Ilonka Fischer

Ilonka Fischer Sachverständige im Familienrecht in Köln und Umgebung

Ilonka Fischer ist Sachverständige im Familienrecht in Köln und Umgebung und wird unter anderem von den dortigen/umliegenden Familiengerichten zur Erstellung von Sachverständigengutachten in familienrechtlichen Angelegenheiten (z.b. Sorgerechtsfragen, Umgangsverfahren) beauftragt.

Ilonka Fischer
Diplom-Psychologin
Köln

Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung gGmbH

Diplom-Psychologin Ilonka Fischer ist Leiterin der Behandlungsstelle Bocklemünd des Zentrums für Frühbehandlung und Frühförderung gGmbH.
Die Mitarbeiter des Zentrums für Frühbehandlung und Frühförderung arbeiten ausserdem in verschiedenen Gremien mit. So zum Beispiel in der psychosozialen Arbeitsgemeinschaft der Stadt Köln als auch im Arbeitskreis Frühförderung der Stadt Kön. Ebenfalls vertreten sind die Mitarbeiter des Zentrumgs für Frühbehandlung im Jugendhilfeausschuss (Teil des Jugendamtes)

Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung
gemeinnützige GmbH
Behandlungsstelle Bocklemünd
Görlinger-Zentrum 6
50829 Köln

Tel. 0221 – 99509500
Fax 0221 – 99509520
mail: ilonka.fischer@fruehbehandlung.de
Internet: www.fruehbehandlung.de/de/unsere-einrichtung/standorte/78.html

Fragen zu Sachverständigengutachten Ilonka Fischer

Das Familiengericht hat Frau Ilonka Fischer mit der Erstellung eines Sachverständigengutachtens betraut? Ilonka Fischer soll in Ihrer familiengerichtlichen Auseinandersetzung ein Gutachten für das Familiengericht erstellen? Und Nun fragen Sie sich, wie es jetzt weiter geht und was Sie über die Sachverständige wissen sollten, bzw. ob/wie Sie sich auf die Begutachtung vorbereiten sollten?

Welche Aufgabe hat die Sachverständige?

Die Aufgabe eines/einer Sachverständigen liegt darin, den Familienrichter bei seiner Entscheidung zu unterstützen. Die Mehrzahl der Richter verfügt nämlich „nur“ über ein Jurastudium und hat sich mit Fragen der Kindererziehung und/oder dem Kindeswohl im Studium eher weniger beschäftigt. Im Jurastudium geht es ja auch vorrangig um Jura (römisches Recht / in Dubio pro Re) und nicht um Kindererziehung. Die mangelnde Kompetenz eines Richters ist deswegen auch kein Ablehnungsgrund. (vgl. OLG Celle 10 WF 372/12 )

Juristen (z.b. Familienrichter und Anwälte) verfügen daher im Allgemeinen nicht über den notwendigen Sachverstand um über das Kindeswohl alleine entscheiden zu können und bemühen sich daher dem Sachverstand eines/einer Sachverständigen. Deswegen sind Sachverständigengutachten bei Familienrechtlichen Auseinandersetzungen daher keine Seltenheit mehr! In Deutschland werden pro Jahr 270.000 Sachverständigengutachten an Familiengerichten in Auftrag gegeben.


Welche Richtlinien gibt es zur Erstellung von Sachverständigengutachten?


Im Rahmen der Erstellung eines psychologischen Gutachtens in einem familienrechtlichen Verfahren bleibt es grundsätzlich einem Sachverständigen überlassen, auf welchem Weg und auf welchen Grundlagen er sein Gutachten erstellt. Dabei ist zu berücksichtigen, das es in der Psychologie keine generalisierenden Theorien, Methoden und standardisierte Verfahren gibt, die jedem Einzelfall vollends gerecht werden können und auch testpsychologische Untersuchungen für sich genommen niemals unanzweifelbare Ergebnisse hervorbringen, weil sich innerpsychisches Geschehen der direkten Beobachtung entzieht.


Wie Aussagekräftig sind Gutachten in familienrechtlichen Auseinandersetzungen?


