Stellungnahme zum Sachverständigengutachten Dr. Doris Früh-Naumann

(Kurzzusammenfassung)

In einer Sorgerechtsauseinandersetzung vor dem Familiengericht Hannover wurde die Sachverständige Dr. Doris Früh-Naumann beauftragt, ein psychologische Sachverständigengutachten zu erstellen.

Hierbei wurden schwerwiegende Mängel festgestellt.

Dr. Doris Früh-Naumann Qualifikation

Knock-Out
Knock-Out

Zunächst einmal ist festzustellen, das die Sachverständige keine ausgebildete Psychologin ist sondern einen Doktortitel der Philosophie hat.

Dr. Doris Früh-Naumann mangelnde Neutralität

Während ihrer Begutachtung war die Sachverständige nicht objektiv und hat einen Elternteil (in diesem Fall die Mutter) einseitig beraten, wie sie sich gegenüber dem Vater verhalten soll. Konkret ging es dabei um eine Anfrage seitens des Anwaltes des Vaters gegenüber einer Ausweitung der Umgangskontakte, damit eine Beobachtung des Kindes beim Vater durchgeführt werden kann. Grundsätzlich lehnte die Mutter Umgang des Kindes mit dem Vater ab, was ihr grundsätzlich hätte negativ ausgelegt werden können und müssen. Die Mutter hatte über Monate hinweg Umgang boykottiert und auch während der Begutachtungsdauer verweigerte sie den Umgang! Die Sachverständige beriet die Mutter nun dahingehend, das diese zum Zwecke der Begutachtung (also ein paar Wochen) den Umgang zulassen müsste.

Bezüglich der Anfrage über eine Ausweitung der Umgangskontakte kontaktierte die Sachverständige die Kindesmutter per Email wie folgt:
„Hallo und guten Morgen,
Nur kurz: Sollten Sie eine Anfrage in Bezug auf längere Umgangskontakte von C. zum Vater wegen er Begutachtung erhalten, melden Sie sich bitte bei mir, bevor Sie reagieren.“

Die Mutter sagte also eine einmalige (!) Ausweitung des Umgangs zu, damit das Kind im Umfeld des Vaters beobachtet werden könne.

Aufgrund dieses stattgefundenen Umgangstermins behauptete die Sachverständige dann anschließend, das die Mutter sehr bildungsinteressiert sei und auf spontane (längere) Umgangswünsche des Vaters sehr wohlwollend reagiere. Die Bindungstoleranz der Mutter sei daher in keinster Weise in Frage zu stellen. (Der langfristige Umgangsboykott wurde hingegen verniedlicht).

Im schriftlichen Gutachten wies Frau Dr. Doris Früh-Naumann auf diesen Sachverhalt natürlich nicht hin. Alleine diese Parteilichkeit legt die Befangenheit der Sachverständigen Dr. Doris Früh-Naumann nahe.



Dr. Doris Früh-Naumann: Beim Vater gibt es die besseren Förderkompetenzen

Die Sachverständige Dr. Früh-Naumann hat trotz ihrer Parteilichkeit eines der gründlichsten Gutachten erstellt, das ich je gelesen habe. Letztendlich kam sie zu dem Ergebnis, das sich die Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes bei Mutter und Vater primär durch die gesicherte ökonomische Situation und die umfänglichen Förderkompetenzen des Vaters unterscheiden. Bezogen auf das kurzfristige Kindeswohl wäre eine Entscheidung für einen Lebensmittelpunkt von … (dem Kind) im Haushalt des Vaters zu vertreten, da dort momentan die günstigeren Entwicklungsarrangements möglich sind.

Nahezu jeder normal denkende Mensch würde dann also zu der Erkenntnis kommen, das das Kind aus diesem Grund auch wieder beim Vater leben dürfte, der auch in der Vergangenheit das Kind weitestgehend alleine versorgt hatte und man zu der Erkenntnis kommen müsste, das die Sachverständige sich dann auch dafür aussprechen würde.

