Deutsches Familienrecht für A320 Absturz verantwortlich?

Trieb Deutsches Familienrecht Piloten in den Suizid?

Kostet verpasste Sorgerechtsreform 148 Menschen das Leben?

Mord/Selbstmord weil der werdende Vater Angst hatte sein Kind zu verlieren?

A320 im Anflug
A320 im Anflug

Nach unbestätigten Meldungen war der Todespilot des Airbus A320 nicht nur psychisch instabil, sondern erwartete auch ein Kind. Seine Freundin war schwanger. Nach unbestätigten Meldungen wollte die Mutter des Kindes sich von dem Todespiloten „entledigen“ und diesen lediglich als „Zahlvater“ haben. Das Kind wollte sie mutmaßlich alleine großziehen. Andreas L. hatte einen jahrelangen Sorgerechtsstreit vor Augen, der ihn nach und nach in den Ruin getrieben hätte.

Das deutsche Familienrecht fordert immer mehr Todesopfer

Obgleich Andreas L. sich gerne um sein Kind gekümmert hätte, hätte die Mutter des gemeinsamen Kindes das Recht gehabt, ihm genau dieses zu verweigern. Im deutschen Familienrecht bekommt nämlich die Mutter automatisch das alleinige Sorgerecht, wenn die Eltern nicht miteinander verheiratet sind. Der Vater kann dann das gemeinsame Sorgerecht beantragen. Am Ende entscheiden dann häufig Gutachter darüber ob der Vater sich um sein Kind kümmern darf oder nicht. Häufig ziehen sich solche Prozesse überJahre hin und bis dahin ist das Kind dem Vater häufig völlig entfremdet. Für viele Väter ist diese Aussicht unerträglich.

Auch Andreas L. war kein dummer Mann (immerhin hat er eine Ausbildung zum Piloten erfolgreich absolviert, eine gewisse Intelligenz kann also vorausgesetzt werden.

Der Copilot genau wusste, welche dramatischen Folgen dieses für ihn hätte haben können.

  •  psychische Belastung, womöglich bis hin zum Burn-Out
  • Verlust der Arbeitsstelle aufgrund der permanenten Belastung

Am Ende wäre für den GermanWingsPiloten (wie für viele andere entsorgte Väter auch) ein Suizid sehr naheligend gewesen.

Wollte Andreas L. sich den jahrelangen Stress ersparen und hat er deswegen den vorzeitigen Freitod gewählt?
Unbestätigten Berichten zufolge weist ein im Haus gefundener Abschiedsbrief auf genau diesen Umstand hin.

Dadurch das Andreas L. nicht nur sich alleine umgebracht hat, sondern über 100 Menschen mit in den Tod gerissen hat, liegt die Warscheinlichkeit sehr nahe, das der Todespilot die Tat im Voraus geplant hatte.
Die Warscheinlichkeit ist sehr groß das Andreas L. mit seiner schrecklichen Tat wachrütteln wollte um auf die Ungerechtigkeit im deutschen Familienrecht aufmerksam zu machen. Ein Flugzeugabsturz mit deutschen Kindern an Bord weckt das Medieninteresse, was dem Piloten auch bereits im Vorfeld klar gewesen sein muss.

100te entsorgte Väter wählen jedes Jahr den Freitod

In den vergangenen Jahren gab es jedes Jahr hunderte Suizide von „entsorgten Vätern“. Wenn Andreas L. dieser Umstand bekannt war, das wusste er, das er ein richtiges Zeichen setzen musste. Als Pilot war es da am naheliegendsten, Unschuldige Fluggäste mit in den Tod zu reissen.

Eine Reform des deutschen Familienrechts ist lange überfällig. Wir weisen seit Jahren auf diesen Umstand hin. Eine Reform des Familienrechts hätte in den vergangenen Jahrzehnten viele Menschenleben retten können und vielleicht hätte auch der vorsätzlich herbeigeführte Flugzeugabsturz vermieden werden können-

Die hohe Zahl der entsorgten Väter ist ein Pulverfass, das nicht kontrollierbar ist.

Unser Mitgefühl gehört den Angehörigen der unschuldigen Opfer, die sterben mussten.

Nachtrag 30.03.2015:

in den Kommentaren und Leserbriefen wurde uns teilweise zuviel „Phantasie“ vorgeworfen. Mittlerweile berichten aber auch die internationalen Medien darüber, das die schwangere Freundin des Todespiloten ihren Freund einen Tag vor dem Unglück verlassen haben soll. Nun kann sich doch jeder mal die Frage stellen, was psychisch belastender ist, eine mögliche Krankheit oder aber die Gewissheit, das man „Papa“ wird, aber dann sein Kind nicht sehen darf, weil man schon vor der Geburt entsorgt wurden ist. (Weitere Infos z.b. beim englischen Mirror )

Das Verhalten des Piloten ist natürlich nicht zu rechtfertigen, wie keine Gewalttat zu rechtfertigen ist. Aber in der Vergangenheit mussten wir leider immer wieder von Fällen berichten in denen Betroffene sich nicht anders zu helfen wussten als durch Mord/Selbstmord der Tragödie ein Ende zu setzen.

Unser Mitgefühl gehört weiterhin den Angehörigen.

52 thoughts on “Deutsches Familienrecht für A320 Absturz verantwortlich?

  1. Bettina Landmesser 05/12/2016 at 09:23

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    die Sie diesen Artikel hier schreiben und veröffentlichen, sind vor allem eines: betriebsblind! Jeder normale Mensch, der diesen Artikel liest, findet sofort den „Fehler“ Ein Mann, der ein ganzes Flugzeug mit über 100 Menschen zum Absturz bringt, ist ein schwerst gestörter Psychopath. Sich umbringen ist die eine Sache, andere Menschen ermorden, ist eine andere Sache. Und ein Mann, der in der Lage ist, eine große Menge Menschen zu töten, ist ein Mann, der tunlichst niemals sein Kind im Arm halten sollte. Denn die Tat ist Ausdruck der Persönlichkeit dieses Menschen. Sie können davon ausgehen: ein Mord kommt selten allein. Er hat sich vorher sicher schon auffällig verhalten und geäußert, so dass die Mutter seines Kindes die Schwangerschaft in Angst und Schrecken verbracht hat und mit guten Gründen einem Umgang des Vaters mit dem Kind sicher kritisch gegenüberstand. . Auch das Kind wäre gefährdet gewesen. Hätte der Mann das Flugzeug am Ende doch nicht zum Absturz gebracht, hätten wir vielleicht heute die Nachricht in der Zeitung “ erweiterter Suizid“. Der Täter hätte dann vermutlich sein Kind umgebracht, wenn er gekonnt hätte. So hat der Flugzeugmord vermutlich zumindest zwei Menschen genutzt: seinem Kind, das leben bleiben durfte und der Mutter des Kindes, die jetzt ruhig schlafen kann.

