Doris Früh-Naumann

Dr. phil. Dipl.-Päd. Doris Früh-Naumann Sachverständige im Familienrecht in Gehrden (bei Hannover) und Umgebung

Dr. phil. Dipl.-Päd. Doris Früh-Naumann ist Sachverständige im Familienrecht in Gehrden (bei Hannover) und Umgebung und wird unter anderem von den dortigen/umliegenden Familiengerichten zur Erstellung von Sachverständigengutachten in familienrechtlichen Angelegenheiten (z.b. Sorgerechtsfragen, Umgangsverfahren) beauftragt.

Dr. phil- Doris Früh-Naumann
Diplom-Pädagogin
Brahmsweg 4
30989 Gehrden

Tel.: 05108-924296
Fax: 05108-924295
mail@naumann-praxis.de
Internet: www.naumann-praxis.de

Frau Dr. phil. Dipl. Päd. Doris Früh-Naumann als Buchautorin

Frau Dr. phil. Dipl. Päd. Doris Früh-Naumann hat als Buchautorin verschiedene Bücher (mit-) geschrieben, die wir hier ohne Anspruch auf Vollständigkeit veröffentlichen:

Frau Dr. phil. Dipl. Päd. Doris Früh-Naumann „Im Schatten der Ersten“

Frau Dr. phil. Dipl. Päd. Doris Früh-Naumann hat ein Buch mit dem Titel „Im Schatten der Ersten“ geschrieben, das als Ratgeber gelistet wird. Schaut man sich die diesbezüglichen „Ratschläge“ der selbsternannten Experten an, so sind viele Leser davon scheinbar sehr enttäuscht, weil das Buch nicht das enthält, was es verspricht.

Auf amazon heisst es beispielsweise:

Laut dem Titel: Wie Partnerschaft mit einem geschiedenen Mann gelingen kann…habe ich einen Ratgeber erwartet, der nicht nur Probleme schildert, sondern auch gute Loesungsansaetze bietet. Das einzige, was als Loesung geboten wurde, (….) Man soll sich eine eigene Welt aufbauen, entfernt vom Mann und seinen Problemenen. (….) Ich haette mir einfach mehr Loesungsvorschlaege erwartet z.B. wie man dem Partner helfen kann sich vom hin und hergerissen zu fuehlen zwischen den Kindern und der neuen Partnerin. Quelle: Amazon Bewertung vom 25.August 2012

Dieses Buch ist meiner Meinung nach alles andere als ein Ratgeber – es ist vielmehr eine Aufzählung der diveresen Probleme, (…)
Ich hatte mir allerdings gehofft, daß man Lösungansätze aufgezeigt bekommt, wie diese Probleme bewältigt werden können (wie der Untertitel des Buches auch suggeriert). Das habe ich in diesem Buch allerdings vollkommen vermisst. (Bewertung 27. Juli 2010)

Leider wird der Inhalt dem Titel (…) nicht annähernd gerecht. Dieser suggeriert nämlich einen Ratgeber, was dieses Buch bestimmt nicht ist. Vielmehr ist es eine lose Ansammlung aus Interviews mit „Zweitfrauen“.
(…)Schade um die Zeit … (Bewertung 11.März 2009)

Liest man das Inhaltsverzeichnis, denkt man – ja, genau das, was ich suche! Liest man das Buch, stellt man fest – DAS habe ich nicht gesucht! )…)Ich kann mich da einigen Vorleserinnen nur anschließen: man erhält den Eindruck, als solle man sich nicht mit einem „Altlasten“-Mann einlassen, wenn man kein Mitgefühl für die arme Exfrau aufbringt. Frauen, die dieses Buch kaufen, wollen eine Lösung oder zumindest Vorschläge, was sie in der schwierigen Situation, in der sie sich befinden, tun können – (…). Sucht man aber nach Hilfe in diesem Buch, sucht man vergeblich. Einen richtigen Ratgeber, der einem hilft, findet man scheinbar nicht. Hier kann man nur sagen: schade um das Geld! (Bewertung 24. August 2011)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Universität Hannover

Frau Dr. phil. Dipl. Päd. Doris Früh-Naumann hat Lehrtätigkeiten am Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover ausgeübt. Frau Dr. phil. Dipl. Päd. Doris Früh-Naumann teilte uns mit Schreiben vom 15.01.2015 mit, das sie die dortige Lehrtätigkeit in der Lehrerausbildung (u.a. Fachgebiete Entwicklungspsychologie, Kommunikation, Sozial- und Konfliktkompetenz) beendet hat. (Stand 15.01.2015).

Auf der Internetseite des vorgenannten Instituts wird Frau Dr. Früh-Naumann auch nicht mehr als Mitarbeiterin aufgeführt Stand August 2015)

Doris Früh-Naumann als Gutachterin äußerst umstritten

Frau Dr. phil. Dipl. Päd. Doris Früh-Naumann ist als Gutachterin äußerst umstritten. Frau Dr. phil. Dipl. Päd. Doris Früh-Naumann wird beispielsweise vom Väternotruf nicht empfohlen.

Doris Früh-Naumann keine Ausbildung als Diplom-Psychologin

Frau Dr. phil. Dipl. Päd. Doris Früh-Naumann hat unter anderem eine Ausbildung als Diplom-Pädagogin und einen Doktortitel im Fachgebiet der Geisteswissenschaften (Dr. philosophiae). Frau Dr. phil. Dipl. Päd. Doris Früh-Naumann hat an einer philosophischen Fakultät promoviert.

Gutachten von Doris Früh-Naumann vollendete Katastrophe?

Uns liegen Gutachten von Frau Dr. phil. Dipl. Päd. Doris Früh-Naumann und fachkundige Expertisen zu den Gutachten von Frau Dr. phil. Dipl. Päd. Doris Früh-Naumann vor, in denen die Gutachten von Frau Dr. phil. Dipl. Päd. Doris Früh-Naumann von angesehenen Experten (mit jahrzehntelangen Erfahrungen bzgl. Gerichtsgutachten) beispielsweise als „vollendete“ Katastrophen bezeichnet werden.

