versuchte Kindesentführung auf Malta

Eine Deutsche Mutter hat kürzlich versucht auf Malta ihr Kind zu entführen, das rechtmässig bei seinem Vater lebt. Das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn wurde auf den Vater übertragen. Gegen dieses vermeintliche Unrecht versuchte sich die Mutter nun durch eine Kindesentführung zu wehren und versuchte, den gemeinsamen Sohn gewaltsam zu entführen. Da das 3 jährige Kind natürlich nicht unbeaufsichtigt war, wartete die Mutter ab, bis die neue Freundin ihres Exmann mit dem Kind alleine war und griff dann gewaltsam die neue Freundin des Partners an und versuchte das Kind zu entführen. Dabei verletzte die entsorgte Mutter ihre Rivalin mit einer Elektroschockpistole.

Zwischen den Fronten.Kinder im Scheidungskrieg. Wenn das Kind zur Waffe wird.
Zwischen den Fronten.Kinder im Scheidungskrieg. Wenn das Kind zur Waffe wird.

Der Vorfall wurde von einer Video-überwachungs-kamera aufgezeichnet. Die mutmaßliche Täterin und ihre mutmaßliche Komplizin werden nun mit einem internationalen Haftbefehl gesucht.


Dieser Fall zeigt, das es nicht nur Männer sind, die gewalttätig sind, sondern das es häufig die Frauen sind, die skruppellos vorgehen und mit Waffengewalt (Elektroschocker) rechtskräftige Gerichtsurteile ausser Kraft zu setzen versuchen.

Die Frage, die sich stellt ist ob die mutmaßliche Täterin genau so bestraft wird, wie Männer, bei denen es leider ebenfalls welche gibt, die ihre Kinder (aus der Obhut der Mutter) entführen. Die Entführung eines Kindes ist durch nichts zu rechtfertigen. Weder Väter noch Mütter haben das Recht, sich über die Justiz zu stellen und Selbstjustiz zu üben. Aus diesem Grund kann die Tat der Mutter durch nichts gerechtfertigt.

Natürlich haben wir Verständnis für die schwierige Situation der Mutter, die für ihr Kind da sein möchte und bei der der Vater durch den Umzug ins Ausland ihr dieses leider erschwert. Von diesem Schicksal sind umgekehrt aber leider auch zahlreiche Väter betroffen.

Am meisten leidet nun aber das Kind. Der Elternteil der mit dem Kind im Ausland lebt, hat nun den Vorteil das der andere Elternteil sich nicht mehr um sein Kind kümmern kann, weil dieser ja mit einem Haftbefehl gesucht wird. Damit wird die Entfremdung des entsorgten Elternteils perfekt gemacht.

Ursache für Kindesentführung liegt im deutschen Familienrecht

Wir brauchen dringend eine Reform im deutschen Familienrecht. Väter und Mütter sollten von Geburt an das gemeinsame Sorgerecht ausüben. Ein Umzug mehr als 5 km  weg vom anderen Elternteil bedarf entweder der Zustimmung durch den anderen Elternteil (oder alternativ durch das Familienggericht, wenn dieser Umzug notwendig und unvermeidbar ist und das Wohl des Kindes nicht darunter leidet) oder dem Elternteil, der mit dem Kind verschwindet muss der sofortige Entzug der elterlichen Sorge drohen! Nur so lassen sich Umzüge quer durch Europa (um den Umgang mit den anderen Elternteil zu erschweren) und anschliessende Kindesentführungen quer durch Europa reduzieren.