  2. Nordlicht 03/12/2016 at 08:18

    Warum zoffen hier alle ja der Staadt die ach so tollen Ämter Gerichte die nicht des Kindes wohl entscheiden sondern alles runter spielen
    Sämtliche Menschenrechte aus helben selbst die Grundrechte aushelben wir sind doch die Sklaven der neu Zeit ich selber bin auch Vater und muß meinen 18monate alten Sohn jede Woche leiden sehen wie er Gesundheit liche schäden davon trägt und kontinuierlich krank ist ich sage hier jetzt mal hier wird mit Mafia Methoden seitens der Ämter Behörden egal ob Frau oder Mann, unsere Rechte aller werden missachtet es geht nur um das Geld und den Eltern schaden zu zu fügen
    Es wird jetzt mal Zeit das auf die Straße geht gegen die Behörden und Intuitionen wie awo etc. Pp Hand in Hand gegen der willkür

  3. Silke Burmeister 01/04/2015 at 11:51

    Leichenfledderei ist das was Ihr hier tut! Hört mal auf zu spekulieren und haltet Euch an die Fakten! Es ist immer noch nicht bewiesen, dass der Copilot dafür verantwortlich ist, denn die Ermittler können auch jetzt noch technisches Versagen nicht ausschließen!

    • Väter und Mütter für Kinder 01/04/2015 at 19:22

      Bitte den Artikel sorgfältig lesen! Fakt ist, das es zahlreiche Medien gab, die auf diesen Umstand hingewiesen haben. Insoweit kann nicht ausgeschlossen werden, das mal wieder ein Vater durchgedreht ist, weil er entsorgt werden kann. Das ist keinesfalls eine Rechtfertigung für diese Tat. Leider passiert es nahezu täglich, das irgendwo einer durchdreht (wegen Trennung, Sorgerechtsentzug) und dabei Menschen ums Leben kommen. So traurig dieses Thema auch ist, aber wir können die Augen vor den vielen unschuldigen Toten nicht einfach verschliessen.

  4. Gaby Müller 31/03/2015 at 14:47

    Ich wundere mich gerade, wieso hier einzelne Kommentare, die sich nicht einfach „Trittbrettfahrermäßig“ irgendwelchen spekulativen Äußerungen anschließen, nicht veröffentlicht bzw freigeschaltet werden. Passt das evt. nicht in das Konzept des Betreibers dieses Blockes? Weiterhin wundere ich mich darüber, dass hier über eine mögliche Ursache spekuliert wird, angeblich soll dies auch belegt sein, hier die Belege aber nicht aufgeführt werden. Bitte belegt doch Spekulationen und Vermutungen mit „links“ auf entsprechende Seiten. Propaganda hatten und haben wir in Deutschland wahrlich genug. Daraus sollten wir gelernt haben……

    • Väter und Mütter für Kinder 01/04/2015 at 19:25

      Wir wundern uns darüber, das Sie über die „Gründe“ spekulieren weswegen einzelne Beiträge nicht sofort freigeschaltet werden und uns gleichzeitig dieses Vorwerfen. Es gibt manchmal halt Gründe warum Beiträge nicht sofort freigeschaltet werden. Ihre Unterstellungen sind absurd und völlig aus der Luft gegriffen. Bitte belegen Sie Ihre Spekulationen und Vermutungen doch mit entsprechenden links auf entsprechenden Seiten (so wie wir es im Artikel auch getan haben. Propaganda hatten und haben wir in Deutschland wahrlich genug! Daraus sollten wir doch inzwischen gelernt haben.

  5. Dr. H. Doepner 30/03/2015 at 17:38

    Sehr verehrte Mitstreiter,

    das Deutsche Familienrecht – oder besser gesagt dessen Umsetzung durch desinteressierte, rechtsbeugende Richter, vermeintliche Sachverständige, die doch nur Scharlatanerie unter dem Deckmantel der Wissenschaft betreiben, unfähige Jugendämter und teils sehr obskure Verfahrensbeistände – führt sicherlich zu einer Unzahl an Depressionen, an Suiziden, an Verzweifelung bei Eltern und Kindern und zu unerträglichen Belastungen. In der Palliativmedizin würde man dies „Total Pain“ nennen.

    Nebenher auch noch zu finanziellem Kollaps der Betroffenen.

    Nichts desto trotz schadet es dem seriösen Anliegen, auf ein komplett untaugliches System des Familienrechts hinzuweisen, wenn über Zusammenhänge spekuliert wird, die höchst vage sind.
    Hätte der Co-Pilot Betrug, Entrechtung, Entwürdigung und Rechtsbeugung bei Familiengericht bereits erlebt wäre das zu bedenken. Die Tatsache, dass es möglicherweise bevorstand rechtfertigt allerdings keine Spekulationen darüber. Solcherlei Theorien schaden der Sache und sind aus meiner Sicht höchst kontraproduktiv.
    Wirre Theorien, vage Vermutungen, üble Nachrede … dieses Geschäftsmodell sollten wir nicht von den „Familiengerichtlichen Sachverständigen“ , Richtern und Jugendämtern übernehmen.

    MfG
    Dr. Hans Doepner, Facharzt für Innere Medizin

    • Väter und Mütter für Kinder 01/04/2015 at 19:28

      Natürlich! Einfach Amok laufen und gleich 150 Menschen in den Tot reissen ist keine Rechtfertigung für das Leid, das manche Eltern ertragen müssen. Wir sollten aber zu Kenntnis nehmen das es leider regelmässig Menschen gibt, die durchdrehen und daran sollten wir arbeiten! Es gibt deutlich bessere Alternativen mit solch einer schwerwiegenden Situation umzugehen. Leider gibt es sogenannte “Vätervereine” in denen sich z.b. die Väter gegenseitig nur beselbstmitleiden und dabei einen Hass auf Mütter (oder auf die Gesellschaft) entwickeln. Da wirken z.b. wir mit unserer Beratung entgegen. Wer Unrecht mit Unrecht bekämpft, hat damit noch lange nicht Recht

  6. Antje 30/03/2015 at 16:22

    Ich finde es respektlos und unwürdig, dass der Tod dieser 150 Menschen hier ausgeschlachtet und missbraucht wird. Es gibt keine Rechtfertigung für Mord. Wenn die Untersuchungen abgeschloßen sind und es tatsächlich feststeht, dass der Co-Pilot 149 Menschen in den Tod stürtze, dann ist er ein Amokläufer…. Es gibt keine Rechtfertigung Menschenleben auszulöschen. Wer gibt jemanden das Recht über Leben und Tod zu entscheiden.??? Ich schäme mich für die jenigen, die den Tod diese unschuldigen Menschen hier in den Dreck ziehen. Habt Ihr mal überlegt wie die Eltern, Kindern und Freunde der Opfer sich fühlen müssen, wenn sie so einen schwachsinn hier lesen?
    Bitte habt Pietät mit den Opfern und Angehörigen und nutzt diese schlechte Tragödie um auf die schlechte Familienpolitik aufmerksam zu machen.
    Es gibt keine Rechtfertigung für so eine Tat, wenn es denn bestätigt wird, dass A.L. einen Mörder sein sollte!
    Wie würdet ihr Euch fühlen, wenn ihr Euren Kind in dem Flugzeugabsturz verloren hättet? Denk mal darüber nach… das liest sich hier z. T. schlimmer als jedes Boulevardblatt…
    Die Fakten zählen und nicht Spekulationen!!!