Durch eigene Scheidung vorbelastet?

An verschiedenen Stellen im Internet wird auf die Scheidung von Frau Dr. phil. Dipl. Päd. Doris Früh-Naumann hingewiesen. Inwieweit Frau Dr. phil. Dipl. Päd. Doris Früh-Naumann durch ihre eigene Scheidung möglicherweise vorbelastet ist, kann von unserer Seite weder bestätigt noch dementiert werden.

Kind weg nach Früh-Naumann-Einsatz

Uns liegen Beschwerden verschiedener Eltern/Großeltern vor, denen nach einem Einsatz von Dr. phil. Dipl. Päd. Doris Früh-Naumann das Kind weggenommen wurde und der Kontakt des Kindes zu den Eltern oder einzelnen Elternteilen erschwert wurde, obgleich es keine objektiv nachvollziehbaren Gründe für einen Sorgerechtsentzug gibt.

Früh-Naumann als Gutachterin nicht zu empfehlen

Dr. phil. Dipl. Päd. Doris Früh-Naumann wird vom Väternotruf nicht empfohlen. Dort heisst es unter anderem:

Eltern-entsorgung nach Früh-Naumann Einsatz nicht unwahrscheinlich.
Die Diplom-Pädagogin Früh-Naumann wird vom Väternotruf nicht empfohlen.
Quelle: http://www.vaeternotruf.de/amtsgericht-hannover.htm

Fragen zu Sachverständigengutachten Dr. phil. Dipl.-Päd. Doris Früh-Naumann

Das Familiengericht hat Frau Dr. phil. Dipl.-Päd. Doris Früh-Naumann mit der Erstellung eines Sachverständigengutachtens betraut? Dr. phil. Dipl.-Päd. Doris Früh-Naumann soll in Ihrer familiengerichtlichen Auseinandersetzung ein Gutachten für das Familiengericht erstellen? Und Nun fragen Sie sich, wie es jetzt weiter geht und was Sie über die Sachverständige wissen sollten, bzw. ob/wie Sie sich auf die Begutachtung vorbereiten sollten?

Welche Aufgabe hat die Sachverständige?

Die Aufgabe eines/einer Sachverständigen liegt darin, den Familienrichter bei seiner Entscheidung zu unterstützen. Die Mehrzahl der Richter verfügt nämlich „nur“ über ein Jurastudium und hat sich mit Fragen der Kindererziehung und/oder dem Kindeswohl im Studium eher weniger beschäftigt. Im Jurastudium geht es ja auch vorrangig um Jura (römisches Recht / in Dubio pro Re) und nicht um Kindererziehung. Die mangelnde Kompetenz eines Richters ist deswegen auch kein Ablehnungsgrund. (vgl. OLG Celle 10 WF 372/12 )

Juristen (z.b. Familienrichter und Anwälte) verfügen daher im Allgemeinen nicht über den notwendigen Sachverstand um über das Kindeswohl alleine entscheiden zu können und bemühen sich daher dem Sachverstand eines/einer Sachverständigen. Deswegen sind Sachverständigengutachten bei Familienrechtlichen Auseinandersetzungen daher keine Seltenheit mehr! In Deutschland werden pro Jahr 270.000 Sachverständigengutachten an Familiengerichten in Auftrag gegeben.


Welche Richtlinien gibt es zur Erstellung von Sachverständigengutachten?


Im Rahmen der Erstellung eines psychologischen Gutachtens in einem familienrechtlichen Verfahren bleibt es grundsätzlich einem Sachverständigen überlassen, auf welchem Weg und auf welchen Grundlagen er sein Gutachten erstellt. Dabei ist zu berücksichtigen, das es in der Psychologie keine generalisierenden Theorien, Methoden und standardisierte Verfahren gibt, die jedem Einzelfall vollends gerecht werden können und auch testpsychologische Untersuchungen für sich genommen niemals unanzweifelbare Ergebnisse hervorbringen, weil sich innerpsychisches Geschehen der direkten Beobachtung entzieht.


Wie Aussagekräftig sind Gutachten in familienrechtlichen Auseinandersetzungen?


75 Prozent aller Gutachten in familienrechtlichen Streitigkeiten in Deutschland sind mangelhaft. Das ist das Ergebnis einer Studie der IB-Hochschule Berlin. Trotzdem wird auf der Grundlage solcher Gutachten vielen Eltern das Sorgerecht entzogen, werden ganze Familien auseinandergerissen. Auch in Wissenschaftsdokus wurde über die mangelhafte Qualität von Gutachten wiederholt berichtet, wie z.b. in der Fernsehdokumentation „Gutachten mangelhaft“ von 3 Sat.


Müssen Eltern an der Begutachtung teilnehmen?


Nein. Es gibt keine Zwangsbegutachtung im Familienrecht. Der Bundesgerichtshof hat entschieden das eine Begutachtung im Familienrecht freiwillig ist und Eltern nicht zur Teilnahme an einer Begutachtung gezwungen werden können. Auch dürfen Eltern oder einzelnen Elternteilen keine Nachteile entstehen, wenn diese sich der Begutachtung durch eine Sachverständige im Familienrecht entziehen. Mehr dazu: Urteil Bundesgerichtshof zu Gutachten im Familienrecht BGH 68/09 (hier klicken)


Sollten Eltern die Begutachtung also verweigern?


