Warum ich keine Anwältin für Familienrecht empfehlen kann

Leserbrief von Jürgen

(aus der Serie Tipps für Trennungsväter: Warum ich keine Anwältin für Familienreht empfehlen kann)

Ich persönlich würde als Vater nie(!) wieder eine Anwältin nehmen…

Anwältinnen sind i.d.R. Karrierefrauen…
Insgeheim solidarisieren sie sich deshalb mit der Frau und dem vaterfeindlichen System, da sie selbst ihre Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit gegen das Modell liebende Ehefrau- und Ganztagesmutter eingetauscht haben…

Auch ich wurde seitens meiner ersten Anwältin anfangs mehrfach falsch beraten, was mir unterm Strich 1 Jahr legalisierten Kindesentzug und ein unbrauchbares Gutachten eingebracht hat…

Meine Interessen wurden schlichtweg nicht professionell und ausreichend vertreten…

Anwälte sind oft Väter und können deshalb sich mit der Situation eines Vaters und Exmannes wesentlich besser identifizieren…

Es schadet m.E. auch nicht den Männeranteil in einer Verhandlung zu erhöhen… es ist nach meiner Beobachtung immer von Vorteil… katastrophal ist das Verhältnis 4:1 gegen den „Angeklagten“ (JugendamtsSozpädin, RAin, RAin, Richterin gegen Vater)

Aber natürlich gibt es auch bei männlichen Anwälten große Unterschiede… und hochstrittige Verfahren mit PKH sind auch für den Anwalt kaum lukrativ… entsprechend fehlt die Motivation und Zeit…

Hilfreich ist in jedem Falle ein versierter Fachanwalt für Familienrecht…

Juergen


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11 thoughts on “Warum ich keine Anwältin für Familienrecht empfehlen kann

  1. Holger 07/02/2018 at 18:32

    Hallo an alle und einen schönen guten Abend.
    Leider hatte ich auch ausgesprochenes Pech mit meinen Anwältinnen. Die erste wollte von mir auf einmal Fahrtkosten erstattet bekommen, die mir komish vorkamen. Als ich dann eine Aufstellung forderte kam plötzlich nix mehr und die Anwältin war nicht mehr für mich zu sprechen. Komisch, Komisch!
    Die zweite Anwältin aus einer Kanzlei mit der ich beruflich schon länger Zusammenarbeitete, hat mich vollständig vor Gericht an die Wand gespielt. Resultat, ich sollte bis zur Scheidung 1376,- Trennungsunterhalt bezahlen ( 1 Kind(6) und Ex). Ich sagte schon bei Gericht das es mein Untergang wäre. Das die Firma das nicht schaffen würde. Und Aussage meiner glorreichen Anwältin, “ Damit sind wir doch gar nicht schlecht davongekommen“ Resultat, nach langen Monaten. Firma weg, Hartz 4 Empfänger und ne Menge Schulden aus der Selbstständigkeit und schwere Depressionen :(. Mein neuer Anwalt(m) zieht sogar einen Prozess wegen Falschberatung meiner Anwätin in Betracht. Der ist nur noch Fassungslos wie man mich über die Klinge hat springen lassen. Leider, war es wohl so. Schon verurteilt bevor die Verhandlung begonnen hat. Wir haben auch ne Abänderungsklage für den Unterhalt reingereicht. Aber irgendwie hat die Richterin wohl keine Lust auf die Sache. September beantragt, bis heute keine Entscheidung. Gegenseite schweigt sich auch aus. Und siehe da, heute kam mal wieder Post vom GV. runde 7400 Euro Unterhalt soll er kassieren. Obwohl schwebendes Verfahren. Mittlerweile sch…. ich auf das deutsche Recht. Es ist einfach nur noch auf Vernichtung aus. Nächste Stufe Obdachlosigkeit. Stolze Leistung von der KM und unserem deutschen Rechtssystem. Und natürlich von meiner Ex Anwältin. Und glaubt mir eins. Wenn mein 6 jähriger Sohn vor mir sitzt und sagt “ Papa, du bist ein Dieb und Lüger und Betrüger, du hast keine Freunde und belügst Deine Anwälte.“ Da zieht sich alles zusammen. Hey, ich war bestimmt nicht unschuldig. Ich war auch kein Engel. Aber wieso toleriert ein deutsches Rechtssystem eine vollständige Vernichtung einer Existenz. Nur weil man sich trennte. Zum Glück sehe ich regelmäßig meinen kleinen. Aber man merkt das er immer mehr die Meinung der KM annimmt und keiner traut sich was dagegen wirklich sinnvolles zu unternehmen. Also auf Jugendamt und Rechtstaat pfeiffe ich mittlerweile. Sorry, Ich war 13 Jahre im Staatsdienst beschäftigt vor meiner Selbstständigkeit. Zurück in den Staatsdienst wäre für mich keine Option. Sorry auch wenn alles so durcheinander ist, aber ich schreibe einfach gerade wie es in meinem Kopf sprudelt. Schönen Abend!