75 Prozent aller Gutachten in familienrechtlichen Streitigkeiten in Deutschland sind mangelhaft. Das ist das Ergebnis einer Studie der IB-Hochschule Berlin. Trotzdem wird auf der Grundlage solcher Gutachten vielen Eltern das Sorgerecht entzogen, werden ganze Familien auseinandergerissen. Auch in Wissenschaftsdokus wurde über die mangelhafte Qualität von Gutachten wiederholt berichtet, wie z.b. in der Fernsehdokumentation „Gutachten mangelhaft“ von 3 Sat.


Müssen Eltern an der Begutachtung teilnehmen?


Nein. Es gibt keine Zwangsbegutachtung im Familienrecht. Der Bundesgerichtshof hat entschieden das eine Begutachtung im Familienrecht freiwillig ist und Eltern nicht zur Teilnahme an einer Begutachtung gezwungen werden können. Auch dürfen Eltern oder einzelnen Elternteilen keine Nachteile entstehen, wenn diese sich der Begutachtung durch eine Sachverständige im Familienrecht entziehen. Mehr dazu: Urteil Bundesgerichtshof zu Gutachten im Familienrecht BGH 68/09 (hier klicken)


Sollten Eltern die Begutachtung also verweigern?


Grundsätzlich steht es Ihnen als Elternteil frei, sich der Begutachtung zu verweigern. Dieses ist jedoch mit erheblichen Risiken verbunden und sollte vorher genauestens überlegt werden! Das Familiengericht könnte dann nämlich z.b. entscheiden, sie zur Begutachtung vorzuladen, damit die Sachverständige Ilonka Fischer Sie dann vor dem Familiengericht befragen kann oder die Sachverständige Ilonka Fischer kann ihr Gutachten dann anhand der vorliegenden Akten erstellen. Aus unserer Sicht ist es also nicht immer sinnvoll, sich der Begutachtung zu entziehen und hängt vom Einzelfall ab. Gegebenenfalls könnte das Gericht z.b. auch für die Dauer der Begutachtung das Sorgerecht oder Teile der elterlichen Sorge entziehen um hier an ein Gutachten zu gelangen. Bevor Sie also auf die Idee kommen, eine Begutachtung zu verweigern, sollten Sie eine entsprechende Strategie haben und sich auch über die Gefahren und Folgen einer etwaigen Begutachtungsverweigerung bewusst sein! Die Verweigerung der Begutachtung erfolgt auf eigenem Risiko! Lassen Sie sich hierzu im Vorfeld z.b. durch einen Fachanwalt für Familienrecht beraten!

Sofern Sie sich für eine Verweigerung der Begutachtung entscheiden sollten Sie hierzu auch die richtigen Gründe für Ihre Verweigerungshaltung präsentieren. Gehen Sie daher lieber kein unnötiges Risiko ein und lassen Sie sich anständig beraten und verweigern Sie die Begutachtung nicht ohne einen entsprechenden Plan!


Müssen Eltern alleine zur Begutachtung hingehen oder dürfen Eltern einen Zeugen zur Begutachtung mitnehmen?


Sie müssen nicht alleine zu der Sachverständigen Ilonka Fischer hingehen um sich dann begutachten zu lassen. Es steht Ihnen z.b. frei, einen Zeugen zur Begutachtung mitzunehmen. Das OLG Hamm hat das Recht der Eltern in diesem Zusammenhang gestärkt und entschieden, das eine Begleitperson bei der Begutachtung erlaubt ist. Die Begleitperson darf an der Begutachtung aber nicht teilnehmen und in die Begutachtung auch nicht eingreifen. Die Begleitperson darf lediglich als Zeuge bei der Begutachtung anwesend sein. Die Begleitperson kann Ihnen aber als mögliche moralische Unterstützung bei der Begutachtung durch Ilonka Fischer dienen. Sollte es zu Unstimmigkeiten bei der Begutachtung kommen und Sie sind nach der Begutachtung der Meinung, das die Sachverständige Ilonka Fischer in ihrem Gutachten einzelne Sachverhalte falsch wiedergegeben hat, dann kann Ihnen der Zeuge gegebenenfalls helfen diese Sachverhalte aufzuklären und gegen die Sachverständige auszusagen. Das gilt natürlich auch dann, wenn die Sachverständige wichtige Sachverhalte weggelassen oder frei erfunden hat. In den meisten Fällen führt das Mitführen einer Zeugin / eines Zeugen aber bereits schon dazu, das der/die Sachverständige bei der Begutachtung vorsichtiger agiert, weil er/sie sich beobachtet fühlt.

