Warum können so viele Mütter ihre Kinder nicht lieben?

Immer wieder erleben wir in Deutschland, das Mütter das eigene Wohl über das Wohl der Kinder stellen und es zum Beispiel nicht zulassen können, das Väter sich um ihre Kinder kümmern.
Viele Väter (und auch andere Mütter) haben hierfür kein Verständnis. Zur Ausgrenzung der Väter äussern insbesondere Mütter ihr Unverständnis darüber, das Väter ausgegrenzt werden. Auf der Facebookseite des Müttermagazins heisst es beispielsweise:

Also ich verstehe so ein Verhalten nicht. Ich bin über jede Unterstützung „unseres Papas“ dankbar und freue mich, dass Vater und Sohn eine so tolle Beziehung zueinander haben. So gibt es auch entspannte Momente für die Mama

Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Die Mutter sieht den Vater nicht nur als „Vater“ des Kindes an, sondern sagt „es ist UNSER PAPA„. Das trifft jedoch nicht auf alle Mütter und natürlich auch nicht auf alle Väter zu.

Viele Mütter wünschen sich natürlich auch, das der Papa sich mehr um sein Kind kümmert. Weiter heisst es von einer anderen Mutter daher z.b.:

Ich wäre froh gewesen wenn der Vater meiner Kinder sich mehr mit den Kindern beschäftigt hätte…

Zu Recht wird kritisiert, das Väter sich vielfach nicht um ihre Kinder kümmern. Die Mutter fragt sich sogar, warum es ein besonderes Lob braucht, das Väter sich um ihre Kinder kümmern:

Ist doch total bescheuert Väter zu loben die sich um ihre Kinder kümmern, heut zu Tage sollte das eigentlich normal sein!!!

Auch wir sind der Meinung, das es selbstverständlich sein sollte, das Väter sich um ihre Kinder kümmern. Immer wieder wurde von den Müttern kritisiert, das es zahlreiche Mütter gibt, die ihren Kindern den Umgang mit dem Papa verweigern und die Beziehung zwischen Vater und Kind beschädigen. Eine Mutter äusserte ihren Unmut sehr drastisch…

Dann sind das bescheuerte Mütter die dem Kinds Vater das Kind entziehen

Zu Recht bedauern zahlreiche Mütter, das Väter sich nicht um ihre Kinder kümmern und bei vielen Müttern steigt auch das Unverständnis gegenüber den Müttern an, die ihren Kindern den Vater verweigern.

Leider ist es in unserer Gesellschaft immer noch legitim, das Mütter den Vätern das Kind verweigern. Familiengerichte, Jugendämter und andere Einrichtungen schauen hier nur tatenlos zu.

Für Mütter bedeutet ein Kind Macht

Aber warum ist das so? Nun zunächst müssen wir ganz neutral feststellen, das ein Kind der Mutter eine sehr große Macht gibt. In dem Film Spidermen erklärt der Onkel von Spidermen „Aus großer Macht folgt große Verantwortung„. Macht ist also grundsätzlich per se nicht schlecht. Jeder Mensch hat über einen bestimmten Bereich in seinem Leben ja entsprechende Macht. Der eine mehr, der anderer weniger. Verantwortungsbewusste Mütter können mit dieser ihnen übertragenen Macht sehr gut umgehen. Eine verantwortungsbewusste Mutter würde niemals auf die Idee kommen, dem Kind seinen Vater wegzunehmen oder dem Vater anderweitig irgendwie Schaden zufügen zu wollen. Will man den wahren Charakter eines Menschen erkennen, so braucht man ihm nur Macht zu geben und so verwundert es nicht, das Mütter sich nach der Geburt des Kindes häufig verändern, weil sie nun eine Macht bekommen haben, die sie vorher nicht gehabt haben.

Eine verantwortungsbewusste Mutter wäre sich durchaus bewusst, das sie mit der Schädigung des Vaters auch beim Kind einen Schaden billigend in Kauf nehmen würde. Von daher würde eine verantwortungsvolle Mutter sich gegenüber dem Vater so respektvoll verhalten, wie sie es auch vom ihm erwartet.