Grundsätzlich steht es Ihnen als Elternteil frei, sich der Begutachtung zu verweigern. Dieses ist jedoch mit erheblichen Risiken verbunden und sollte vorher genauestens überlegt werden! Das Familiengericht könnte dann nämlich z.b. entscheiden, sie zur Begutachtung vorzuladen, damit die Sachverständige Dr. phil. Dipl.-Päd. Doris Früh-Naumann Sie dann vor dem Familiengericht befragen kann oder die Sachverständige Dr. phil. Dipl.-Päd. Doris Früh-Naumann kann ihr Gutachten dann anhand der vorliegenden Akten erstellen. Aus unserer Sicht ist es also nicht immer sinnvoll, sich der Begutachtung zu entziehen und hängt vom Einzelfall ab. Gegebenenfalls könnte das Gericht z.b. auch für die Dauer der Begutachtung das Sorgerecht oder Teile der elterlichen Sorge entziehen um hier an ein Gutachten zu gelangen. Bevor Sie also auf die Idee kommen, eine Begutachtung zu verweigern, sollten Sie eine entsprechende Strategie haben und sich auch über die Gefahren und Folgen einer etwaigen Begutachtungsverweigerung bewusst sein! Die Verweigerung der Begutachtung erfolgt auf eigenem Risiko! Lassen Sie sich hierzu im Vorfeld z.b. durch einen Fachanwalt für Familienrecht beraten!

Sofern Sie sich für eine Verweigerung der Begutachtung entscheiden sollten Sie hierzu auch die richtigen Gründe für Ihre Verweigerungshaltung präsentieren. Gehen Sie daher lieber kein unnötiges Risiko ein und lassen Sie sich anständig beraten und verweigern Sie die Begutachtung nicht ohne einen entsprechenden Plan!


Müssen Eltern alleine zur Begutachtung hingehen oder dürfen Eltern einen Zeugen zur Begutachtung mitnehmen?


Sie müssen nicht alleine zu der Sachverständigen Dr. phil. Dipl.-Päd. Doris Früh-Naumann hingehen um sich dann begutachten zu lassen. Es steht Ihnen z.b. frei, einen Zeugen zur Begutachtung mitzunehmen. Das OLG Hamm hat das Recht der Eltern in diesem Zusammenhang gestärkt und entschieden, das eine Begleitperson bei der Begutachtung erlaubt ist. Die Begleitperson darf an der Begutachtung aber nicht teilnehmen und in die Begutachtung auch nicht eingreifen. Die Begleitperson darf lediglich als Zeuge bei der Begutachtung anwesend sein. Die Begleitperson kann Ihnen aber als mögliche moralische Unterstützung bei der Begutachtung durch Dr. phil. Dipl.-Päd. Doris Früh-Naumann dienen. Sollte es zu Unstimmigkeiten bei der Begutachtung kommen und Sie sind nach der Begutachtung der Meinung, das die Sachverständige Dr. phil. Dipl.-Päd. Doris Früh-Naumann in ihrem Gutachten einzelne Sachverhalte falsch wiedergegeben hat, dann kann Ihnen der Zeuge gegebenenfalls helfen diese Sachverhalte aufzuklären und gegen die Sachverständige auszusagen. Das gilt natürlich auch dann, wenn die Sachverständige wichtige Sachverhalte weggelassen oder frei erfunden hat. In den meisten Fällen führt das Mitführen einer Zeugin / eines Zeugen aber bereits schon dazu, das der/die Sachverständige bei der Begutachtung vorsichtiger agiert, weil er/sie sich beobachtet fühlt.

ACHTUNG Sachverständige neigen dazu, einen Zeugen trotz entsprechender rechtlicher Regelung nicht zulassen zu wollen! Auf diese Situation sollten Sie (durch ein entsprechendes Training) ebenfalls vorbereitet sein um zu lernen, wie Sie damit umgehen, wenn der/die Sachverständige den Zeugen -ohne nachvollziehbare Begründung- aus der Begutachtung raushaben will


Sollten Eltern sich auf eine Begutachtung durch die Sachverständige Dr. phil. Dipl.-Päd. Doris Früh-Naumann vorbereiten?


Ja. Einer der größten Fehler, den Sie machen können, ist sich nicht auf eine Begutachtung vorzubereiten. Auf wichtige Termine sollte man sich immer vorbereiten. Und eine Begutachtung ist ein sehr wichtiger Termin. Immerhin geht es um Ihre Verantwortung als Eltern (bzw. als Elternteil). Bereits als Schüler lernt man, sich auf Klassenarbeiten vorzubereiten. Wer später einen Führerschein haben will, bereitet sich auf die Führerscheinprüfung vor. Obwohl Sie bei einer Führerscheinprüfung die Prüfung wiederholen dürfen, wenn Sie durchgefallen sind! Wenn Sie die Begutachtung „versaut“ haben, dann bekommen Sie nur sehr schwer eine zweite Chance, diesen Fehler wieder zu revidieren! Egal wie toll Sie in ihrem bisherigen Leben gewesen sind, wir halten es für unverantwortlich, sich auf eine Begutachtung NICHT vorzubereiten. Vielleicht sind Sie ja auf dieser Seite genau deswegen gelandet, weil Sie dabei waren sich auf die Begutachtung vorzubereiten und weil Sie in einer Suchmaschine nach Dr. Isabel Böge gesucht haben. Sie haben also erkannt, das Sie sich vorbereiten müssen. Daran bestehen auch keine Zweifel. Nur naive dumme, ganz schlaue oder oberschlaue Eltern verzichten auf eine Vorbereitung einer solch wichtigen Angelegenheit. Zur optimalen Vorbereitung der Begutachtung bieten wir Ihnen unsere professionelle Unterstützung an. Dieses ist zwar mit Kosten verbunden, jedoch erfolgt die Vorbereitung der Begutachtung auf Ihre spezielle Situation (Beweisfrage etc.).

Was mache ich, wenn das Gutachten der Sachverständigen Dr. phil. Dipl.-Päd. Doris Früh-Naumann negativ gegen mich ausgefallen ist und ich das Sachverständigengutachten für nicht verwertbar halte?