ACHTUNG Sachverständige neigen dazu, einen Zeugen trotz entsprechender rechtlicher Regelung nicht zulassen zu wollen! Auf diese Situation sollten Sie (durch ein entsprechendes Training) ebenfalls vorbereitet sein um zu lernen, wie Sie damit umgehen, wenn der/die Sachverständige den Zeugen -ohne nachvollziehbare Begründung- aus der Begutachtung raushaben will


Sollten Eltern sich auf eine Begutachtung durch die Sachverständige Ilonka Fischer vorbereiten?


Ja. Einer der größten Fehler, den Sie machen können, ist sich nicht auf eine Begutachtung vorzubereiten. Auf wichtige Termine sollte man sich immer vorbereiten. Und eine Begutachtung ist ein sehr wichtiger Termin. Immerhin geht es um Ihre Verantwortung als Eltern (bzw. als Elternteil). Bereits als Schüler lernt man, sich auf Klassenarbeiten vorzubereiten. Wer später einen Führerschein haben will, bereitet sich auf die Führerscheinprüfung vor. Obwohl Sie bei einer Führerscheinprüfung die Prüfung wiederholen dürfen, wenn Sie durchgefallen sind! Wenn Sie die Begutachtung „versaut“ haben, dann bekommen Sie nur sehr schwer eine zweite Chance, diesen Fehler wieder zu revidieren! Egal wie toll Sie in ihrem bisherigen Leben gewesen sind, wir halten es für unverantwortlich, sich auf eine Begutachtung NICHT vorzubereiten. Vielleicht sind Sie ja auf dieser Seite genau deswegen gelandet, weil Sie dabei waren sich auf die Begutachtung vorzubereiten und weil Sie in einer Suchmaschine nach Dr. Isabel Böge gesucht haben. Sie haben also erkannt, das Sie sich vorbereiten müssen. Daran bestehen auch keine Zweifel. Nur naive dumme, ganz schlaue oder oberschlaue Eltern verzichten auf eine Vorbereitung einer solch wichtigen Angelegenheit. Zur optimalen Vorbereitung der Begutachtung bieten wir Ihnen unsere professionelle Unterstützung an. Dieses ist zwar mit Kosten verbunden, jedoch erfolgt die Vorbereitung der Begutachtung auf Ihre spezielle Situation (Beweisfrage etc.).

Was mache ich, wenn das Gutachten der Sachverständigen Ilonka Fischer negativ gegen mich ausgefallen ist und ich das Sachverständigengutachten für nicht verwertbar halte?


In diesem Fall sollte Sie (bzw. Ihr Anwalt) nicht auf die Anhörung der Sachverständigen vor dem Familiengericht verzichten und die Anhörung der Sachverständigen Ilonka Fischer vor dem Familiengericht beantragen, damit diese zu Ihren Rückfragen Stellung nehmen kann und Ihnen ihr Sachverständigengutachten dann erläutern kann. Um das Gericht dann zu überzeugen, dem Sachverständigengutachten NICHT zu folgen müssen Sie aber (gegebenenfalls zusammen mit Ihrem Anwalt) SEHR GUTE Argumente und Nachweise liefern, die belegen, das das Sachverständigengutachten zu einer falschen Lösung kommt. Hierfür müssen Sie sehr viel Zeit einplanen und die Gerichtsverhandlung im Vorfeld durch viele (aussergerichtliche) Maßnahmen vorbereiten. Hierzu gehören z.b. entsprechende Coachings, Kurse, Verhaltensänderungen, Schriftsätze, Anträge beim Jugendamt und vieles mehr. Gerne unterstützen wir Sie dabei mit einer professionelle psychologischen Beratung.