Warum können Mütter keine Verantwortung übernehmen?

Grundsätzlich liegt die Verantwortung eher bei den Vätern. Mütter sind (altmodisch betrachtet) eher für die Liebe und Zuneigung zuständig gewesen. Väter hingegen hatten stets die Verantwortung sich um die Versorung der Familie zu kümmern. Insofern könnte man annehmen, das bei Müttern genetisch bedingt ein geringeres Verantwortungsbewusstsein besteht als bei Väter. Es gibt zahlreiche Studien, die diesen Verdacht ebenfalls belegen. Dieses ist natürlich keine Entschuldigung für verantwortungslose Mütter, denn es gibt eine Vielzahl verantwortungsbewusster Mütter, die durchaus für ihre Kinder ein verantwortungsbewusstes Vorbild sind und es gibt umgekehrt auch eine Vielzahl von Väter, die sich ihrer Verantwortung gegenüber den Kindern entziehen!

Solange die Liebe zur Macht die Macht der Liebe übersteigt, werden Mütter kein Verantwortungsbewusstsein für ihre Kinder entwickeln

In zahlreichen Studien wird darauf hingewiesen, das Frauen weniger verdienen und dadurch wird unterbewusst suggeriert, das Frauen weniger wert sind. Es gibt daher zahlreiche Frauen, die aufgrund eines mangelnden Selbstbewusstseins nun die Macht über das Kind für sich beanspruchen. Dabei bietet ihnen der tägliche Konflikt mit dem Kindesvater (der seiner Verantwortung gegenüber dem Kind nachkommen möchte) keine Zeit für eine notwendige Selbstreflexion. Wenn der Vater sich mehr um sein Kind kümmern möchte, dann hat die Frau Angst, der Vater will ihr „das Kind wegnehmen“. Es gibt zahlreiche Frauen die genau davor Angst haben, bedeutet das Kind doch ihr ein und alles. Und so ist es wenig verwunderlich, das (einige) Frauen mit allen Mitteln um das Kind kämpfen um ihren Machtanspruch aufrecht zu erhalten. Allein die Tatsache, das Frauen UM das Kind kämpfen, zeigt das Frauen das Wohl des Kindes völlig aus dem Blickwinkel verloren haben und die kindlichen Bedürfnisse nicht erfüllen können.

Ähnlich wie bei König Salomon, nehmen solche Mütter eine Schädigung des Kindeswohls billigend in Kauf. Rat und Hilfe suchen solche Mütter dann in der Regel bei gierigen Familienanwälten, die ihnen natürlich dazu Raten weitere Konflikte zu entfachen und den Vater fertig zu machen. Das Wohl der Kinder interessiert solche Anwälte/Anwältinnen natürlich noch viel weniger. Anwälte wollen/müssen Geld verdienen und das verdient man eben mit juristischen Auseinandersetzungen. Jede gewonne Schlacht der Kindesmutter führt nur zu noch mehr Schlachten, die auf Kosten des Kindes ausgetragen werden und so ist es wenig verwunderlich, das Mütter dabei das Wohl ihrer Kinder immer mehr aus dem Blick verlieren.

Spätfolgen für Mütter, die ihr Kind nicht lieben können

Langfristig schaden solche Mütter sich meist am selbsten, denn irgendwann reduziert sich der Machteinfluss der Mutter auf das Kind und machtbesessene Mütter verlieren ihr Kind dann häufig ganz. Es gibt zahlreiche Fälle in denen machtbesessene Mütter zu ihren erwachsenen Kindern keinen Kontakt mehr haben, weil die Kinder sich der Macht, den Lügen und der Willkür der Mütter endlich entzogen haben. Für die Mütter endet dieser Machtverlust nicht selten in einer Depression, haben sie doch jahrelang geglaubt, ihr Lebensinhalt wäre die Macht über das Kind ausüben zu können.

