Isabella Jäger

Isabella Jäger Sachverständige im Familienrecht in Nürnberg und Umgebung

Isabella Jäger ist Sachverständige im Familienrecht in Nürnberg und Umgebung und wird unter anderem von den dortigen/umliegenden Familiengerichten zur Erstellung von Sachverständigengutachten in familienrechtlichen Angelegenheiten (z.b. Sorgerechtsfragen, Umgangsverfahren) beauftragt.

Isabella Jäger
Diplom-Psychologin
Meuschelstraße 1
90408 Nürnberg

Tel.: 0911 543761 und 0911 342653

Gutachten von Isabella Jäger umstritten.

Die gutachterliche Tätigkeit von Frau Isabella Jäger ist umstritten. (Siehe z.b. http://www.pressetext.com/news/20060912047)

Fragen zu Sachverständigengutachten Isabella Jäger

Das Familiengericht hat Frau Isabella Jäger mit der Erstellung eines Sachverständigengutachtens betraut? Isabella Jäger soll in Ihrer familiengerichtlichen Auseinandersetzung ein Gutachten für das Familiengericht erstellen? Und Nun fragen Sie sich, wie es jetzt weiter geht und was Sie über die Sachverständige wissen sollten, bzw. ob/wie Sie sich auf die Begutachtung vorbereiten sollten?

Welche Aufgabe hat die Sachverständige?

Die Aufgabe eines/einer Sachverständigen liegt darin, den Familienrichter bei seiner Entscheidung zu unterstützen. Die Mehrzahl der Richter verfügt nämlich „nur“ über ein Jurastudium und hat sich mit Fragen der Kindererziehung und/oder dem Kindeswohl im Studium eher weniger beschäftigt. Im Jurastudium geht es ja auch vorrangig um Jura (römisches Recht / in Dubio pro Re) und nicht um Kindererziehung. Die mangelnde Kompetenz eines Richters ist deswegen auch kein Ablehnungsgrund. (vgl. OLG Celle 10 WF 372/12 )

Juristen (z.b. Familienrichter und Anwälte) verfügen daher im Allgemeinen nicht über den notwendigen Sachverstand um über das Kindeswohl alleine entscheiden zu können und bemühen sich daher dem Sachverstand eines/einer Sachverständigen. Deswegen sind Sachverständigengutachten bei Familienrechtlichen Auseinandersetzungen daher keine Seltenheit mehr! In Deutschland werden pro Jahr 270.000 Sachverständigengutachten an Familiengerichten in Auftrag gegeben.


Welche Richtlinien gibt es zur Erstellung von Sachverständigengutachten?


Im Rahmen der Erstellung eines psychologischen Gutachtens in einem familienrechtlichen Verfahren bleibt es grundsätzlich einem Sachverständigen überlassen, auf welchem Weg und auf welchen Grundlagen er sein Gutachten erstellt. Dabei ist zu berücksichtigen, das es in der Psychologie keine generalisierenden Theorien, Methoden und standardisierte Verfahren gibt, die jedem Einzelfall vollends gerecht werden können und auch testpsychologische Untersuchungen für sich genommen niemals unanzweifelbare Ergebnisse hervorbringen, weil sich innerpsychisches Geschehen der direkten Beobachtung entzieht.


Wie Aussagekräftig sind Gutachten in familienrechtlichen Auseinandersetzungen?


75 Prozent aller Gutachten in familienrechtlichen Streitigkeiten in Deutschland sind mangelhaft. Das ist das Ergebnis einer Studie der IB-Hochschule Berlin. Trotzdem wird auf der Grundlage solcher Gutachten vielen Eltern das Sorgerecht entzogen, werden ganze Familien auseinandergerissen. Auch in Wissenschaftsdokus wurde über die mangelhafte Qualität von Gutachten wiederholt berichtet, wie z.b. in der Fernsehdokumentation „Gutachten mangelhaft“ von 3 Sat.