  2. DerVater 29/10/2017 at 17:05

    Ja kann ich bestätigen,

    hatte auch eine Anwältin und hoffte somit auf ausgleich im gerichtssaal.
    aber pusstekuchen……

    und am ende hat mein Antrag gemäß § 1671 damit geändet das die Mutter das alleinige sorgerecht bekommen hat.
    nun steh ich ohne da und kann nur noch hoffen es mit einem § 1696 antrag wieder zu richten…..

  3. Sanne 13/10/2015 at 03:03

    Ich werde v Vater der Kinder um die Existenz und die Kinder gebracht , die ich aus gutem Grund vorher immer allein hätte. Jetzt hat er meine kleine ohne Vorankündigung mit Hilfe seiner ihm sehr zugetanen Leute v Amt an ihrem Geburtstag vor der Urlaubsreise aus der Kita gezerrt . Die große hat er auch . Und so war es vorher auch : Gewalt . Kein reden . Erst mit der Walze drüber fahren und dann noch die Reste erschießen . Geht super , wenn man reich ist . Mein anwalt (see 2., der 1. wurde so lange bedroht , bis er aufgab ) möchte lieber Bequemes und lukratives . Und ich bin seit dem Geburtstag mejner Tochter allein . Wir Haben ihre party vorbereitet und sie war weg . Und deshalb ist es besser , tot zu sein.

  4. anja 12/03/2015 at 09:10

    ich kann zu Arminia nur sagen, mir tun die Menschen leid, die geschlagen und vergewaltigt wurden und dann vor Gericht hören müssen, sie hätte es nur erfunden wg. Sorgerecht/ Umgangsstreitigkeiten. Gewalt geht leider nach wie vor meistens von Männern aus und die Frauen sind dem leider oft körperlich unterlegen. Wenn die Opfer durch den Dreck gezogen werden, dann ist es als würde man sie erneut missbrauchen…. und mit den neuen Gesetze können sie ungehindert weiter wüten und die Opfer haben keine Chance sich zu wehren. Es ist nach wie vor eine Männergesellschaft und wir sind weit weg von Gleichberechtigung.
    Mir würde es freuen, wenn bei Familienrechtlichen Dinge man daran arbeiten würde die Konflikte zu mindern anstatt sie noch weiter zu entfachen. Egal ob Mutter oder Vater, es geht doch um die Kinder!!

    • Väter und Mütter für Kinder 14/03/2015 at 09:56

      Liebe Anja,

      Ihr Wunsch (Konflikte zu mindern) ist unser Ziel! Bitte untersützen Sie uns bei unserem Engagement. (durch Kommentare, Beiträge, teilen, etc…), damit wir noch mehr Gewicht bekommen. Nur so lässt sich eine Veränderung im deutschen Familienrechtssystem erreichen, denn wie Sie richtig erkannt haben, es geht doch um die Kinder.

      Leider werden die Eltern in einen Krieg geschickt. Am Krieg verdient immer der „Waffenlieferant, Waffenhersteller“. Im Familienrecht sind es die Anwälte die an dem Kampf verdienen… Verlierer sind die Kinder, aber auch die Väter und die Mütter.

  5. anja 12/03/2015 at 09:03

    Es gibt sehr gute Familienanwälte, die auch die Kinder nicht aus dem Fokus verlieren. Nach mehreren Anläufen und viele Anwälte die keinen Cent wert waren, hab ich eine tolle Anwältin die meiner Kinder und mich vertritt. Sie macht keinen Unterschied, ob Mandant oder Mandantin sondern kennt sich sehr gut in der Rechtsprechung und bildet sich im Familienrecht ständig weiter aus indem sie viele Fortbildungen besucht und viel Fachliteratur liest. Es gibt sehr gute Familienrechtsanwälte!!! Die sind aber leider sehr selten und vor allem sehr schwer zu finden.