Gut wäre, wenn es dann einen verantwortungsbewussten Vater gibt, der für seine Kinder da ist und der nun seinerseits nichts unternimmt um der Mutter Schaden zuzufügen um seine Rachegelüste zu stillen und der seinen Kindern dann auch verantwortungsbewusst vorlebt:

Wer seinen Nächsten verurteilt, kann irren, wer ihm verzeiht, irrt nie

Aus krummer Rippe ward sie erschaffen

Und allen, denen es anfangs vielleicht etwas schwer fällt, der Frau zu verzeihen, für den möchten wir mit einem kleinen Gedicht von Goethe schliessen:

Behandelt die Frauen mit Nachsicht!
Aus krummer Rippe ward sie erschaffen,
Gott konnte sie nicht ganz grade machen.
Willst du sie biegen, sie bricht;
Läßt du sie ruhig, sie wird noch krümmer;
Du guter Adam, was ist denn schlimmer?
Behandelt die Frauen mit Nachsicht!
Es ist nicht gut, daß euch eine Rippe bricht.




19 thoughts on “Warum können so viele Mütter ihre Kinder nicht lieben?

  1. caroline 09/01/2017 at 10:33

    In meinem Fall ist es der VATER, der MACHT über das Kind ausübt.

    Seid ihr frauenfeindlich?

  2. caroline 09/01/2017 at 10:16

    KAPIERT ENDLICH:

    ES GIBT KEINE „ALLEINERZIEDEN“.

    Beide Eltern sollten das Recht zum Erziehen haben. Beide waren auch bei der Zeugung zugegen.

    Warum das Schlagwort der Behörden ausbreiten. Jeder Elternteil ist erziehungsberechtigt.

    Der systematische Kinderhandel spaltet durch diese Erfindung „alleinerziehend“ die Eltern in zwei konkurrierende Lager und erklären den anderen Elternteil als nicht existent. Und schon bereitet ihr gutgläubigen Staatstreuen Übernehmer solcher Schlagwörter denen den Weg euch auszuboten und am Kinderhandel und langen Prozessen Kapital zu schlagen.

  3. Violilli 31/07/2014 at 21:32

    Ich finde es unseriös, wenn Meinungen als allgemein gültige Tatsachen verbreitet werden, ohne dass die Quelle genannt wird. Um welche Studien handelt es sich konkret? Wer genau ist „wir“, wer ist der Autor/die Autorin des Artikels?

    • vaterlos.eu 31/07/2014 at 22:00

      Sehr geehrter Herr Violilli oder Frau Violilli,
      wir empfinden es ebenfalls unseriös, wenn Einzelmeinungen als allgemeingültige Tatsachen verbreitet werden. Dabei ist es uns egal ob dafür eine Quelle angegeben wird, die solche unseriösen Tatsachenbehauptungen aufstellt oder eben nicht. Wir distanzieren uns ausdrücklich von diesem unseriösen Verhalten, einzelne Meinungen zu verallgemeinern.
      Der Artikel wurde von Autorinnen und Autoren der Initiative Väter und Mütter für Kinder erfasst. Und welcher Autor verbirgt sich hinter dem Pseudonym „violilli“ ?