Müssen Eltern an der Begutachtung teilnehmen?


Nein. Es gibt keine Zwangsbegutachtung im Familienrecht. Der Bundesgerichtshof hat entschieden das eine Begutachtung im Familienrecht freiwillig ist und Eltern nicht zur Teilnahme an einer Begutachtung gezwungen werden können. Auch dürfen Eltern oder einzelnen Elternteilen keine Nachteile entstehen, wenn diese sich der Begutachtung durch eine Sachverständige im Familienrecht entziehen. Mehr dazu: Urteil Bundesgerichtshof zu Gutachten im Familienrecht BGH 68/09 (hier klicken)


Sollten Eltern die Begutachtung also verweigern?


Grundsätzlich steht es Ihnen als Elternteil frei, sich der Begutachtung zu verweigern. Dieses ist jedoch mit erheblichen Risiken verbunden und sollte vorher genauestens überlegt werden! Das Familiengericht könnte dann nämlich z.b. entscheiden, sie zur Begutachtung vorzuladen, damit die Sachverständige Isabella Jäger Sie dann vor dem Familiengericht befragen kann oder die Sachverständige Isabella Jäger kann ihr Gutachten dann anhand der vorliegenden Akten erstellen. Aus unserer Sicht ist es also nicht immer sinnvoll, sich der Begutachtung zu entziehen und hängt vom Einzelfall ab. Gegebenenfalls könnte das Gericht z.b. auch für die Dauer der Begutachtung das Sorgerecht oder Teile der elterlichen Sorge entziehen um hier an ein Gutachten zu gelangen. Bevor Sie also auf die Idee kommen, eine Begutachtung zu verweigern, sollten Sie eine entsprechende Strategie haben und sich auch über die Gefahren und Folgen einer etwaigen Begutachtungsverweigerung bewusst sein! Die Verweigerung der Begutachtung erfolgt auf eigenem Risiko! Lassen Sie sich hierzu im Vorfeld z.b. durch einen Fachanwalt für Familienrecht beraten!

Sofern Sie sich für eine Verweigerung der Begutachtung entscheiden sollten Sie hierzu auch die richtigen Gründe für Ihre Verweigerungshaltung präsentieren. Gehen Sie daher lieber kein unnötiges Risiko ein und lassen Sie sich anständig beraten und verweigern Sie die Begutachtung nicht ohne einen entsprechenden Plan!


Müssen Eltern alleine zur Begutachtung hingehen oder dürfen Eltern einen Zeugen zur Begutachtung mitnehmen?


Sie müssen nicht alleine zu der Sachverständigen Isabella Jäger hingehen um sich dann begutachten zu lassen. Es steht Ihnen z.b. frei, einen Zeugen zur Begutachtung mitzunehmen. Das OLG Hamm hat das Recht der Eltern in diesem Zusammenhang gestärkt und entschieden, das eine Begleitperson bei der Begutachtung erlaubt ist. Die Begleitperson darf an der Begutachtung aber nicht teilnehmen und in die Begutachtung auch nicht eingreifen. Die Begleitperson darf lediglich als Zeuge bei der Begutachtung anwesend sein. Die Begleitperson kann Ihnen aber als mögliche moralische Unterstützung bei der Begutachtung durch Isabella Jäger dienen. Sollte es zu Unstimmigkeiten bei der Begutachtung kommen und Sie sind nach der Begutachtung der Meinung, das die Sachverständige Isabella Jäger in ihrem Gutachten einzelne Sachverhalte falsch wiedergegeben hat, dann kann Ihnen der Zeuge gegebenenfalls helfen diese Sachverhalte aufzuklären und gegen die Sachverständige auszusagen. Das gilt natürlich auch dann, wenn die Sachverständige wichtige Sachverhalte weggelassen oder frei erfunden hat. In den meisten Fällen führt das Mitführen einer Zeugin / eines Zeugen aber bereits schon dazu, das der/die Sachverständige bei der Begutachtung vorsichtiger agiert, weil er/sie sich beobachtet fühlt.