Wenn ich gegen das Gutachten von Ilonka Fischer vorgehen will, brauche ich dann ein Gegengutachten?


Ein Gegengutachten und/oder eine fachkundige Stellungnahme bei einem zweifelhaften Gutachten verbessern Ihre Chancen vor dem Familiengericht. Sprechen Sie uns hierzu bei Bedarf gerne an. Das Familiengericht sollte sich mit Einwänden die sich aus einem Privatgutachten und / oder einer fachkundigen Stellungnahme ergeben auf jeden Fall beschäftigen. Sofern Sie anwaltlich vertreten sind, brauchen Sie hier einen Anwalt, der die Fehler und Einwände verstanden hat und der vor dem Familiengericht auch die Ausdauer hat, die Fehler aus dem Sachverständigengutachten vor Gericht nachhaltig aufzuzeigen und somit die Nichtverwertbarkeit des Sachverständigengutachtens zu erreichen! Viel wichtiger als eine (oder mehrere) fachkundige Stellungnahmen bei Gericht einzureichen, ist aber sich nicht nur juristisch beraten zu lassen, sondern auch psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen um bisherige Kommunikationsfehler (die aufgrund der gerichtlichen Auseinandersetzung entstanden sind) zu korrigieren und gegebenenfalls weitere Schritte (ausserhalb des Familienrichts) in die Wege zu leiten! Denn in den meisten Fällen ist auch ein mangelhaftes Gutachten (z.b. in Sorgerechtsfragen) zu verwerten, wenn der Elternteil (oder die Eltern) sich vor dem Gericht unkooperativ zu verhalten! Ein Verhaltenscoaching kann Ihnen helfen, vor dem Familiengericht ein anderes Bild über sich zu präsentieren!

Darf das Familiengericht ein mangelhaftes Gutachten verwerten?

Theoretisch Nein! Das Verfassungsgericht hat hierzu ausgeführt: Mangelhafte Gutachten rechtfertigen keinen Sorgerechtsentzug. Gerichte dürfen sich nicht auf mangelhafte Gutachten verlassen. Gerichte müssen bei Zweifeln am Gutachten darlegen, warum sie Gutachten gleichwohl für verwertbar halten. Um das Gericht also davon abzuhalten das Gutachten gleichwohl für verwertbar zu halten, obwohl es vielleicht einige Zweifel gibt, ist es notwendig, das Sie fit sind und sich dabei nicht nur auf eine fachkundige Stellungnahme verlassen. Sie müssen also die Fehler die im Gutachten aufgedeckt worden in den Griff bekommen und vor dem Familiengericht beweisen, das Sie (jetzt) ein anderer Mensch sind als wie es im Gutachten steht! Das ist ohne Hilfe von Aussen (meistens) nicht zu schaffen! Hierzu ist professionelle Hilfe von verschiedenen Seiten unverzichtbar. Diese Vorgehensweise erfordert eine hohe psychische Belastbarkeit. Ohne professionelle Unterstützung, laufen Sie Gefahr das Ihnen kleine aber unverzeihliche Fehler unterlaufen, die dann vor dem Familiengericht dazu führen können, das Sie trotz gutem Anwalt als Verlierer aus dem Verfahren rausgehen und mit dem Sie z.b. das Gutachten im Nachhinein bestätigen. Diese Hilfe ist und bleibt mit Kosten verbunden! Eltern sollten sich diesbezüglich also keine Illusionen machen und sich die Frage stellen ob sie diesen belastenden Weg -im Interesse ihrer Kinder- gehen wollen und können!


Warum ist es so schwierig, gegen ein mangelhaftes Sachverständigengutachten vorzugehen?