Dr. Doris Früh-Naumann: Die Mutter hat keine Zeit und kein Geld

Nicht so jedoch die Sachverständige Dr. Doris Früh-Naumann. Diese Sachverständige kam zu dem erstaunlichen Ergebnis, das die besseren Förderungs- und Entwicklungsbedingungen beim Vater nicht dafür sprechen das das Kind beim Vater leben muss. Denn die Sachverständige stellte weiter fest:

„Sofern … (das Kind) seinen Lebensmittelpunkt im Haushalt des Vaters haben würde, wären die Möglichkeiten zu Kontakten mit der Mutter erheblich eingeschränkt. …. (Die Mutter) hat ihrerseits nur begrenzte finanzielle und zeitliche Ressourcen, um die für eine Bindungsentwicklung notwendigen häufigen Kontakte zu …. (dem Kind) in der Praxis zu realisieren.“

Im besagten Fall war der Vater durchaus bereit gewesen die Mutter wie auch schon in der Vergangenheit finanziell zu unterstützen, so das die Mutter ihrerseits den Umgang mit dem Kind pflegen hätte können. Dieser Umstand wurde von der Sachverständigen jedoch ignoriert. Stattdessen wurden die mangelnde Zeit und das mangelnde Geld im wesentlichen als Hauptentscheidungsgrund herangezogen, das das Kind bei der Mutter leben soll.

Und was ist mit den fehlenden Förderungs- und Entwicklungsbedingungen bei der Mutter?

Um die fehlende Zeit und die fehlenden Förderkompetenzen der Mutter auszugleichen hatte die Sachverständige natürlich auch eine Lösung parat:

„Sofern der Lebensmittelpunkt von … (dem Kind) weiterhin im Haushalt der Mutter festgelegt würde, wäre es nach den bisherigen Erfahrungen eher möglich, das der Sohn mit beiden Eltern eine sichere Bindung aufbauen kann. Herr … (der Vater) verfügt sowohl über die zeitlichen als auch über die finanziellen Ressourcen, häufige, bzw. umfängliche Umgangskontakte zu pflegen, wie auch im Umfeld der Mutter förderliche Entwicklungsbedingungen zu installieren.“

Das ganze Gutachten kann man also wie folgt verstehen: Wenn das Kind beim Vater lebt, würde die Mutter keinen Umgang mit dem Kind pflegen. Das wäre doof für das Kind. Wenn das Kind bei der Mutter lebt, sind dort zwar Mängel vorhanden, die der Vater ja ausgleichen kann und im Umfeld der Mutter die förderlichen Entwicklungsbedingungen installieren kann.

Dr. Doris Früh-Naumann: Gutachten nicht nachvollziehbar

Mit diesem Gutachten drängt sich wieder einmal der Verdacht auf, das es bei der Begutachtung nicht auf objektiv messbaren Fakten ankommt, die sich am Wohl des Kindes orientieren (Bei welchem Elternteil sind die besseren Förderungs- und Entwicklungsbedingungen vorhanden?) oder , wer vor der Trennung das Kind überwiegend betreut hat, sondern das möglicherweise das Kind immer zu dem „schwächeren“ Elternteil gegeben wird, weil man somit langfristig am Kind verdienen kann.

Betroffene Eltern sollten bei einer bevorstehenden Begutachtung also nicht naiv von der Seriosität und Neutralität der Sachverständigen ausgehen, sondern sollten sich dringend vor der Begutachtung Hilfe holen.

Dieses Beispiel zeigt, das Sachverständige sich selbst dann gegen einen Elternteil aussprechen, wenn bei diesem die besseren Förderungs- und Entwicklungsarrangements gegeben sind und dieser Elternteil sich auch in der Vergangenheit fürsorglich und liebevoll um sein Kind gekümmert hat.



7 thoughts on “Stellungnahme zum Sachverständigengutachten Dr. Doris Früh-Naumann

  1. Ally Kah 08/12/2018 at 14:58

    Bericht über Stellungnahme eines Sachverständigen Jörg Paschke, berufen von einem Richter auf Probe des Amtsgerichts Berlin -Schöneberg 2017.

    Den „Diplom Psychologen Jörg Paschkke“ gibt es in Berlin zweimal. Die Ausbildung eines Jörg Paschke zum Diplom Psychologen bestätigte die Universität Greifswald. Dieser endzwanzigjährige Akademiker arbeitete als wissenshftl. Mitarbeiter der Humboldt- Universitiät. Sein Professor bestätigte dies. Wie jeder Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes muss er polizeilich überprüft worden sein.

    Unser Gutachter, 49 Jahre, ledig, keine Kinder, lebend in einer 1,5 Zimmer Wohnung im 2. Hinterhof, wies sich nicht aus. Sein Klingelschild zeigte „pffp“. Seine Homepage wies zum Zeitpunkt der Beauftragung ein einjähriges Psychologie Studium an der Universität Greifswald aus, 1998.