ACHTUNG Sachverständige neigen dazu, einen Zeugen trotz entsprechender rechtlicher Regelung nicht zulassen zu wollen! Auf diese Situation sollten Sie (durch ein entsprechendes Training) ebenfalls vorbereitet sein um zu lernen, wie Sie damit umgehen, wenn der/die Sachverständige den Zeugen -ohne nachvollziehbare Begründung- aus der Begutachtung raushaben will


Sollten Eltern sich auf eine Begutachtung durch die Sachverständige Isabella Jäger vorbereiten?


Ja. Einer der größten Fehler, den Sie machen können, ist sich nicht auf eine Begutachtung vorzubereiten. Auf wichtige Termine sollte man sich immer vorbereiten. Und eine Begutachtung ist ein sehr wichtiger Termin. Immerhin geht es um Ihre Verantwortung als Eltern (bzw. als Elternteil). Bereits als Schüler lernt man, sich auf Klassenarbeiten vorzubereiten. Wer später einen Führerschein haben will, bereitet sich auf die Führerscheinprüfung vor. Obwohl Sie bei einer Führerscheinprüfung die Prüfung wiederholen dürfen, wenn Sie durchgefallen sind! Wenn Sie die Begutachtung „versaut“ haben, dann bekommen Sie nur sehr schwer eine zweite Chance, diesen Fehler wieder zu revidieren! Egal wie toll Sie in ihrem bisherigen Leben gewesen sind, wir halten es für unverantwortlich, sich auf eine Begutachtung NICHT vorzubereiten. Vielleicht sind Sie ja auf dieser Seite genau deswegen gelandet, weil Sie dabei waren sich auf die Begutachtung vorzubereiten und weil Sie in einer Suchmaschine nach Dr. Isabel Böge gesucht haben. Sie haben also erkannt, das Sie sich vorbereiten müssen. Daran bestehen auch keine Zweifel. Nur naive dumme, ganz schlaue oder oberschlaue Eltern verzichten auf eine Vorbereitung einer solch wichtigen Angelegenheit. Zur optimalen Vorbereitung der Begutachtung bieten wir Ihnen unsere professionelle Unterstützung an. Dieses ist zwar mit Kosten verbunden, jedoch erfolgt die Vorbereitung der Begutachtung auf Ihre spezielle Situation (Beweisfrage etc.).

Was mache ich, wenn das Gutachten der Sachverständigen Isabella Jäger negativ gegen mich ausgefallen ist und ich das Sachverständigengutachten für nicht verwertbar halte?


In diesem Fall sollte Sie (bzw. Ihr Anwalt) nicht auf die Anhörung der Sachverständigen vor dem Familiengericht verzichten und die Anhörung der Sachverständigen Isabella Jäger vor dem Familiengericht beantragen, damit diese zu Ihren Rückfragen Stellung nehmen kann und Ihnen ihr Sachverständigengutachten dann erläutern kann. Um das Gericht dann zu überzeugen, dem Sachverständigengutachten NICHT zu folgen müssen Sie aber (gegebenenfalls zusammen mit Ihrem Anwalt) SEHR GUTE Argumente und Nachweise liefern, die belegen, das das Sachverständigengutachten zu einer falschen Lösung kommt. Hierfür müssen Sie sehr viel Zeit einplanen und die Gerichtsverhandlung im Vorfeld durch viele (aussergerichtliche) Maßnahmen vorbereiten. Hierzu gehören z.b. entsprechende Coachings, Kurse, Verhaltensänderungen, Schriftsätze, Anträge beim Jugendamt und vieles mehr. Gerne unterstützen wir Sie dabei mit einer professionelle psychologischen Beratung.

Wenn ich gegen das Gutachten von Isabella Jäger vorgehen will, brauche ich dann ein Gegengutachten?