  4. Claudia Sckaer 31/07/2014 at 17:31

    Hallo,

    genau so wie es Maternal gatekeeping gibt, gibt es Paternal gatekeeping. Mag sein, dass es Mütter gibt, die nicht wirklich ihren Partner mögen und dadurch auch nicht die Kinder mögen. Es gibt vieles. Ich denke es kommt viel aus der Erziehung. Mädchen werden meistens in jungen Jahren gelernt für die Familie und Geschwister da zu sein. Mag sein dass es diejenigen gibt, die das nicht gelernt haben oder auch aus diesem Grunde evtl. einen Hass bekommen haben oder auch die Ursache in schlechter Erziehungserfahrung liegt. Bei Jungs ist es mehr als oft der Fall, dass sie zuhause in der Familie nicht eingebunden waren und die stehen dann oft hilflos und ungeschickt da. Dafür gibt es Kurse und Hilfen, die ein jeder Papa, der es denkt für sich notwendig zu haben, besuchen und beantragen kann. Soviel Vernunft sollte ein jeder Vater haben. Zweifelsohne gibt diejenigen denen beigebracht wurde Familie ist keine Angelegenheit für einen Mann. Es gibt auch diejenigen die von Grund auf ein fürsorgliches Verhalten durch ihren Vater gelehrt wurden. Wünschenswert. Therapien können wegen Eingriffs in die Persönlichkeit nicht angeordnet werden. Bei Kindeswohlschädigern die einseitig Kinder dem anderen Elternteil vorenthalten wäre eine solche als auch eine Änderung des Sorgerechts unabdingbar. Für mich jedenfalls mangelt es durch Bindungsstörung an der Erziehungsfähigkeit. Der vorgeschriebene gemeinsame Tisch müsste wirklich und tatsächlich durchgeführt werden uns sei es mit einem Mediator oder besser noch einem Sozialpädagogen. Praktisch wäre, wenn es bei Jugendämtern solche Personen geben würde. JA als auch die Familiengerichtsbarkeit sollten nach meinem Dafürhalten beide abgeschafft werden. Ich persönlich wünsche mir mehr Zusammenhalten und gemeinsames Vorgehen entsorgter Eltern, wünsche mir an der Stelle die Möglichkeit der Rückführung dem Entzug der Kindern von einem solchen Elternteil ohne Strafe. Der Gesetzgeber hätte an dieser Stelle schon längst eine Regelung schaffen müssen, die es bis heute nicht gibt. Es braucht bei hochzerstrittenen Eltern einen Schlichter der dem Entfremder seine Lage klar und deutlich zwecks Lösung vor Augen führen kann. Das Cochemer Modell wäre an der Stelle erwähnswert. Das gibt es aber leider nur in wenigen Bundesländern, nicht zuletzt weil gerade Entfremder einen Eingriff in ihr Leben sehen, Angst vor der Irrealis Verlust eines oder mehrer Kinder haben, aber mehr noch bei gleichmäßiger Aufteilung der Kinder, Angst vor finanziellen Verlusten. Ich glaube und denke dass an der Stelle die allergrößte Ursache liegt. Bei Kindeswohlschädigung durch Entfremdung müssten entsprechend drastische Mittel zur Verfügung stehen/gestellt werden. Dies wünsche ich mir an der Stelle. Ich denke dass man selbst bei Elternteilen die überhaupt keinen Kontakt mit den eigenen Kindern wünschen an ihre Verantwortung appellieren sollte, diese im Sinne des Wohls der Kinder wahrzunehmen. § 1666 BGB als auch begleiteter Umgang darf nur noch als Ausnahmefall angewandt werden und beide Paragraphen sollten dies unverzüglich ausweisen. Eine generelle gemeinsame Sorge muss unverzüglich eingeführt und festgeschrieben werden. Eine Entsorgung darf es noch noch für den alleräußersten Notfall geben. Mein Empfinden: Die Bevölkerung ist durch die eigene Gesetzgebung auf den Arm genommen. Wir sind das Volk, lasst uns aufstehen, daran arbeiten, setzen wir unsere Interessen durch. z.B. auf dem Wege von gemeinsamen Petitionen. Mich auf die Idee gebracht z.B. durch Festschreibung gesetzlicher Regelung von PAS als auch Aufnahme dieser Schäden und antizyklinische Maßnahmen in Leitfäden für jedes Bundesland.

    • Meg 02/09/2014 at 12:54

      das wäre zu einfach dargestellt……
      Gibt haufenweise Studien und Gegenstudien (z.B. PAS)
      Möchten Sie die Verantwortung übernehmen für das Zwangswechselmodell, wenn es dann doch zu Lasten der Kinder geht?
      Wo bleiben die Rechte aller Beteiliten?

      • Väter und Mütter für Kinder 02/09/2014 at 13:12

        in 90% der Fälle sind die Kinder mit dem Wechselmodell zufrieden. In den Fällen wo es nicht praktikabel ist, kann ja ein anderes Modell vereinbart werden. Natürlich ist das Wechselmodell nicht immer das beste Modell, aber deswegen darf man das Wechselmodell nicht von vornerein ausschliessen.