    Er gab sich als „Rechtspsychologe“ auf der Homepage aus, einer Berufsbezeichnung, die nicht geschützt ist. Die Daten werden nicht vom Bund der Psychologen e.V. verwaltet, sondern von einer Transmit GmbH, die keine Auskunft geben. Seine Literaturangaben 2017 auf der Homepage, ließen sich nicht auf ihn zurück führen. Am Beginn des zweistündigen Gespräches, ohne psychol. Testung oder psychotherapeutischer Exploration, befragte die betroffene Person den Sachverständigen zur Ausräumung der Widersprüche. Es wurde um Identifizierung gebeten und Vorlage des Diploms. Beides wurde brüsk zurück gewiesen. Der Person wurde vom SV „Pathol Misseauen“ attestiert, eine Krankheit, die es nicht gibt. Weiterhin schrieb der SV die Sypmtome einer paranoiden Persönlichkeitsstörung aus Wikipedia ab. Er empfahl dem Gericht, den Umgang drastisch zu reduzieren, das Aufenthaltsbestimmungsrecht dem anderen Elternteil zu überlassen, insbesondere das Sorgercht Gesundheit für beide Kinder der begutachteten Person zu entziehen. Die Tumor Krankheit des jüngeren Kindes, die dem SV bekannt war, durch Zusendung der universitären Befunde per Einschreiben, ignorierte er und attestierte: „Die Mutter pathologisiert ihr Kind“. So bekam das Kind insgesamt über 2,5 Jahre keine Diagnostik oder Therapie, da der Vater dies nicht wünschte, aufgrund seiner Geisteshaltung. Diese fand im Gutachten keine Erwähnung. Sowenig, wie die zweimalige Änderung seiner Identität oder der feholende Vater. Die Erziehungsfähigkeit des Vaters schätzte der SV mittels PSSI Test ein, einer Selbstauskunft. Die Tests beim Schweizer Hogrefe Verlag einzusehen, ist jederman möglich und ratsam, sollte man betroffen sein. Bindungs- und Entwicklungspsychol. Wissens lies Herr Paschke nicht erkennen.

    Da der SV daraus ableitete, der Vater ist erziehungsfähig, befand der Richter ohne Antrag, ohne Anhörung ohne Möglichkeit der Beschwerde, der Mutter ist das Aufenthaltsbestimmungsrecht sofort zu entziehen und der Umgang drastisch zu kürzen. Sie hatte die Kinder zuvor zu 85 % betreut, das der Vater nicht dazu bereit war, auch nicht zu Unterhaltszahlungen.
    Er hatte jede Förerung versucht zu verhindern, vom Schwimmkurs bis zur Logipädie, was die Mutter mit Rechnungen und Attesten nachwies.

    Die Kinder hatten sich beide gegen diesen Umgang mit dem Vater ausgesprochen. Sie wollten bei der Mutter leben, mit 2 x 2 Tage beim Vater. Dies ist Teil des Anhörungsprotolls beim Richter und VB. Das Jugendamt wies auf die Drinlichkeit der Klärung hin, da insbesondere der jugendliche Sohn rigoros nicht zum Vater wollte.

    Die Mutter legte ein psychiatrisches Gutachten vor, in dem ihre psychische Gesundheit von einem Gutachter der Universität Potsdam, Facharzt für Psychiatrie, attestiert wurde. Es wurde per Einschreiben an das Gericht gesandt zu allen laufenden Verfahren. Ihre Akteneinsicht zeigte das Verschwinden dieses Gutachtens in allen eingesehenen Akten.

    Das Kammergericht befand, „nach verspäteter Einsendung des Antrages des Vaters“, ohne Anhörung, ohne Vorlage eines psychol. Gutachtens, ohne Möglichkeit einer Verteidigung, der Mutter das Gesamtsorgercht im Eilverfahren zu entziehen. Eine Anghörungsrüge wurde abgeheftet. Der Vater missbrauchte das ABR und zog die Kinder auf ein Dorf, weit von Berlin entfernt und schulte die Kinder gegen Gerichtsbeschlüsse um. Er schlug seinem pubertierenden Sohn am Umzugstag einen Zahn heraus, neben anderen Gewalttätigkeiten, fachärztlich dokumetiert und dem Gericht zugesandt. Der Richter dokomentierte dieses und wertete es als Ungfall. Der Jugendliche lief viermal weg, zu Berliner Freunden.