Ein Gegengutachten und/oder eine fachkundige Stellungnahme bei einem zweifelhaften Gutachten verbessern Ihre Chancen vor dem Familiengericht. Sprechen Sie uns hierzu bei Bedarf gerne an. Das Familiengericht sollte sich mit Einwänden die sich aus einem Privatgutachten und / oder einer fachkundigen Stellungnahme ergeben auf jeden Fall beschäftigen. Sofern Sie anwaltlich vertreten sind, brauchen Sie hier einen Anwalt, der die Fehler und Einwände verstanden hat und der vor dem Familiengericht auch die Ausdauer hat, die Fehler aus dem Sachverständigengutachten vor Gericht nachhaltig aufzuzeigen und somit die Nichtverwertbarkeit des Sachverständigengutachtens zu erreichen! Viel wichtiger als eine (oder mehrere) fachkundige Stellungnahmen bei Gericht einzureichen, ist aber sich nicht nur juristisch beraten zu lassen, sondern auch psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen um bisherige Kommunikationsfehler (die aufgrund der gerichtlichen Auseinandersetzung entstanden sind) zu korrigieren und gegebenenfalls weitere Schritte (ausserhalb des Familienrichts) in die Wege zu leiten! Denn in den meisten Fällen ist auch ein mangelhaftes Gutachten (z.b. in Sorgerechtsfragen) zu verwerten, wenn der Elternteil (oder die Eltern) sich vor dem Gericht unkooperativ zu verhalten! Ein Verhaltenscoaching kann Ihnen helfen, vor dem Familiengericht ein anderes Bild über sich zu präsentieren!

Darf das Familiengericht ein mangelhaftes Gutachten verwerten?

Theoretisch Nein! Das Verfassungsgericht hat hierzu ausgeführt: Mangelhafte Gutachten rechtfertigen keinen Sorgerechtsentzug. Gerichte dürfen sich nicht auf mangelhafte Gutachten verlassen. Gerichte müssen bei Zweifeln am Gutachten darlegen, warum sie Gutachten gleichwohl für verwertbar halten. Um das Gericht also davon abzuhalten das Gutachten gleichwohl für verwertbar zu halten, obwohl es vielleicht einige Zweifel gibt, ist es notwendig, das Sie fit sind und sich dabei nicht nur auf eine fachkundige Stellungnahme verlassen. Sie müssen also die Fehler die im Gutachten aufgedeckt worden in den Griff bekommen und vor dem Familiengericht beweisen, das Sie (jetzt) ein anderer Mensch sind als wie es im Gutachten steht! Das ist ohne Hilfe von Aussen (meistens) nicht zu schaffen! Hierzu ist professionelle Hilfe von verschiedenen Seiten unverzichtbar. Diese Vorgehensweise erfordert eine hohe psychische Belastbarkeit. Ohne professionelle Unterstützung, laufen Sie Gefahr das Ihnen kleine aber unverzeihliche Fehler unterlaufen, die dann vor dem Familiengericht dazu führen können, das Sie trotz gutem Anwalt als Verlierer aus dem Verfahren rausgehen und mit dem Sie z.b. das Gutachten im Nachhinein bestätigen. Diese Hilfe ist und bleibt mit Kosten verbunden! Eltern sollten sich diesbezüglich also keine Illusionen machen und sich die Frage stellen ob sie diesen belastenden Weg -im Interesse ihrer Kinder- gehen wollen und können!


Warum ist es so schwierig, gegen ein mangelhaftes Sachverständigengutachten vorzugehen?