    Unrecht mit Unrecht zu bekämpfen ergibt kein Recht!!

    Gott möge mit Euch sein und alle Angehörigen und Freunde der Verstorbenen Trost spenden. Gott möge die Eltern des Co-Piloten Kraft geben die Verlust zu verkraften und Ihnen helfen mit dem unglücklichen Medienrummel klar zu kommen.

    Ich stelle hier zunehmend fest, dass die Deutschen Familiengerichte die meine bisherigen Erfahrungen nach unqualifiziert und schlecht arbeiten, für alles verantwortlich gemacht werden: IS- Attentat, Flugzeugabstürtze…. ich glaube das geht leider doch etwas zu weit….

    Bitte wenn die Richter und die involvierten (Jugendamt, Verfahrensbeistände, Umgangspfleger, Sachverständige Gutachter) Mist bauen, dann wehrt Euch dagegen. Auch wenn oft gesagt wird, es bringt nichts… sollte ihr den Glauben an den Rechtstaat nicht verlieren und weiter kämpfen. Man kann in Beschwerdegehen, Befangenheitsanträge stellen gegen die Richter, Dienstaufsichtsbeschwerden bei Fehlverhalten stellen usw. Bei Falschaussagen der Gutachter und Beleidigungen bzw. Verleumdungen Strafanträge stellen. Wir leben in eine Demokratie und müssen die Rechtsmittel ausschöpfen… Wir sollten lieber Petitionen einreichen um auf die Missstände aufmerksam zu machen…. Demonstrieren usw. aber alles ohne Gewalt.
    Wir behaupten wir sind gute Menschen, dann lasst uns nicht auf den Niveau deren herunter, die sich nicht gut verhalten.

    wir müssen für unsere Kinder kämpfen, das Jugendamt oder die Richter werden es nicht tun…

    • Väter und Mütter für Kinder 01/04/2015 at 19:36

      Leider sterben jedes Jahr mehr wie 149 Menschen wegen solcher Tragödien. Es ist gesellschaftstypisch, das erst bei einem Flugzeugabsturz eine Diskussion entbrannt ist. Leider gibt es jeden Tag durchgeknallte Väter, die es nicht verkraften, das ihnen die Kinder weggenommen werden.
      Zur seriösen Berichterstattung gehört es dazu, das mit aufzunehmen, wobei Mord, Amoklauf weder zu entschuldigen noch zu rechtfertigen ist.

      In unserer Beratung haben wir viele dieser verzweifelten Väter. Glücklicherweise konnten wir einigen Vätern helfen anders die Welt zu sehen und dann von ähnlichen Gedanken abzulassen. Es gibt tausende Väter in Deutschland, die verzweifelt sind und die nicht ausschliessen durchzudrehen. Da draussen laufen zu viele tickende Zeitbomben rum.

      Das müssen wir (ohne Bewertung) zumindest erstmal zur Kenntnis nehmen.

  7. stern2111 30/03/2015 at 14:38

    Wie krass ist es, dass man gerade DIESEN CO-PILOT / als Mittel /Held für die Stärkung der Väterrechte benutzt ???

    • Väter und Mütter für Kinder 01/04/2015 at 19:32

      Held? Ist ein mutmaßlicher Mörder ein Held? Wie kann man nur solch einen Schwachsinn schreiben?

  8. Väter und Mütter für Kinder 30/03/2015 at 12:50

    Wir weisen seit Jahren auf diese Umstände hin. Natürlich ist ein Selbstmord, Amoklauf oder ähnliches nicht zu rechtfertigen… Aber leider gibt es manche Leute, die es anders sehen und dann auch nichts mehr zu verlieren haben.

  9. Emily W. 30/03/2015 at 11:19

    Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass das Mit-Sorgerecht für Väter gut überlegt werden muss. Schon bei den den kleinsten zu erwartenden Schwierigkeiten stürzt sich ein werdender Vater in den Tod und reißt 149 Unschuldige mit.

    • Väter und Mütter für Kinder 30/03/2015 at 12:20

      verwechseln Sie hier nicht Ursache und Wirkung?

    • Ulrike Köllner 01/04/2015 at 16:57

      Ja genau!
      Was für ein bodenloser Unsinn.

  10. Gudrun 30/03/2015 at 08:06

    Liebe Eva, stimme dir voll zu! Danke für diesen klugen, engagierten Kommentar

  11. Gudrub 30/03/2015 at 08:05

    Also, das befremdet mich nun wirklich. Selbst wenn es so sein sollte, dass die von L. schwangere Freundin diesen wenige Tage vor der Katastrophe verlassen hat, so kann dies doch keine Rechtfertigung für dessen grausames Tat sein?
    Wie ist denn ein Mann, ein Mensch aufgestellt, der durch eine Trennung so kränkbar ist, dass er es für gerechtfertigt hält, 149 andere Menschen mit in den Tod zu nehmen? Da möchte ich spekulieren, dass seine Freundin gute Gründe hatte, ihn zu verlassen.
    Wie die Schwangerschaft selbst, sind sämtliche Überlegungen zum Verhalten der Kindesmutter reine Spekulation. Ich finde es abenteuerlich, in welcher Art und Weise diese hier ausgewalzt werden, als seien sie bereits eingetreten gewesen.
    Eines steht mal fest: jeder Mensch hat das Recht einen anderen zu verlassen. Auch wenn es gemeinsame Kinder gibt. Manchmal kann ein solcher Schritt sogar wesentlich gesünder sein, als ein Verharren in bestehenden unbefriedigenden oder gar bedrohlichen Strukutren.
    Weder L. s ehemalige Freundin, noch das zugegeben sehr unbefriedigenden (aber auch für Frauen und Mütter!!) deutschen Familienrecht und vor allem das vielfach sehr unprofessionelle Verhalten der juristischen Personen tragen Schuld an dieser menschlichen Katastrophe. Die Verantwortung liegt allein bei demjenigen, der den Hebel auf Sinkflug gestellt hat. Und das diese Entscheidung auf dem Boden einer psychisch gesunden Persönlichkeit gefallen ist, die einen hervorragenden, ausgegelichenen Kindsvater dargestellt hätte, der allein durch eine böse, Kindesentziehende Frau zum Todesengel wird, wage ich sehr zu bezweifeln.

    • Väter und Mütter für Kinder 30/03/2015 at 12:30

      natürlich ist das keine „Rechtfertigung“ und das Verhalten des Todespiloten ist durch nichts zu entschuldigen. In dem Artikel geht es nur um die „objektive“ Ursachenforschung.

      • Kairos 30/03/2015 at 17:27

        Objektive Ursachenforschung!

        Sie unterstellen, dass durch eine Trennung auf Paarebene
        automatisch ein „Vater“ entsorgt wird. Woher wissen Sie das?
        Der vermeintlich werdende Vater hat sich selbst endgültig entsorgt und seinem ungeborenen Kind den Vater genommen. So möchte sich niemand einen Vater vorstellen.