    Der Vater schickte die Polizei konstant zum Haus der Mutter, wo er nicht war.
    Der Verfahrensbeistand Claudia Neidig sah in der Gewalt des VAters, ein „Fehlverhalten der Mutter, da diese den Kontakt ihres Sohnes, zum Vater nicht förderte“.
    Der VB, verweigerte in 12 Fällen der Mutter Gespräche zu denen das Gericht sie mit erweiterten Aufgabe bestellte, die sie zumeist pro Fall mit 1100,00 Euro abrechnete.

    Sie schrieb dem Gericht, „die Mutter verweigert die Zusammenarbeit“. Dieses hatte bereit zuvor Herr Paschke über die Mutter geäußet. Diese hatte Terminvorschläge gemacht, jedoch angekündigt, befreundete Mediziner und Psychotherapeuten anwesend beim Termin zu haben.
    Herr Paschke beantragte 8000,00 Euro für das Gutachten, jeder der Gutachten schrieb und die Gebührenordnung dafür kennt, wundert sich. Der Richter beschloss diesem Antrag statt zugeben.

    Die Mutter wurde in den Beschlüßen als querulatorisch und auffällig im Verhalten beschreiben.
    Der Vater steckte seinen Sohn, unter weiteren Missbrauch des ABR in ein Kinderheim, ohne richterlichen Beschluss. Zuvor hatte Frau Neidig erreicht, der Mutter das „Sorgercht für Öffentliche Hilfen“ aberkennen zu lassen, da sie der vn Frau Neidig beantragten Heimunterbringung ihres Kindes bei Gericht widersprach. Die Mutter stellte das Kind in der Gewaltschutzambulanz der Charite´vor und die Diagnose der Frau Neidig, Depression des Kindes wurde ausgeschlossen.

    Dieses Verhalten wurde der Mutter wiederum als auffällig ausgelegt, auch die KOntaktaufnahme zumKinderheim, die das Jugedamt empfahl. Ein weiterer Richter auf Probe folgte den erneuten meineidigen Behauptungen des Vaters, ohne Vorlage von Beweisen und belegte die selbstänigen Akademikerin mit einer Kontaktsperre zu ihren Kindern, einschliesslich, Post, SMS, Telefon, unter Androhung von 250 000,00 Euro Ordnungsgeld oder 3 Monate Freiheitsentzug. Das Recht der Kinder auf ihre Mutter oder die Beachtung des Grundgesetzes Artikel 6, Abs. 2, Satz 1, wonach die Eltern ein Recht auf ihr Kind haben, können unsupervidierte Richter auf Probe aussetzen. Die richterliche Unabhängigkeit ist so unantastbar, eine Überprüfung kann es nicht geben.

    Der Richter auf Probe, vor vier Jahren noch bei einer BAnk als Anwalt für sog. Schrottimmobilien beschäftigt laut Netz, sandte die Akte, die er am Folgetag des Antrageinganges bearbeitete in ein brandenburger Amtsgericht, die sich wiederum für nicht zuständig erklärten.

    Würden Gutachter an Familiengerichten zumindest approbiert sein müssen, wie bei zu beurteilenden Krankheiten, der §35 a StgB fordert, könnten diese Auswüche nicht möglich sein.
    Von den 433 gelisteten Gutachtern (vaterlos.eu) sind 26 Ärzte und einige approbierte Psychologen, da Psychotherapeuten. Diese Personen sind in Kammern organisiert und überprüfbar, einschließlich ihrer Gutachten. Alle andern können nach Gutdünken machen, was sie wollen und unlogische Dinge von sich geben, wie die obigen Kommentare belegen.

    Krankheiten zu diagnostizieren ist Hoheitsgebiet der Mediziner. Psychologen düfen per psychol. Testung Krankheiten ausschliessen, laut BDB e.V. oder Neurosen behandeln.

    Solange wir diese Zustände nicht ändern, wird es keinen Schutz für Kinder in diesem Land geben.
    Ethischem Verhalten scheinen Psychologen nicht verpflichtet. Sie haben keine Berufsordnung, die für sie bindend wäre. Lediglich Leitlinien findet man im Netz, die jedoch nicht klar formiliert sind.

    Ally Kah

  2. Nikalex 30/10/2017 at 23:41

    Nur ein Ochse, der freiwillig zur Schlachtbank geht, läßt sich begutachten!