Wenn Sie gegen ein mangelndes Sachverständigengutachten vorgehen wollen, stehen Sie ziemlich alleine im Gericht. Auch wenn Sie z.b. ein, zwei oder mehrere fachkundige Stellungnahmen vorlegen und Sie Ihre Zweifel am Gutachten lautstark äußern, wird es Gerichte geben, die der Empfehlung des Sachverständigengutachtens folgen. Das ist auch ganz natürlich. Denn die Gegenseite, das Gericht, der Verfahrensbeistand, das Jugendamt und natürlich die Sachverständige selbst sind sich über die Verwertbarkeit des Sachverständigengutachtens im schlimmsten Fall einig und finden gemeinsam genügend Gründe, das Sachverständigengutachten auch bei Zweifeln zu verwerten. Es steht also 5:1. Rechnet man die Anwälte mit dazu, dann steht es 6:2 oder 6:1 oder 5:2.


Sie sind aufgrund dieser Gemengelage also in einer deutlich schwächeren Position. Sie müssen dann also mit Ihrem Anwalt gemeinsam die anderen 5 Parteien davon überzeugen, das Sachverständigengutachten nicht zu verwerten. Wenn es ganz dumm läuft, müssen Sie Ihren eigenen Rechtsbeistand ebenfalls noch überzeugen mit den richtigen Argumenten gegen das Sachverständigengutachten vorzugehen. Anders als bei einem Zivilgericht gilt hier nicht „im Zweifel für den Angeklagten“. Der Richter muss/will einen Beschluss fassen. Wenn Sie den Richter davon überzeugen wollen, das er das Sachverständigengutachten (das er in Auftrag gegeben hat und von dem er überzeugt ist) nicht als Grundlage für eine Entscheidung macht, dann ist das ein enormer Kraftakt und stellt eine enorme psychische Belastung dar und Sie müssen dem Richter eine Alternative bieten, die dem Wohl des Kindes besser gerecht wird. Unsere Erfahrung und unser Coaching hilft Ihnen und macht Sie fit, sich gegen ein mangelhaftes Gutachten zur Wehr zu setzen.


6 thoughts on “Isabella Jäger

  1. M.G 30/11/2016 at 18:41

    Allso ich schreibe hir meine erfahrung über die gutachterin Frau Jäger ich muste zum erstgespräch 2std. Ging das ea wurden mir fragen gestelt die sie schun wuste aus den akten. Dann hat sie ein kontakt mit mir und meiner tochter gemacht das war einfach nur ein reines schauspiel von ihr.
    Sie hat für alle möglichen personen eine schweigepflichtsentbindung haben wollen.
    Mir ist aufgefallen nach dem Gutachten das sie einfach das gutachten auf die Jugendamts berichte aufgebaut hat und einfach gesagt erziehungsunfähig so wie das Jugendamt es wollte.
    Da aber die berichte vom Jugendamt zum grösten teil nicht stimmen und das inzwischen nachgewiessen wurde ist es sehr fraglich ob das gutachten nich wirkung hat und durch dieses gutachten soll jetzt meine tochter in eine dauerpflege ich finde es eh sehr fraglich ob das alles so rechtens ist.