Wenn Sie gegen ein mangelndes Sachverständigengutachten vorgehen wollen, stehen Sie ziemlich alleine im Gericht. Auch wenn Sie z.b. ein, zwei oder mehrere fachkundige Stellungnahmen vorlegen und Sie Ihre Zweifel am Gutachten lautstark äußern, wird es Gerichte geben, die der Empfehlung des Sachverständigengutachtens folgen. Das ist auch ganz natürlich. Denn die Gegenseite, das Gericht, der Verfahrensbeistand, das Jugendamt und natürlich die Sachverständige selbst sind sich über die Verwertbarkeit des Sachverständigengutachtens im schlimmsten Fall einig und finden gemeinsam genügend Gründe, das Sachverständigengutachten auch bei Zweifeln zu verwerten. Es steht also 5:1. Rechnet man die Anwälte mit dazu, dann steht es 6:2 oder 6:1 oder 5:2.


Sie sind aufgrund dieser Gemengelage also in einer deutlich schwächeren Position. Sie müssen dann also mit Ihrem Anwalt gemeinsam die anderen 5 Parteien davon überzeugen, das Sachverständigengutachten nicht zu verwerten. Wenn es ganz dumm läuft, müssen Sie Ihren eigenen Rechtsbeistand ebenfalls noch überzeugen mit den richtigen Argumenten gegen das Sachverständigengutachten vorzugehen. Anders als bei einem Zivilgericht gilt hier nicht „im Zweifel für den Angeklagten“. Der Richter muss/will einen Beschluss fassen. Wenn Sie den Richter davon überzeugen wollen, das er das Sachverständigengutachten (das er in Auftrag gegeben hat und von dem er überzeugt ist) nicht als Grundlage für eine Entscheidung macht, dann ist das ein enormer Kraftakt und stellt eine enorme psychische Belastung dar und Sie müssen dem Richter eine Alternative bieten, die dem Wohl des Kindes besser gerecht wird. Unsere Erfahrung und unser Coaching hilft Ihnen und macht Sie fit, sich gegen ein mangelhaftes Gutachten zur Wehr zu setzen.


4 thoughts on “Ilonka Fischer

  1. Avatar
    caroline.renner@yahoo.de 01/11/2015 at 15:59

    RICHTIG-WIRKSAM IST NUR DIE MASSE UND MEDIEN.

    WANN FANGEN WIR AN. JETZT:
    ALLE DIE VOR EINER BEGUTACHTUNG STEHEN LASSEN SICH VON DEM SPRUCH DES“NICHT-MITWIRKEN-WOLLENS“ BEEINFLUSSEN UND MIT NACHTEILEN IM SORGERECHT BEDROHEN.
    Jeder der davor steht sich begutachten zu lassen möchte mich bitte anschreiben. Dann wird die Masse als Protest gegen jedes einzelne Gutachter-Vorhaben jeweils vor allen Gerichten stehen, von jedrm Einzelnen. D.h. wenden sich 1000 Leute an mich die begutachtet werden, sollten 999 Leute vor jedem Gericht der 1000 Leute in Prodest gehen. Dann kommen automatisch die Medien ins Spiel. Hier ist wichtig sich zu organisieren. Fahrgruppen zu bilden und Verlässlichkeit zu zeigen.

    caroline.renner@yahoo.de

    • Avatar
      Kairos 01/11/2015 at 18:04

      Den Medien ist bekannt, was sich bei den Familiengerichten abspielt, was Gutachter anrichten.

      Auch wenn sich 1000 Leute vor ein Amtsgericht stellen wird sich nichts ändern.
      Aber die Leute lassen sich gar nicht erst mobilisieren.
      Jeder ist nur auf seinen eigenen Vorteil aus, lässt sich die sog. Hilfe gut entlohnen.

  2. Avatar
    Kairos 19/10/2015 at 09:25

    „Rat: Gutachten dieser Person ablehnen“.

    Und was passiert dann?

    Nichts weiter, als dass ein solches Machwerk wie ein Flugblatt
    durch die „Welt“ – die da nur aus Akten besteht – geistert, den Begutachteten marginalisiert und diskreditiert, wo sich nur eine Gelegenheit dazu zu bieten scheint.