In diesem Fall sollte Sie (bzw. Ihr Anwalt) nicht auf die Anhörung der Sachverständigen vor dem Familiengericht verzichten und die Anhörung der Sachverständigen Dr. phil. Dipl.-Päd. Doris Früh-Naumann vor dem Familiengericht beantragen, damit diese zu Ihren Rückfragen Stellung nehmen kann und Ihnen ihr Sachverständigengutachten dann erläutern kann. Um das Gericht dann zu überzeugen, dem Sachverständigengutachten NICHT zu folgen müssen Sie aber (gegebenenfalls zusammen mit Ihrem Anwalt) SEHR GUTE Argumente und Nachweise liefern, die belegen, das das Sachverständigengutachten zu einer falschen Lösung kommt. Hierfür müssen Sie sehr viel Zeit einplanen und die Gerichtsverhandlung im Vorfeld durch viele (aussergerichtliche) Maßnahmen vorbereiten. Hierzu gehören z.b. entsprechende Coachings, Kurse, Verhaltensänderungen, Schriftsätze, Anträge beim Jugendamt und vieles mehr. Gerne unterstützen wir Sie dabei mit einer professionelle psychologischen Beratung.

Wenn ich gegen das Gutachten von Dr. phil. Dipl.-Päd. Doris Früh-Naumann vorgehen will, brauche ich dann ein Gegengutachten?


Ein Gegengutachten und/oder eine fachkundige Stellungnahme bei einem zweifelhaften Gutachten verbessern Ihre Chancen vor dem Familiengericht. Sprechen Sie uns hierzu bei Bedarf gerne an. Das Familiengericht sollte sich mit Einwänden die sich aus einem Privatgutachten und / oder einer fachkundigen Stellungnahme ergeben auf jeden Fall beschäftigen. Sofern Sie anwaltlich vertreten sind, brauchen Sie hier einen Anwalt, der die Fehler und Einwände verstanden hat und der vor dem Familiengericht auch die Ausdauer hat, die Fehler aus dem Sachverständigengutachten vor Gericht nachhaltig aufzuzeigen und somit die Nichtverwertbarkeit des Sachverständigengutachtens zu erreichen! Viel wichtiger als eine (oder mehrere) fachkundige Stellungnahmen bei Gericht einzureichen, ist aber sich nicht nur juristisch beraten zu lassen, sondern auch psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen um bisherige Kommunikationsfehler (die aufgrund der gerichtlichen Auseinandersetzung entstanden sind) zu korrigieren und gegebenenfalls weitere Schritte (ausserhalb des Familienrichts) in die Wege zu leiten! Denn in den meisten Fällen ist auch ein mangelhaftes Gutachten (z.b. in Sorgerechtsfragen) zu verwerten, wenn der Elternteil (oder die Eltern) sich vor dem Gericht unkooperativ zu verhalten! Ein Verhaltenscoaching kann Ihnen helfen, vor dem Familiengericht ein anderes Bild über sich zu präsentieren!

Darf das Familiengericht ein mangelhaftes Gutachten verwerten?

Theoretisch Nein! Das Verfassungsgericht hat hierzu ausgeführt: Mangelhafte Gutachten rechtfertigen keinen Sorgerechtsentzug. Gerichte dürfen sich nicht auf mangelhafte Gutachten verlassen. Gerichte müssen bei Zweifeln am Gutachten darlegen, warum sie Gutachten gleichwohl für verwertbar halten. Um das Gericht also davon abzuhalten das Gutachten gleichwohl für verwertbar zu halten, obwohl es vielleicht einige Zweifel gibt, ist es notwendig, das Sie fit sind und sich dabei nicht nur auf eine fachkundige Stellungnahme verlassen. Sie müssen also die Fehler die im Gutachten aufgedeckt worden in den Griff bekommen und vor dem Familiengericht beweisen, das Sie (jetzt) ein anderer Mensch sind als wie es im Gutachten steht! Das ist ohne Hilfe von Aussen (meistens) nicht zu schaffen! Hierzu ist professionelle Hilfe von verschiedenen Seiten unverzichtbar. Diese Vorgehensweise erfordert eine hohe psychische Belastbarkeit. Ohne professionelle Unterstützung, laufen Sie Gefahr das Ihnen kleine aber unverzeihliche Fehler unterlaufen, die dann vor dem Familiengericht dazu führen können, das Sie trotz gutem Anwalt als Verlierer aus dem Verfahren rausgehen und mit dem Sie z.b. das Gutachten im Nachhinein bestätigen. Diese Hilfe ist und bleibt mit Kosten verbunden! Eltern sollten sich diesbezüglich also keine Illusionen machen und sich die Frage stellen ob sie diesen belastenden Weg -im Interesse ihrer Kinder- gehen wollen und können!


Warum ist es so schwierig, gegen ein mangelhaftes Sachverständigengutachten vorzugehen?

Wenn Sie gegen ein mangelndes Sachverständigengutachten vorgehen wollen, stehen Sie ziemlich alleine im Gericht. Auch wenn Sie z.b. ein, zwei oder mehrere fachkundige Stellungnahmen vorlegen und Sie Ihre Zweifel am Gutachten lautstark äußern, wird es Gerichte geben, die der Empfehlung des Sachverständigengutachtens folgen. Das ist auch ganz natürlich. Denn die Gegenseite, das Gericht, der Verfahrensbeistand, das Jugendamt und natürlich die Sachverständige selbst sind sich über die Verwertbarkeit des Sachverständigengutachtens im schlimmsten Fall einig und finden gemeinsam genügend Gründe, das Sachverständigengutachten auch bei Zweifeln zu verwerten. Es steht also 5:1. Rechnet man die Anwälte mit dazu, dann steht es 6:2 oder 6:1 oder 5:2.