  2. Sabine Rupp 01/06/2015 at 06:05

    Ich hatte ein Gutachten der Frau Isabella Jäger zur Beurteilung vorliegen. Es ging darin um die Frage, welcher der beiden Elternteile Vater oder Mutter besser geeignet sei, die medizinischen Belange des gemeinsamen Kindes L. zu vertreten.
    L ist ein Junge, 8 Jahre alt, an Moorbus Neunengracht erkrankt und zeigt Symptome, wie man sie auch bei einer Aufmerksamkeitsstörung finden würde. Das auf ADHS untersuchende Klinikum Fürth diagnostiziert bei L. eine allenfalls mittelschwere ADHS-Symptomatik, empfahl eine Therapie, de zu Beginn durch eine medikamentöse Gabe von Methylphenidat ergänzt werden sollte. Das Kind wurde zu Wiedervorstellung einbestellt.
    L lebt bei seiner Mutter, äußert aber seit zwei Jahren den Wunsch, zum Vater wechseln zu dürfen.
    Bei der Mutter erhält er das Medikament, das ja bekanntlich unter das BtmG fällt. Beim Vater nicht. Die Mutter hielt es nicht für nötig, den Vater in die medizinischen Belange mit einzubeziehen, wirft ihm aber vor, gegen die Medikation zu sein.
    Die Gutachterin Isabella Jäger schrieb nun ein Gutachten, in dem kein einziger der zahlreichen medizinischen Befunde über das Kind L. herangezogen worden ist. Sie stellt lediglich fest, L habe schwere ADHS und der Vater verweigere die Medikamentengabe.
    Dass der Vater gar nicht über das Medikament verfügt, dass der Vater Bedenken wegen der Medikation hat, weil dieses Medikament sich eventuell negativ auf das Moorbus Meulengracht auswirken könne, vernachlässigt die Gutachterin vollständig, in Ihrem gutachten geht sie mit keinem Wort darauf ein, dass Meilengracht ähnlich Symptome erzeugt, wie eine ADHS, nämlich Unruhe, Aggression, die beide durch den für M. Meuelengracht typischen unerträglichen Zustand des Hungers hervorgerufen werden. Die Richterin am AG Fürth, die den Fall vor zwei Wochen verhandelte, lud dazu das Jugendamt explizit nicht ein, wohl wissend, dass in diesem Falle das Jugendamt empfohlen hatte, das Kind L. probeweise zum Vater wechseln zu lassen. Die Richterin ließ nicht zu, dass der Anwalt des Vaters der Gutachterin wohl vorbereitete Fragen zum Gutachten stellen durfte. Er durfte zwar einige wenige Fragen in den Raum stellen, die dann aber von der Richterin beantwortete worden sind. Diese Richterin bedient sich zur Beschlussfindung meist der Gutachterin Isabella Jäger. Ein eingespieltes Team also.
    Frau Jäger hat erneut bewiesen, dass sie in der Lage ist, auf über 80 Seiten nichts als vollkommen an den Haaren herbeigezogenes Zeug zu schreiben mit dem Ziel, einen der Elternteile zu diffamieren.
    So will sie zum Beispiel bei einem Hausbesuch bei der Mutter, den sie selbst mit einer Dauer von 2 Stunden angibt, mit dem Kind L. drei psychologische Tests durchgeführt haben, von denen jeder bei sachgerechter Durchführung mehr als 30 Minuten dauert, mit der Mutter gesprochen haben, eine Interaktionsbeobachtung zwischen L. und der Mutter durchgeführt haben und zuletzt auch noch mit L. selbst gesprochen haben, wo er denn künftig seinen Lebensmittelpunkt haben wolle. die Tatsache, dass L. sich hier klar für den Vater ausspricht, erwähnt sie wahrheitsgemäß, auch dass der Junge mehrmals täglich heimlich mit dem Vater telefonieren würde. trotzdem kommt sie zu dem Schluss, dass L. viel zu ambivalent sei. Sie schreibt, „Es besteht längerfristig die Gefahr, dass es bei L. zu neurotischen Entwicklungen kommt, bzw. diese verschärft werden.“ Unter der Überschrift „Wille und Wunschvorstellung“ führt sie weiter aus: „Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Begutachtung spricht vieles dafür, dass der in den letzten Wochen vom Kind bekundete Wunsch, von der Mutter zum Vater zu wechseln, einen Versuch darstellt, sich im als quälend empfundenen Spannungsfeld der Familie und angesichts der unverarbeiteten elterlichen Trennung – sowie der Auseinandersetzungen der Eltern um die Medikamentation des ADHS von L zu entlasten..“ Dass L. den Wunsch, zum Vater wechseln zu wollen schon seit langer Zeit ausspricht und es gerade eben auch gegenüber dem Gericht erneut getan hat, lässt sie vollkommen außer acht. Der Vater ernährt L. so, dass es der Erkrankung an M. Meulengracht entspricht. Die Mutter tut das nicht. Die Gutachterin sieht in der besonderen Gesundernährung durch den Vater eine Gefahr für L., weil sie glaubt, der Vater ernähre ihn vegetarisch, was gar nicht der Fall ist.
    Wir haben es hier im Fall L. mit einer ähnlich schwerwiegenden Tragweite zu tun wie im Fall des Aneas Heller.
    Frau Jäger schient nach wie vor nicht in der Lage zu sein, eine objektive Begutachtung durchzuführen. Die von ihr verwendeten Tests entsprechen nicht den handelsüblichen Standards in der Kinder- und Jugendpsychologie, sie stammen teilweise aus den 50er Jahren.
    Nach wie vor polarisiert sie und statt hier dazu beizutragen, beiden Eltern die Notwenigkeit einer engen Zusammenarbeit nahezulegen, spaltet sie.