        Hier ist noch nicht einmal ein Kind geboren worden, schon hat der Vater – gemäß Ihrer „objektiven Ursachenforschung“ – unsägliche Verlustschmerzen, die sogar all seine anderen Probleme, seien sie physischer oder auch psychischer Natur, dominieren, weil er ja vermeintlich sein (noch nicht mal geborenes )Kind nie sehen würde und nur der Zahlvater sein sollte.
        Diese unsäglichen – noch nicht eingetretenen – Verlustschmerzen führen also bei vielen Männern unweigerlich und nicht abwendbar zur Katastrophe , weil das Familienrecht, das noch nicht einmal zur Anwendung kam, so miserabel ist ?

        Ach ja, wer hat das noch wo berichtet, dass die Exfreundin ihrem Exfreund nach der Geburt den Umgang verwehren wollte, dass sie ihm sein Vatersein nehmen und ihn finanziell schröpfen wollte..?
        Ich finde das nirgends.
        Bitte seien Sie doch so freundlich und nennen eine veritable Quelle.

        • Hanna 01/04/2015 at 11:39

          Ich find das ja lobenswert, dass Sie sich mit diesen Irren hier ernsthaft auseinandersetzen. Mir wäre die Zeit dafür zu schade….

        • Väter und Mütter für Kinder 01/04/2015 at 19:30

          Wir haben darüber keine Informationen! Wir haben nicht über etwaiges Fehlverhalten der Exfreundin berichtet! Ich finde das nirgends.

  12. Hannah
    Hannah 30/03/2015 at 07:03

    Hallo C.C., ich weiß, es ist kein Trost, aber es geht Mütter, denen geht es umgekehrt genau so. Gruß, Hannah

    • jenny 30/03/2015 at 08:56

      Da hast Du vollkommen recht. Ich Kämpfe als Mutter schon fast 5 Jahre um mein Sohn der bei seinem Papa lebt.
      Und keiner weder Jugendamt noch das Gericht helfen mir.

      • Väter und Mütter für Kinder 30/03/2015 at 12:24

        Danke für den Hinweis! Denn nicht nur Väter sind betroffen sondern eben auch Mütter! Schade das es häufig ein Gegeneinander gibt! Durch das Gegeneinander verdienen nur die Professionen. Wir Eltern müssen endlich lernen zusammenzuhalten und nicht immer nur diesen dummen Kampf Papa gegen Mama führen.

    • Kairos 30/03/2015 at 11:55

      Ja, tatsächlich, es gibt viele Mütter, denen die Erziehungsfähigkeit sogar dann abgesprochen wird, wenn sie z.B. über 14 Jahre diese beanstandungsfrei dokumentiert haben.

      Von wem wird die Erziehungsfähigkeit abgesprochen?
      Von sog. Sachverständigen, die dem Familienrichter ermöglichen sollen, psychologische Sachverhalte in juristische umzusetzen.
      Wie ist das möglich?
      Der Richter versteht nichts von Familien, nichts von Psychologie,
      überhaupt – er ist sehr weit weg vom „normalen“ Leben.
      Es sieht so aus, als gäbe es – juristisch gesehen – für ihn und die Politik die Familie schon gar nicht mehr, die ehemals als aus Vater und Mutter und Kindern bestehend angesehen wurde, heute sich jedoch anders darstellt.

      Unter „Kindeswohl“ stellt sich ein Richter etwas vor, was er genau nicht definieren kann. Da greift er zu Parolen und Formeln, um seine Beschlüsse zu begründen. Am besten geht das, indem man die Erziehungsfähigkeit der Eltern abspricht.
      Bei Müttern wird gesagt, dass sie keine „richtigen“ Mütter und erziehungsunfähig seien. Die Väter werden zumeist als dominant, überregulierend, gewalttätig und vernachlässigend dargestellt. Es kommt nur darauf an, welcher Partei der Familienrichter zugeneigt ist, zumeist ist es die beantragende, welchen politischen Ideen er folgt, mit wem er verbandelt ist. Schwer vorstellbar dabei, dass ein Richter, der im Jugendhilfeausschuss neben dem „freien“ Träger der Jugendhilfe und dem Jugendamt sitzt, „neutral“ sein kann.
      Vor allem gibt es keine Kontrolle von Jugendämtern. Das ist
      seltsam in einer Demokratie.
      Und wie steht es mit der Gerichts“kontrolle“?
      Das Beschwerdegericht winkt zumeist den Beschluss des Familienrichters durch. Nach Ausschöpfung des Rechtswegs
      ist – theoretisch – noch die Verfassungsbeschwerde möglich.
      Die werden aber nur in ca. 7 % der Fällen angenommen…

      Der Familienrichter versteht nichts von Psychologie.
      Daher sucht er sich einen Sachverständigen, der ihm die „Sache“ erklärt. Seltsam ist dabei, dass jemand, der nichts von Psychologie versteht, dann aber die Sachverständigengutachten versteht und diese in die „gerichtliche Überzeugung“ übernimmt.
      Da ist ein Fehler im System.

      Wenn wir nun vom psychisch kranken Piloten schwadronieren, dann verhalten wir uns wie die Sachverständigen oder Familienrichter, die meinen,
      psychisch tatsächlich, nachweislich kranke Menschen, seien
      nicht in der Lage, Vater oder Mutter zu sein. Wir rufen nach Gutachtern, nach den Psychologen…
      Psychisch krank zu sein, bedeutet aber nicht automatisch, nicht erziehungsfähig oder nicht beziehungsfähig zu sein. Es gibt viele Arten der psychischen Erkrankungen,
      mit denen der Erkrankte trotzdem seiner Familie vorstehen kann.
      Der Pilot „machte“ auch sein Leben sehr lange. Dann soll
      ihn die Trennung von seiner Freundin „plötzlich“ aus der Bahn geworfen haben?
      In dessen Leben ist der Lebensüberdruss bis zu diesem Ausgang langsam gewachsen, da niemand genauer hinsah, nicht erkannte, dass der Mann Hilfe brauchte.
      Wenn es denn tatsächlich der Pilot selbst war, nicht noch andere Gründe, ursächlich für diese Tragödie waren. Wir werden es niemals genau wissen, was passierte und was Grund dafür war.
      Spekulieren hilft nicht weiter, auch keine Behauptungen und Zuschreibungen.
      Fazit:
      Als Frau sollte man keine Kinder mehr unter diesen Bedingungen gebären. Denn „Kindeswohl“ hängt auch daran,
      wie es den Eltern ergeht. Die werden in Deutschland aber als die Überflüssigen angesehen. Der Staat wird künftig alle Kinder erziehen – ohne Elternmitwirkung. Das fängt schon im Kindergarten an.
      Ich finde, das Familiengericht ist ein zerstörerisches Element in unserer Gesellschaft. Es missversteht seine Aufgabe und handelt zumeist ohne gute Absicht, beruft sich aber dabei auf die Gesetze.
      Vielleicht sollten die Gesetze geändert bzw. auch dem Richter so erklärt werden, dass er nicht lediglich zerstörerisch wirkt,
      wie das einer oder mehreren Parteien gegenüber stets der Fall ist.