  6. Bernhard Brugger 11/03/2015 at 21:34

    Betrachtung 014

    Anwälte und andere haben die Pfründe der nicht gelebten Friedsamkeit für sich_entdeckt -als ihre “Ernährungs Pfründe”-ja über Gesetzesvorlagen wird werden_Dinge festgeschrieben die einen Streitgrund auf Kosten des Anderen- durch_gefinkelte Wort Stellungen -sich erst ergeben. Streitpunkte -die wiederum_in Gesetzte gegossen werden. sie habe oft nur den Ansatz der Wahrheit_im Inhalt -aber ergeben sich Streitpotenziale die es zu schüren gilt._In dem man zwei Wahrheiten auftischt-und die eine gegen die andere ausspielt._Würde man beim Gegenüberstellen der Sachverhalte auf Parität achten_dann bräuchte es manche dieser Personengruppen um viele Weniger._Die Gesetze wären so zu schreiben-das es keine Interprätatoren braucht_Auch wenn einseitige Betrachtungsweisen weich gespült werden -_dann wird der anderen einfach keine Bedeutung beigemessen-Verschwiegen-_womit wird bei das als nicht beachtenswert betrachtet in die Schublade geschoben. Schaut nicht mit der Sonnenbrille beim Sonnenschein denn viele_Nuancen sind mit Brillen einfach nicht erkennbar.

  7. Senad 06/03/2015 at 21:43

    In Familiensachen die richtigen Anwälte zu finden ist äußerst schwierig, weil es oft auch menschlich einfach passen muss, gerade in schwierigen Zeiten wie der Trennung. Der Fachanwaltstitel ist m.E. nicht unbedingt eine Garantie für gute Beratung und Verhandlungsführung. Ich denke die wirklich guten Anwälte sind die, von denen sich andere Anwälte und sonstige Juristen vertreten lassen würden.

  8. Arminia 27/02/2015 at 23:49

    Sehr geehrter „Jürgen“,

    schade, dass Sie solches Pech hatten! Ich kann Sie aber sehr gut verstehen und muss Ihnen sogar im großen und ganzen leider Recht geben, obwohl 😉 ich selbst eine Anwältin bin

    Ich kann Ihnen aber zumindest für meinen Fall versichern, dass ich bisher immer gerade auch für Väter gekämpft habe.
    Aber wir leben tatsächlich zunehmend in einer männerfeindlichen, feministisch-ideologisierten Gesellschaft (mit diesbezüglich teilweise schon krankhaften Auswüchsen muss man leider sagen), was man – übrigens auch als Anwältin von Männern – vor Gericht zu spüren bekommt.

    Väter zu benachteiligen ist ein ganz entscheidender Verstoß gegen die Gleichberechtigung und widerspricht auch voll und ganz dem Kindeswohl, denn Kinder brauchen Vater und Mutter gleichermaßen, auch wenn sie getrennt sind!

    Es müssen schon ganz gravierende Dinge vorliegen, wenn die gesetzlich verankerten Rechte des einen oder anderen Elternteils eingeschränkt oder gar versagt werden.
    Väter haben es diesbezüglich aber viel schwerer, Rechte einzufordern – traurig aber wahr!

    Wenn dann in extremen Fällen noch die gelegentlichen bösartigen „Kampfmittel“ wie (angeblicher) Kindesmißbrauch oder (angebliche) Vergewaltigung in der Ehe fallen, sieht es ganz übel aus …

    So ist es nun mal. Traurig, aber wahr!

    • Meg 02/03/2015 at 12:25

      Na dann bitte mal genauer hinschauen, ob sich ihre Meinung auch hält.
      Seit dem Kindschaftsrecht und gemeinsamer Sorge für alle, hat sich das Blatt ohne Rücksicht auf die Kinder und Umstände ziemlich gewandelt. Es zählt eben nicht grundsätzlich “ arme Väter“.

      • Vater 11/03/2015 at 20:29

        „Seit dem Kindschaftsrecht und gemeinsamer Sorge für alle…“

        Wer sind denn „alle“,?

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