Sie sind aufgrund dieser Gemengelage also in einer deutlich schwächeren Position. Sie müssen dann also mit Ihrem Anwalt gemeinsam die anderen 5 Parteien davon überzeugen, das Sachverständigengutachten nicht zu verwerten. Wenn es ganz dumm läuft, müssen Sie Ihren eigenen Rechtsbeistand ebenfalls noch überzeugen mit den richtigen Argumenten gegen das Sachverständigengutachten vorzugehen. Anders als bei einem Zivilgericht gilt hier nicht „im Zweifel für den Angeklagten“. Der Richter muss/will einen Beschluss fassen. Wenn Sie den Richter davon überzeugen wollen, das er das Sachverständigengutachten (das er in Auftrag gegeben hat und von dem er überzeugt ist) nicht als Grundlage für eine Entscheidung macht, dann ist das ein enormer Kraftakt und stellt eine enorme psychische Belastung dar und Sie müssen dem Richter eine Alternative bieten, die dem Wohl des Kindes besser gerecht wird. Unsere Erfahrung und unser Coaching hilft Ihnen und macht Sie fit, sich gegen ein mangelhaftes Gutachten zur Wehr zu setzen.


11 thoughts on “Doris Früh-Naumann

  1. Der_Vater 08/05/2015 at 09:32

    In einem anhängigen familienverfahren habe ich heute erfahren das die OG Dame als gutachterin hinzugefügt wurde.

    Diese frau ist auch schon im raum hannover bekannt das sie willkürlich gutachten erstellt und kinder wegnimmt ohne erkennbaren grund. Es gibt grundsätzlich nur negatives zu berichten. Auch diverse anwälte haben sich zu der dame geäussert.

    Bevor man einen termin mit dieser dame bei gericht wahrnimmt,sollte man sich überlegen die anträge oder was auch immer vorliegt zurück zu nehmen ! vorallem wenn es um kinder geht,da fackelt diese frau nicht lange, dann hat weder vater noch mutter was von den kindern ! und das kann ich aus sicherer quelle unterstützen !

  2. Gudrun 22/02/2015 at 10:57

    Es tröstet mich ein wenig, dass Frau Früh-Naumann offenbar auch von anderen Personen als umstrittene Gutachterin angesehen wird.
    Ich habe mich von vornherein gewundert, warum das Familiengericht den Aussagen einer Pädagogin so viel Vertrauen schenkt.
    Insgesamt ist es erschreckend, ja gerade zu eine Katastrophe in meinen Augen wie wenig psychologische Kenntnis von Familienrichtern, Gutachtern aber auch Verfahrensbeiständen erwartet bzw. vorausgesetzt wird.
    Das Gutachten von Frau Früh-Naumann hat in unserem Fall dazu geführt, dass die Kinder getrennt worden sind. Dies ist nach Aussagen meiner jetzigen Anwältin extrem ungewöhnlich, weil erwiesener Massen in den seltensten Fällen förderlich für die Kinder. Meine Tochter hatte zudem mehrfach geäußert, dass sie nicht von ihrem Bruder getrennt werden möchte. Basis dieser Entscheidung waren zweimalige Anhörungen der Kinder im Rahmen von Gerichtsverhandlungen. Kein Besuch der Eltern und Kinder in den Lebensumgebung, keine Gespräche mit den Eltern. Zweimal knapp 30 minütige Gespräche mit den Kinder in der Situation vor Gericht haben der Pädagogin gereicht, um alles ganz genau zu wissen und beurteilen zu können….
    Die eigentliche Katastrophe bleiben aber für mich die Richter, die so unkritisch sind, solche Personen mit sehr fraglicher Qualifikation als Gutachter einzusetzen.
    Wie erwähnt, in Bezug auf Verfahrensbeistände ist das Elend nicht weniger gering. Rechtsanwälte die ein Zubrot brauchen und selbst ernannte Kinderexperten sind – ein Skandal. Falls die Macher dieser Seite an Namen interessiert sind, gerne nenne ich diese.
    Beide Kinder im übrigen leben nicht gut mit der Trennung voneinander. Insbesondere mein Sohn war zwischenzeitlich extrem verhaltensauffällig geworden. Ich hatte dies Frau Früh-Naumann auch geschrieben (sozusagen als Langzeitverlauf) – eine Reaktion habe ich nie erhalten.
    Die Tatsache, dass die Gutachterin selbst geschieden ist, muss aus meiner Sicht nicht unbedingt ein Handicap sein. Kritischer finde ich, dass sie sich offenbar mit dem Thema Zweitfrau identifiziert. Diesbezüglich hatte ich den Eindruck, dass sie mit internen Vorurteilen arbeitet, die auf die jeweiligen konkret involvierten Personen nicht zutreffen müssen.
    Zusammenfassend könnte ich Frau Früh-Naumann wie meiner Vorredner ebenfalls nicht als Gutachterin empfehlen. Ob es allerdings wirklich gute Gutachter gibt, wage ich nach meinen Erfahrungen zu bezweifeln. Das gesamte Familienrechtssystem in Deutschland bräuchte eine Überarbeitung und psychologisch besser ausgebildete und empathischere Professionen. Augenblicklich scheinen mir die Gerichte von den Veränderungen der Gesellschaft überrollt und nicht in der Lage adäquat damit umzugehen und der Vielfalt von Familienbildern gerecht werden zu können.
    Ich fände es im übrigen gut, ihr würdet Euch in „Eltern für ihre Kinder“ umbenennen. Dieses Voranstellen der benachteiligten Väter wird langsam zum alten Hut. Es gibt immer mehr Fälle, in denen extrem feindlich gegen Mütter und Frauen entschieden wird; jedenfalls wenn diese es gewagt haben sollten ihren Mann zu verlassen und dieser zu der nicht so seltenen Gattung „narzisstisch begabter Selbstdarsteller“ gehört. Jedes Unglück ist individuell; bedeutend ist allein, dass Familiengerichte in Deutschland immer wieder Urteile fällen, die zu einer schmerzhaften Trennung und Separierung, evtl. Entfremdung von Eltern und Kindern führen. Ich finde es eher gewagt zu behaupten, dass Väter hiervon mehr betroffen sein sollen als Mütter.
    Viel Erfolg für Eure Arbeit!