  3. Jutta Schwarzhans 01/03/2015 at 21:36

    Die Gedanken zu „Isabell Jäger“ stimmen mich sehr nachdenklich.
    Da letztendlich so ein Gutachten für die Vater-Kind-
    Beziehung entscheidend ist, bedarf es doch einer ernsthaften,
    von Verantwortung getragenen
    Überlegung der weitreichenden Folgen hierzu.

    • Jutta Schwarzhans 01/03/2015 at 21:37

      s.oben

  4. Stefan Mayewski 17/02/2015 at 19:10

    29.7.2013 beantragte ich beim Familiengericht Fürth das Gemeinsame Sorgerecht für nichteheliche Tochter(6). Richterin Susanne Höflinger gibt Isabella Jäger Dipl Psychol ein Gutachten in Auftrag:

    „Ob die Übertragung der gemeinsamen Sorge dem Kindeswohl nicht widerspricht“

    Dazu folgendes:

    1. Die Gutachterin machte einen Hausbesuch bei der Mutter, aber keinen Hausbesuch beim Vater.

    2. Die Gutachterin machte keine Beobachtung der Vater-Kind Interaktion. Der dafür vorgesehene Termin platzte, weil die RAin Pia Lehmacher der Mutter riet, sich nicht an die Vereinbarungen bezüglich der Kindesübergabe zu halten. Die Gutachterin unternahm keinen Versuch, den Termin zu retten.

    3. Als Ersatz für fehlende Vater-Kind Beobachtung setzt die Gutachterin die Testverfahren „Familie in Tieren“ und „Family Relations Test“ ein. Hier sollte das Kind die Familienmitglieder als Tiere zeichnen. Diese Verfahren sind von wissenschaftlichen Studien als wissenschaftlich bedeutungslos befunden worden (Petermann 1997, Kubinger et al 1988, Leitner 1995, 1998, Salewski & Stürmer 2014, Janisch 2014). Über diesen Befunden sagt Fr Jäger im Gutachten kein Wort.
    Glaubt die Gutachterin, dass sie Beziehungen zwischen Menschen begutachten kann, anhand von solchen Kinderspielchen ? Dann ist sie kolossal naiv, lebt selbst in einer Kinderwelt, versteht nichts von reellen Menschen. Oder sie glaubt der Leser ist dumm, kann man leicht mit Pseudo-Wissenschaft Sand in den Augen streuen. Intelligenterweise weigerte sich meine Tochter, beim „Test“ mitzumachen (S. 44).

    4. Die Gutachterin ist parteiisch gegen den Vater. Die „allgemeine Erziehungskompetenz“ der Mutter wird gelobt (S. 47), obwohl diese kinderschädliche Dinge macht: Umgangsboykott, erzählt Kind Lügen von väterlichen Gewalt, plant Umzug weit weg vom Vater.
    Beim Vater will die Gutachterin „eingeschränkte Erziehungskompetenz“ „diagnostizieren“ (S. 36), obwohl sie Vater und Kind niemals zusammen gesehen hat.