  3. B.Fischer 02/11/2016 at 21:15

    In meinem Gutachten, wurden alle vier Kinder befragt, 6Jh.,11Jh.,14Jh. und 18 Jh(freiwilliger Basis)
    und als sie alle Vier sagten, sie wollten unbedingt wieder zu mir, sagte die Gutachterin, das ich die Kinder beeinflusst hätte!Obwohl ich die Jüngeren nur alle 14Tage sehen durfte!

  4. Kairos 06/07/2016 at 14:00

    Trotz des Rechts, eine Begutachtung im Zuge eines familienrechtlichen Verfahrens ablehnen zu können, ist man damit doch nicht vor den Bösartigkeiten der vom Gericht bestellten „Sachverständigen“ geschützt.

    Achtung!
    Es gibt tatsächlich Fälle, da wurde die Begutachtung rechtzeitig vorher abgelehnt, trotzdem wurde
    ein Gutachten vorgelegt und vollumfänglich verwertet, an dem die zu begutachtende Person weder teilgenommen hatte, noch vom Sachverständigen persönlich gehört wurde. Auch das Gericht verweigerte rechtliches Gehör.
    DieSachverständige wurde abgelehnt und Begründungen hierfür an das Familiengericht
    weitergeleitet.
    Der Familienrichter schloss sich dem Gutachten der Gutachterin Bettinger trotzdem an, wonach der Elternteil „voll erziehungsunfähig“ sei und ihm die vormals Alleinsorge vollumfänglich zu entziehen sei. Andere, weniger gravierende Einschnitte ins Elternrecht seien nicht möglich.
    Der Richter schloss sich diesen aus dem Kaffeesatz erlesenen Empfehlungen der Gutachterin also an, da sie zur vollsten Zufriedenheit des Familienrichters gearbeitet habe.

    Das von Psychologin Bettinger gefertigte Ferngutachten, dass sich nur aus Aussagen Dritter zusammensetzt, ist nicht verwertbar. Trotzdem setzte sich der Familienrichter über diesbezügliche höchstricherliche Urteile hinweg.
    Das OLG Zweibrücken bestätigte die Beschlussfindung des aus zutreffenden Gründen abgelehnten Familienrichters der ersten Instanz ohne weitere Nachfrage oder Beweiserhebung.

    Der Elternteil ist „für die Ewigkeit“ marginalisiert, ist aber in einem Beruf tätig, der hohe Sozialkompetenz verlangt. Wie absurd.
    Gleichzeitig wurde der nicht als Verfahrensbeteiligter geführte andere Elternteil gleich mit
    abqualifiziert. Er wurde sogar als kindswohlschädlich dargestellt, da dieser Elternteil auf deutsches Staatsbetreiben hin im Ausland lebt und zur Ausübung der elterlichen Sorge seit
    Jahren nicht einreisen darf.
    Wenn jemand im Ausland lebt, hat er also keine Elternrechte und auch keine Elternpflichten.
    Das ist purer Rassismus. Das sog. „Kindeswohl“ ist nur eine Worthülse, die dann auftaucht,
    wenn Familien durch die Jugendämter und anhängende Familiengerichte zerstört werden sollen.

    Das Gutachterunwesen hat nicht mehr tolerable Ausmaße angenommen, wird aber durch
    die Festlegung von Standards auch nicht verbessert werden können.

    Man sollte nicht nach „besseren Gutachtern“ rufen, sondern das Gutachterwesen in vernünftige
    Bahnen lenken, indem den nur Recht und Gesetz verpflichteten Richtern entsprechende Fachkenntnisse der Sozialwissenschaften bei der Ausübung ihres Berufes zwingend vermittelt werden müssen.

  5. Chris 06/07/2016 at 06:42

    Danke für die Info das man nie ein Gutachten machen sollte oder sogar verweigern kann den Tipp hätte ich vor 6 Jahren gebrauchen können.

  6. Andrea 06/07/2016 at 02:29

    Man sollte sich gar nicht erst begutachten lassen. Damit gräbt man diesen schlechten Gutachtern das Wasser ab und spart sich den ganzen Ärger mit schlechten Gutachtern und nebenbei ein paar Tausend Euro.

  7. Henry 30/06/2016 at 15:37

    Ist bei mir zwar schon einige Jahre her, aber es kommt mir sehr bekannt vor.
    Einfach nur zum kotzen

Schreibe einen Kommentar

Name *
E-Mail *
Website