Der typische Fehler im Familiengericht

Welche Fehler Sie beim Familiengericht vermeiden sollten

Foto Affe mit 3 Fragezeichen
Welche Fehler sollte man beim Familiengericht vermeiden?

Als betroffener Vater oder als betroffene Mutter landen Sie plötzlich vor dem Familiengericht.
Im Familiengericht stellen Sie fest, das Sie hier mit Anfeindungen, Vorwürfen und vielem mehr konfrontiert werden.
Schnell kochen bei den Beteiligten Eltern die Emotionen hoch und ehe man sich versieht ist nach wenigen Minuten oder wenigen Stunden die Verhandlung vorbei und man(n) oder Frau hat das Sorgerecht verloren, einen Umgangsausschluss bekommen oder ähnliches.

Beim Familiengericht wird schnell entschieden

Justizia ist blind
Justizia ist blind und entscheidet schnell

Irgendwann realisieren die Eltern dann, das die Verhandlung vor dem Familiengericht nicht optimal gelaufen ist. Die Schuld sehen die betroffenen Väter (und Mütter) dann beim Richter, der einfach kein Verständnis dafür hat, das man als Vater (oder als Mutter) auch mal wütend wird, wenn man vielleicht wochenlang sein Kind nicht sehen durfte. Immer wieder kommen betroffene Eltern dann auf mich zu und fragen, was soll ich denn jetzt machen? In einigen Fällen haben die betroffenen Eltern vor dem Familiengericht sogar (im Beisein und auf Anraten des Anwaltes) einem entsprechenden Vergleich zugestimmt, so das für die betroffenen Eltern dann auch keine Möglichkeit mehr besteht, sich juristisch gegen diesen Beschluss des Familiengerichts zur Wehr zu setzen.



Fehler beim Familiengericht lassen sich nur schwer korrigieren

Hammer Gericht
manche Gerichtsbeschlüsse lassen sich nur sehr schwer korrigieren.

Dem betroffenen Vater oder der betroffenen Mutter wird dann klar, das irgendwas falsch gelaufen ist und sie sich hätten besser vorbereiten sollen.
Dabei hatten die betroffenen Väter und Mütter sich einen guten Anwalt ausgesucht, hatten sich Rechtsprechungen des EGMR durchgelesen, haben sich verschiedene Gesetzestexte durchgelesen und vieles mehr. Aber Sie haben da einiges vergessen: Sie haben sich nicht mit dem Ablauf im Familiengericht auseinandergesetzt. Die Eltern haben sich zu wenig damit beschäftigt, welche Strategie sie vor dem Familiengericht verfolgen und welche Möglichkeiten der Einflussnahme sie haben. Die Eltern haben sich zu wenig damit beschäftigt, wie sie ihre Ziele und Wünsche ohne Vorwürfe zum Ausdruck hätten bringen können. Sie haben zu wenig Kommunikation trainiert und sie haben sich im Vorfeld zu wenig mit ihren eigenen Emotionen auseinandergesetzt.



Familienrechtliche Auseinandersetzung = psychische Belastung

Dampf ablassen
Dampf ablassen im Familiengericht? Keine so gute Idee

Die psychische Belastung einer Gerichtsverhandlung (insbesondere wenn es dabei um Kinder geht) haben die Beteiligten schlichtweg unterschätzt und haben sich darauf auch nicht vorbereitet. Wie denn auch? Familienrechtliche Verfahren finden ja in der Regel auch im beschleunigten Verfahren statt. Innerhalb weniger Wochen müssen Gespräche mit dem Jugendamt, dem Anwalt und dem Verfahrensbeistand und gegebenenfalls mit weiteren Personen geführt werden. Hinzu kommen meistens noch andere Probleme, die durch die Trennung entstanden sind, wie z.b. ein Umzug bzw. der Auszug aus der gemeinsamen Wohnung. Einige Eltern werden von der Trennung und der sich daran anschließenden gerichtlichen Auseinandersetzung auch völlig überrumpelt.

Man kann Eltern diesen Fehler kaum vorwerfen, denn sie wussten es ja meistens nicht besser und hatten keine Zeit/kaum Zeit, sich auf den Überraschungsangriff vorzubereiten. Man(n) oder Frau muss sich ja auch noch damit beschäftigen, das die Partnerin oder der Partnerin, den/die man geliebt hat, nun plötzlich mit „falschen Behauptungen“ und Vorwürfen versucht, das Kind wegzunehmen. In diesem Moment ist die psychische Verfassung der betroffenen Eltern meist auf einem Tiefpunkt angekommen und da kommen auch verschiedene Emotionen hoch, die einem dann vor dem Familiengericht zum Verhängnis werden können.

Wie können sich betroffene Eltern besser auf eine familienrechtliche Auseinandersetzung vorbereiten?

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Wie können sich betroffene Eltern besser auf eine familienrechtliche Auseinandersetzung vorbereiten?