        • Coh Stephan 10/08/2015 at 01:21

          Meine erste Tochter die jetzt auf die 188 zugeht. war sehr zufrieden. Wir hatten es für Sie von Anfang an so deffiniert das Sie zwei, nicht nur ein Zuhause hat. Sie konnte und durfte sich immer auf Papa und auf Mama freuen. übrigens haben wir im halbwächentlichen turnus gewechselt ab dem 3 Altersjahr. Auch wenn ich mit der Mutter und sie mit mir nicht mer gut Freund waren. Aber wenns um unsere gemeinsame Tochter ging. liessen wir nichts daran kommen.

      • Coh Stephan 10/08/2015 at 01:17

        Ich kann dir zusichern. in meinem Fall, der nun seit drei jahren andauert. Ist Gardner mit seinem PAS absolut eingetroffen, wie ein Drehbuch, Und mittlerweile ist die Mutter schon Bereit Gewalt am Kind auszuüben um es am Umgang mit dem Vater zu Hindern, Ich kann nur Hoffen das dies eine Einmalige Aktion gewesen ist, und Ihr zumindest dies Bewusst wird. Die Tendenzen sind aber leider sehr schlecht. Da Sie dies auch noch Auschlachtet und sich udn Ihren neuen partner. in der Eidesstatlichen Erklerung alls Helden ausführen Lässt, die das Kind nicht Geschädigt, sondern dem Xater der es über 30 Meter Verschleppt hat in aller Letztem Momment entreissen konnten. Und so das Kind erneut vor dem Umgang mit seinem vater befreien konnten.

  5. Birgit 31/07/2014 at 12:03

    Was für eine reißerische Schlagzeile, die Mütter unter Generalverdacht stellt!

    Sicher sind die Mütter, die auf Kosten des Kindes und des Vaters einen Scheidungskrieg führen und den Kontakt zum Vater verhindern, schlechte Mütter! Keine Frage! Aber ob das sooo viele sind, bleibt dahin gestellt! Es sind offensichtlich auf jeden Fall die Frauen der Mitglieder von Vaterlos.de. Wieviele Mitglieder haben Sie?

    Habe gerade kurz in den Artikel reingeschaut und wenn ich dann so einen Blödsinn lese:

    Warum können Mütter keine Verantwortung übernehmen?

    Grundsätzlich liegt die Verantwortung eher bei den Vätern. Mütter sind (altmodisch betrachtet) eher für die Liebe und Zuneigung zuständig gewesen. Väter hingegen hatten stets die Verantwortung sich um die Versorung der Familie zu kümmern. Insofern könnte man annehmen, das bei Müttern genetisch bedingt ein geringeres Verantwortungsbewusstsein besteht als bei Väter. Es gibt zahlreiche Studien, die diesen Verdacht ebenfalls belegen…

    dann stellen sich meine Nackenhaare auf!

    Früher, als die Männer noch Jäger waren, haben die Männer vielleicht noch Verantwortung für die Familie übernommen. Heutzutage beschränkt sich die Verantwortung auf das Geld verdienen, und die Mütter sind eigentlich diejenigen, die die Familie zusammenhalten. Und gerade die Hausfrauen leisten den größten Beitrag zu einer intakten Familie, weil alles andere nichts bringt, von wegen Kinder bekommen, um sie dann fremdbetreuen zu lassen.

    Frauen haben jedenfalls im Allgemeinen sicher kein geringeres Verantwortungsbewusstsein als Männer! Und in manchen Fällen ist es vielleicht ja sogar begründet, wenn Frauen keinen Kontakt zwischen Vater und Kindern wollen.