    • Väter und Mütter für Kinder 24/02/2015 at 08:38

      Liebe Gudrun,
      vielen Dank für Ihren Kommentar. Namen dürfen gerne genannt werden. Auch Kritik über die entsprechenden Personen ist erlaubt, solange sie keine Schmähkritik enthält und nicht beleidigend ist.
      Die Kritik dient den Betroffenen ja dazu, sich ein Bild über die Personen zu machen, um dann entscheiden zu können, inwieweit sie mit diesen Personen zusammenarbeiten. hierzu hat der Bundesgerichtshof ja klare Aussagen getätigt, das dieses erlaubt ist.

      Wir haben das Projekt vor ein paar Jahren unter dem Namen „vaterlos“ gestartet. Von Anfang an ging es hier um beide Elternteile. Zwischenzeitig haben wir uns schon seit langer Zeit umbenannt in „Initiative Väter und Mütter für Kinder“.

  3. Maxime 07/01/2015 at 09:51

    Auch ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit Frau Dr. Früh-Naumann gemacht.

    Erst einmal hat sie uns besucht. Wir unterhielten uns und sie tipperte alles in ihren Laptop ein. Ich konnte nicht sehen, was sie eingegeben hat. Das sie allerdings absolut keine Ahnung von ihrer Tätigkeit hat, fiel mir während der Gespräche auf, da sie nichts verstand und dann ab und ein ein „schlauen“ Kommentar abgegeben hat. Schlau deswegen, weil sie mir etwas riet, was ich schon längst getan hatte! Es ging um meine Kinder und ich möchte ja das Beste für sie.
    Das Gutachten war tatsächlich eine Katastrophe! Sie hat sich mehrmals in eigene Widersprüche verwickelt, was sehr schädlich war. So behauptete sie z.B., das ich meine jüngste Tochter nicht unterstützen und mit ihr zur Ergotherapie gegangen wäre. (War ich natürlich!) Einige Gutachtenseiten später bestätigte dies die Ergotherapeutin, das ich sehr wohl mit meiner Tochter da war. Merkwürdigerweise schrieb sie rein, das der Kinder und Jugendpsychologe mir ein Rezept für Ergotherapie ausgestellt hat, er aber angeblich nicht wüßte, ob ich da auch gewesen bin. Der Klou: Ich war ja zum einen da und zum anderen habe ich mir beim Kinder und Jugendpsychologen sogar noch ein Folgerezept ausstellen lassen! Also wußte der Kinder und Jugendpsychologe (dem ich auch die Zwischenergebnisse der ersten Ergotherapie zukommen ließ sehr wohl bescheid.

    Also: Es wird getrickst, gemutmaßt, einem das Wort im Mund verdreht. Alles so, wie man es braucht…

    Nun, nach jahrelangem Sorgerechtsstreit, welcher massiv vom Kindesvater kam, war die Situation:
    Er erzählte früher immer allen, das ich eine tolle Mama bin und alles so gut mit den Kindern mache. Auch trennten sich einige im Bekanntenkreis und er sagte damals zu mir: „Also sollten wir uns mal trennen, ist es selbstverständlich, das die Kinder bei dir bleiben!“ Für mich, so sagte ich, ist es selbstverständlich, wann immer sie wollen, das sie dich besuchen und an zwei Wochenenden sowieso.
    Doch kaum erfuhr er, das ich die Trennung (es war ca. 2 Jahre später) wollte, ging er hinterrücks zum Anwalt. Eine Woche nach seinem Auszug war der Gerichtstermin!
    Er behauptete Dinge über mich und die nicht stimmten und er beantragte das Sorgerecht und den Umzug der Kinder zu ihm.
    Das Gericht blieb erst hart und Jahre durfte ich die Kinder behalten.
    Sie waren 3x im Monat von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend bei ihm.
    Das war ihm nicht genug und den Kindern zuviel (eigene Aussagen der Kinder!)
    Er beantragte und beantragte (seine Mutter arbeitete mal im Jugendamt, aber sie ist jetzt in Rente), zog das JA mit rein, Kinderschutzbund. Irgendwann stand ich dann schlecht da.
    Gutachten folgten. Das erste Gutachten sprach für mich. Das von Frau Dr. Früh-Naumann gegen mich. Da war die Kleine weg. Sorgerecht wurde den Kindesvater alleine zugesprochen. Sie mußte gegen ihren Willen zum Vater. Die Große durfte hier bleiben, weil sie schon zu alt war und deutlich ihre Meinung gesagt hat. Hier blieb es beim geteilten Sorgerecht.
    Da war ich anscheinend keine schlechte Mutter? Alles sehr merkwürdig…

    Der Kindesvater wohnte in Garbsen, wir in Lehrte. Für die Kleine war daher das ohnehin miserable JA in Lehrte nicht mehr zuständig.
    Das sollte mein Glück sein. Aber erst später.
    Die Kleine war bei ihrem Vater. Sie versuchte mit 8 Jahren abzuhauen. Der Vater schloss sie ein. Zur Schule ging sie deswegen auch erst nicht. Meine Tochter hatte aber ihr Handy heimlich mit und rief mich stundenlang weinend an. Sie hat sich übergeben und fragte mich, über Handy, was sie machen soll.
    Irgendwann kam sie in eine Kurzzeitpflege, da sie selbst beim JA angerufen hat und sie wieder zu mir wollte und erzählt hat, was ihr Vater macht.
    Nach der Kurzzeitpflege (wo ich weitere Dramen schreiben könnte), kam dieses Kind wieder zum Vater und ging auch zur Schule.

