In der CSU wird das Wechselmodell unterstützt

Das Wechselmodell scheint nun endlich auch in der Politik stärker angekommen zu sein.

Die Einführung des Wechselmodells in Deutschland kommt immer näher

Auf der Internetseite der CSU (immerhin eine Regierungspartei) wurde ein Statement der Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der Familienkommission Kerstin Schreyer-Stäblein veröffentlicht, in der sie sich postiv zum Wechselmodell geäussert hat.

Es ist wichtig, das Eltern gemeinsam für die Kinder da sind und diese auch nach einer Trennung gemeinsam erziehen

Zitat: „Auch nach einer Scheidung ist es wichtig, dass die Eltern gemeinsam für die Kinder da sind und diese gemeinsam erziehen. Die elterliche Fürsorge, also von Vater und Mutter, sowie die Stabilität und Sicherheit des Zuhauses  sind für die Entwicklung eines Kindes unerlässlich. Die Aufforderung des Europarates an die Mitgliedstaaten, dass künftig der Grundsatz der Doppelresidenz nach einer Trennung der Eltern eingeführt werden soll, ist ein wichtiges Signal, denn bisher sind vor allem Väter häufig benachteiligt. Im Interesse von Scheidungskindern und deren Eltern sollte die gemeinsame Erziehung zum gesetzlichen Regelfall werden. In Fällen von Vernachlässigung, Kindesmisshandlung oder häuslicher Gewalt darf dies selbstverständlich nicht gelten. Andere europäische Länder wie Belgien und Schweden praktizieren das Wechselmodell bereits mit großem Erfolg, in Deutschland jedoch besteht hier noch deutlicher Nachholbedarf“

Das Wechselmodell ist also in der Politik angekommen. Kerstin Schreyer-Stäblein gehört zwar nicht zu den bekanntesten Politikern, ist aber die erste Politikerin, die sich öffentlich FÜR ein Wechselmodell bekennt. Als Vorsitzende der Familienkommision hat sie entscheidenden Einfluss auf die deutsche Familienpolitk. Liebe Kerstin Schreyer Stäblein, wir danken Ihnen.

2 thoughts on “In der CSU wird das Wechselmodell unterstützt

  1. Peter 27/06/2016 at 20:24

    Nun ja, ich habe heute eine Mailantwort der CSU erhalten. Demnach moechte die CSU jetzt wohl eher am Status Quo festhalten, „pauschales Wechselmodell“ sei keine Loesung, sondern eher „Einzelfallloesungen im Interesse des Kindeswohls“, klang sehr nach Prof. Loehnig. Haben sich wohl die Juristen bei der CSU durchgesetzt. Den Sumpf der Kroeten kann wohl nur der EGMR trockenlegen. So wirds auch kommen. Wahrscheinlich heisst es dann von den Ewiggestrigen der EGMR „liegt falsch.“ Logisch, denn „hochkompetent“ sind nur deutsche Gerichte.

  2. hanwald ronny 30/10/2015 at 21:58

    Sehr gut,die Politik wacht langsam auf,im Sinne der Kinder immer noch zu langsam,meinen Respekt an Kerstin Schreier-Stäben,an ihr können sich die anderen Frauen ein beispiel nehmen,sie hat es der Kinder willen verstanden,danke

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