  13. stern2111 29/03/2015 at 21:54

    Ganz im Gegenteil.
    Wenn das stimmt und der Pilot tatsächlich 149 unschuldige Menschen mit sich in den Tod gerissen hat, dann wäre er doch der beste Bespiel, dass es Väter gibts, bei dennen Grunde gibts, dass sie nie das Sorgerecht bekommen dürfen. Denn nichts aber wirklich nichts gerechtfertig solches Masaker!

    • Hannah
      Hannah 30/03/2015 at 09:10

      Also ich stimme Stern zum größten Teil zu. Das Verlassen werden kommt als Auslöser in Betracht, aber nicht als Ursache. Es gehören jahrelange psychische Störungen dazu, bevor so etwas passiert. Und wenn ich mir vorstelle: Ich werde Mutter, soll bald ein Baby versorgen, Geld verdienen und einen depressiven Freund versorgen, dann würde ich ihn auch verlassen, weil das einfach meine Kräfte übersteigen würde. Es wäre auch für mich ein Grund, ihm das Sorgerecht zu verweigern, aber nur so lange, er sich nicht therapieren lässt. Es gibt ja Möglichkeiten der Therapie und wenn er wieder gesund ist, dann kann er das gemeinsame Sorgerecht beantragen. Das gleiche muss natürlich auch umgekehrt gelten.

      • Väter und Mütter für Kinder 30/03/2015 at 12:22

        der Pilot war ja in ärztlicher Behandlung, war also nicht irgendein unverbesserlicher Psychopath. Er hat ja sogar die psychologische Untersuchung bestanden usw… Warum nimmt man Eltern (egal ob Papa oder Mama) das Sorgerecht weg? In Ausnahmefällen kann ein Sorgerechtsentzug sicher angebracht sein. Aber mehr als 2 Millionen Eltern(bzw. Elternteilen) wurde das Sorgerecht oder Teile davon entzogen…. Sprechen wir da noch von Ausnahmen?

    • Väter und Mütter für Kinder 30/03/2015 at 12:48

      Ursache? Wirkung?

      Natürlich ist das Verhalten nicht zu rechtfertigen, aber Wäre ein Vater oder eine Mutter, die man nicht in die Ecke gedrängt hat zu solch einer Aktion überhaupt fähig? Sind nicht gerade die Väter (und Mütter) tickende Zeitbomben, die nichts mehr zu verlieren haben?

      • Hannah
        Hannah 30/03/2015 at 20:54

        Trotzdem dürfen sie nicht die Verantwortung für das eigene Verhalten anderen in die Schuhe schieben. Es gehören immer zwei dazu: Einer, der in die Ecke drängt, der andere, der sich drängen lässt. Ich persönlich möchte kein Opfer mehr sein und mir Gleichgesinnte suchen, die das auch nicht mehr sein wollen. Und dazu gehört: Verantwortung übernehmen, für sich und für die Kinder!

        • Väter und Mütter für Kinder 01/04/2015 at 19:28

          Natürlich! Einfach Amok laufen und gleich 150 Menschen in den Tot reissen ist keine Rechtfertigung für das Leid, das manche Eltern ertragen müssen. Wir sollten aber zu Kenntnis nehmen das es leider regelmässig Menschen gibt, die durchdrehen und daran sollten wir arbeiten! Es gibt deutlich bessere Alternativen mit solch einer schwerwiegenden Situation umzugehen. Leider gibt es sogenannte „Vätervereine“ in denen sich z.b. die Väter gegenseitig nur beselbstmitleiden und dabei einen Hass auf Mütter (oder auf die Gesellschaft) entwickeln. Da wirken z.b. wir mit unserer Beratung entgegen. Wer Unrecht mit Unrecht bekämpft, hat damit noch lange nicht Recht

  14. Martin Hommes 29/03/2015 at 21:39

    Der Satz, “ Es bricht keine Welt zusammen „, kann auch nur von einer Frau kommen. So wie die meisten Frauen sich der Männer „entledigen“, bricht für die meisten Männer, und auch Kinder sehr wohl eine Welt zusammen.

    • Jörg 30/03/2015 at 08:38

      Seh ich auch so – dahinter steckt die Aussage „mein Kind hatte keinen Vater und es hat ihm nicht geschadet“ und „Ein Kind gehört zur Mutter“. Aber nimm einer Mutter ihr Kind weg, dann kannst du sehen, wie eine Welt zusammenbricht!
      Dass ich 5 Anträge ans familiengericht wegen Umgang gestellt habe, wurde mit ähnlichem Wortlaut („versuch dich zu beruhigen“) kommentiert.
      Es ist schon eine besondere Erfahrung, für das, was einem im Leben wirklich wichtig ist, lächerlich gemacht zu werden. Wie ich reagiert hätte, wenn ich neben dem Spott und der Geringschätzung auch noch „begleiteten“ oder gar keinen Umgang ertragen hätte müssen, kann ich nicht sagen. Ob ich dann noch „normal“ geblieben wäre, kann ich nicht sagen.
      im Arikel steht auch nichts von Heldenverehrung oder Solidarisierung, sondern, dass „die Tat durch nichts zu rechtfertigen ist“. Das Motiv zu ergründen, ist erlaubt.

      • Ulrike Köllner 01/04/2015 at 17:00

        Ich kenne keinen Fall einer Mutter, die 150 Menschen umgebracht hat, weil man ihr ihr Kind weggenommen hat

  15. fragwürdig 29/03/2015 at 21:31

    Ich habe in den letzten Tagen, Stunden täglich mehrfach die Berichte über den Absturz gehört, gelesen und geguckt. In keiner dieser Berichte kommt vor, dass der Pilot werdender Vater wird etc. Woher stammen diese Infos???????????????????????????

    • Väter und Mütter für Kinder 30/03/2015 at 07:38

      es gibt verschiedene Quellen, die darüber berichteten und aus denen ganz klar hervorgeht, das die schwangere Freundin den Piloten wenige Tag vor dem Unglück verlassen hat.

    • Väter und Mütter für Kinder 30/03/2015 at 12:48

      angefangen beim Mirror aber auch bei anderen Medien, wie z.b. Focus, Deutschlandfunk etc….

  16. Kairos 29/03/2015 at 21:19

    Journalismus lebt von ordentlicher Recherche.
    In diesem „Artikel“ ist jedoch nichts recherchiert, man verbreitet Halbwahrheiten, Gerüchte, Spekulationen und Verleumdungen.
    Durch die Reform des Sorgerechts können auch nicht eheliche Väter das Sorgerecht gegen den Willen der Mutter erhalten.
    Sie brauchen sich nur an das Familiengericht zu wenden, das in einem einfachen Verfahren prüft, ob das gemeinsame Sorgerecht dem Kindswohl nicht widerspricht.
    Dies wird in den meisten Fällen der Fall sein, so dass der Vater das gemeinsame Sorgerecht auch erhält.
    Die heutige Rechtsprechung ist bereits „pro Vater“ ausgelegt, um die frühere angebliche und automatische „Väterdiskriminierung“völlig auszuschließen.
    Dafür wird das Elternrecht insgesamt und damit die Institution Familie geopfert.
    Dies ist den Vätern, die hier so laut lamentieren und sogar noch unbewiesene „Wahnsinnstaten“ – die Ermittlungen zum Absturz sind noch längst nicht abgeschlossen – mit ihrem angeblich so schlechten Status vor den Familiengerichten erklären wollen, offensichtlich noch nicht aufgegangen.

