispielen können wir erstaunt feststellen das viele weggeschaut haben und nur durch das Wegschauen diese Taten, die wir aus heutiger Sicht als Verbrechen bezeichnen, erst ermöglicht wurden.

Unter hinterher? Hinterher sagt man, man habe von all dem nichts gewusst. Dient Wegschauen also dazu um hinterher nicht als Mitwissender angeklagt werden zu können? Irgendwann

Heute werden Menschen zwar nicht mehr vergast oder ins Konzentrationslager gesteckt, sondern schlicht ins soziale Abseits befördert oder im schlimmsten Fall sogar dazu getrieben sich selbst oder andere zu töten.

Wie viel Zivilcourage haben wir?
Können wir es uns noch länger leisten wegzuschauen?

Wenn wir heute genauer hinschauen, dann haben wir Morgen weniger schreckliche Taten, die wir aufklären müssen.


Fachkräftemangel und Familienpolitik

Wie lange Können wir uns noch erlauben Frauen weiterhin vom Arbeitsmarkt fernzuhalten? – Falsche Familienpolitik begünstigt Fachkräftemangel

Was machen Frauen (insbesondere alleinerziehende Mütter) wenn die Kinder aus dem Haus sind und die Mütter bis dahin keine adäquate Berufsausbildung/ Berufserfahrung nachweisen können? Weiterlesen „Fachkräftemangel und Familienpolitik“