    Ich durfte sie nicht sehen, (der Kindesvater wollte das nicht. Er wollte, das sie zu niemanden aus meiner Familie Kontakt hat, selbst nicht zu ihrer Schwester!) Selbst zu ihrer Patentante (meine Cousine), die in Aachen Kinder und Jugendpsychologin ist (ausgebildet!) durfte sie nicht sehen oder sprechen.
    Meine Eltern stellten für sich einen Antrag auf Umgang. Den bekamen sie auch.
    Sie war vormittags in der Schule und musste dann in die Pestalozzistiftung bis spät nachmittags. Der Kindesvater ist übrigens Lehrer an einer berufsbildenden Schule.

    Ich wandte mich an die Jugendhilfestation in Garbsen und hier war man zwar mir gegenüber vorsichtig, aber es wurde auch gesagt, das sie vieles nicht verstehen. Man bezog mich mit ein und redete auf den Kindesvater ein, das ich wieder Kontakt zum Kind bekomme.
    Das dauerte dann noch mal 3 Monate, ehe ich einen ersten begleiteten Kontakt mit zwei Betreuern der Pestalozzistiftung und meinem Kind in einem Einkaufszentrum haben durfte. Sie hatten Angst, das sich das Kind an mich nicht mehr erinnerte und es Kontaktschwierigkeiten geben könnte. (So ein Quatsch, das Kind wollte immer zu mir). Das stellten die Zwei von der Pestalozzistiftung aber nach 5 Minuten fest und meine Tochter und ich durften noch 2 Std zusammen bleiben.

    So lief es ein paar Mal und dann durfte sie am WE für einen Tag zu uns. Erst zwei Mal im Monat. Wieder haute die Kleine ab. Diesesmal aus der Schule. Weitere 6 Monate ca. später durfte sie dann bei uns übernachten.

    Die Kleine erzählte uns merkwürdige Dinge, weshalb meine Anwältin dieses Mal ein Gutachten über die Kleine einforderte.
    Dieses Mal war es eine Gutachterin aus Hannover. Auch keine wirklich kompetente Person. Sie meinte, es solle sogar noch weniger Kontakt zw mir und meiner Tochter geben!

    Der Kindesvater hat der Kleinen den Mund verboten, wenn sie von mir geredet hat. Er kam immer weniger mit der Kleinen klar. Sie wollte zu ihrer Schwester und mir. Er wollte das nicht, dachte sich Sachen aus, um sie (seine eigene Tochter grundlos!) in die Psychiatrie zu stecken. In der Ambulanz haute sie wieder ab und ging zu meinen Eltern. Da ließ er sie mit der Polizei und Rettungsdienst oder Feuerwehr (das wusste die Kleine nicht mehr) herausholen und sie war für eine Nacht in der Psychiatrie untergebracht. Meine Tochter bettelte ihn an, das sie da nicht bleiben will und die Ärzte fanden auch nichts. Sie versprach nicht mehr über mich zu reden. Sie durfte also raus.
    Beim nächsten Besuch bei mir erzählte sie mir das alles. Meine Anwältin hatte ich immer im Hintergrund.

    Ein paar Wochen später setzte er mir indirekt die Kleine vor die Tür. Er redete sich herum. Erst war es eine Erkältung. Sie durfte auch unter der Woche hier bleiben und ich fuhr sie jeden Morgen von Lehrte nach Garbsen zur Schule. Anschließend war ich arbeiten (Rettungsdienst/Krankentransport) und holte sie spät nachmittags aus der Pestalozzistiftung ab.
    Der Kindesvater meldete sich nur sporadisch.
    Nach drei Wochen machte die Anwältin einen guten Job und sie durfte mit Zustimmung des Kindesvaters wieder hier in Lehrte in ihre alte Schule und Klasse. Mein Kind war super glücklich, beide Kinder, die sich endlich wieder hatten. Die Kleine hat sofort wieder Anschluss gefunden.

    Meine Anwältin beantragte wieder das geteilte Sorgerecht. Da ich mich gegen das kindliche Gutachten von der Gutachterin aus Hannover gewehrt hatte und in Anbetracht des Gerichtstermins für das Sorgerecht, sollte sie eine Stellungsnahme schreiben. „Plötzlich“ war die Gutachterin aus Hannover viel sanftmütiger und plädierte dafür, das die Kleine ja auch hier bleiben könnte.

    Der Vater ließ sich zwischenzeitlich noch 1 Mal bei uns blicken und verabschiedete sich von seinen Kindern und sagte, das er keinen Kontakt mehr haben möchte. Oh man…wie krank.

    Ja, krank war er wirklich psychisch. Jedenfalls ließ er sich freiwillig wohl auf eine psychologische Kur ein.

    4 Monate später war der Gerichtstermin.

    Der nächste „Hammer“. Er wollte das geteilte Sorgerecht nicht. Er wollte gar nichts mehr mit uns zu tun haben.
    Aber das alleinige Sorgerecht gönnte er mir auch nicht.
    Somit machte sein Anwalt den Vorschlag einen Ergänzungspfleger mit rein zu nehmen.
    Der war in den letzten 4 Monaten zwei Mal bei
    uns. Der ist auch Lehrer in Rente.
    Mal sehen, wie es weitergeht.
    Der Kindesvater schreibt den Kindern. Die Große hatte 3 Jahre gar keinen Kontakt. Das wollte sie nicht, weil ihr Vater soviel gelogen hat. Komischerweise ließ man sie das so durchziehen. Nun gut, er hatte ja auch alles um die Kleine herum zu tun.
    Die Kleine will jetzt keinen Kontakt. Beide Kinder wissen aber, das sie jederzeit ihren Vater besuchen können. Die Eltern des Kindesvaters sind außen vor. Die haben Kontakt zu den Kindern.

    • Maxime 07/01/2015 at 17:41

      Ich betone aber ausdrücklich, das ich (auch wenn es schwer fiel), niemals etwas böses über den Kindesvater im Beisein der Kinder gesagt habe!