    • Väter und Mütter für Kinder 30/03/2015 at 12:52

      Ihr Kommentar lebt von Halbwahrheiten, Gerüchten, Spekulationen und Verleumdungen.

      Richtig ist das ein Vater das Sorgerecht beantragen kann. Aber er muss eben einen Antrag stellen. Wenn er Pech hat, hat er nen jahrelangen Prozess (es wird geprüft) bevor er überhaupt jemals Verantwortung übernehmen kann.

      Garantiert haben wir keine „pro Väter“ Rechtssprechung. Vielleicht beschäftigen Sie sich mal mit der aktuellen Sachlage bevor Sie einen Kommentar abgeben

      • Kairos 30/03/2015 at 17:03

        Nein, Sie sind im Unrecht.

        Sie reden wohl über „Altfälle“.
        Wenn ein Vater, dessen Kind erst kürzlich geboren ist, heute vor dem Familiengericht einen Antrag stellt, ist dieser quasi nur noch Formsache und dauert keinesfalls Jahre.
        Es gilt das Beschleunigungsgebot.
        Es sei denn, der Vater wäre ein „psychopathischer, instabiler Amokkandidat“, wie Sie von vorneherein schon annehmen…

        Wir haben heute ganz sicher eine Pro-Vater-Rechtsprechung.
        Vielleicht haben aber Sie das noch nicht mitbekommen, weil Sie nur Altfälle bespiegeln, in denen sich Eltern Jahre lang
        vor Gericht duellierten?

        Auch bei Ihrer Antwort mir gegenüber gilt:
        Bevor Sie mir unterstellen, ich sei über die Sachlage nicht informiert, informieren Sie sich doch selbst erst einmal.

        Das betrifft auch Ihren unsäglichen Artikel.
        Bitte denken Sie doch mal darüber nach, was Sie da in die Welt setzten.
        Sie verlieren doch jede Glaubwürdigkeit durch Ihre diffusen Unterstellungen.
        Außerdem schüren Sie Ressentiments und machen genau das, was Sie angeblich anprangern:
        Sie verteufeln in Ihrem Artikel eine vermeintliche Mutter in spe, über die Sie nichts, aber auch rein gar nichts wissen, bemitleiden unangebrachter Weise einen Mann, der überhaupt für niemanden Verantwortung übernommen hat.
        Diese Parteinahme ist nutzlos, geradezu ekelhaft.

        Wäre die Mutter in spe Amok gelaufen, hätten Sie was über diese geschrieben, um das für Ihren Verein auszuschlachten?

        Was haben Ihre Befindlichkeiten und persönlichen Erfahrungen denn mit dieser Tragödie zu tun?
        Wo ist denn Ihre Sachlichkeit?
        Sie ist Ihnen anscheinend abhanden gekommen.

        • Väter und Mütter für Kinder 01/04/2015 at 19:31

          Aus unserer täglichen Beratung erleben wir das Ihre Vorstellung vom Familienrecht eben NICHT der Realität entspricht.

  17. Kairos 29/03/2015 at 21:18

    Journalismus lebt von ordentlicher Recherche.
    In diesem „Artikel“ ist jedoch nichts recherchiert, man verbreitet Halbwahrheiten, Gerüchte, Spekulationen und Verleumdungen.
    Durch die Reform des Sorgerechts können auch nicht eheliche Väter das Sorgerecht gegen den Willen der Mutter erhalten.
    Sie brauchen sich nur an das Familiengericht zu wenden, das in einem einfachen Verfahren prüft, ob das gemeinsame Sorgerecht dem Kindswohl nicht widerspricht.
    Dies wird in den meisten Fällen nicht der Fall sein, so dass der Vater das gemeinsame Sorgerecht auch erhält.
    Die heutige Rechtsprechung ist bereits „pro Vater“ ausgelegt, um die frühere angebliche und automatische „Väterdiskriminierung“völlig auszuschließen.
    Dafür wird das Elternrecht insgesamt und damit die Institution Familie geopfert.
    Dies ist den Vätern, die hier so laut lamentieren und sogar noch unbewiesene „Wahnsinnstaten“ – die Ermittlungen zum Absturz sind noch längst nicht abgeschlossen – mit ihrem angeblich so schlechten Status vor den Familiengerichten erklären wollen, offensichtlich noch nicht aufgegangen.

  18. Kairos 29/03/2015 at 21:07

    Wie kann man einen solchen Artikel verfassen?
    Spekulationen verbieten sich, wenn man überhaupt nichts weiß.
    Den Absturz für die eigenen Interessen auszuschlachten – nach dem Motto: Seht her, wieder ein armer Vater, er konnte nicht anders! -ist pietätlos, unsachlich und missbräuchlich.

    Wenn man tatsächlich etwas am Familienrecht ändern will, dann kann man nicht auf die eigene Gefährlichkeit und Unberechenbarkeit abstellen.
    Damit hätte man nur die eigene Unfähigkeit dargestellt.
    Politiker und Juristen lassen sich mit solchen Geschichten nicht in andere Denkrichtungen lenken.

  19. What the f...? 29/03/2015 at 20:53

    Beim Überfliegen vom text hab ich allein 7 mal einen eindeutigen Konjunktiv entdeckt, fast nichts wird als fakt dargestellt…… Da könnte man jetz auch missbrauch der katholischen kirche für verantwortlich machen wenn man will…… Oder erderwärmung….. Oder chinesische reissäcke…… Es ist einfach peinlich dass man diese Tragödie so ausschlachten kann….

  20. Claudfia Sckaer 29/03/2015 at 20:40

    Für den Flugzeugabsturz sprechen auch andere Gründe.

    Was das Familienrecht angeht, müsste das Volk unlängst gesammelt auf den Barrikaden sein.

    Es sind die Falschgutachter die, die Menschen instabil werden lassen. Daran ist zu denken.

    Es darf niemand körperlich versehrt werden. Nur es ist schon lange der Zeitpunkt gekommen dass die Gutachten abgeschafft sein müssten. Da ein jeder leider einzeln kämpfen muss, würde ich am liebsten dazu aufrufen Schlechtgutachter zu verprügeln. Es ist so hässlich dass diese seelisch verletzen dürfen und nur sehr vereinzelt und das bei immenser Zahl von Falschgutachten von Staatsanwaltschaften dagegen vorgegangen wird.
    Die Schäden, die die Falschgutachter anrichten müsste mal hochgezählt werden, vor allem von der Justiz selbst. Die Justiz und ihre Richter verüben Volksverschaukelung und Fehlausgaben im großen Stil.
    Das Familienrecht könnte so einfach gestaltet sein, Kindern beide Eltern und fertig! Spart immens, erspart vor allem viel Justiz und viel Unkosten.