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One thought on “versuchte Kindesentführung auf Malta

  1. Avatar
    Margit 10/12/2014 at 23:41

    ACHTUNG !! WIR WERDEN BELOGEN !!!
    Ihr habt doch bestimmt die Berichterstattung der letzten Tage mitbekommen. Es ging um die Mama von Aurel, dem kleinen Jungen der vor einem Jahr in Polen gefangen gehalten wurde. Beide sind Berliner.
    Nun berichten die Medien erneut über den Fall und sprechen von einem angeblichen Angriff der leiblichen Mutter, auf die Tussi die den kleinen Aurel zur Zeit einbehält. Auf den Videos sieht man gar nichts. Nichts. Da rennt eine Person hinter einer anderen hinterher, irgendwann im Hochsommer.
    Nun liegt mir ein höchst brisantes, geheimes Protokoll vor, geschrieben von einer Journalistin des Axel-Springer-Verlags (BILD / BZ). Darin beschreibt die Reporterin Kerstin Hense das der Mann, der Aurel in seiner Gewalt hat ,Derjenige ist der schwer bewaffnet ist und zwar mit einer Pistole und einem Jagdmesser.
    Bitte lest Euch das Protokoll selbst durch, und dann frage ich mich wie es sein kann, das die maltesische Polizei diesen kriminellen Herrn Leonhardt nicht entwaffnen will oder kann.
    Warum traut sich die Presse nicht die Wahrheit zu berichten und startet stattdessen einen „Hexenprozess“ gegen die Mama von Aurel?
    Will man uns in den Medien den Wolf als Schaf verkaufen ?
    Ich werde mich mal weiterhin umsehen.
    Kerstin Hense
    Reporter BILD-Berlin/B.Z.
    Sehr geehrte Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,
    wie Ihnen, Euch bekannt ist, befinden wir uns gerade auf der Insel Malta, um für die Geschichte „Aurel“ zu recherchieren.
    Ich möchte Sie, Euch dringend über folgendes Ereignis informieren:
    Gesprächsprotokoll vom 8. Mai 2014, anwesende Personen:
    Kerstin Hense (BILD/B.Z.), Heinz Kegl (RTL), Francesco (RTL), Nico Leonhardt, Caroline Borg
    Ich habe heute im Beisein von Heinz Kegl (RTL) und Francesco (RTL) den Vater von Aurel, Nico Leonhardt im Hotel „The Palace“ in Sliema auf Malta getroffen, Gesprächsdauer: ca. 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr.
    Gleich zu Beginn fragte er uns Reporter, ob wir wüssten, wo sich denn Petra Nemet, die Mutter von Aurel aufhielte? Oder ob wir ihm die Telefonnummer geben könnten? Wir verneinten das.
    Er wundere sich, dass wir nicht schon gestern bei ihm vor der Tür standen. Schließlich wüsste er, dass wir schon länger auf Malta seien. Die Adresse hätten wir doch sicherlich schon von Petra Nemet bekommen. Außerdem würde er gern wissen, warum die BILD-Zeitung am Dienstag bei der Sozialarbeiterin Therese Micaleff gewesen sei?
    Er beklagte sich über die Berichterstattung von RTL und BILD, die ihm schon genug Ärger eingebrockt habe. Wir hätten ihm das Jugendamt auf den Hals gehetzt. Was sich dieser Stadtrat Schworck wohl einbilde, ein völliger Schwachkopf. Wer den Typen wohl nach oben befördert habe.
    Er (Nico Leonhardt) müsse niemandem auf solche Weise Rede und Antwort stehen und werde von der Polizei und Staatsanwaltschaft vor der geistesgestörten Petra Nemet geschützt!
    Wir haben Herrn Leonhardt gesagt, dass wir wegen Aurel hier auf der Insel sind, weil in Deutschland niemand weiß, wo das Kind ist.
    Auf unsere Frage, wie es Aurel geht und ob wir das Kind sehen könnten, sagte er, dass wir das nicht könnten, solange die Mutter noch auf der Insel frei rum liefe.
    Wenn wir auf seine Forderungen eingingen, könnten wir das Kind sehr schnell sehen und er könnte uns dazu noch eine viel bessere Story liefern:
    Wir könnten uns mit der Mutter an einem öffentlichen Ort zum Interview verabreden und dann würde er dafür sorgen, dass sie sofort fest genommen wird. Das wäre vor laufender Kamera bestimmt ein tolles Bild.
    Wir müssten ihm hierfür allerdings drei Stunden Vorlaufzeit geben, das alles in die Wege zu leiten. Er hätte sehr gute Kontakte und sei auf der Insel Malta sehr gut vernetzt.
    Er gehe nicht mehr ohne Pistole aus dem Haus, weil er sich seitdem sich Petra Nemet hier auf der Insel aufhalte, nicht mehr sicher fühle. Eigene Beobachtung des RTL-Reporters Francesco: In einem Halfter an Nico Leonhardts Hosentasche war ein Messer befestigt.
    Im übrigen wolle er, Nico Leonhardt, uns warnen, wenn uns Journalisten nachgewiesen werden könne, dass wir der Mutter in irgendeiner Weise helfen, könne er auch dafür sorgen, dass wir auf dem Polizeirevier festgehalten werden und unser gesamtes Material beschlagnahmt wird.
    Aber natürlich wolle er auch keinen Ärger, weil er ja wüsste, dass RTL und BILD bestimmt 50 Anwälte im Hintergrund hätten.
    Ob das eine Drohung sein soll, habe ich ihn gefragt?
    RTL- Kollege Heinz Kegl ergänzte: Wir lassen uns nicht einschüchtern.
    Daraufhin sagte Herr Leonhardt, dass es sich natürlich nicht um eine Drohung handele, aber dass wir auch ihn verstehen müssten. Er wolle sich morgen um 9 Uhr noch mal melden, um alles weitere Vorgehen mit uns zu besprechen. Da er zu Hause Gäste erwarte, müsse er noch einkaufen und habe jetzt keine Zeit mehr.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Kerstin Hense
    Reporterin BILD-Berlin/B.Z.