    Wenn ich so sehe, was beispielsweise ein ganz bekanntes Opfer von Kindesentzug durch die Ehefrau so treibt (sich mit Megaphon auf die Straße stellen und seine Frau öffentlich bloß stellen – den Beschluss, aus dem das hervorging, hatte er selbst bei Facebook online gestellt). Wo nimmt denn solch ein Vater Rücksicht auf die Mutter seiner Kinder und auch insbesondere auf seine Kinder?? Wenn dann die Mutter keinerlei Kontakt mehr zum Vater will, kann ich das in solch einem Fall jedenfalls verstehen. Egal was vorher war, was sich meiner Kenntnis entzieht, ist es nie gerechtfertigt, die Mutter seiner Kinder öffentlich bloßzustellen! Und solch ein Fall zeigt dann, dass es auch Väter (und sicher auch Mütter) gibt, die wirklich keine Rücksicht auf Verluste nehmen!

    • vaterlos.eu 31/07/2014 at 12:32

      Hallo Birgit,

      vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Niemand hat die Absicht Mütter unter Generalverdacht zu stellen und anhand unseres Artikels sehen sie auch, das wir uns durchaus differenziert zu dem Thema geäussert haben, weil es nämlich keine Schuld aufgrund der Eigenschaft als Vater oder Mutter geben kann.

      Mit Ihrer Bewertung (Sicher sind die Mütter, die auf Kosten des Kindes und des Vaters einen Scheidungskrieg führen und den Kontakt zum Vater verhindern, schlechte Mütter! Keine Frage! ) urteilen Sie selbst härter über andere Mütter als wir es uns jemals erlauben würden.
      Ist eine Mutter wirklich eine schlechte Mutter, weil sie möglicherweise das Wohl des Kindes nicht erkennen kann und deswegen einen Scheidungskrieg mit erbitterter Schärfe führt?

      Sie beschreiben nun selbst die Verantwortung die Väter übernehmen, dabei stellen sich ihnen die Nackenhaare auf, wenn wir auf entsprechende Studien verweisen. Aus unserer Sicht kann es aber nicht nur die Aufgabe der Väter sein, Verantwortung für Kinder zu übernehmen und das Verantwortungsbewusstsein bei Kindern zu stärken. Es gibt zahlreiche Mütter die Verantwortung für ihre Kinder übernehmen und umgekehrt gibt es auch zahlreiche Väter, die sich vor der Verantwortung scheuen.

      Nachdem Sie Eingangs beschrieben haben, das Mütter schlechte Mütter sind, wenn diese das Kind in einen Scheidungskrieg hineinziehen, beschreiben Sie weiter, das es manchmal Gründe für einen Kontaktabbruch gibt.

      Es gibt natürlich immer einen Grund, weswegen Frauen keinen Kontakt mehr zwischen Vater und Kind wollen. Das bestreitet niemand. Nur stellt sich hierbei die Frage warum die Bedürfnisse der Mutter (keinen Kontakt zuzulassen) über dem Bedürfniss des Kindes stehen. Wäre es vielleicht eine gute Alternative, das die Mutter sich zunächst erstmal mit ihrer Psyche auseinandersetzt und sich dabei kritisch hinterfragt, warum sie solch eine Ablehnung gegen den Vater ihrer Kinder hat? Die Kinder könnten dann ja solange beim Vater leben, damit die Mutter genügend Zeit hat, sich mit ihren Problemen zu beschäftigen. Wobei sich hier nicht nur die Mütter einseitig die Trennung verarbeiten sollten. Den Vätern pauschal die Macht über die Kinder zu geben, wäre genau so verkehrt wie umgekehrt.

      Eingehend kritisieren Sie auch (zu Recht!!!) das mangelnde Verantwortungsbewusstsein mancher Väter, die ihre Frau öffentlich bloßstellen. Von solch einem Verhalten distanzieren wir uns ausdrücklich und ernten mit dieser Kritik auch bei Vätern häufig sehr viel Kritik. Auch wenn nach Ihrer Bewertung die Mutter möglicherweise eine schlechte Mutter ist, hilft die öffentliche Kritik doch niemanden und am allerwenigstens den Kindern. Und solch ein Fall zeigt dann, dass es auch Väter (und sicher auch Mütter) gibt, die wirklich keine Rücksicht auf Verluste nehmen!

