Ausmisten und Finanzen aufbessern

Wer sich nach der Trennung von seinen alten Sachen trennt, verdient Bares Geld

Geldscheine von 5€ bis 500€
im Keller liegt so manches Vermögen

Nach einer Trennung haben Trennungseltern meist wenig Geld und Sachen, die sie nicht mehr brauchen, weil diese z.b. „für die große Familie“ angeschafft worden waren.

Wir erklären Ihnen, wie man diese Sachen am besten zu Geld macht und wie man sein Kind gleichzeitig dabei erzieht…

Kleinanzeigenportale oder ebay? Wo verkauft es sich am besten?

Zunächst stellt sich die Frage, wo man am besten verkaufen kann. Der Platzhirsch ist natürlich ebay. Ebay bietet viele Vorteile, aber eben auch Nachteile. Zunächst einmal ist festzustellen, das ebay kostenpflichtig ist. Bei jedem Verkauf verlangt ebay Geld.

SofortKaufen oder Versteigerung

Versteigerung bei ebay

Ebay eignet sich hervorragend für Artikel, bei denen man einerseits nicht genau weis, welchen Preis man erzielen kann, die andererseits aber bei ebay gesucht werden.

Privatkunden können bei ebay bis zu 50 Angebote im Monat kostenfrei einstellen. Ebay verlangt dafür keine Einstellgebühr, sondern nur eine Verkaufsgebühr, die in aller Regel bei ca 10% liegt.

Aufgrund der Gebühren ist ebay nicht mein Favorit. Der Vorteil bei ebay ist allerdings, das man Artikel solange automatisch wiedereinstellen lassen kann, bis diese verkauft worden sind.

Verkaufen zum festen Preis bei ebay

bei Artikeln, die nicht so oft bei ebay nachgefragt werden, läuft man Gefahr, das der Artikel für 1€ bei ebay verkauft wird. Denn nur wenn mehrere Leute auf einen Artikel bieten, so steigt der Verkaufspreis. Vom Verkaufspreis (und auch von den Versandkosten) erhebt ebay dann noch eine Verkaufsgebühr in Höhe von ca 10%… Da lohnt sich die ganze Arbeit also nicht.

Besser als eine Auktion ist die so genannte „SOFORTKAUFEN“-Option. Verkäufer können ihren Artikel dann zu einem festen Preis anbieten, und der Käufer kann diesen Artikel dann zu diesem Preis kaufen. Der Artikel wird für 30 Tage eingestellt und wird sooft wiedereingestellt, bis er irgendwann verkauft ist. Insgesamt können private Nutzer 20 Artikel im Monat kostenfrei bei ebay einstellen ohne dafür eine Einstellgebühr bezahlen zu müssen.

Verkaufen auf Kleinanzeigenportalen z.b. ebay-Kleinanzeigen

Wer keine Gebühren bezahlen will und mehr Artikel im Monat einstellen will, für den sind Kleinanzeigenportale wie z.b. ebay-kleinanzeigen, quoake oder dhd24 interessant.

ebay-kleinanzeigen

Der Vorteil bei diesen Kleinanzeigenportalen ist, das man mehr Artikel einstellen kann. Zudem eignen sich diese Anzeigenportale meist für sperrige Artikel, da bei ebay-Kleinanzeigen die Käufer meist regional suchen und die Artikel dann auch gerne mal abholen.

Bei ebay-Kleinanzeigen kann man kostenfrei bis zu 50 Anzeigen im Monat erstellen. Pro Tag können maximal 10 Anzeigen kostenfrei erstellt werden.

Allerdings können dann innerhalb von einem Monat (30 Tagen) 50 Anzeigen erstellt werden. Alte Anzeigen werden dabei nicht mitgezählt. Das hat für den Verkäufer den Vorteil, das er also auch mehr als 50 Anzeigen im Monat einstellen kann.

Wie man richtig bei ebay-kleinanzeigen verkauft

Um bei ebay-kleinanzeigen den bestmöglichen Preis zu erzielen, sollte man seine Preisvorstellung nicht zu tief ansetzen. Man hat ja immerhin die Möglichkeit den Preis nach ein paar Wochen oder Monaten nach unten abzuändern. Viele Artikel werden aber nach ein paar Wochen oder Monaten doch zum angefragten Preis verkauft.

Bücher verkauft man am besten bei booklooker

Für Bücher ist mein Favorit booklooker. Hier zahlt man zwar auch eine Gebühr, kann seine Artikel aber eben auch so lange eingestellt haben wie man will. Die Verkaufsprovisionen bei booklooker sind zudem deutlich niedriger als z.b. bei Amazon.

Alles in allem wird man sicherlich nicht reich werden mit dem Verkauf der alten Sachen, die man nicht mehr braucht. Gerade hochwertiges Kinderspielzeug (die Kinder wachsen ja) wie z.b. Lego oder Lego Duplo lässt sich jedoch sehr gut verkaufen.

Ich war anfangs selbst auch skeptisch, ob sich das lohnt oder ob es nicht günstiger ist, die Sachen wegzuwerfen, aber ich muss sagen, die Sache hat sich gelohnt.

Neben den zusätzlichen Einkünften habe ich die alten Sachen zusammen mit meinem Sohn ausgemistet und dann bei ebay eingestellt.

Da ebay-kleinanzeigen nur 50 Angebote im Monat erlaubt, können wir also nur durchschnittlich maximal 12,5 Angebote pro Woche einstellen. Das ist eine Arbeit von etwa einer halben Stunden (fotografieren, Fotos hochladen, einstellen) und ist also nicht nervig, bringt aber hier und da mal ein bisschen Geld.

Das Geld wandert in das Sparschwein meines Sohnes, der sich davon dann hin und wieder mal was kaufen kann und dann irgendwann den Führerschein machen kann und vom Rest (was in den nächsten Jahren noch dazukommt) kann er sich ein Auto kaufen.

Somit hat diese Arbeit also auch einen postiven erzieherischen Effekt auf meinen Sohn. Er lernt von Anfang an, das es sich lohnt, sich ein bisschen anzustrengen.

 

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