    • Hannah
      Hannah 30/03/2015 at 07:07

      Vor allem würde die Änderung des Familienrechts noch lange nicht bedeuten, dass die RichterInnen fairer urteilen. Hier müsste was passieren. Und immer den Kindern beide Eltern, ist ein wenig zu einfach. Wenn ich die Ausführungen von C.S. lese, dann wäre es besser, die Kinder wären bei ihm und würden die Mutter erst einmal nicht sehen, bis diese austherapiert ist. Kinder haben keine Rechte.

      • Väter und Mütter für Kinder 30/03/2015 at 12:31

        die Richter sind bei ihren jetzigen Urteilen aber ans deutsche Familienrecht gebunden. Viele Urteile können die gar nicht fällen, selbst wenn die wollten.

        • Hannah
          Hannah 30/03/2015 at 20:57

          Theoretisch, halten sich blos nicht dran, gibt’s genug Fälle.

  21. C.S. 29/03/2015 at 19:31

    Dazu kann ich aktuell beitragen wie es mir, mit dem Jugendamt, seit Jahren ergeht!

    Ich habe jetzt seit den Herbstferien 2014 keinen Kontakt mehr zu meinen Kindern. Maßgeblich verantwortlich dafür ist der einseitige Umgang des Jugendamts mit der Mutter meiner Kinder.

    Im Internet findet man unter Jugendamt XXXXXXX (Ortsname wurde auf ausdrücklichen Wunsch unkenntlich gemacht): Beratung, Hilfe, Jugendhilfe, Umgang.
    Ich vermisse die Umsetzung der dortigen Aussagen seit geraumer Zeit.

    Die Mutter meiner Kinder ist seit ca. drei Jahren dauerhaft Krank geschrieben. Eine Therapeutin sagte vor über 10 Jahren schon, dass bei ihr 3 – 5 Jahre Therapie erforderlich wären. Die Diagnose war vormals Borderliner. Inzwischen ist sie angeblich Strahlenkrank. Dazu ist sie stark manipulativ.

    Meine Kinder und deren Mutter haben seit ca. 3 Jahren keine eigene, bewohnbare Wohnung mehr.
    Derzeit wohnen sie in der ….stadt bei einem schwarzafrikanischen 1 Euro Jobber, der schon früher durch Gewalttätigkeiten und Drogenmissbrauch aufgefallen und polizeilich bekannt war.
    Davor gab es einen anderen Mann. Dieser steht meist unter Morphium. Er verwies sie immer wieder aus seiner Wohnung oder sie mussten in die Abstellkammer, vor der Haustür schlafen. Die Mutter meiner Kinder ist für niemanden dauerhaft erträglich, nicht einmal für ihre eigene Familie.
    Das ich nicht möchte das meine Kinder in solchen Verhältnissen leben ist vermutlich für die meisten Personen nachvollziehbar. Beide Wohnungen sind weit weg von der Grundschule unserer Kinder.

    Dadurch kommen sie oft zu spät oder auch gar nicht zur Schule. Manchmal werden sie nicht abgeholt, da sie mittags verschlafen hat. Vermutlich weil sie so krank ist. Ich wollte aufgrund dessen, dass unsere Kinder in den Hort gehen können. Sie wollten dort gern hin. Das hat die Mutter meiner Kinder leider verhindert (wie auch seinerzeit den Kindergarten für eines unserer beiden Kinder). Inzwischen sagen sie, dass dort alle böse sind und wollen nicht mehr dort hin.

    Dazu kommen Krankheiten der Kinder (z.B. Zähne, zuletzt Warzen) welche nicht oder nur schleppend behandelt werden. Letztes Jahr drohte eine OP wegen einer unbehandelten Warze welche unter den Zehnagel meiner Tochter wuchs. Sie sind zudem oft krank. Mühselig (über ein Jahr) habe ich es geschafft mit ihr zum Arzt gehen zu können. Die Behandlung zog sich über 2 bis 3 Monate.

    Krankheiten werden ihnen zusätzlich eingeredet (Krebs, Geschwüre, Strahlen, Allergien, Gelenke). Zudem haben sie Haarfönverbot (auch bei Frost müssen sie mit nassen Haaren auf den Schulhof). Mein Sohn hat Haargummiverbot, trotz seiner Mädchenfrisur und den daraus resultierenden Problemen in der Vergangenheit.

    Ich kann weder etwas zum Wohl meiner Kinder entscheiden, (z.B. Arzttermin, Behandlung, schulische Belange….) noch habe ich als unverheirateter Vater, im K. – Jugendamt irgendein Recht.

    Meine Bemühungen auf ein gemeinsames Sorgerecht wurden, von der Mutter meiner Kinder, mit Hilfe des Jugendamtes bisher zweimal verhindert. Sie wollte wohl von Anfang an Kinder ohne Vater dazu.
    Das hat sich bis heute nicht geändert. Ich habe inzwischen eine gute Vorstellung davon wie es sich anfühlt wenn man die eigenen Kinder verliert. Vermutlich ist es ähnlich wenn Kinder sterben.

    Die Mutter meiner Kinder ist nun seit über 3 Jahren dauerhaft krank geschrieben. Das sie kaum gesund sein kann, kann man an folgender Nachricht an einen Bekannten meinerseits ablesen:

    Hallo U., Du weißt das M. und I. nicht bei C. leben wollen. Wirst Du Dich an diesem Verbrechen beteiligen? Und C. Darstellungen, die reinsten Lügen.“

    Die Vorgehensweise des Jugendamtes den Vater auszugrenzen scheint einfacher zu sein als dem Bindungsintoleranten Elternteil Grenzen auf zu zeigen. Das alles nur weil ich bei z.B. wichtigen Kinderbelangen wie Krankheiten, Übergabeterminen, Urlaubsplanung, Kindergartenbesuch, Schulversäumnisse…. das Jugendamt gebeten habe das zu tun was mir nicht möglich ist.

    Statt Hilfe zu bekommen hat die Mitarbeiterin des Jugendamtes es vorgezogen dem besorgten Vater immer wieder zum Gericht zu verweisen. Eine weitere Mediation war zu teuer. Wohl wissend das ein Gericht ein entzweiendes Instrument ist.
    Klare Grenzen zu setzen und im Sinne der Kinder vermitteln tätig zu werden ist sollte die Aufgabe eines Jugendamtes sein. Beispiele dazu hatte ich immer wieder aufgezeigt und wurden seinerzeit, mit einem männlichen Mitarbeiter des Jugendamtes, umgesetzt. Nachdem mir das Jugendamt keine Wahl mehr gelassen hat habe ich das Gericht bemüht um wenigstens meinen Teil des Sorgerechts zu bekommen.

    Das Ergebnis ist, dass ich meine Kinder nun überhaupt nicht mehr sehe. Ein Zuhause für sie ist seit Jahren und auch in Zukunft nicht in Sicht. Von meinem sehr guten Verhältnis mit meinen Kindern (um das ich seit deren Geburt bemüht bin) ist derzeit nichts mehr übrig geblieben. Wie schwer es für mich war überhaupt etwas mit meinen Kinder zu tun zu habe, kann in den Akten des Jugendamtes nachgelesen werden. Die Mutter meiner Kinder benutzt die Kinder seit deren Geburt um sich dem Arbeitsleben und jeglicher Verantwortung zu entziehen.