      (Anmerkung: Die Betreiber/Betreiberinnen dieses Blogs sind allesamt selbst betroffen und von niemanden werden Sie eine öffentliche Kritik an einzelnen Personen auf dieser Seite oder auf einer anderen Seite auffinden.)

      Wie muss sich denn ein Kind fühlen, das weder von Vater noch von Mutter geliebt wird und das nur ein Streitobjekt für die Eltern ist?

      Es klingt vielleicht etwas verrückt, aber wäre es nicht am besten dem Elternteil das Sorgerecht / Aufenthaltbestimmungsrecht zu geben, der sich am besten darum kümmert, das es dem anderen Elternteil gut geht und der die Bindung zum anderen Elternteil am aktivsten unterstützt?

      Dann hätten wir total engagierte Eltern, weil ihnen sonst die Gefahr droht das Kind zu verlieren.
      Wir hätten dann deutlich weniger Streitigkeit und weniger Kinder würden unter den Hochstrittigkeiten leiden.
      Naja und vielleicht würden Papas und Mamas auch davon profitieren.

      Wenn das so wäre, würde der Scheidungsindustrie jede Menge Geld verloren gehen.

      • Birgit 31/07/2014 at 13:30

        Was mir an Ihrer Antwort nicht gefällt, ist, dass Sie Müttern ein persönliche, gar psychische Probleme unterstellen, weil sie keinen Kontakt zu den Vätern wollen. Das ist eine „Lösung“, die in unserem Krankbehandlungs- und auch Kindesentzugssystem gerne gesehen ist, denn dann gibt es wieder Arbeit für die Vielen in diesem Industriebereich beschäftigten!

        Ich bleibe dabei: Entweder ist die Mutter einfach egoistisch, wenn sie grundlos und nur aus eigennützigen Motiven keinen Kontakt der Kinder zum Vater will, oder sie hat triftige Gründe! Im ersteren Fall würde auch ich definitiv das Sorgerecht dem Vater zusprechen!

        Da aber bekannt ist, dass dieser Staat (der Dritte) sich freut, wenn 2 sich streiten, und meistens Profit aus der Sache schlägt, indem manches Mal vielleicht die Kinder sogar ganz entzogen werden, sollten Eltern immer darauf bedacht sein, sich einig zu sein und keine Hilfe vom Staat/Jugendamt in Anspruch nehmen! Aber leider sind die Wenigsten so verständig!

        • vaterlos.eu 31/07/2014 at 13:51

          Hallo Birgit, ich möchte niemanden etwas unterstellen.
          Es wäre meines Erachtens aber hilfreich, das sich ein jeder Mensch mit einer Trennung auseinandersetzt. (Das ist nunmal die Psyche). Man muss sich da selbstkritisch hinterfragen, was sind die Gründe für den Hass auf den anderen. Wo kommt die Wut her? Und vieles mehr. Auf keinen Fall würde ich dazu tendieren, jede diesbezügliche Auseinandersetzung in unser Krankheitsbehandlungssystem zu übergeben…

          Sollten wirklich trifftige Gründe vorliegen, die gegen einen Umgang sprechen, dann muss solch eine Sache geklärt werden. Solche Gründe müssten aber schon sehr gravierend sein und sind eher die Ausnahme. Häufig werden auch irgendwelche Gründe vorgeschoben. In der Mehrzahl der Fälle dürfte der Egoismus der Mutter der Grund für das Verhalten der Mutter sein. Wobei ich hier aber auch noch mal ausdrücklich erwähnen sollte, das wohl mehr Väter sich nicht um ihre Kinder kümmern als es Mütter gibt, die ihren Kinden den Umgang verwehren oder den Papa schlecht machen! Die meisten Mütter verhalten sich sicherlich sehr vorbildlich und auf entsprechenden Mütterseiten im Internet hört man immer wieder das Bedauern von Müttern, weil der Papa sich nicht um seine Kinder kümmert.