    5. Das Kind liebt Ratten als Haustiere. Will Fr Jäger ein Gutachten erstellen, so muss sie sich auf diese Kindervorliebe eingehen. Doch gleich am Anfang ihres Gutachtens (Kosten 4188,15 Euros) zeigt Fr J, dass sie ein grosses Problem mit den Tieren hat, kann es nicht mit ihnen im gleichen Raum aushalten (S. 8), und versucht den Vater zu diskreditieren, weil er die Tiere für sein Kind besorgt hat.
    Aus alldem kann man schliessen: (1) Fr J. hat selbst als Kind nie Haustiere gehalten (2) Fr J. versteht Tierliebe von Kindern nicht (3) Fr J. hat selber nie ein Kind erzogen (4) Durch ihre Ratten-Phobie disqualifiziert Fr J. sich selbst, als geeignete Person, das Testverfahren „Familie in Tieren“ durchzuführen.

    6. Das Verfahren dauerte viel zu lange, vom Antrag 29.7.2013 bis Beschluss 23.7.2014. Das hat alle Beteiligte sehr gestresst, und Kooperation zwischen den Eltern beschädigt.

    7. Diese lange Zeit nutzte die RAin Pia Lehmacher, die Vater-Kind Beziehung so weit wie möglich zu schaden, durch Fälschen von Fakten, die im Gutachten schon feststanden, und durch ihren Einfluss auf die Mutter, wobei der Umgang drastisch gekürzt wurde, Termine mit Kind zum Platzen gebracht wurde, am Ende monatelange Umgangsboykott.

    8. Fr J. kann nichts konkretes gegen den Vater finden. Um doch zum vorprogrammierten Beschluss zu gelangen
    „Antrag auf gemeinsame Sorgerecht wird abgelehnt“ (S. 49), greift die Gutachterin auf das Argument:
    „Gemeinsame Sorge würde den elterlichen Konflikt verstärken“.
    Dieses Argument ist verkehrt herum – nicht gemeinsames Sorgerecht verstärkt den Konflikt, sondern faire Regeln sind die Basis für Frieden. So funktioniert die Demokratie. Ohne demokratische Regeln gibt es Chaos (wie in Somalia), oder Diktatur (bei den Eltern, Diktatur durch den allein sorgeberechtigten Elternteil.
    Das alles aber versteht Fr Jäger nicht, da sie keine erste Hand Erfahrung mit Familie und Kind hat.

    Fazit
    Der Antrag hat nur Negatives gebracht. Danach ist die Beziehung zum Kind schlechter als vorher. Es werden weitreichende Beschlüsse getroffen, auf pseudowissenschaftlich schwachsinnige „Tests“, und falsche Argumentation basierend. Der Weg, wo die Vater-Kind Beziehung hätte aufgebaut und verstärkt werden können (Gemeinsame Sorgerecht), wird ausgeschaltet.

    Literatur
    Janisch W „Papa ist ein Krokodil, Mama sitzt im Kerker“ SZ 27.9.2014.
    Kubinger K D et al, Institut für Psychologie, Universität Wien, 1988.
    Leitner W G, Fachtagung Psychologie im Familienrecht, Bad Boll, 1998.
    Petermann F „Familie in Tieren“ Z Diff Diagnost Psychologie 18 90-92 1997.
    Salewski C & Stürmer S, Institut für Psychologie, Universität Hagen, 2014.

  5. anonym 14/01/2015 at 19:06

    Habe 2013 mein Sohn, 9 jahre alt, durch diese Gutacbterin verlohren. Isabella Jåger arbeitet seit mehrere Jahre für Richterin H. von Amstgericht Fürth und macht durch ihre unkompetente und manipulierte Gutachtungen unmögliche und unfasstbahre grausame Sachen möglich und legal. Die betroffene Kinder, zerstõrte Schicksale und zerrissene Seelen sind ihr dabei völlig egal. Hauptsache kassiert die gute Frau dabei ihre 5.000 Euro. Geld schtienkt ja nicht. Solche Frauen haben im 3. Reich durch Baracken mit Peitschen und Lederstiffel marschiert.

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