    ZDF Drehscheibe vom 09.12.2014 ‚Streit um Kind auf Malta‘

    Persönliche Anmerkung meinerseits:
    In dem Beitrag ist ein Foto der Mutter von Mai mit fast schulterlangem Haar – im November auf dem Video hat sie sehr langes Haar. Das Überfall-Video wirkt auf mich als hätten es die beiden Damen auf die Handtasche abgesehen, die ihnen auch beim umdrehen entgegengehalten wurde. Sehr bezeichnend finde ich wie massiv die Angegriffene betont wie sie immer und immer wieder und nochmals per Elektroschock transaliert wurde. Für mich sehr unwahrscheinlich unter dieser massiven mehrmals wiederholten Tortur 1. Hilfe schreien konnte und 2. ins haus der Nachbarn flüchten (sprich laufen) konnte und dabei noch ein ein geschocktes Kind mitführen (sprich dafür brauch man Kraft). Was mich auch stutzig macht – zwei Kameras sind eingeblendet an der Hauswand, dicht nebeneinander, IN drei Perspektiven wurde gefilmt – aber nur Aus einer Perspektive. Da will einer darstellen was für ein guter Vater er ist und die Spielsachen erwecken mehr den Eindruck in Kartons vor sich her zu stauben als den Eindruck dass dort ein Kind spielt. Wenn er wirklich so sehr im Recht ist, dann müsste es möglich sein ein normales Leben zu führen. Erst Recht unter dem Aspekt dass es sich um eine Insel handelt. Wer sehr gut beobachtet hat, ist der angebliche Beschluss der alleinigen Sorge – lediglich ein Antrag. Aus welchem Grund auch immer sich Medien für sowas hergeben – für mich persönlich will man mir hier etwas verkaufen was jeder Realität widerspricht. Wenn der Typ wirklich einen Beschluss oder alleiniges Sorgerecht hätte, dann würde der auch gezeigt. Doch der Zuschauer bekommt etwas formales gezeigt und der soll glauben (und glaubt es auch) das ist ein Beschluss.Selbst wenn ich lediglich diesen Beitrag nehme – das kann so nie nie und nimmer passen – da widerspricht sich einiges – da ist offene Blendung und Manipulation – und nichts stimmig. Bedauernswerter Weise gehen nun auch die öffentlichen Anstalten zu dem Niveau der privaten Sender über. Wenn ich mich über Bildzeitung informiere weiß ich wenigstens was ich lese und von wem es kommt und zu welchem zweck es dient. Hier wird nun von einem nach außen und in der Öffentlichkeit stehenden seriösen Sender unterste Schublade bedient.

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