    Allein die Tatsache, dass eine Gutachterin bemüht wurde,
    signalisiert den Richtern bis in die höchsten Gerichte (so die Erfahrung), dass sie sich diesem nur anschließen müssen und die Sache ist erledigt. Eigenes Einschätzen, eigenes Nachdenken, eigenes Prüfen und Bewerten dürfen sich die
    Richter dann ersparen. Effizient arbeiten, nennen die das.
    Wozu braucht man diese Familienrichter, wenn diesen doch
    alle „richterlichen Tugenden“ fehlen?
    Also – weise, streitschlichtend, befriedend, ausgleichend sind sie nicht – jedenfalls wurde ein Richter mit solchen Eigenschaften von uns noch niemals angetroffen.

    • Avatar
      Kairos 22/10/2015 at 21:52

      Du willst eine Gegenbewegung ins Leben rufen, noch einmal etwas Neues auf die Beine stellen?

      Nutzen wir doch die bestehende Seite hier, um zu informieren.
      Nicht primär über einzelne Gutachter, sondern darüber,
      dass nichts gegen „Falschbegutachtungen“ hilft,
      außer
      sich darauf zu berufen, dass es im Familiengericht keine gesetzlich festgeschriebene zwangsweise Begutachtung gibt.

      Wir sollte tatsächlich endlich aufwachen und erkennen, was da eingefädelt werden soll:
      Über vermeintliche neue und verbindliche Standards wird die psychologische Begutachtung von Eltern im Familiengericht zum gesetzlich geregelten Standardinstrument, will heißen:
      Sie wird zum Zwang, dem man sich nicht entziehen kann.

      Bis jetzt heißt es, dass Begutachtungen im Familienrecht nicht erzwungen werden können.
      Theoretisch.
      In der Praxis aber wird schon fast immer begutachtet.
      Egal wie.
      Begutachtungen werden schon heute erzwungen, wobei dabei noch nicht einmal eine Mitwirkung des zu Begutachtenden vom Gericht gefordert wird:
      z.B. durch
      -Begutachtung nach Aktenlage
      -Begutachtung über Dritte
      -Begutachtung durch Vorführung.

      Danach kann man sich als Betroffener dann anhören:
      „Tja, Sie hätten ja mitwirken können…“

      Und obwohl man angeblich keinen Nachteil aus der Nichtbegutachtung erleiden darf, ist die Weigerung an der Begutachtung teilzunehmen schon der einzig geforderte Beleg der elterlichen Erziehungsunfähigkeit.
      Und so geht das in fast jedem Fall vor dem Familiengericht – lauter Verfahren, die man als Einzelfälle abtut.

      Erst wenn Eltern in der Masse Begutachtungen verweigern,
      erst wenn Eltern begreifen, dass sie nicht den Staat in ihr Privatleben ziehen dürfen, indem sie sich vor und von Richtern bloßstellen lassen, könnte sich etwas zum Besseren hin bewegen.

      Wem klagen wir denn, dass unsere Grundrechte einfach so einkassiert werden?
      Bei wem beschweren wir uns denn darüber, dass Standards nicht eingehalten werden?
      Beauftragen wir nicht selbst sogar Gegengutachter à la Jopt und Leitner, von denen wir glauben, diese verstünden mehr, wären die besseren Psychologen?

      Machen wir uns doch alle – egal ob Vater oder Mutter –
      bewusst, dass k e i n Dritter ein kompliziertes Familiengeflecht adäquat beurteilen kann,
      also weder ein an Arbeitsüberlastung leidender
      Richter noch ein zu kaufender Psychologe.
      Halten wir uns fern von Jugendämtern und sonstigen
      bevormundenden Institutionen, die weder Zeit noch Motivation haben, tatsächlich helfen zu wollen.

      Welche Beziehung sollte zwischen Staat und Bürger herrschen?
      Wollen wir einen absoluten Staat, der uns bis in unsere privatesten Räume kontrolliert und beurteilt?
      Warum akzeptieren wir eine Politik, die propagiert, dass Eltern unfähig sind und nur der Staat weiß, wie Erziehung geht?
      Eltern müssen nicht beweisen, dass sie erziehungsfähig sind – das Grundgesetz geht davon aus, dass sie es sind.
      Wir sollten uns endlich wieder auf unsere Position als Erzieher unserer Kinder berufen und uns nicht als Unmündige und Unfähige abstempeln lassen.

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