          Ich denke wir sind uns weitestgehend einig. In einer Sache sind wir uns aber auf jeden Fall einig: Es gibt Dritte, die sich freuen wenn die Eltern sich streiten. Das sind die Anwälte, Gutachter und viele mehr, deren Jobs wegrationalisiert würden, wenn die Eltern sich von diesen „Beratungsstellen“ nicht in den Streit reinziehen lassen würden. Und hier liegt meines Erachtens genau das größte Problem. Von wem bekommt eine Mutter denn die Beratung? Selbst wenn sie am Anfang vielleicht noch das beste für das Kind wollte, wird ihr die „Beratung“ schon entsprechend helfen zu erkennen, das die Anträge zu ihrem Besten sind und es ihr gutes Recht ist den Papa fertigzumachen.

          • Birgit 31/07/2014 at 14:58

            Zitat aus Ihrem Kommentar:

            „Selbst wenn sie am Anfang vielleicht noch das beste für das Kind wollte, wird ihr die “Beratung” schon entsprechend helfen zu erkennen, das die Anträge zu ihrem Besten sind und es ihr gutes Recht ist den Papa fertigzumachen.“

            Genau so ist es!

          • Meg 02/09/2014 at 13:09

            mal im Ernst……lernt nicht jede Generation von der vorigen soziales miteinander? Das gibt es schon lange nicht mehr.
            Man schaue heute in die Kindergärten und auf Spielplätze, weiter dann auf Schulhöfe etc.
            Unsere Gesellschaft ist sozial verwahrlost, es geht nur noch um das liebe Geld, um ich bin besser und zeig es dir. Es wird mit allen Mitteln gekämpft.
            Familienleben/soziales miteinander? Wie lebt man das gleichberechtigt? Geht das überhaupt?
            Solange es eine doppel Moral in den Köpfen aller gibt, wird sich rein gar nichts ändern…..und das betrifft alle!
            Und der, der am lautesten schreit hat noch lange kein Recht.

        • LiddiSTOP 04/08/2014 at 09:05

          Anmerkung vaterlos.eu: Die Kommentare und der Benutzeraccount von Liddi60 wurden soeben gelöscht. Die Mehrzahl der Kommentare trägt leider nicht zu einer sachlichen Auseinandersetzung vorbei und enthält darüberhinaus zuviele Beleidigungen und Pauschalisierungen. Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, das wird kritische Kommentare jederzeit gerne entgegennehmen. Forentrolle, die hier auf jeden Artikel mit der gleichen Polemik reagieren und dabei ihren Hass freien Lauf lassen, werden wir auch in Zukunft nicht tolerieren.

      • Bernhard Brugger 11/08/2014 at 21:03

        0 14 Lösungsansatz

        den allermeisten geht es um das Geld verdienen-wenn ich mir das so anschaue aus eigener Erfahrung-wie bereits beschrieben-nicht um das wohl ergehen der
        kinder geht es -sondern dass sehr viele um den „scheidungskrieg“ verdienen
        Anwälte gibt es viele die an einer Regelung unter den Elternteilen -sehr argwöhnisch sehen-denn an einer „friedfertigkeit“ ist nicht viel Geld zu verdienen-aber vielen Kindern würde es viel bringen-auch den Elternteilen
        würde viel Schmach erspart-und vor allen Dingen auch „Armut“ ersparen.
        Werte! Zuständige! schreibt Gesetze die kein Wortkonstrukt sind-sondern
        einvernehmliche Lösungen fördern würden- und läßt beide Teile leben-
        denn wenn Vorschreibungen sind -die nicht der Realität entsprechen-
        sind wieder Konflikte unausweichlich-Wenn manche Scheuklappen
        mit Sichtklappen ausgetauscht würden-wäre man einen großen Schritt weiter-
        Mit solchen Sichten würde die öffentliche Hand sehr profitieren-und den
        die Individualität der Lösungen würde zufriedenere Kinderaugen und weniger Tränen für alle bringen

        Bernhard Zeilenspalter

        • Meg 02/09/2014 at 13:13

          Danke. Genau so sehe ich das auch ;o)

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