    Gerichtlich geht es nicht weiter. Eine von Richter angeordnete Begutachtung ihrer Person lehnt die Mutter meiner Kinder ab. Eine Zwangsbegutachtung ist in Deutschland nicht vorgesehen. Ein vorhandenes Gerichtsurteil, welches ihr Zwangsgeld oder Gefängnis androhte, ist ebenfalls völlig wertlos. Nun hat die gerichtlich bestellte Gutachterin am xx.03.2015, wegen Arbeitsüberlastung, unseren Fall zurück gegeben.

    D.h. ich sehe meine Kinder überhaupt nicht mehr. Ich habe Angst, dass die Kinder genauso gestört werden wie die Mutter meiner Kinder und deren Mutter / Familie.
    Alle Kontakte zu Personen aus meinem Umfeld werden von ihr möglichst unterbunden.

    Die Kinder sind, von der Mutter meiner Kinder, seit ca. Juni 2014 einer regelrechten Gehirnwäsche unterzogen worden. (Ängste werden geschürzt. Ich wollte ihnen die Mutter weg nehmen. Ich wolle, dass die Kinder ins Pflegeheim kommen, sie sollen bei Pflegeeltern aufwachsen usw. ….). Sie sagen inzwischen, dass sie nicht mehr kommen wollen weil ich beim Gericht bin.

    Da ich sie nicht mehr sehe, wäre es wünschenswert ihnen zu erklären warum ich zum Gericht gegangen bin. Das wäre dann z.B. die Sache von Fr. J. des Jugendamtes. Leider ist in den letzten 2 Jahren jegliches Vertrauen meinerseits zu dieser Frau auf der Strecke geblieben.

    Da es mit dem Gericht nicht weiter geht stellt sich mir die Frage was passiert wenn ich alles abbreche.
    Der „Grund“, nicht mehr zu mir zu wollen, würde für meine Kinder dann weg fallen. Ich möchte wissen, wie das Jugendamt in Zukunft dafür Sorgen tragen wird das meine Kinder zu mir kommen können. Ohne dass ihre Mutter das willkürlich verhindert.

    Von der Verfahrenspflegerin bei Gericht wurde für die Mutter meiner Kinder unter Anderem dringende sozialpädagogische Familienhilfe gefordert. Ich sehe nicht, dass dies auch nur ansatzweise geschieht.

    Unsere Kinder brauchen kurzfristig:

    Ein geeignetes Zuhause

    Geordnete Schul- und Lebensverhältnisse

    Möglichkeiten beide Elternteile und auch Bezugspersonen (Oma, Tante Freunde…angstfrei sehen zu können)

    Planbarer Umgang mit den Kindern muss möglich sein. Dass dies möglich ist zeigte sich in der Vergangenheit mit der Arbeitsweise von Hr. H.

    Die Osterferien und die Sommerferien sind nicht mehr weit. Ich möchte mit meinen Kindern Zeit verbringen / ggf. in den Urlaub fahren.

    Die letzte Unterredung mit der Leiterin und der Dezernentin des Jugendamtes brachte kein Ergebnis. Da sind ihnen die Hände gebunden…

    Kürzlich war ich bei der Jugendausschusssitzung am xx den xx.xx.2015. Offensichtlich feiert man sich dort gern selbst und möglichst ohne Gäste aus der Bevölkerung. Feiergründe sind: Inklusion und Ausländerintegration. Einen Fall von Inobhutnahme eines Kleinkindes, im Fall eines drogensüchtigen Elternpaares, gab es tatsächlich auch.

    Diese Veranstaltung war so geheim das nicht einmal die Mitarbeiter im Rathauses darüber bescheid wussten. Ich habe im Rathaus am Mittwoch angerufen, da ich nicht wusste wo genau die Veranstaltung stattfinden wird.

    Dort wusste man es auch nicht. Die Info war: Es gibt eine solche Veranstaltung nicht. Auch unter „Sitzungen“ fand man nichts. Nach ca. 5 Minuten vergeblicher Suche, auch im Internet und der mehrmaligen Nachfrage wo ich das denn gefunden hätte, haben die Rathausmitarbeiter nichts darüber gefunden. Erst die telefonische Verbindung mit dem Jugendamt brachte das gewünschte Ergebnis.

    Die Veranstaltung war öffentlich aber ohne Öffentlichkeit (außer uns). Dann saßen wir auch noch auf den falschen Plätzen. Es gab eine nicht festzustellende Sitzordnung. Vorn rechts für die CDU links für die SPD.

    Allerdings zeigte sich die Leiterin des Jugendamtes, Fr. xx, am Ende der Veranstaltung sichtlich erschrocken über meinen / unseren Besuch dort. Sie sagte die Veranstaltung wäre ja nicht öffentlich und was ich denn dort machen würde….. Erst die Nachfrage bei der Dezernentin, Fr. yy, schaffte für Fr. xx Klarheit. Gemeinsam (xx und yy) hat „Frau“ versucht mir / uns zu erklären dass sie nichts machen können. Mein Einwand, dass es mit Hr. H. seinerzeit ja gut geklappt hätte (da er der Mutter meiner Kinder klare Grenzen aufgezeigt hat) brachte das Ergebnis das er dies ja hätte nicht tun dürfen (Kompetenzüberschreitung).

    Meine Erkenntnis daraus ist: Wenn etwas beim Jugendamt funktioniert kann es ja nur falsch sein! Stattdessen wären mein Anwalt und das Gericht diejenigen die sich kümmern müssten. Wenn mein Anwalt seine Arbeit nicht macht ist es ja nicht ihr Problem…. Da ich beim Gericht bin wäre das jetzt nicht ihre Aufgabe sich darum zu kümmern. Mein Einwand (das war auch die Frage des Richters) zu eine weitere Mediation, damit ich meine Kinder sehen kann hat Fr. xx ja abgelehnt. Sie sagte (auch bei Gericht, das dies zu teuer wäre). Fr. yy meinte darüber wüsste sie nichts – das hätte sie nicht im Protokoll gelesen.

    Was ist das für eine Bananenrepublik in der wir hier inzwischen leben? Gerichtsurteile die keinen Wert haben, ein Jugendamt welches sich am liebsten selbst verwaltet. Ich habe keine Idee wo an dieser Stelle die Belange der Kinder zu finden sind.

    Meine weibliche Begleitung sagte zu mir: Dafür hast Du 10 Jahre gebraucht um festzustellen das Du von diesem Jugendamt nichts zu erwarten hast. Ich habe das in 10 Minuten festgestellt!

    Es geht also weder mir dem Jugendamt noch mit dem Gericht. Meine Auftragslage ist derzeit nicht wirklich gut so das ich sehen muss, wie ich das alles bezahlen kann. Da bleibt mir genau zwei Möglichkeiten: Selbstjustiz oder warten bis die Kinder alt genug sind. Da ich in Zukunft noch etwas arbeiten will und auch muss werde ich also warten müssen, falls kein Wunder geschieht.

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