      Auch hätte ich es für die Kinder gerne gesehen, wenn der Kindesvater in Lehrte wäre wohnen geblieben und die Kinder jederzeit hätten zu ihm gekonnt. Sicher unter Gleichmäßigkeiten, wie jedes zweite Wochenende zum Vater, aber ansonsten mit Absprache, so wie sie wünschen.

      Diese ganze Sache hat niemandem geholfen. Jugendamt und die Gutachten gaben den Rest!

  4. Margarete 27/11/2014 at 12:37

    Wo ist die Qualifikation dieser Frau, um GA erstellen zu können?
    Das ist wie, als würde man eine normale Hausfrau, die Hausmannskost kochen kann, in ein 5*Hotel in die Küche stellen.
    Da können keine guten GA herauskommen.
    Das Problem in Deutschland – es gibt keine Standards für GAer. JEDER kann GA erstellen, wenn der Richter ihn dazu bestellt.
    Sogar der Hausmeister des Gerichts, wenn der Richter das meint.
    Dazu kommt, dass GAer ihren Posten behalten wollen. Ist ja lukrativ. Da macht man auch mal, was erwartet wird -sei es von Richter oder Jugendamt- auch wenn es gegen jede Logik spricht.
    Regen Sie sich also nicht über den Inhalt des GA’s auf, sondern stellen Sie die Qualifikation des GAer’s in Zweifel, wenn ein irres GA erstellt wird.

  5. Jüttner, Gerhard 1. Vorsitzender der Bürgerrechtsbewegung FRKMVG 07/08/2014 at 21:42

    Wir sind Großeltern wohnen in Hannover.
    In einem Sorgerechtsverfahren AG. Hannover hat Frau Früh-Naumann über uns die Großeltern geschrieben und negativ geurteilt, obwohl Sie mit uns keine einziges Wort gewechselt hat. Aber wir wissen ja, wie solche „Gutachter“ ticken.
    Wir werden prüfen lassen, wie wir diese Frau zur Verantwortung ziehen können.

  6. Dirk 05/08/2014 at 08:49

    Hallo,

    ich bin gerade in großen Schwierigkeiten,
    werde regelrecht erpresst von der genannten Person/Gutachterin.

    Situation:
    bin Vater Kind lebt mittlerweile bei mir,Mutter gibt Sorgerecht freiwillig an mir dem Vater ab.

    Gutachterin war bei mir bevor ich das Kind bekam und wurde dazu gedrängt das Kind in eine Pflegefamilie zu geben bzw. den Vormund schriftlich abzugeben usw…

    habe ich natürlich nicht getan,
    prompt war sie sichtlich erbost über meine Entscheidung.

    Dabei Arbeite ich mit dem Örtlichen Jugendamt mittlerweile sehr gut zusammen.

    Ich kann dies bestätigen das diese Gutachterin schlichtweg SEHR GEFÄHRLICH ist.

    falls mir jemand TIPPS geben kann freue ich mich sehr darüber
    Danke

    • vaterlos.eu 05/08/2014 at 09:20

      Hallo Dirk,

      zunächst einmal ist es gut, das du dich den Schwierigkeiten stellst.
      Es gibt Menschen die sehen in jeder Herausforderung ein Problem und es gibt Menschen für die stellt jedes Problem eine Herausforderung dar.

      Du scheinst zu letzteren Menschen zu gehören.
      Inwieweit das drängen der Gutachterin Frau Dr. Früh-Naumann tatsächlich eine Erpressung oder gegebenenfalls eine (versuchte) Nötigung darstellt, müsste gegebenenfalls durch ein Gericht überprüft werden. Sofern es einen hinreichenden Anfangsverdacht gibt, wäre zu überlegen eine Strafanzeige und gegebenenfalls einen Straftantrag gegen die mutmaßliche Täterin zu stellen.
      Selbst wenn so ein Verfahren gegebenenfalls aus Mangel an Beweisen eingestellt wird, macht es aus unserer Überzeugung Sinn das Verhalten dennoch Aktenkundig zu machen.

      Welche Tipps können wir Dir nun geben?
      1. mit dem örtlichen Jugendamt weiterhin zusammenarbeiten.
      2. Dich von der Frau Dr. Früh-Naumann nicht erpressen lassen
      3. Weiterhin für Dein Kind dasein.

      Wir gehen davon aus, das Du das aber bereits machst und insoweit können wir Dir nur raten „Weiter So“
      Sollte Dich die Situation sehr stressen, dann empfehlen wir Dir dringend, Dich mit dem Streß auseinanderzusetzen.
      Wobei es natürlich unterschiedliche Streßbewältigungsprogramme gibt.
      Dem einen hilft Humor, dem nächsten Hilft Entspannung, dem nächsten hilft Action, Sport usw. oder dem anderen hilft es vielleicht, sich auch einfach mal in einem Blog auszukotzen, wo man auf Personnen trifft, die das Empfinden nachfühlen können.
      Auch ein Gespräch mit dem Pastor / Pfarrer kann manchmal sehr hilfreich sein. Oder man setzt sich einfach mal in den Gottesdienst rein um abzuschalten.

      Eins ist jedoch auch klar:Jeder ist für seinen eigenen Stress selbst (mit) verantwortlich. Wenn die Gutachterin (oder auch die Ex oder sonst irgendjemand) versucht zu stressen, kann man sich auch einfach sagen „Hey Dein Stress ist nicht mein Stress“. Das reduziert die Belastung allgemein.

      Stell Dir selbst die Frage, was (für Dich) wichtig ist. Warscheinlich wirst Du zu der Erkenntnis kommen, das Dir wichtig ist, das es Deinem Kind gut geht und dementsprechend liegt es nahe, das es wichtig ist, das DU für Dein Kind da bist.

      Wir hoffen wir konnten Dir mit einem ersten „Rat“ weiterhelfen. Vielleicht gibt es ja noch andere Tipps von anderen Eltern

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