Obwohl die betroffenen Eltern in einer familienrechtlichen Auseinandersetzung kaum Zeit haben, empfehlen wir den betroffenen Vätern und Müttern, sich in dieser Zeit vorzubereiten. Neben der Kommunikation mit dem Anwalt empfehlen wir den betroffenen Vätern und Müttern eine psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen. Eine psychologische Beratung hilft betroffenen Vätern und Müttern, mit der psychischen Belastung besser umzugehen und hilft den betroffenen Vätern und Müttern, Fehler beim Familiengericht zu vermeiden. Eine psychologische Beratung hilft Ihnen auch dabei, psychischen Störungen (ausgelöst durch die psychische Belastung) vorzubeugen.



8 thoughts on “Der typische Fehler im Familiengericht

  1. Einer der auf den Rechtsstaat pfeift 23/01/2017 at 22:27

    was für ein Quark, diese unreflektierten Selbstgefälligen Juristen und Richter machen was Sie wollen. Kindswohl fehlanzeige! Vorbereitung unnötig!. Als Vater der sich von anbeginn an sehr um seine Kinder kümmerte und auch nach der Trennung keinen Zweifel an seiner aktiven Erziehungsarbeit aufkommen lies, wurde vor Gericht nicht mal im Ansatz auf die Stellungnahmen und Darstellungen das ich die Kinder immer wöchentlich mindestens 1-3 TAge übernehme eingegangen!! Obwohl ich alles im Kalender eintrage und vorlegen konnte. Es zählte nur die Aussage der Mutter, Sie hätte jegliche Vertrauen in mich verloren und das müßte erstmal wieder hergestellt werden – jau – durch 14 tägiges 2,5 Tage WE Spaßonkel spielen!!! Diese blöde Kuh entfremdet mich, macht was Sie will und ich bin unzuverlässig und das Vertrauen bei Ihr ist dahin? Das Argument der Vater soll seien Kinder sehen im Rahmen einer üblichen Umgangsregelung, gab es zuvor 3 Jahre lang nicht! jetzt plötzlich soll ich auf meien Kinder wöchentlich verzichten!!!! Scheiß Justiz mehr gibt es dazu nicht zu sagen! Alles unter dem Deckmantel des Kindswohl! das ich nicht lache! Meine Beziehung zu meinen Kinder ist sehr Emotional ausgeprägt, aber das zählt nicht. Egal das die Beiden lieber bei mir sind als bei Ihrer Mutter, Scheiß drauf – danke einfälltige und unreflektierte JUSTIZ.

    • Einer der den Rechtsstaat verstanden hat 21/03/2017 at 13:50

      kein Wunder das Sie das Verfahren verloren haben bei Ihrer Einstellung. Wenn man Ihren Kommentar liest, dann bestätigt sich der Artikel den Sie kommentieren und ich bin froh, das ich mich vorbereitet habe! In der Tat ist eine psychologische Vorbereitung mindestens genau so wichtig wie eine rechtsberatung

      • LostInTranslation 13/07/2017 at 22:40

        Aha noch so ein KV der sich darauf vorbereitet hat mit aller Macht gegen die Mutter vorzugehen unter dem Deckmantel des Kindeswohl. So einen kenne ich auch!

  2. Hugo 17/02/2016 at 23:37

    Man kann in der familienrechtlichen Angelegenheit keinen Dampf ablassen
    Das macht man dann besser im Strafverfahren.

  3. Susanne M. 01/02/2016 at 11:32

    Naja, in unserem Fall ist nachgewiesen, dass der Vater, der das Aufenthaltsbestimmungsrecht erhalten hat, eine gestörte Persönlichkeit ist, die mangels eigenem Familienleben auch selbst nicht fähig, Kinder zu betreuen. Aber die Anwältin, die hat einen Ehemann, der mit den Richtern aufgrund seiner eigenen Stellung in der Welt der Gerichte und Anwälte auf Du und Du ist. Da hilft auch keine Vorbereitung. Der letzte Termin ging so aus, dass nicht einmal die Schriftstücke unserer Seite gelesen, geschweige denn, eine Anhörung stattgefunden hat.
    Rechtsstaat – Topp-Beispiel!

    • Kairos 01/02/2016 at 12:43

      Unser Zivilrecht und Zivilprozessrecht ist geprägt durch den schriftlichen Vortrag der Parteien (Kläger und Beklagte).

      Die Anträge wurden also auch bereits schriftlich dargelegt.
      Da wird dann nicht mehr viel geredet.
      Das Ergebnis steht schon fest – besonders bei den geschilderten Konstellationen (die im Übrigen in den meisten Fällen vorhanden sind).

      • Der Elterncoach
        Der Elterncoach 01/02/2016 at 14:58

        Lesen Sie sich das eigentlich durch, was Sie da schreiben? Woher nehmen Sie das Recht für sich in Anspruch solche juristischen aber falschen Informationen zu verbreiten?

        • Kairos 01/02/2016 at 15:03

          Und woher nehmen Sie sich das Recht, so anwürfig zu sein?

          Im Gegensatz zu dem, was Sie oft hier verbreiten, weiß ich sehr wohl, was ich schreibe.

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